Der Chaos Computer Club hatt dieses jahr um Weihnachten wieder seinen Kongress.
Interssant finde ich - nicht nur für Freaks - diesen Beitrag: http://youtu.be/Vp03vyNspyI "Traue keinem Scan, den du nicht selber gefälscht hast"
Nicht nur der Fehler ansich ist spannend, sondern auch die Art und Weise, wie mit dem Fehler Anderer umgegangen wurde und die daraus resultierende positive Reaktion.
Viel Spaß beim ansehen
Michael
Gute Vorsätze für 2015
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stuttgyn
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Re: Gute Vorsätze für 2015
Super Beitrag! Danke fürs Reinstellen.
Mit Turbomed scannen wir bei 300 dpi mit 90% jpg Kompression.
Das könnte noch passen...
Und wir benutzen kein Xerox
Mit Turbomed scannen wir bei 300 dpi mit 90% jpg Kompression.
Das könnte noch passen...
Und wir benutzen kein Xerox
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danspie
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- Beiträge: 858
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Re: Gute Vorsätze für 2015
Hab mir den Vortrag auch reingezogen - sehr eindrucksvoll!
Wir scannen auch (fast) alles um es dann digital zu verarbeiten. Wenn wir Xerox-Scanner verwenden würden, dann bräuchte ich wenigstens keine Angst haben, eine T2med-App zu verwenden (siehe http://www.vondoczudoc.de/viewtopic.php?f=78&t=5216), da damit ja doch nur um "gefälschte" Daten abgreifbar wären
Es macht aber schon sehr nachdenklich, wenn ganze Archive einfach massiv veränderte Daten erhalten - was ist eigentlich noch real??????
Wir scannen auch (fast) alles um es dann digital zu verarbeiten. Wenn wir Xerox-Scanner verwenden würden, dann bräuchte ich wenigstens keine Angst haben, eine T2med-App zu verwenden (siehe http://www.vondoczudoc.de/viewtopic.php?f=78&t=5216), da damit ja doch nur um "gefälschte" Daten abgreifbar wären
Es macht aber schon sehr nachdenklich, wenn ganze Archive einfach massiv veränderte Daten erhalten - was ist eigentlich noch real??????
- wahnfried
- Beiträge: 3180
- Registriert: Freitag 13. Januar 2006, 23:46
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Re: Scan-Verfälschung durch Kompressionsverfahren
Hallo allerseits,
...kann mich den Vor-Beitragenden nur anschließen und sowohl das "eGovernment"-Bestreben der Bundesregierung als auch das eGK-gesteuerte Mammut-Gesundheitsdaten-Speicherprogramm unter den Unwägbarkeiten des elektronischen Dokument-Managements als äußerst fragwürdig bezeichen.
Eigentlich müßten jetzt ALLE Scanner-Serien, die im Medizin-Betrieb Verwendung finden, intensiv durchleuchtet werden, ob bei Ihnen dieses Problem NIE auftreten kann. Da dies aber bei Xerox auch erst mit Hartnäckigkeit und Geduld für zwischenzeitlich als unbetroffen deklarierte Qualitäts-Modi nachgewiesen wurde, wären sehr hohe Anforderungen an die Überprüfungs-Qualität solcher Tests zu stellen. Die Kosten dafür werden den elektronischen Medizin-Dokument-Verkehr sicherlich verteuern.
Es werden die Verfechter der elektronischen Verarbeitung beteuern, dass es mit Hilfe der Datenverarbeitung kein Problem sei, einen Scan zu prüfen, dass er mit dem Original übereinstimme. Es werden Scanner mit dieser Überprüfungs-Routine gebaut werden, die automatisiert/unmanipulierbar die gescannten Dokumente ein zweites Mal durchziehen und mit den erzeugten Dateien vergleichen – 100000 Praxen und 50000 MVZ und 15000 Krankenhäuser werden diese zertifizierten Scanner kaufen und sich in Sicherheit wiegen, da teuer nicht schlecht sein kann.
Und dann fällt der Strom mal so richtig aus...
Oder dann baut der Scanner mal so richtig Einzugs-Salat...
Wo sind dann die Pfleger, Rettungssanitäter und Ärzte, die noch ohne Internet-Recherche und eDokumenten arbeiten können?
Wie in dem hochinteressanten Vortrag richtig dargestellt: Xerox kann zwar die Software-Patches zur Verfügung stellen, nicht aber die in 8 Jahren mit Fehlern erzeugten Dokumenten-Scans identifizieren - geschweige denn korrigieren.
Grüsse, Wahnfried
p.s.: (im obigen Beitrag sind satirikastische Bemerkungen nicht ausgeschlossen, aber ernst gemeint)
Ich schlage vor, den Thread umzubenennen in "Scanner können lügen", W.
...kann mich den Vor-Beitragenden nur anschließen und sowohl das "eGovernment"-Bestreben der Bundesregierung als auch das eGK-gesteuerte Mammut-Gesundheitsdaten-Speicherprogramm unter den Unwägbarkeiten des elektronischen Dokument-Managements als äußerst fragwürdig bezeichen.
Eigentlich müßten jetzt ALLE Scanner-Serien, die im Medizin-Betrieb Verwendung finden, intensiv durchleuchtet werden, ob bei Ihnen dieses Problem NIE auftreten kann. Da dies aber bei Xerox auch erst mit Hartnäckigkeit und Geduld für zwischenzeitlich als unbetroffen deklarierte Qualitäts-Modi nachgewiesen wurde, wären sehr hohe Anforderungen an die Überprüfungs-Qualität solcher Tests zu stellen. Die Kosten dafür werden den elektronischen Medizin-Dokument-Verkehr sicherlich verteuern.
Es werden die Verfechter der elektronischen Verarbeitung beteuern, dass es mit Hilfe der Datenverarbeitung kein Problem sei, einen Scan zu prüfen, dass er mit dem Original übereinstimme. Es werden Scanner mit dieser Überprüfungs-Routine gebaut werden, die automatisiert/unmanipulierbar die gescannten Dokumente ein zweites Mal durchziehen und mit den erzeugten Dateien vergleichen – 100000 Praxen und 50000 MVZ und 15000 Krankenhäuser werden diese zertifizierten Scanner kaufen und sich in Sicherheit wiegen, da teuer nicht schlecht sein kann.
Und dann fällt der Strom mal so richtig aus...
Oder dann baut der Scanner mal so richtig Einzugs-Salat...
Wo sind dann die Pfleger, Rettungssanitäter und Ärzte, die noch ohne Internet-Recherche und eDokumenten arbeiten können?
Wie in dem hochinteressanten Vortrag richtig dargestellt: Xerox kann zwar die Software-Patches zur Verfügung stellen, nicht aber die in 8 Jahren mit Fehlern erzeugten Dokumenten-Scans identifizieren - geschweige denn korrigieren.
Grüsse, Wahnfried
p.s.: (im obigen Beitrag sind satirikastische Bemerkungen nicht ausgeschlossen, aber ernst gemeint)
Ich schlage vor, den Thread umzubenennen in "Scanner können lügen", W.
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