Servercrash (wie altert man schneller?)
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Kobold
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- Registriert: Samstag 3. Februar 2007, 17:09
- 19
Servercrash (wie altert man schneller?)
Liebe TM-User,
ich habe keine Frage, sondern will meine Erfahrungen der letzten Tage zum Besten geben, auf das euch das erspart bleibt.
Endlich war es soweit: handfester Servercrash.
Der Crash kam nicht ganz überraschend (bereits mein erster Fehler). Schon seit einem Jahr hängte sich der Server (WinXP prof SP3) immer wieder auf, vor allem, wenn er ausnahmsweise mal etwas gefordert war, v.a. Ifap, aber auch das eine oder andere Update musste wiederholt aufgespielt werden. Mit hardreset war aber das Problem immer zu lösen. Ursache konnte ich keine finden (chkdsk, Temperaturüberwachung). Da der Server erst zwei Jahre alt war, wollte ich nicht unbedingt gleich wieder neu kaufen.
Dann, beim aufspielen einer Konfigurationssoftware für die neue Telefonanlage war dann Schluss: Blackscreen beim hochfahren.
Die TM-Daten waren via Robocopy und Acronis auf externe FP gesichert und problemlos wiederherstellbar. Separate Sicherung der Systemfestplatte C erfolgte über Acronis.
Leider ließ sich die Systempartition in 2 verschiedenen chronologischen Varianten (3 und 10 Tage alt) nicht wiederherstellen.
Das gemeine: die Wiederherstellung startete zunächst und brach dann immer wieder nach einiger Zeit ab (meist nach ca 40 min, manchmal aber auch nach 10 min).
Also wollte ich mir fix aus einem Client einen Notserver basteln: Ip und Computername ändern, aktuelle TM-Dateien aufspielen, fastobj-Server manuell starten.
Irgendwo muss ich einen (?) Fehler gemacht haben. TM auf dem Ersatzserver liess sich gar nicht starten. Wenn ich nur den fastobj startete, konnten die anderen Clients mit unterschiedlichen Fehlermeldungen zugreifen. Häufigster Vorwurf kam von "Ventario". Keine befriedigende Situation.
Da inzwischen Donnerstag 5 Uhr morgens war (spiele nie, nie nie unter der Woche abends vor dem Heimweg am Server rum), habe ich mir in der Not den ausgemusterten 300 Euro Privatrechner geschnappt, eine der Server-Raid-Platten reingesteckt und tasächlich, im abgesicherten Modus mit Netzwerkeinstellungen lief das Ding fehlerfrei!
Das verblüffende: meine Helferinnen konnten keinen Unterschied feststellen.
Der Verkäufer des Servers nahm sich dessen dankenswerterweise sofort an, benötigte dann aber doch 2 Tage für Diagnose, Reparatur und Teil-Datenwiederherstellung. Die Ursache, ein defekter RAM-Speicher (von vieren), wurde erst nach dem try-and-error-Prinzip gefunden. Fairerweise musste ich nur den defekten Speicherriegel bezahlen! Ich habe alle entfernt und jetzt nur noch 2 neue drin. Der defekte RAM-Speicher hat an vielen Stellen seine Spuren (System) hinterlassen, inzwischen dürfte ich alle beseitigt haben. Die TM-Dateien sind offensichtlich nicht betroffen.
Mein Fazit:
1. Wer aus einem Client einen Server machen will, sollte das vorher ohne Not durchspielen. Das geht mit Sicherheit, aber mit Sicherheit unterläuft beim Erstversuch unter Zeitdruck der eine oder andere Fehler.
2. Der Server braucht eine ausgesprochen geringe Rechenleistung, damit das System funktioniert.
3. Eine Datensicherung ist eine tolle Sache, wenn man was hat, wo man sie draufspielen kann.
4. Lass den Server unter der Woche in Ruhe.
5. Acronis braucht Zeit.
Konsequenz: mittelfristig werde ich mein System umstellen.
Geplant sind 2 identische neue Low-Budget Server für TM-Fastobj und den Faxserver. Die Daten selbst kommen auf eine hochwertige NAS mit 2 Enterprise-FP im Raid 1. Gesamtkosten liegen unter dem Wert meines aktuellen Servers! Datensicherung wie bisher auf ext. FP im täglichen Wechsel. Systempartition Server wird regelmässig auf Server2 gespiegelt. Bei Servercrash wird einfach Server2 hochgefahren.
Mögen andere aus meinen Fehlern lernen und ein ähnliches Szenario erspart bleiben.
Kobold
ich habe keine Frage, sondern will meine Erfahrungen der letzten Tage zum Besten geben, auf das euch das erspart bleibt.
Endlich war es soweit: handfester Servercrash.
Der Crash kam nicht ganz überraschend (bereits mein erster Fehler). Schon seit einem Jahr hängte sich der Server (WinXP prof SP3) immer wieder auf, vor allem, wenn er ausnahmsweise mal etwas gefordert war, v.a. Ifap, aber auch das eine oder andere Update musste wiederholt aufgespielt werden. Mit hardreset war aber das Problem immer zu lösen. Ursache konnte ich keine finden (chkdsk, Temperaturüberwachung). Da der Server erst zwei Jahre alt war, wollte ich nicht unbedingt gleich wieder neu kaufen.
Dann, beim aufspielen einer Konfigurationssoftware für die neue Telefonanlage war dann Schluss: Blackscreen beim hochfahren.
Die TM-Daten waren via Robocopy und Acronis auf externe FP gesichert und problemlos wiederherstellbar. Separate Sicherung der Systemfestplatte C erfolgte über Acronis.
Leider ließ sich die Systempartition in 2 verschiedenen chronologischen Varianten (3 und 10 Tage alt) nicht wiederherstellen.
Das gemeine: die Wiederherstellung startete zunächst und brach dann immer wieder nach einiger Zeit ab (meist nach ca 40 min, manchmal aber auch nach 10 min).
Also wollte ich mir fix aus einem Client einen Notserver basteln: Ip und Computername ändern, aktuelle TM-Dateien aufspielen, fastobj-Server manuell starten.
Irgendwo muss ich einen (?) Fehler gemacht haben. TM auf dem Ersatzserver liess sich gar nicht starten. Wenn ich nur den fastobj startete, konnten die anderen Clients mit unterschiedlichen Fehlermeldungen zugreifen. Häufigster Vorwurf kam von "Ventario". Keine befriedigende Situation.
Da inzwischen Donnerstag 5 Uhr morgens war (spiele nie, nie nie unter der Woche abends vor dem Heimweg am Server rum), habe ich mir in der Not den ausgemusterten 300 Euro Privatrechner geschnappt, eine der Server-Raid-Platten reingesteckt und tasächlich, im abgesicherten Modus mit Netzwerkeinstellungen lief das Ding fehlerfrei!
Das verblüffende: meine Helferinnen konnten keinen Unterschied feststellen.
Der Verkäufer des Servers nahm sich dessen dankenswerterweise sofort an, benötigte dann aber doch 2 Tage für Diagnose, Reparatur und Teil-Datenwiederherstellung. Die Ursache, ein defekter RAM-Speicher (von vieren), wurde erst nach dem try-and-error-Prinzip gefunden. Fairerweise musste ich nur den defekten Speicherriegel bezahlen! Ich habe alle entfernt und jetzt nur noch 2 neue drin. Der defekte RAM-Speicher hat an vielen Stellen seine Spuren (System) hinterlassen, inzwischen dürfte ich alle beseitigt haben. Die TM-Dateien sind offensichtlich nicht betroffen.
Mein Fazit:
1. Wer aus einem Client einen Server machen will, sollte das vorher ohne Not durchspielen. Das geht mit Sicherheit, aber mit Sicherheit unterläuft beim Erstversuch unter Zeitdruck der eine oder andere Fehler.
2. Der Server braucht eine ausgesprochen geringe Rechenleistung, damit das System funktioniert.
3. Eine Datensicherung ist eine tolle Sache, wenn man was hat, wo man sie draufspielen kann.
4. Lass den Server unter der Woche in Ruhe.
5. Acronis braucht Zeit.
Konsequenz: mittelfristig werde ich mein System umstellen.
Geplant sind 2 identische neue Low-Budget Server für TM-Fastobj und den Faxserver. Die Daten selbst kommen auf eine hochwertige NAS mit 2 Enterprise-FP im Raid 1. Gesamtkosten liegen unter dem Wert meines aktuellen Servers! Datensicherung wie bisher auf ext. FP im täglichen Wechsel. Systempartition Server wird regelmässig auf Server2 gespiegelt. Bei Servercrash wird einfach Server2 hochgefahren.
Mögen andere aus meinen Fehlern lernen und ein ähnliches Szenario erspart bleiben.
Kobold
- wahnfried
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Re: Servercrash (wie altert man schneller?)
Wer einen Client grundsätzlich so aufbaut, daß man erst einen lauffähigen Einzelplatz der Praxis erstellt und daraus dann den Client konfiguriert, kann immer und jederzeit den Client zum Einzelplatz und dann zum Server machen. Es können sogar alle drei Modi vorbereitet im Sinne von JRR's allereinfachstem Moduswechselsystem per Desktopverknüpfung direkt gestartet werden, wenn man die entsprechenden Lokal.ini und Global.ini in entsprechenden Ordnern abspeichert und per Start-Batch von diesem Ordner aus startet.Kobold hat geschrieben: 1. Wer aus einem Client einen Server machen will, sollte das vorher ohne Not durchspielen. Das geht mit Sicherheit, aber mit Sicherheit unterläuft beim Erstversuch unter Zeitdruck der eine oder andere Fehler.
Grüsse, Wahnfried
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nmndoc
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Re: Servercrash (wie altert man schneller?)
Hallo,
Dann kann man ggf. über schnellere Datenträger (z.B. HDD statt (günstigem) Band) auch die Wiederherstellungszeiten verbessern oder weiß zumindest, wie lange der Ausfall dauert.
TM ist ja recht HDD-lastig. Ich weiss ja nicht genau, über welche Preisklasse wir bei "hochwerig" sprechen. Wie soll denn der Zugriff auf das NAS erfolgen (LAN/Freigabe oder iSCSI)? Von einer Anbindung über eine Freigabe würde ich abraten. Auch klingt GBit-LAN für ein NAS erstmal schnell - sagt aber a) nichts über die real ereichte Geschwindigkeit aus und ist b) im Vergleich zu lokalen Platten nicht gerade der Hit. Abegesehen davon kann Ihnen auch mal das NAS ausfallen - trotz RAID (Hardware-Schaden, Firmware-Update/Fehler, Fehlkonfiguration/"verklickt"). Insofern würde ich mir das NAS eher sparen - oder wenn dann für Sicherungszwecke verwenden.
tatsächlich sollte man den Restore-Prozess einmal auch real durchspielen (von Zeit zu Zeit wiederholen, z.B. weil sich Dinge ändern, die Daten mehr werden).1. Wer aus einem Client einen Server machen will, sollte das vorher ohne Not durchspielen. Das geht mit Sicherheit, aber mit Sicherheit unterläuft beim Erstversuch unter Zeitdruck der eine oder andere Fehler.
2. Der Server braucht eine ausgesprochen geringe Rechenleistung, damit das System funktioniert.
3. Eine Datensicherung ist eine tolle Sache, wenn man was hat, wo man sie draufspielen kann.
4. Lass den Server unter der Woche in Ruhe.
5. Acronis braucht Zeit.
Dann kann man ggf. über schnellere Datenträger (z.B. HDD statt (günstigem) Band) auch die Wiederherstellungszeiten verbessern oder weiß zumindest, wie lange der Ausfall dauert.
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Die Daten selbst kommen auf eine hochwertige NAS
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Kobold
- Beiträge: 23
- Registriert: Samstag 3. Februar 2007, 17:09
- 19
Re: Servercrash (wie altert man schneller?)
tatsächlich sollte man den Restore-Prozess einmal auch real durchspielen (von Zeit zu Zeit wiederholen, z.B. weil sich Dinge ändern, die Daten mehr werden).
Als ich den Server vor 6 Jahren neu aufgesetzt habe, hat das Client-to Server-Szenario (anscheinend) funktioniert. Als es dann zählte, ging es eben nicht. Vielleicht sollte wirklich ein mal im Jahr, wenn Zeit und Ruhe ist, eine Notfallübung durchgespielt werden.
Auch klingt GBit-LAN für ein NAS erstmal schnell - sagt aber a) nichts über die real ereichte Geschwindigkeit aus und ist b) im Vergleich zu lokalen Platten nicht gerade der Hit.
Ich werde das beherzigen. Ich habe im Privatnetz eine einfache NAS, die wunderbar funktioniert (Videostream etc.). Die werde ich testweise einsetzen, um zu sehen, wie der Datendurchsatz im TM-Betrieb ist.
Abegesehen davon kann Ihnen auch mal das NAS ausfallen - trotz RAID (Hardware-Schaden, Firmware-Update/Fehler, Fehlkonfiguration/"verklickt"). Insofern würde ich mir das NAS eher sparen - oder wenn dann für Sicherungszwecke verwenden.
Das stimmt. Aber wo liegt das Problem der Datensicherung? Meine Erkenntnis: es gibt 2 Probleme.
1. die wichtigen variablen Daten (TM, Schriftverkehr, Fax etc.). Diese lassen sich sehr einfach sichern und sind in ihrer Funktion unabhängig von der verwendeten Hardware.
2. das "System" ( Hardware!!!, Betriebssystem, der TM-fastobj, der Faxserver etc.). Eine Wiederherstellung dieser Komponente ist wesentlich komplizierter und aufwändiger!
Daher meine Überlegung, diese Komponenten zu trennen und unterschiedlich zu sichern. Ob es in der Praxis funktioniert, wird sich zeigen.
Dann kann man ggf. über schnellere Datenträger (z.B. HDD statt (günstigem) Band) auch die Wiederherstellungszeiten verbessern oder weiß zumindest, wie lange der Ausfall dauert.
Sicherung und Wiederherstellung laufen über externe FP an USB2. Ich möchte nicht wissen, wie langsam Band gewesen wäre (ist vor 6 Jahren rausgeflogen).
Die nächsten Rechner/NAS sollen eSATA. Im Ernstfall ist Zeit wichtig!
Danke für die Hinweise,
Kobold
Als ich den Server vor 6 Jahren neu aufgesetzt habe, hat das Client-to Server-Szenario (anscheinend) funktioniert. Als es dann zählte, ging es eben nicht. Vielleicht sollte wirklich ein mal im Jahr, wenn Zeit und Ruhe ist, eine Notfallübung durchgespielt werden.
Auch klingt GBit-LAN für ein NAS erstmal schnell - sagt aber a) nichts über die real ereichte Geschwindigkeit aus und ist b) im Vergleich zu lokalen Platten nicht gerade der Hit.
Ich werde das beherzigen. Ich habe im Privatnetz eine einfache NAS, die wunderbar funktioniert (Videostream etc.). Die werde ich testweise einsetzen, um zu sehen, wie der Datendurchsatz im TM-Betrieb ist.
Abegesehen davon kann Ihnen auch mal das NAS ausfallen - trotz RAID (Hardware-Schaden, Firmware-Update/Fehler, Fehlkonfiguration/"verklickt"). Insofern würde ich mir das NAS eher sparen - oder wenn dann für Sicherungszwecke verwenden.
Das stimmt. Aber wo liegt das Problem der Datensicherung? Meine Erkenntnis: es gibt 2 Probleme.
1. die wichtigen variablen Daten (TM, Schriftverkehr, Fax etc.). Diese lassen sich sehr einfach sichern und sind in ihrer Funktion unabhängig von der verwendeten Hardware.
2. das "System" ( Hardware!!!, Betriebssystem, der TM-fastobj, der Faxserver etc.). Eine Wiederherstellung dieser Komponente ist wesentlich komplizierter und aufwändiger!
Daher meine Überlegung, diese Komponenten zu trennen und unterschiedlich zu sichern. Ob es in der Praxis funktioniert, wird sich zeigen.
Dann kann man ggf. über schnellere Datenträger (z.B. HDD statt (günstigem) Band) auch die Wiederherstellungszeiten verbessern oder weiß zumindest, wie lange der Ausfall dauert.
Sicherung und Wiederherstellung laufen über externe FP an USB2. Ich möchte nicht wissen, wie langsam Band gewesen wäre (ist vor 6 Jahren rausgeflogen).
Die nächsten Rechner/NAS sollen eSATA. Im Ernstfall ist Zeit wichtig!
Danke für die Hinweise,
Kobold
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mmoellinger
- Beiträge: 91
- Registriert: Mittwoch 31. August 2005, 20:30
- 20
- Wohnort: Bayern
Re: Servercrash (wie altert man schneller?)
Hallo,
meine Erfahrungen der letzten 3 Wochen:
mein alter Server (gehöre zu den Linuxexoten) unter Opensuse 12.1 mit Softwareraid 1 sowohl des Systems als auch der Daten fuhr regelmäßig nicht mehr hoch, weil er seine Raid Partition nicht mehr fand (Hardware des Rechners, Festplatten? weiß ich bisher noch nicht).
Neuen Fujitsu TX100 gekauft, VMware ESXi5 (kostenlos) als Hypervisor installiert (nicht freigegeben, aber funktioniert, für die zweite LAN Schnittstelle gibts in der VMWare Community einen Treiber, das eingebaute Sata Raid wurde zunächst unter ESXi5 nicht erkannt, abgeschaltet), dann meine Linux Server Installation in eine virtuelle Maschine verschoben und angepasst, noch zwei XP Installationen ebenfalls virtualisiert - praktisch als Terminalserverarbeitsplätze eingerichtet. System läuft jetzt wieder zuverlässig mit allen Schikanen (openvpn von zu Hause etc).
Meine noch ungelösten Eier sind bisher noch die Sicherung des eigentlichen Systems: Raid1 der gesamten Installation auf dem Server? Sinn eines Raids in der virtuellen Linuxmaschine (mein Softwareraid unter Linux hat mir schon mal die Haut gerettet bei einem Festplatten Crash)?? VMotion etc in einer kleinen Praxis mit einem Server und 6 Plätzen ist wohl der absolute Overkill.
Was ich noch am Vorbereiten bin: habe eine VMWare Workstation Lizenz -> kopieren der virtuellen Linuxinstallation auf einen Arbeitsplatz mit VMWorkstation und im Notfall dort unter VMWorkstation dann den Server vorübergehend laufen lassen (bisher noch nicht realisiert.
Hat jemand sonst eine vernünftige Idee?
einen schönen Abend noch
m. möllinger
meine Erfahrungen der letzten 3 Wochen:
mein alter Server (gehöre zu den Linuxexoten) unter Opensuse 12.1 mit Softwareraid 1 sowohl des Systems als auch der Daten fuhr regelmäßig nicht mehr hoch, weil er seine Raid Partition nicht mehr fand (Hardware des Rechners, Festplatten? weiß ich bisher noch nicht).
Neuen Fujitsu TX100 gekauft, VMware ESXi5 (kostenlos) als Hypervisor installiert (nicht freigegeben, aber funktioniert, für die zweite LAN Schnittstelle gibts in der VMWare Community einen Treiber, das eingebaute Sata Raid wurde zunächst unter ESXi5 nicht erkannt, abgeschaltet), dann meine Linux Server Installation in eine virtuelle Maschine verschoben und angepasst, noch zwei XP Installationen ebenfalls virtualisiert - praktisch als Terminalserverarbeitsplätze eingerichtet. System läuft jetzt wieder zuverlässig mit allen Schikanen (openvpn von zu Hause etc).
Meine noch ungelösten Eier sind bisher noch die Sicherung des eigentlichen Systems: Raid1 der gesamten Installation auf dem Server? Sinn eines Raids in der virtuellen Linuxmaschine (mein Softwareraid unter Linux hat mir schon mal die Haut gerettet bei einem Festplatten Crash)?? VMotion etc in einer kleinen Praxis mit einem Server und 6 Plätzen ist wohl der absolute Overkill.
Was ich noch am Vorbereiten bin: habe eine VMWare Workstation Lizenz -> kopieren der virtuellen Linuxinstallation auf einen Arbeitsplatz mit VMWorkstation und im Notfall dort unter VMWorkstation dann den Server vorübergehend laufen lassen (bisher noch nicht realisiert.
Hat jemand sonst eine vernünftige Idee?
einen schönen Abend noch
m. möllinger
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kalli
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- Registriert: Freitag 22. August 2008, 08:03
- 17
- Wohnort: Leverkusen
Re: Servercrash (wie altert man schneller?)
Aus Erfahrung - etliche Rechner, server noch nicht so oft - sind in den letzten 15 Jahren schon mal baden gegangen - ein pragmatisches Vorgehen zur Reparatur:
Häufigste Defekte sind beim Festspeicher, der Grafikkarte und bei Netzteil aufgetreten. Wer einen Schraubenzieher besitzt, kann mit wenig Mühe die Teile versuchsweise tauschen.
Kaputter Speicher: Oft unerwartete, unmotivierte Abstürze. Manchmal genügt es, einen Riegel von 2en oder 4en herauszunehmen. Wenn man den kaputten erwischt hat, läuft der Rechner wieder gut.
Grafikkarte: Oft grobe Darstellung, 640x800px oder so. Einmal habe ich beim "Basteln" drangefaßt, Karte kaputt durch Überspannung? Gut, wenn man eine billige Reservekarte zum Austesten hat; dann kann man auch mal einen Tag mit etwas geringerer Auflösung klarkommen.
Netzteil: Überlastung ist nicht immer so erkennbar. Bei modernen Netzteilen dreht der Ventilator plötzlich hoch, wenn der Trafo zu warm wird. Staub in den Lüftungsschlitzen?
Kaputte Festplatte: Kündigt sich manchmal durch vermehrtes Rattern an. Der Server sollte deshalb immer 2 Festplatten haben die sich spiegeln (Raid-System). Hin und wieder kontrollieren, ob auf beiden Server-Festplatten noch gleich viel Speicher zur Verfügung steht!
Kühler geht nicht mehr: Oft hängt ein Kabel am Ventilator und bremst diesen - das Kabel kann man einfach wegdrücken oder anders verlegen. Auch hier kann Staub bremsen.
Häufigste Defekte sind beim Festspeicher, der Grafikkarte und bei Netzteil aufgetreten. Wer einen Schraubenzieher besitzt, kann mit wenig Mühe die Teile versuchsweise tauschen.
Kaputter Speicher: Oft unerwartete, unmotivierte Abstürze. Manchmal genügt es, einen Riegel von 2en oder 4en herauszunehmen. Wenn man den kaputten erwischt hat, läuft der Rechner wieder gut.
Grafikkarte: Oft grobe Darstellung, 640x800px oder so. Einmal habe ich beim "Basteln" drangefaßt, Karte kaputt durch Überspannung? Gut, wenn man eine billige Reservekarte zum Austesten hat; dann kann man auch mal einen Tag mit etwas geringerer Auflösung klarkommen.
Netzteil: Überlastung ist nicht immer so erkennbar. Bei modernen Netzteilen dreht der Ventilator plötzlich hoch, wenn der Trafo zu warm wird. Staub in den Lüftungsschlitzen?
Kaputte Festplatte: Kündigt sich manchmal durch vermehrtes Rattern an. Der Server sollte deshalb immer 2 Festplatten haben die sich spiegeln (Raid-System). Hin und wieder kontrollieren, ob auf beiden Server-Festplatten noch gleich viel Speicher zur Verfügung steht!
Kühler geht nicht mehr: Oft hängt ein Kabel am Ventilator und bremst diesen - das Kabel kann man einfach wegdrücken oder anders verlegen. Auch hier kann Staub bremsen.
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