Hallo, Kollegen,
ich bekomme einen KVK-Leser nicht ans Laufen, der über eine VPN-Verbindung in meinen Terminalserver eingebunden werden soll. Sollte doch eigentlich ganz einfach sein, aber ich bekomme es nicht hin. Das habe ich gemacht:
An der Arbeitsstation (die heißt LAPTOP) ist lokal auch TM installiert, in den Grundeinstellungen der KVK-Leser eingerichtet und funktioniert auch. Soweit, so gut.
Über das VPN wird ein Netzwerklaufwerk T: in das \\Server\Turbomed-Verzeichnis verbunden.
Lokal wird der TMCardserver gestartet und als Verzeichnis T:\ eingestellt. (Im Verzeichnis T:\Programm\orb wird auch eine Datei LAPTOP.ini angelegt. Soweit kann der TMCardserver auf das Verzeichnis zugreifen.)
Im TM, das in der Terminalsitzung gestartet wird, sind die gleichen KVK-Leser-Parameter eingestellt, und dazu noch der Namen der Arbeitsstation LAPTOP.
Wenn ich nun in der Terminalsitzung eine Karte einlesen möchte, bekomme ich diese Fehlermeldung:
Kartenterminal: Kommunikationsfehler: TurboMed ist nicht im Stande, mit dem Kartenleser in Verbindung zu treten. Ist TMCardServer gestartet und sind die Grundeinstellungen korrekt?
Was kann das denn sein? Einmal ging das ganz kurz, aber nach einem letzten Neustart des PCs war's wieder vorbei und ging seitdem nicht mehr...
Über die serielle Umleitung der Terminalverbindung geht es übrigens auch nicht. Da habe ich zwar die genaue Fehlermeldung gerade nicht vorliegen, aber es dauerte eine ganze Weile, dann kam eine knappe Fehlerbox mit irgendwie HTSI-Fehler (aber das hole ich aus den Tiefen meines Gedächtnisses). Aber da das Lesen der KVKs über den umgeleiteten seriellen Anschluss ja sowieso unerträglich langsam sein soll, verfolge ich diesen Weg nicht weiter.
Kann mir hier jemand helfen?
Thomas
TMCardserver über VPN geht nicht...
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a_engels
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Re: TMCardserver über VPN geht nicht...
Hi Thomas,
Wir nutzen ebenfalls einen Terminalserver über VPN (OpenVPN) und den TMCard Reader. Wir hatten genau das gleiche Problem und es hat ewig gedauert, bis wir eine Lösung herbeiführen konnten. Die Hotline von Turbomed hat sich anfangs geweigert, uns zu helfen und immer auf den TM Partner verwiesen. Nach langem hin und her hat man uns dann doch die Information zukommen lassen. Der Trick ist ganz einfach folgender:
Der Netbios-Name muss mit dem DNS Namen identisch sein. Wenn also der Terminal Client in den Windowsfreigaben z.B. als "Arbeitsplatz1" bekannt ist, dann muss man den Namen "Arbeitsplatz1" auch per DNS auflösen können. Man kann dies überprüfen, indem man im "Command Prompt" folgendes eingibt:
nslookup arbeitsplatz1
Sollte die Adresse nicht auflösbar sein, kann der TMCardreader nicht funktionieren!
Wenn ich mich Recht erinnere, war es auch ab und zu notwendig, bestimmte INI Dateien zu löschen, wenn man eine Änderung am Netzwerk durchgeführt hat oder eine neue Einstellung ausprobieren wollte. Ich erinnere mich nicht an den Verzeichnisnamen, aber die Ini-Datei trägt dabei den Namen des Rechners, also in unserem Beispiel wäre es dann Arbeitsplatz1.ini.
Viel Erfolg!
Wir nutzen ebenfalls einen Terminalserver über VPN (OpenVPN) und den TMCard Reader. Wir hatten genau das gleiche Problem und es hat ewig gedauert, bis wir eine Lösung herbeiführen konnten. Die Hotline von Turbomed hat sich anfangs geweigert, uns zu helfen und immer auf den TM Partner verwiesen. Nach langem hin und her hat man uns dann doch die Information zukommen lassen. Der Trick ist ganz einfach folgender:
Der Netbios-Name muss mit dem DNS Namen identisch sein. Wenn also der Terminal Client in den Windowsfreigaben z.B. als "Arbeitsplatz1" bekannt ist, dann muss man den Namen "Arbeitsplatz1" auch per DNS auflösen können. Man kann dies überprüfen, indem man im "Command Prompt" folgendes eingibt:
nslookup arbeitsplatz1
Sollte die Adresse nicht auflösbar sein, kann der TMCardreader nicht funktionieren!
Wenn ich mich Recht erinnere, war es auch ab und zu notwendig, bestimmte INI Dateien zu löschen, wenn man eine Änderung am Netzwerk durchgeführt hat oder eine neue Einstellung ausprobieren wollte. Ich erinnere mich nicht an den Verzeichnisnamen, aber die Ini-Datei trägt dabei den Namen des Rechners, also in unserem Beispiel wäre es dann Arbeitsplatz1.ini.
Viel Erfolg!
- Thomas
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Re: TMCardserver über VPN geht nicht...
Hallo A_Engels,
vielen Dank für das Feedback - nur ist das leider hier schein nicht das Problem...
Zum einen ging es auf einem der Test-Arbeitsplätze auch für einen Augenblick ohne eine funktionierende DNS Auflösung, zum anderen ging es am anderen Arbeitsplatz auch nicht, nachdem ich den DNS Eintrag hergestellt habe (und zwar im DNS Server des Servers als auch sicherheitshalber nochmal in der Hosts-Datei - der Name konnte danach problemlos auch über das VPN aufgelöst werden, was vorher zugegebenermaßen nicht ging). Beim einen Arbeitsplatz ging es kurz, aber nach etwas hin und her nicht und nie mehr... Ich habe auch zwischendurch die Ini-Dateien unter Programm\orb gelöscht und den Cardserver neu gestartet, was die Dateien neu erstellt hat, kein Unterschied. Ich habe auch sichergestellt, dass die Benutzernamen auf beiden Seiten korrekt sind, Firewalls aus, Freigaben auf beiden Seiten geprüft - alles netzwerkseitig korrekt und völlig problemlos nutzbar.
Ich bin am Verzweifeln... Im lokalen Netz geht es, also scheint es wirklich etwas mit Broadcasts, Namensauflösung oder Timeouts zu sein. Aber wieso geht es an jedem Arbeitsplatz scheinbar einmal kurz, bis zu einem Neustart, und dann nie mehr?
Viele Grüße,
Thomas
vielen Dank für das Feedback - nur ist das leider hier schein nicht das Problem...
Ich bin am Verzweifeln... Im lokalen Netz geht es, also scheint es wirklich etwas mit Broadcasts, Namensauflösung oder Timeouts zu sein. Aber wieso geht es an jedem Arbeitsplatz scheinbar einmal kurz, bis zu einem Neustart, und dann nie mehr?
Viele Grüße,
Thomas
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anassre
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Re: TMCardserver über VPN geht nicht...
Hallo
bei uns funktionierte das Lesegerät mit TMCardserver nur wenn man die VPN-Verbindung von Router zu Router aufgebaut hat. Verwendet man jedoch den windowseigenen (oder den eines anderen Anbieters) VPN-Client so wurde TMCardserver blockiert und das Lesegerät funktionierte nicht mehr.
VPN-Router<--->VPN-Router => TMCardserver läuft
VPN-Router<--->VPN-Client => TMCardserver läuft nicht.
Leider kann ich es nicht mehr ausprobieren, da wir keinen Terminalserver mehr nutzen.
Viel Erfolg und Grüße
bei uns funktionierte das Lesegerät mit TMCardserver nur wenn man die VPN-Verbindung von Router zu Router aufgebaut hat. Verwendet man jedoch den windowseigenen (oder den eines anderen Anbieters) VPN-Client so wurde TMCardserver blockiert und das Lesegerät funktionierte nicht mehr.
VPN-Router<--->VPN-Router => TMCardserver läuft
VPN-Router<--->VPN-Client => TMCardserver läuft nicht.
Leider kann ich es nicht mehr ausprobieren, da wir keinen Terminalserver mehr nutzen.
Viel Erfolg und Grüße
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a_engels
- Beiträge: 73
- Registriert: Freitag 28. Dezember 2007, 11:42
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Re: TMCardserver über VPN geht nicht...
Den Effekt, dass der TMCardreader vereinzelt funktionierte, hatten wir auch. Ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass es an der Namensauflösung liegt, weil die eigentlich das einzig anspruchsvolle bei der Einrichtung ist.
Wird der Terminalserver als WINS Server benutzt? Kann man sowohl vom Client als auch vom Terminalserver im Explorer per Rechnernamen z.B. "\\arbeitsplatz1" zugreifen? Wenn man ein anderes Subnetz verwendet (was ja in der Regel bei VPNs der Fall ist), dann tauscht Windows per default nämlich nur in diesem die Netbios-Namen aus.
Viele Grüße
Wird der Terminalserver als WINS Server benutzt? Kann man sowohl vom Client als auch vom Terminalserver im Explorer per Rechnernamen z.B. "\\arbeitsplatz1" zugreifen? Wenn man ein anderes Subnetz verwendet (was ja in der Regel bei VPNs der Fall ist), dann tauscht Windows per default nämlich nur in diesem die Netbios-Namen aus.
Viele Grüße
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2doc
- Beiträge: 53
- Registriert: Mittwoch 7. Mai 2008, 19:12
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Re: TMCardserver über VPN geht nicht...
>Wenn man ein anderes Subnetz verwendet (was ja in der Regel bei VPNs der Fall ist)...
Bei VPN Verbindungen hat man immer zwei Möglichkeiten:
1. Routing was Sie hier ansprechen und damit verschiedene Subnetze
oder
2. Bridging mit gleichem Netz, was hier die bessere Lösung ist, erfordert halt etwas mehr Disziplin bei der Netzwerkadressvergabe, am einfachsten mit festen Adressen, wenn unbedingt DHCP sein soll dann mit pseudofesten Adressen (am MAC-Adressen gebundene Adresse) mit NEBIOS-Auflösung funktioniert dann alles bestens.
Bei VPN Verbindungen hat man immer zwei Möglichkeiten:
1. Routing was Sie hier ansprechen und damit verschiedene Subnetze
oder
2. Bridging mit gleichem Netz, was hier die bessere Lösung ist, erfordert halt etwas mehr Disziplin bei der Netzwerkadressvergabe, am einfachsten mit festen Adressen, wenn unbedingt DHCP sein soll dann mit pseudofesten Adressen (am MAC-Adressen gebundene Adresse) mit NEBIOS-Auflösung funktioniert dann alles bestens.
lg
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