Hallo@all,
ich habe eine Frage an die Profis die Turbomed etwas tiefer kennen.
Bekannte betreiben eine Praxis ohne festen IT Partner und haben aktuell die Thematik, dass ihre Datensicherung (die Turbomed integrierte beim schließen der Software) über 30min dauert. Da Sie die Sicherung täglich machen und es immer länger dauert wurde schon auf SSDs als Backupmedium umgestellt. Jedoch hat dies nicht viel gebracht, da der Flaschenhals hier wohl die CPU des Servers bzw. die Anwendung welche nur auf einen CPU Kern arbeitet ist.
Meine Frage hierzu wäre gibt es die Möglichkeit die Sicherung auf ein inkrementelles Backup umzustellen (falls es das nicht schon ist) oder hilft hier nur schnellere Hardware (CPU)?
So wie es aussieht scheinen bei jeder Sicherung alle Daten, die seit Praxisstart bzw. erster Softwarenutzung "angehäuft" wurden, archiviert und gespeichert zu werden.
Ich hatte bis jetzt keine Möglichkeit mir das Menü und die vorhanden Settings anzusehen und wollte mal vorab die Community Fragen.
Werde mir mal eine VM aufsetzen um zu prüfen was es gibt.
Danke für die Hilfe
& VG
Backup optimieren
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Henrik313
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Re: Backup optimieren
Ich nutze dafür das kostenlose Veeam Agent for Windows.
Das ist auf jedem Rechner installiert.
Bei den Clienten (wo sich nie was ändert) ziehe ich per Hand ab und zu eine Vollsicherung (vor TM-Updates oder vor neuen Softwareinstallationen/Updates) auf ein NAS.
Beim TM-Server (Win 11 pro) läuft 2x täglich die Sicherung auf das NAS, hier inkrementell. Zusätzlich sichere ich per alter Acronis-Software um eine Alternative zu haben. Die TM-Sicherung mache ich nur ab und zu per Hand, die halte ich sowieso für relativ sinnlos, was soll ich mit ein paar Ordnern anfangen wenn die Platte abgeraucht ist.
Aber die Backups brauchen auch Platz, ich habe da ein Großvater/Vater/Sohn-System, welches am Ende monatliche Vollsicherungen aufhebt. Wenn das NAS voll ist, kaufe ich neue Platten dafür und schließe die alten weg.
Bei Veeam kann man dann im Zweifel relativ schnell den ganzen Rechner neu aufsetzen, sogar auf neuer Hardware. Je nach LAN-Geschwindigkeit dauert das aber auch 1-3h.
Kann aber sein, dass das Veeam Agent for Windows nicht beim Server läuft, es kommt auf das OS (Windows Server zB) an.
Wenn Sie auf schnellere Hardware umstellen: Die CPU mit der höchsten Kern-Leistung nehmen, dafür weniger Kerne. In der Regel sind mehr Kerne dann pro Kern langsamer - das hilft bei TM nicht, hier kommt es auf hochdrehende Kerne an. Ist es ein Terminalserver, aber auch nicht an den Kernen sparen (je nach Anzahl Clienten).
Das ist auf jedem Rechner installiert.
Bei den Clienten (wo sich nie was ändert) ziehe ich per Hand ab und zu eine Vollsicherung (vor TM-Updates oder vor neuen Softwareinstallationen/Updates) auf ein NAS.
Beim TM-Server (Win 11 pro) läuft 2x täglich die Sicherung auf das NAS, hier inkrementell. Zusätzlich sichere ich per alter Acronis-Software um eine Alternative zu haben. Die TM-Sicherung mache ich nur ab und zu per Hand, die halte ich sowieso für relativ sinnlos, was soll ich mit ein paar Ordnern anfangen wenn die Platte abgeraucht ist.
Aber die Backups brauchen auch Platz, ich habe da ein Großvater/Vater/Sohn-System, welches am Ende monatliche Vollsicherungen aufhebt. Wenn das NAS voll ist, kaufe ich neue Platten dafür und schließe die alten weg.
Bei Veeam kann man dann im Zweifel relativ schnell den ganzen Rechner neu aufsetzen, sogar auf neuer Hardware. Je nach LAN-Geschwindigkeit dauert das aber auch 1-3h.
Kann aber sein, dass das Veeam Agent for Windows nicht beim Server läuft, es kommt auf das OS (Windows Server zB) an.
Wenn Sie auf schnellere Hardware umstellen: Die CPU mit der höchsten Kern-Leistung nehmen, dafür weniger Kerne. In der Regel sind mehr Kerne dann pro Kern langsamer - das hilft bei TM nicht, hier kommt es auf hochdrehende Kerne an. Ist es ein Terminalserver, aber auch nicht an den Kernen sparen (je nach Anzahl Clienten).
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Re: Backup optimieren
Einfachste Variante: tmadmin /startbackup + robocopy an ein Ziel + tmadmin /endbackup
-> Syncen
Einfache Variante: freefilesync (und immer tmadmin)
Etwas besser: Vorher die diversen Dienste beenden, um ein paar Fehlermeldungen weniger zu haben (Smartbackup z.B.).
Im Endeffekt sind die Datenbanken und ggfs. das Dokumentenverzeichnis das absolut wichtigste, dann noch KIM-Briefe vielleicht.
Veeam mit Vererbung ist natürlich geilerer.
Ich muss mal sehen, ob ich mittelfristig mal "meine" Lösung einer mehrsäuligen Backupsicherung mit Generationen und parallel (optional) Cloud-Sicherung auf Basis von "nur geänderte Sektoren" vernünftig als Step-by-step-Tutorial ausformulieren kann.
Aktuell ist die Zeit bei mir eher im deutlichen Minus, leider.
-> Syncen
Einfache Variante: freefilesync (und immer tmadmin)
Etwas besser: Vorher die diversen Dienste beenden, um ein paar Fehlermeldungen weniger zu haben (Smartbackup z.B.).
Im Endeffekt sind die Datenbanken und ggfs. das Dokumentenverzeichnis das absolut wichtigste, dann noch KIM-Briefe vielleicht.
Veeam mit Vererbung ist natürlich geilerer.
Ich muss mal sehen, ob ich mittelfristig mal "meine" Lösung einer mehrsäuligen Backupsicherung mit Generationen und parallel (optional) Cloud-Sicherung auf Basis von "nur geänderte Sektoren" vernünftig als Step-by-step-Tutorial ausformulieren kann.
Aktuell ist die Zeit bei mir eher im deutlichen Minus, leider.
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