Tägliche Sicherung mit Streamerbändern ???

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piccolo1108
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Tägliche Sicherung mit Streamerbändern ???

Beitrag von piccolo1108 »

Habe mir ein Angebot für einen neuen Server zukommen lassen. Dort wird mir zur Datensicherung das Sichern mit Streamerbändern angeboten. Ist das noch zeitgemäß??? Und benötige ich wirlich diese teuren Backup-Programme, wo es doch Cobian Backup als vollwertigen Freeware gibt !?!
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EXEWERKER
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Re: Tägliche Sicherung mit Streamerbändern ???

Beitrag von EXEWERKER »

Hallo,
Streamer haben immer noch Fans. Im Rechenzentrum, wo kontinuierliche Backups gemacht werden müssen und x TB gesichert werden müssen, ok. Meine Erfahrungen der letzten 20 Jahre sprechen gegen Streamer in der AP:

- kein sieht was drauf ist, ob was drauf ist.
- ohne teure Software kein Restore möglich
- oft verschlüsselt und kaum einer hat nach 5 Jahren das Passwort
- Server weg? Laufwerke sind schnell veraltet und im Fehlerfall nur noch über ebay zu bekommen, die dann ggf. defekt sind --> Tage Ausfall
- Kaum einer testet den Ernstfall, weil es sicher keiner getraut.
- Kaum eine Streamersicherung der letzten Jahre , die wir gebraucht hätten, war vollständig und fehlerfrei
- sehr oft hatte der Streamer nur Geräusche gemacht, aber das Band war immer leer.....

Ich empfehle 2-3 Wechselplatten und TM-fähiges Backupprodukt bzw. die Skripte aus dem Forum ( Backupmodus) und Acronis. Gibt aber sicher genügend andere Software.
EX EWERKER :-)
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mschiller
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Re: Tägliche Sicherung mit Streamerbändern ???

Beitrag von mschiller »

vor 2 Wochen hab ich einen alten server (windows 2000 server) mit streaming-bändern endgültig weggeschmissen. gesichert haben wir damit schon seit über 10 Jahren nicht mehr. aber er hatte eine serielle schnittstelle die wir für die programmierung der telefonanlage gebraucht haben. Nachdem der olle server gar nicht mehr hochgefahren ist, war seibn Schicksal besiegelt.

Sicherung ist mit ein paar scripten und 6 externen platten die wir im wechsel nutzen und immer eine ausser Haus lagern schnell - sicher und sparsam.

Ich glaube Bänder werden bald im Museum sein.
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redwulf
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Re: Tägliche Sicherung mit Streamerbändern ???

Beitrag von redwulf »

ich sichere neben einer NAS zusätzlich auf RDX einer removable Disk von Tandberg, sehr robustes Medium, kann mittels internem oder externem Laufwerk betrieben werden. Ist auch bei Serverausfall sinnvoll , da man recht flott einen anderen PC der auch eine RDX-Laufwerk hat ummodeln kann .

Bin recht zufrieden mit dieser Lösung, Preise auch ok
Gruß
nmndoc
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Re: Tägliche Sicherung mit Streamerbändern ???

Beitrag von nmndoc »

Ergänzend zu o.g. Dingen:

Hardware:

1. bei einer Sicherung sollte man sich natürlich schon vergewissen, dass auch etwas gesichert wurd/dort drauf ist - unabhängig vom Medium
2. Wechseldatenträger machen durchaus Sinn - aber nur dann - wenn diese auch (zumindest zB. immer der "Freitag") räumlich getrennt gelagert werden.
3. mehrere Festplatten finde ich zu teuer und umständlich - *kann* aber wenn man die nötige Disziplin ("wechseln") walten lässt, ein günstiger Weg sein (siehe 2.)
4. RDX ist evtl. ein ganz guter Kompromiss - vorallem als externes Laufwerk. Leider sind die Medien relativ teuer.
5. Eine Alternative kann eine Backup-Appliance sein - also eine "Box die den Speicherplatz und die nötige Software mitbringt - je nach dem wie viel man zu sichern hat - aber da sollte man dann zumindest die Option haben, zusätzlich extern zu synchronisieren ("cloud" -> Standort + Anbieter beachten)

Software:
- Solange es um einen Server + TM geht genügen da schon die Windows-Bordmittel (Windows 7 / 2008 +). Etwas mehr Komfort mit Acronis o.ä. (Leider bei Server-Betriebssystem gleich wieder teurer). Wenn Sie nachts sichern, können Sie auch per Script die TM-Datenbank stoppen und wieder starten lassen und/oder sie sichern sie per script in einen Ordner, den dann Ihre Backup-Software (zB Windows Backup) mit sichert.
stuttgyn
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Re: Tägliche Sicherung mit Streamerbändern ???

Beitrag von stuttgyn »

Tägliche Sicherung der letzten fünf Tage auf zwei Festplatten in der Praxis und auf Google Drive in der Nacht.
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redwulf
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Re: Tägliche Sicherung mit Streamerbändern ???

Beitrag von redwulf »

Tandberg RDX 320GB Cartridge ca 85 €uro , ausreichend großzügig dimensioniert, habe pro Wochentag eine mit Sicherung der db, Dokumente . Die Laufwerke kosten so um die 130 Euronen
Gruß
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EXEWERKER
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Re: Tägliche Sicherung mit Streamerbändern ???

Beitrag von EXEWERKER »

stuttgyn hat geschrieben:Tägliche Sicherung der letzten fünf Tage auf zwei Festplatten in der Praxis und auf Google Drive in der Nacht.
Die Sache mit dem Googledrive würde ich mir stark überlegen. Es ist nach BDSG nicht zulässig Personendaten auf Servern außerhalb der EU zu speichern. Auch ein Firmensitz außerhalb der EU ist schon schädlich. Auch das "Safe Habour" Abkommen hilft hier nicht weiter, man benötigt dazu die Zustimmung aller Patienten. Public Cloud ist absolut tabu für Sicherungen, Sie benötigen außerdem einen ADV Vertrag. Löschen Sie diese Daten dringend. Vielleicht sind sie ja sicher verschlüsselt, aber es macht Sie angreifbar. Die gesetzlichen Grundlagen sende ich Ihnen gern per PN.
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Re: Tägliche Sicherung mit Streamerbändern ???

Beitrag von danspie »

Ich will nochmals die Bemerkung von mnmdoc unterstreichen: bei Windows Server 2008 und 2012 ist die bordeigene Sicherung wirklich super und auch einfach zu erzeugen (muss aber auch kontrolliert werden!). Frühere hatte ich Symantec BackupExec und ständig Probleme und kompliziert - dagegen sind die Windows-eigenen Möglichkeiten wirklich gut. Mein EDV-Mann bastelt gerade noch an einer Lösung, , die Windows-Sicherungen vernünftig auf ein band zu bekommen, das dann eben wöchentlich mitgenommen werden kann -> im Moment habe ich ein Notablauf, so dass ich alle 3 Moante ein neues Band mit nach Hause nehme :-(.
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Re: Tägliche Sicherung mit Streamerbändern ???

Beitrag von nmndoc »

ewerker hat geschrieben:
stuttgyn hat geschrieben:Tägliche Sicherung der letzten fünf Tage auf zwei Festplatten in der Praxis und auf Google Drive in der Nacht.
Die Sache mit dem Googledrive würde ich mir stark überlegen. Es ist nach BDSG nicht zulässig Personendaten auf Servern außerhalb der EU zu speichern. Auch ein Firmensitz außerhalb der EU ist schon schädlich. Auch das "Safe Habour" Abkommen hilft hier nicht weiter, man benötigt dazu die Zustimmung aller Patienten. Public Cloud ist absolut tabu für Sicherungen, Sie benötigen außerdem einen ADV Vertrag. Löschen Sie diese Daten dringend. Vielleicht sind sie ja sicher verschlüsselt, aber es macht Sie angreifbar. Die gesetzlichen Grundlagen sende ich Ihnen gern per PN.
sehe ich genause. Ausgerechnet bei google ;-)
Aber ernsthaft: Daten in die Cloud generell nur verschlüsselt UND eben den Anbieter+Standort berücksichtigen. "Cloud" Storage ist ja nur ein Marketing-Begriff für etwas das es schon ewig gibt: Speicherplatz auf einem Server der sich 'irgendwo' im Internet befindet (aber dieses 'irgendwo' ist dann im konkreten Fall eben zB Frankfurt). D.h. eigentlich könnten Sie sich auch einfach einen Speicherplatz mieten (oder eine Box bei sich zu hause hinstellen). Den Mehrwert den manche (!) Anbieter/Produkte bieten - wie z.B. Dedublizierung, (autom.) Verschlüsselung etc müsste man dann eben mit den Kosten abwägen.
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Re: Tägliche Sicherung mit Streamerbändern ???

Beitrag von nmndoc »

danspie hat geschrieben:Ich will nochmals die Bemerkung von mnmdoc unterstreichen: bei Windows Server 2008 und 2012 ist die bordeigene Sicherung wirklich super und auch einfach zu erzeugen (muss aber auch kontrolliert werden!). Frühere hatte ich Symantec BackupExec und ständig Probleme und kompliziert - dagegen sind die Windows-eigenen Möglichkeiten wirklich gut. Mein EDV-Mann bastelt gerade noch an einer Lösung, , die Windows-Sicherungen vernünftig auf ein band zu bekommen, das dann eben wöchentlich mitgenommen werden kann -> im Moment habe ich ein Notablauf, so dass ich alle 3 Moante ein neues Band mit nach Hause nehme :-(.
Windows Backup ist leider nicht besonders flexibel - d.h. ich kann da kaum etwas einstellen (die Zeitpläne aber zB schon - über den Umweg einen vorhandenen Backup-Task in den "geplanten Tasks" zu editieren und dort meine Wunsch-Intervall einzutragen). Wie die Band-Unterstützung angeht, bin ich mir nicht sicher - aber RDX etc sollte gehen. Generell dürfte man mit Windows Backup keine Probleme haben, wenn man einfach jeden Tag eine Vollsicherung macht - und in einfachen Umgebungen sollte das auch kein Problem darstellen.
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Re: Tägliche Sicherung mit Streamerbändern ???

Beitrag von Meckelein »

Ohne jetzt großartig Werbung machen zu wollen. Aber wenn Sie einen Onlinespeicher suchen, wieso gehen Sie nicht zu einer Firma die Ihre Rechenzentren in Deutschland hat, wie z.B. Strato. Mit einem Euro im Monat 20 GB Speicherplatz, sollte erstmal für zwei oder drei Komplettsicherungen ausreichen. Und wer mehr braucht liegt iwo bei fünf Euro im Monat für 100 GB. Leider kann ich keine persönlichen Erfahrungen zu diesem Angebot machen, da ich mit kompletten Servern arbeite, aber der Aufwand dürfte für die meisten hier einfach zu hoch sein :)
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Re: Tägliche Sicherung mit Streamerbändern ???

Beitrag von danspie »

mnmdoc schrieb:
Generell dürfte man mit Windows Backup keine Probleme haben, wenn man einfach jeden Tag eine Vollsicherung macht
Genau so mache ich das - was will ich denn mehr: alles gesichert! - und zwar während dem laufenden Betrieb ohne irgendwelche zusätzlichen Tricks - und mit Windows-Mitteln wieder zurück zu sichern. Welche bezahlbare Alternative gibt es, die auch nur annähernd Ähnliches leistet und nicht einen prfessionellen EDV-ler benötigt zur Bediehnung!
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EXEWERKER
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Re: Tägliche Sicherung mit Streamerbändern ???

Beitrag von EXEWERKER »

Meckelein hat geschrieben:... die Ihre Rechenzentren in Deutschland hat, wie z.B. Strato. Mit einem Euro im Monat 20 GB Speicherplatz, sollte erstmal für zwei oder drei Komplettsicherungen ausreichen....
4 Bedingungen müssen erfüllt sein, um Patientendaten außerhalb des "Herrschaftsbereichs" zu verarbeiten / speichern:
- Standort BRD oder EU
- Firmensitz BRD oder EU
- konkrete ADV Vereinbarung (absolute Weisungsgebundenheit etc.) und keine Funktionsübertragung (Strato...) siehe: http://www.it-rechtsanwalt.com/datensch ... n-3377.php ( Hier könnte das Einverständnis aller Patienten abhelfen.)
- Nachweis der Fachkunde und Sicherheit ( Zertifizierungen 27001, hätte Strato sogar, aber auch 20000 oder etwas Vergleichbares )

...außerdem ist Stratodrive aber auch "public" und alle Fachgremien (BSI, BITCOM) warnen davor. Nicht das es technisch unsicher wäre. Es geht darum, dass Personendaten dann als "veröffentlicht" gelten (sprich, dies ist eine "Datenpanne"), wenn sie den Herrschaftsbereich der Praxis verlassen. Folge wäre die Information aller Patienten und Information in bundesweit erscheinender Tageszeitungen...aua, aua . u.a. siehe: §42a BSDG . Das will wirklich keiner....

Ja, klar! Wo kein Kläger ist... Aber wo doch Medien so sensibel bei dem Thema sind. Es gibt ja auch Anbieter, jeder kann sich denken, wen ich z.B. meine, die diese Bedingungen erfüllen. Aber für Datensicherung ist dies zu teuer, lohnt nur für das Hosting kompletter Praxen oder MVZ.
EX EWERKER :-)
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Geigenberger
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Re: Tägliche Sicherung mit Streamerbändern ???

Beitrag von Geigenberger »

Hallo,

da könnte doch mal ein geschäftstüchtiger Vertriebspartner auf die Idee kommen, eine "all-in-one-Lösung" mit einem Raspberry2 anzubieten:

Hardwarekosten:

Raspberry 2 : 37,95 Euro ( http://www.pollin.de/shop/dt/Mzg1NzkyOT ... del_B.html )
schnelle MicroSD-Karte : 23,99 Euro ( http://www.amazon.de/SanDisk-SDSDQUN-06 ... ds=microsd )
Zusammen: 61,94 Euro !!

Der Raspberry braucht so gut wie keinen Strom; er läuft bei mir z.B. parallel mit dem gleichen Netzteil wie meine Haustelefonanlage.
Stromverbrauch < 3 Watt!! --> http://powerpi.de/erstaunlicher-stromve ... ry-pi-1-2/
Nebenbei habe ich noch ein Mediacenter ( "Kodi" ), mit dem ich jederzeit Musik hören, Filme abspielen und Mediatheken durchstöbern kann, wenn ich mal eine interessante Sendung im Fernsehen verpasst haben sollte. Auch als zentrale Datenquelle für alle PC's im Haus ist das Gerätchen einfach nur Klasse.

Mein "Raspberry 2" ["2" ist wichtig!] läuft nun sicher schon mehr als 2 Monate ohne Neustart durch.
Schauen Sie mal hier: http://www.adns.n-bay.de/a_stamm_aufruf.php
Sogar eine Testversion von "VonDoczuDoc" (incl. MySQL!!) läuft auf diesem Gerät ohne dass man irgend einen Geschwindigkeitsunterschied zum "Original-VonDoczuDoc" bemerken würde!!

Wie gesagt: Ein findiger Arztsoftware-Vertriebspartner könnte so einen Raspberry zusammen mit einer 64 MBit MicroSD Karte anbieten, auf der sich ALLES befindet: Das Betriebssystem und ein (z.B.) FTP-Server, der 24 Stunden am Tag bereit ist, Daten von der Praxis zu sichern. Der Käufer dieses Teils müsste dann dieses kleine Wunderding nur noch zu Hause anschließen - und los geht's :) ( Vielleicht schreibe ich noch 'mal einen Beitrag: "Datensicherung für Dummies" :D )

Einen schönen Tag noch!
A. Geigenberger
Sapias, vina liques et spatio brevi spem longam reseces... carpe diem, quam minimum credula postero [Horaz]
"Sei klug, gönn dir noch ein Glas Wein ein und hoffe auf nichts weiter. ... Genieße den Tag, und vertraue möglichst wenig auf den folgenden!"
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Re: Tägliche Sicherung mit Streamerbändern ???

Beitrag von nmndoc »

(diese Antwort ist als Zusammenfassung zu mehreren o.g. Beiträgen gedacht)
  • - Strato + co. Technisch grundsätzlich machbar - wobei 20GB m.E. nicht sehr weit reichen dürften. Bei den Praxen die ich sichere dürfte alleine der Dokumenten-Ordner jeweils schon größer sein - mal vom Betriebssystem etc ganz abgesehen
    - Heute bietet ja fast Jeder irgend etwas mit "Cloud-Speicher" an - egal ob Hersteller von Backup-Software (zB Acronis), Hoster (Strato +98% aller anderen) und sogar diverse Hardware-Lieferanten. Nur: Dass der Speicherplatz irgendwie Cloud-tauglich ist sagt ja noch nichts aus. Meinen FTP-Server kann ich auch Cloudstorage nennen ;-). Interessant wird es mit dem "Drumherum" bzw. dem konkreten Einsatzszenario - Sprich: WIE kommen meine Daten dort hin, wie werden sie verwaltet (z.B. unterschiedliche Versionsstände) und natürlich wo/wie (wie sicher) liegen sie dort. Und nicht zu vergessen: wie komme ich im Notfall (zB Praxis abgebrannt - oder auch nur Update hat Server 'zerschossen') da einfach und schnell wieder ran). Daher eben auf so Dinge wie Deduplizierung (auf Blockebene) (grob: es werden nur die veränderten Datenblöcke gesichert)
    - Raspberry-Bastellösung (+co). Wenn man so etwas bei sich selber ausstellt + wartet - warum nicht. 64 GB halte ich m.E. für zu wenig - aber gut. Auch hier müsste man aber ja das Drumherum also die "Intelligenz"/Software noch stricken. Und was den Vertriebspartner angeht: wer weiß ob der ein oder andere nicht seinen Kunden so etwas hinstellt (was ich nicht grundsätzlich bewerten will). Allerdings düfte das dann auch nicht mehr 61,94 kosten - schon wenn man die Themen Wartung und Garantie mit berücksichtigt.
    - kurz: ich denke für viele (kleine) Einzelpraxen düfte eine Sicherung auf RDX+co die einfachste Lösung sein und preislich noch irgendwie vertretbar zumindest wenn ich nicht zuviele Daten habe / zu lange "zurück" möchte UND man dann auch wirklich die Medien immer mitnimmt und nicht einfach neben dem Server aufbewahrt.. Ansonsten lohnt sich ein Blick auf professionelle Alternativen - aber nur dann, wenn man sich von dem "0-64,00 einmalig / 0-15 EUR mtl"-Gedanken verabschiedet.
Noch ein allgemeiner Hinweis: Ein wichtiger Punkt ist auch die Frage "welchen Datenverlust und Ausfallzeiten kann ich im worst-case-Fall verkraften". Also z.B. Wenn das letze Backup von gestern abend ist und heute Nachmittag die DB defekt wird, wäre also ein Tag weg. Das dürfte sich i.d.Regel mit vertretbarem Aufwand noch rekonstruieren lassen. Mehrere Tage / eine Woche vermutl. auch noch. Aber danach? Ein Monat oder gar ein Quartal+ stelle ich mir schon heftig vor (abgesehen davon dass man dann parallel auch noch eine Abrechung (ohne Daten) machen sollte...?). Selbiges gilt für den Fall, für die Wiederanlaufzeit wenn - aus welchen Gründen auch immer - eine komplette Wiederherstellung / Rücksicherung nötig sein sollte - ggf. unter Berücksichtigung einer evtl. Neuanschaffung von Geräten (Diebstahl).
Macros
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Re: Tägliche Sicherung mit Streamerbändern ???

Beitrag von Macros »

nmndoc hat geschrieben:
danspie hat geschrieben:Ich will nochmals die Bemerkung von mnmdoc unterstreichen: bei Windows Server 2008 und 2012 ist die bordeigene Sicherung wirklich super und auch einfach zu erzeugen (muss aber auch kontrolliert werden!). Frühere hatte ich Symantec BackupExec und ständig Probleme und kompliziert - dagegen sind die Windows-eigenen Möglichkeiten wirklich gut. Mein EDV-Mann bastelt gerade noch an einer Lösung, , die Windows-Sicherungen vernünftig auf ein band zu bekommen, das dann eben wöchentlich mitgenommen werden kann -> im Moment habe ich ein Notablauf, so dass ich alle 3 Moante ein neues Band mit nach Hause nehme :-(.
Windows Backup ist leider nicht besonders flexibel - d.h. ich kann da kaum etwas einstellen (die Zeitpläne aber zB schon - über den Umweg einen vorhandenen Backup-Task in den "geplanten Tasks" zu editieren und dort meine Wunsch-Intervall einzutragen). Wie die Band-Unterstützung angeht, bin ich mir nicht sicher - aber RDX etc sollte gehen. Generell dürfte man mit Windows Backup keine Probleme haben, wenn man einfach jeden Tag eine Vollsicherung macht - und in einfachen Umgebungen sollte das auch kein Problem darstellen.
Moin,

da ich gerade am Flughafen in München festsitze ...
Was wollen sie denn Einstellen, was sie nicht einstellen können?
Ich meine mit der CMD geht doch alles, was man will? Oder haben sie bisher nur die GUI gefunden?

Vielleicht einfach mal die Suchmaschine der Wahl nutzen, das Programm nennt sich wbadmin.exe und kann als Batch gestartet / genutzt werden.

Gruss
J
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