Umfrage zum Umgang mit SSD

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turbotm
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Umfrage zum Umgang mit SSD

Beitrag von turbotm »

Hallo ans Forum.
Mir scheint, immer mehr Kollegen (und natürlich Kolleginnen, auch wenn das vermutlich wenige sind) haben inzwischen in ihren Server SSD eingebaut.
Nachdem mein Notebook letztes Jahr die Dinger gefressen hat (im Laufe eines Monats waren drei kaputt), weiß ich, wie schnell 100% Datenverlust auftreten kann. Von defekten HD´s ließen sich ja hin und wieder die wichtigen Daten nachträglich herunter holen. Wenn eine SSD plötzlich nicht mehr ansprechbar ist, steigt der Blutdruck, denn dann ist meist alles weg.

Meine Frage: :?: :?: Wie sorgen Sie einem SSD-Totalausfall vor? :?: :?:
TM-Datenbank Sicherung jede Stunde?, zweiter Server?, RAID mit / ohne eigenen Kontroller? Komplett-Backup mit welchem Program wie oft? Problem noch nicht so ernst genommen?

Gruß ans Forum
Maier
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Nobbie
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Re: Umfrage zum Umgang mit SSD

Beitrag von Nobbie »

Hallo turbotm,

genau aus diesem Grund habe ich auf dem Server keine SSD´s, sondern sogenannte Serverplatten. Die sind extrem haltbar gebaut, und gute Platten sind entsprechend teuer. Sozusagen als Ersatz für den SSD haben wir einen großen Speicher (z.Z. 32 Gig). Die lokalen Stationen haben z.T. SSD´s (bei etwas älterne PC´s), die neuen haben alle Hybridplatten. Mir sind auch schon SSD zerstört worden, einmal bei einem Stromausfall.

mfg nobbie
Gruß Nobbie

Ich werde keine frühe Turbomed - Downloadversion installieren
caesar
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Re: Umfrage zum Umgang mit SSD

Beitrag von caesar »

turbotm hat geschrieben:Hallo ans Forum.
Mir scheint, immer mehr Kollegen (und natürlich Kolleginnen, auch wenn das vermutlich wenige sind) haben inzwischen in ihren Server SSD eingebaut.
Nachdem mein Notebook letztes Jahr die Dinger gefressen hat (im Laufe eines Monats waren drei kaputt), weiß ich, wie schnell 100% Datenverlust auftreten kann. Von defekten HD´s ließen sich ja hin und wieder die wichtigen Daten nachträglich herunter holen. Wenn eine SSD plötzlich nicht mehr ansprechbar ist, steigt der Blutdruck, denn dann ist meist alles weg.

Meine Frage: :?: :?: Wie sorgen Sie einem SSD-Totalausfall vor? :?: :?:
TM-Datenbank Sicherung jede Stunde?, zweiter Server?, RAID mit / ohne eigenen Kontroller? Komplett-Backup mit welchem Program wie oft? Problem noch nicht so ernst genommen?

Gruß ans Forum
Maier
Für den Server(hier 24/7-Betrieb):
1. USV--->wichtig, möglichst auch managebar
2. SSD im RAID 1, SSD's am Mainboard
3. SSDs der Pro/Enterprise-Serie
4. regelm. Serverbackup (servereigenes Bordmittel 2008 R2) auf zusätzliche Platten (bei mir 3x tgl. -->früh, mittags zwischen den Sprechstunden und abends)
5. die üblichen TM-Sicherungen + weitere relevante Ordner und Datenbanken nach extern und kaskadiert
Ich persönlich habe sowohl am Server als auch in den Clients Samsung oder Intel verbaut, bisher (von 2 bis 3 Jahren rede ich, je nach Gerät) keine einzige SSD defekt--> 3x klopf auf Holz
gruß
caesar
rfbdoc
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Re: Umfrage zum Umgang mit SSD

Beitrag von rfbdoc »

SSD auf Server ohne Raid (da ich mich mit RAID nicht wirklich auskenne nutze ich es auch nicht, ausserdem schützt RAID nicht vor Netzteilausfall oder Motherboarddefekt)
Mit einem kompletten Ersatzserver fühle ich mich deutlich sicherer.
2x täglich erfolgt am Ende der Vormittag- und Nachmittagsprechsunde eine Serversynchronisierung auf einen identlichen Ersatzserver (PraxisDB und Dokumente) via Robocopy

Die Datenlücke dazwischen haben meine Helferinen im Kopf und im handschriftlichen Terminkalender

Der Ersatzsserver schützt auch vor Ausfällen des Motherboards oder des Netzteils, Raid nur vor Festplattendefekten (zweifelsohne häufiger, aber was machen Sie wenn das Netzteil oder Motherbord des Servers ausfallen und morgens der Server nicht läuft ?)
Der Ersatzserver ist identisch zum Hauptserver mit laufendem FOS konfiguriert, hat lediglich eine andere IP im Neztwerk. Über "Moduswechsel" kann auf den Clients mit einem Klick vonServer1 auf Sever2 umgeschaltet werden. Die Datenlücke zwischen letzer Synchronisierung muss u.U. manuell nachgearbeitet werden, wenn der Hauptserver im laufenden Praxisbetrieb ausfallen würde, für meine Helferinnen wäre das im Falle der Fälle (bisher noch nicht eingetreten) kein Problem.

Auf beiden Servern läuft Win7 Prof64bit, auf beiden Server ist der FOS als Dienst gestartet. Lediglich die IP -Adressen unterscheiden sich.
Mittags und abends sind beide Server auf identischem Datenstand. Damit fühle ich mich ausreichend abgesichert.
R.F.B.
Johnny
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Re: Umfrage zum Umgang mit SSD

Beitrag von Johnny »

Halo caesar,
Caesar schrieb:

2. SSD im RAID 1, SSD's am Mainboard
3. SSDs der Pro/Enterprise-Serie
Nachgefragt: Welche Enterprise SSD benutzen Sie (SATA, SAS oder PCIe; MLC oder SLC)?

Gruß aus Kiel

Johnny
Martin
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Re: Umfrage zum Umgang mit SSD

Beitrag von Martin »

Verwende seit ca. 3 Jahren nur noch SSD`s (ca. 10 im Einsatz / Server mit Intel Rapid storage Raid 1) und hatte jetzt den ersten Totalausfall (Crucial); zum Glück nur an einem client. Erst mehrfacher unplanmäßiger Neustart und Bootproblem; dann wurde SSD nicht mehr erkannt. Nicht mehr aktivierbar; auch nicht mit Festplattentools.
Plane jetzt zumindest für den Server Hybrid Raid (SSD und HDD im Raid 1); die Variante mit Hardware Controller wurde hier schon mehrfach beschrieben; meine Frage: geht Hybrid Raid 1 auch als Soft Raid ohne eigenen Controller ? Hat jemand damit schon Erfahrungen ?

Martin
caesar
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Re: Umfrage zum Umgang mit SSD

Beitrag von caesar »

Johnny hat geschrieben:Halo caesar,
Caesar schrieb:

2. SSD im RAID 1, SSD's am Mainboard
3. SSDs der Pro/Enterprise-Serie
Nachgefragt: Welche Enterprise SSD benutzen Sie (SATA, SAS oder PCIe; MLC oder SLC)?

Gruß aus Kiel

Johnny
Hallo Johnny,
die SSD's sind immer am nativen Mainboard-Controller, auf SLC's habe ich bei der Entwicklung in den letzten Jahren bewusst verzichtet, da die MLC's mittlerweile richtig gut geworden sind und bzgl. Schreibvolumen und MTBF ähnliche Werte erreichen sollen, danach zählt noch der Preis. Lieber tausche ich nach drei Jahren am Server die SSD's durch neue, habe die Kapazität und Performance, als dass ich noch mehr Jahre einfach nicht performant genug arbeiten kann...
Hier meine aktuellen Platten:
Am Server:
2x Samsung SSD 840 Pro Series 512GB, 2.5", SATA 6Gb/s, retail (MZ-7PD512BW) im SoftRaid 1 amMainboard
lesen: 540MB/s • schreiben: 520MB/s • IOPS 4k lesen/schreiben: 100k/90k • Cache: 512MB (LPDDR2) • Anschluss: SATA 6Gb/s • Leistungsaufnahme: gemessen: 3.33W (Betrieb), gemessen: 0.3W (Leerlauf) • NAND-Typ: MLC Toggle (20nm) • Max. Schreibvolumen (TBW): keine Angabe • MTBF: 1.5 Mio. Stunden • Controller: Samsung MDX (300MHz) • Abmessungen: 100x69.85x7mm • Besonderheiten: 256bit AES-Verschlüsselung
+ 4x SAS Seagate 15000 rpm im RAID 10 am LSI-Controller
An 4 Clients:
Samsung SSD 840 Pro Series 256GB, 2.5", SATA 6Gb/s, retail (MZ-7PD256BW)
lesen: 540MB/s • schreiben: 520MB/s • IOPS 4k lesen/schreiben: 100k/90k • Cache: 512MB (LPDDR2) • Anschluss: SATA 6Gb/s • Leistungsaufnahme: gemessen: 3.21W (Betrieb), gemessen: 0.31W (Leerlauf) • NAND-Typ: MLC Toggle (20nm) • Max. Schreibvolumen (TBW): keine Angabe • MTBF: 1.5 Mio. Stunden • Controller: Samsung MDX (300MHz) • Abmessungen: 100x69.85x7mm • Besonderheiten: 256bit AES-Verschlüsselung,
An 7 weiteren Clients:
SanDisk SSD 64GB, 2.5", SATA 6Gb/s (SDSSDP-064G-G25)
lesen: 490MB/s • schreiben: 240MB/s • IOPS 4k lesen/schreiben: 7.2k/1.8k • Cache: keine Angabe • Anschluss: SATA 6Gb/s • Leistungsaufnahme: 0.6W (Betrieb), keine Angabe (Leerlauf) • NAND-Typ: MLC asynchron • Max. Schreibvolumen (TBW): keine Angabe • MTBF: 4.1 Mio. Stunden • Controller: keine Angabe • Abmessungen: 100x69.85x7mm

Viele Grüße
caesar
PS: wie gesagt, bisher noch keine einzige Platte defekt, was nicht heißen soll, dass es noch passieren kann.
caesar
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Re: Umfrage zum Umgang mit SSD

Beitrag von caesar »

rfbdoc hat geschrieben:SSD auf Server ohne Raid (da ich mich mit RAID nicht wirklich auskenne nutze ich es auch nicht, ausserdem schützt RAID nicht vor Netzteilausfall oder Motherboarddefekt)
Mit einem kompletten Ersatzserver fühle ich mich deutlich sicherer.
2x täglich erfolgt am Ende der Vormittag- und Nachmittagsprechsunde eine Serversynchronisierung auf einen identlichen Ersatzserver (PraxisDB und Dokumente) via Robocopy

Die Datenlücke dazwischen haben meine Helferinen im Kopf und im handschriftlichen Terminkalender

Der Ersatzsserver schützt auch vor Ausfällen des Motherboards oder des Netzteils, Raid nur vor Festplattendefekten (zweifelsohne häufiger, aber was machen Sie wenn das Netzteil oder Motherbord des Servers ausfallen und morgens der Server nicht läuft ?)
Der Ersatzserver ist identisch zum Hauptserver mit laufendem FOS konfiguriert, hat lediglich eine andere IP im Neztwerk. Über "Moduswechsel" kann auf den Clients mit einem Klick vonServer1 auf Sever2 umgeschaltet werden. Die Datenlücke zwischen letzer Synchronisierung muss u.U. manuell nachgearbeitet werden, wenn der Hauptserver im laufenden Praxisbetrieb ausfallen würde, für meine Helferinnen wäre das im Falle der Fälle (bisher noch nicht eingetreten) kein Problem.

Auf beiden Servern läuft Win7 Prof64bit, auf beiden Server ist der FOS als Dienst gestartet. Lediglich die IP -Adressen unterscheiden sich.
Mittags und abends sind beide Server auf identischem Datenstand. Damit fühle ich mich ausreichend abgesichert.
Hallo rfbdoc,
das finde ich so richtig gut. Wichtig ist tatsächlich im EDV-technischen worst case, dass man schnell ein Ersatzsystem des Servers zur Verfügung hat, selbiger darf dann auch mal für ein paar Stunden "geruhsamer" arbeiten. Haben Sie das schon mal probiert: Server abnabeln, Ersatzrechner die Server-IP verpassen und weiter geht es..? Gehen würde das bei uns auch, aber nur für TM. Custo-Funktionsdatenbank und viele Serverrollen wären für diese Zeit nicht verfügbar.
Viele Grüße
Caesar
nmndoc
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Re: Umfrage zum Umgang mit SSD

Beitrag von nmndoc »

ich denke für die meisten hier wären Samsung Pro gut geeignet. Von Intel müssten es zB S3500/S3700 sein. Seagate gibts auch "pro". (evtl sind intel/seagate noch mehr "pro"?)

Zu den o.g. "extrem haltbaren Serverplatten" ;-) Jede Platte altert im Dauerbetrieb fallen Desktopplatten eben schon nach einen Jahr (oder auch früher) aus - Server-/RAID-HDDs halten das besser aus - aber auch hier kann man nach einigen Jahren (würde mal so auf 3-5 tippen) nur darauf "warten" bis ein Ausfall auftritt.
goerg
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Re: Umfrage zum Umgang mit SSD

Beitrag von goerg »

SSD sind sehr schnell und lautlos und haben daher ihre volle Daseinsberechtigung. Angegebene MTBF Werte von 1 Mio Stunden sind nur theoretisch erreichbar. Vielleicht hilft der vorsichtige Umgang ( keine unnötigen Schreib/Lesezyklen - in Win Einstellungen konfigurierbar ) die Haltbarkeit etwas zu erhöhen. Für Ausfallsicherheit würde ich im Rechner und Netzwerk zusätzliche NAS Platten verwenden. Die Praxisdatensicherung würde ich 1x täglich auf NAS durchführen. Ob die SSD auch häufig auf eine NAS Platte geklont werden sollte, hängt von den durchgeführten Veränderungen und Einsatz ab. Bei mir ändert sich an Microsoft Patch Days etwas, gelegentlich Adobe Reader und Java Updates, sowie alle paar Monate zu den Quartalsupdates von TM.
mmoellinger
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Re: Umfrage zum Umgang mit SSD

Beitrag von mmoellinger »

>>Neuer Beitragvon Martin » 17.02.2014, 10:12
Verwende seit ca. 3 Jahren nur noch SSD`s (ca. 10 im Einsatz / Server mit Intel Rapid storage Raid 1) und hatte jetzt den ersten Totalausfall (Crucial); zum Glück nur an einem client. Erst mehrfacher unplanmäßiger Neustart und Bootproblem; dann wurde SSD nicht mehr erkannt. Nicht mehr aktivierbar; auch nicht mit Festplattentools.<<

Hallo aus dem Allgäu,
hatte auch auf einem Lapptop die Probleme mit "scheinbarem" Totalausfall einer Crucial SSD (unkontrolliertes Abschalten), Platte war überhaupt nicht mehr ansprechbar. Stöbern in den einschlägigen Foren brachte zunächst auch nicht, aber ganz "unten" in eimem crucial Forum fand ich dann die Lösung:
"scheintote" Platte am Rechner anschließen, unter Spannung setzen aber nicht booten, je nach Plattengröße ca 1 bis 2 Stunden in Ruhe lassen und siehe da, alle Daten waren wieder da. In der Firmware ist eine recovery routine enthalten, die den unkontrollierten Plattenzustand bedingt durch den Spannungsverlust wieder reorganisiert. Die älteren Crucial waren wohl besonders anfällig, für meine Platte gab es auf der Crucial Seite ein Firmwareupdate, das speziell diese Probleme verbessern soll (u.a. mehr Stabilität gegen Spannungsausfälle und schnelleres recovery). Seit dem update hatte ich unberufen keine Probleme mehr.
Benutze jetzt im Server 2 unterschiedliche (von Typ und Alter) SSDs mit einem Raid1 ohne Probleme.
Gruß Manfred
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wahnfried
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Re: Umfrage zum Umgang mit SSD

Beitrag von wahnfried »

mmoellinger hat geschrieben:"scheintote" Platte am Rechner anschließen, unter Spannung setzen aber nicht booten, je nach Plattengröße ca 1 bis 2 Stunden in Ruhe lassen und siehe da, alle Daten waren wieder da. In der Firmware ist eine recovery routine enthalten
das klingt nach einer lohnenden Frickelei. Eigentlich müsste es doch ausreichen, die Platte an einem SATA-Stromversorgungskabel anzuschließen, ohne die Daten-Schnittstelle anzustöpseln?

Weiß jemand, ob die Intel-SSD (hier zu Versuchszwecken eine aus der 520er-Reihe) eine solche Sicherung auch haben?

Grüsse, Wahnfried
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Re: Umfrage zum Umgang mit SSD

Beitrag von danspie »

Wir haben zwei Server mit LSI-Controller (512MB Cache und Batteriepuffer): beide haben je 3xIntel Pro-SSD im Raid 5, dazu 1 Server ebenfalls im Raid 5 3xSAS-Platten 300GB (welche weiss ich gar nicht genau) und im 2. Server im Raid 5 3x B471515 Seagate ST2000VN000 NAS. Dabei hat mein EDV-Spezialist eine 60GB-SSD Intel 330 als Cache für die NAS-Platten eingebaut (Kosten 60€) - funktioniert wirklich gut und schnell und wenn die SSD kaputt gehen sollte, ist nur die Zugriffszeit auf die Platten reduziert. Auf den Raid SSD-Platten sind neben Betriebssystem auch Turbomed und TM-Datenbanken. Die Dokumente liegen auf den den NAS-Platten. Genauso die Sicherungen der TM-Datenbanken.
A. Spiegl
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Re: Umfrage zum Umgang mit SSD

Beitrag von mmoellinger »

>>wahnfried: das klingt nach einer lohnenden Frickelei. Eigentlich müsste es doch ausreichen, die Platte an einem SATA-Stromversorgungskabel anzuschließen, ohne die Daten-Schnittstelle anzustöpseln? <<

Weiß ich nicht, es liegen ja noch irgendwelche Steuersignale am Datenkabel, hatte das Schlepptop angeschaltet und dann im BIOS Setup ruhenlassen, dann wurde nach einer gewissen Zeit das Laufwerk auch im Bios wieder gefunden.
Grüße
Manfred
turbotm
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Re: Umfrage zum Umgang mit SSD

Beitrag von turbotm »

Und Nochmals hallo Herr Spiegl.
danspie hat geschrieben:Wir haben zwei Server mit LSI-Controller (512MB Cache und Batteriepuffer): beide haben je 3xIntel Pro-SSD im Raid 5, dazu 1 Server ebenfalls im Raid 5 3xSAS-Platten 300GB (welche weiss ich gar nicht genau) und im 2. Server im Raid 5 3x B471515 Seagate ST2000VN000 NAS. Dabei hat mein EDV-Spezialist eine 60GB-SSD Intel 330 als Cache für die NAS-Platten eingebaut (Kosten 60€) - funktioniert wirklich gut und schnell und wenn die SSD kaputt gehen sollte, ist nur die Zugriffszeit auf die Platten reduziert.
Verstehe ich Sie richtig.
Sie haben einen Server mit 3xIntel Pro-SSD im Raid 5 und den gleichen Server nochmals als Reserve. Dazu einen weiteren Server im Raid 5 3xSAS-Platten 300GB und eine PC, den Sie als Network attached Storage Raid 5 3x B471515 Seagate ST2000VN000 NAS laufen lassen ???
Was mich auch interessieren würde,
danspie hat geschrieben: eine 60GB-SSD Intel 330 als Cache für die NAS-Platten
So etwas finde ich auch genial. Ähnliches habe ich auf meinem Notebook. Da läuft Win7 auf einer kleinen (und günstigen SSD) und die "Eigenen Dateien" werden auf einer zweiten Festplatte gespeichert, in der Hoffnung, dass sie da seltener den Datentod sterben. Aber es handelt sich wirklich um einen PC, nicht um eine NAS -Box mit SSD als Cach? Und wieso funktioniert das System noch immer, wenn die SSD kaputt geht?
Gruß
Maier
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Re: Umfrage zum Umgang mit SSD

Beitrag von danspie »

Hallo Herr Maier,
Wir haben 2 Server, beide mit den 3 SSD, einer zusätzlich mit SAS-Platten und den anderen mit den NAS-Platten (und einer SSD als Cache). Es sind beides Hypervisor-Systeme mit mehreren installierten Servern. Beispielsweise haben wir unsere alten 2 Windows 2003-Server -Lizenzen installiert, die als Domain-Controller fungieren - so bleibt bei Ausfall eines Servers das Netzwerk intakt und ein neuer Turbmed-Server ist ja schnell eingerichtet.
Die SSD ist wirklich nur Cache für die NAS-Platten um die Zugriffszeit zu verbessern. Fällt sie aus, haben wir halt keinen "Cache" mehr - hat mein EDV-Mann installiert, funktioniert wohl über den LSI-Controller(?) - aber ist wirklich klasse schnell - unser Mailserver läuft darüber mit super Zugriffszeiten.
Viele Grüße
A. Spiegl
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Re: Umfrage zum Umgang mit SSD

Beitrag von turbotm »

Genial, anscheinend haben Sie einen echt guten EDV-Mann.
Gruß
Maier
jipsy
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Re: Umfrage zum Umgang mit SSD

Beitrag von jipsy »

danspie hat geschrieben:Wir haben zwei Server mit LSI-Controller (512MB Cache und Batteriepuffer): beide haben je 3xIntel Pro-SSD im Raid 5, dazu 1 Server ebenfalls im Raid 5 3xSAS-Platten 300GB (welche weiss ich gar nicht genau) und im 2. Server im Raid 5 3x B471515 Seagate ST2000VN000 NAS. Dabei hat mein EDV-Spezialist eine 60GB-SSD Intel 330 als Cache für die NAS-Platten eingebaut (Kosten 60€) - funktioniert wirklich gut und schnell und wenn die SSD kaputt gehen sollte, ist nur die Zugriffszeit auf die Platten reduziert. Auf den Raid SSD-Platten sind neben Betriebssystem auch Turbomed und TM-Datenbanken. Die Dokumente liegen auf den den NAS-Platten. Genauso die Sicherungen der TM-Datenbanken.
A. Spiegl
Datenbank-Applikationen sollten eher auf RAID1 oder 10 statt 5; Mag bei SSD-Raids nicht ins Gewicht fallen dank brachialer Performance, aber Leute die hier reine HDDs verwenden sollten lieber nur zwei (1) oder vier (10) Platten verwenden. Datengräber für Dokumente - da macht RAID5 natürlich Sinn.
danspie
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Re: Umfrage zum Umgang mit SSD

Beitrag von danspie »

jipsy hat geschrieben:Datenbank-Applikationen sollten eher auf RAID1 oder 10 statt 5
Das stimmt so nur dur Software-Raids. Wir haben aber einen eigenen Raid-Controller, der die Patity-Berechnungen durchführt, so dass schreiben (theoretisch) sogar schneller ist im Raid 5, beim Lesen ist Raid 10 etwas schneller (aber nicht der Zugriff)- die Geschwindigkeitsunterschiede sind aber wohl zu gering, um für uns in der Praxis von Belang zu sein - wie gesagt bei Hardware-Raid, nicht bei Software-Raid
A- Spiegl
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