Umstellung auf Windows 7 wirklich nötig?

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elclemente

Umstellung auf Windows 7 wirklich nötig?

Beitrag von elclemente »

Hallo,

um schnell zum Thema zu kommen:

Wir haben nach dem neusten Turbomed Update den Hinweis bekommen das Microsoft den Service für Windows XP einstellt und wir deshalb mit unserem Technicker sprechen sollen. Was die da in ihrer Ansprache aber doch eigentlich nur ansprechen ist, dass keine weiteren Updates von Microsoft für Windows XP bereitgestellt werden. Unsere PC´s laufen alle mit XP Service Pack 3 und haben seid Jahren keine weiteren Updates bekommen, da sie nicht mit dem Internet verbunden sind. Laufen tut bei uns seid Jahren alles wie geschmiert.

Muss ich jetzt auf Windows 7 umsteigen weil die neueren Turbomed Versionen nicht mehr auf XP laufen, oder ist das alles nur Panikmache und ich kann alles beim Alten lassen ? Ich brauche ja keine Updates mehr von XP wenn alles stabil läuft.

Ebenso wurde ich auf meine alte Java Version hingewiesen die ich soeben aktualisiert habe.


mfg

Bayer
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Roland_Colberg
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Re: Umstellung auf Windows 7 wirklich nötig?

Beitrag von Roland_Colberg »

Sie werden sich vorerst mit ständigen Hinweisfenstern beim Start von Turbomed abfinden müssen, und nach 1-2 Jahren wird sich das aktuelle Update nicht mehr installieren lassen, ähnlich wie bereits bei Windows 2000.

Auch wenn Sie wirklich NIE mit dem Internet verbunden sind, besteht immer noch die (geringere) Gefahr einer Infektion über irgendeinen Datenträger wie eine CD oder einen USB-Stick. Manche Schadprogramme wie der sogenannte BKA-Trojaner verschlüsseln dann Ihre gesamte Festplatte und versuchen Sie zu einer "Lösegeldzahlung" zu erpressen.

http://www.heise.de/newsticker/meldung/ ... 37554.html
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Geigenberger
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Re: Umstellung auf Windows 7 wirklich nötig?

Beitrag von Geigenberger »

Hallo,

sehen Sie mal da:
http://www.vondoczudoc.de/viewtopic.php ... uft#p23344

A. Geigenberger
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wahnfried
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Re: statt Win7 virtualisiertes XPprof??

Beitrag von wahnfried »

Hallo,
ich bleibe bei XPprof, solange es geht. Internet-PC stelle ich Anfang 2014 auf Linux um. Das Weitere stelle ich mir so vor:

Sukzessive werden auch die Praxisrechnerauf Linux umgestellt, wobei TurboMed dann eben in einem per VMWare-Player virtualisierten XPprof laufen soll. Alle veränderlichen Dateien liegen auf einer vom virtualisierten XPprof per Netzlaufwerk eingebundenen NTFS-Datenpartition NEBEN der Systempartition mit VMWare-Player. Wenn ich mich mit Linux gut genug auskenne, kommt der Server für TurboMed direkt auf den Linux-Rechner.

Antivirenprogramme für XPprof wird es auch noch einige Jahre tagesaktuell upgedatet geben. Firewall läuft sowieso ohne Updates. Internet kommt nicht ans Praxisnetz, solange das geht. Wie die Aktualisierung des Antivirenprogrammes laufen soll, wäre noch zu planen.

Sollte dann mal ein Virus das virtualisierte XPprof befallen, wird es abgebrochen und aus einer Image-Datei neu gestartet.

Die Image-Datei wird auf einer normalerweise nicht gestarteten XPprof-Installation (oder XPprof-Testrechner) nach jedem TurboMed-Update neu erstellt (Arbeitsplatz-individuell nach Rechnernamen und IP variiert) und auf die Linux-Clients verteilt. VMWare-Player greift also immer auf ein Image mit korrekter XPprof-Registry entsprechend der benutzten TurboMed-Version zu. Dies per VMWare-PLAYER laufen zu lassen reicht aus, wenn TurboMed auf einer danebenliegenden NTFS-Partition installiert ist. Für einen reinen Client-Rechner für TurboMed kann dann sogar TurboMed auf der XPprof-Systempartition des virtualisierten Systems installiert sein, da ja auf die PraxisDB des Servers zugegriffen wird.

Solange ich mich noch nicht traue, den TurboMed-Server auf Linux zu installieren, muß ich dann noch den virtualisierten TurboMed-Server auf XPprof pflegen. Ab TurboMed-Server auf Linux-System reicht dann die Pflege der Client-XPprof-images.

Bitte um konstruktive Kritik, da dies ein theoretisches Szenario ist und ich durchaus Denkfehler machen kann. Was von den o.a. Schritten ginge nicht? und warum nicht? Was wäre eleganter zu lösen?

Grüsse, Wahnfried
Stefan
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Re: Umstellung auf Windows 7 wirklich nötig?

Beitrag von Stefan »

Hallo Wahnfried,

auch Windows 7 können Sie virtuell unter Linux laufen lassen. Was spricht denn gegen Windows 7?
Evtl. könnte TM bald nicht mehr unter XP laufen, Ihr Antivirus-Programm oder irgendein anderes Programm und dann
heißt es System neu aufsetzen.
Gruß
Stefan
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wahnfried
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Re: Umstellung auf Windows 7 wirklich nötig?

Beitrag von wahnfried »

Stefan hat geschrieben:Hallo Wahnfried,

auch Windows 7 können Sie virtuell unter Linux laufen lassen. Was spricht denn gegen Windows 7?
Evtl. könnte TM bald nicht mehr unter XP laufen, Ihr Antivirus-Programm oder irgendein anderes Programm und dann
heißt es System neu aufsetzen.
...ein Image von XPprof ist wesentlich kleiner als eines von Win7. Läßt sich insofern rascher pflegen. Die Zeit, in der XPprof noch uneingeschränkt benutzbar sein wird, schätze ich auf 2-3 Jahre. Eher macht CGM/Ifap Probleme als TurboMed.

Wenn Internet am Praxis-PC unvermeidlich wird, bin ich möglicherweise die längste Zeit KASSENKNECHT gewesen und arbeite dann mit GNUmed weiter.

Wenn jemand den Kassenknechtstatus aufrechterhalten will, kann es durchaus sein, dass man ein anderes Programm pflegen wird als TurboMed. Dann wäre das virtualisierte XPprof mit dem letzten Stand von TurboMed langfristig ungepflegt ausreichend.

Grüsse, Wahnfried
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Geigenberger
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Re: Umstellung auf Windows 7 wirklich nötig?

Beitrag von Geigenberger »

Hallo,

den VMWare-Player kenne ich nicht sehr gut; ich habe damit vor Jahren ein wenig gespielt. Ein klein wenig besser bekannt ist mir die "Oracle Virtual Box". Aber diese Programme dürften ja vergleichbar sein.

Das Problem, das ich sehe, ist die Geschwindigkeit. Jedenfalls ist das von mir auf "Virtual Box" installierte "Windows 7" (auf der Basis allerdings eines "Windows 7" - PC) ganz erheblich langsamer als das "Windows 7", das auf dem PC selbst installiert ist.

Viele Grüße
A. Geigenberger
elclemente

Re: Umstellung auf Windows 7 wirklich nötig?

Beitrag von elclemente »

Super, also brauche ich mich nicht in Panik veresetzen zu lassen und lasse alles erstmal wie gehabt. Selbstverständlich behalte ich das Problem im Hinterkopf und werde mich bei Zeiten darum kümmern.

Danke für eure super schnelle Hilfe
Henrik313
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Re: Umstellung auf Windows 7 wirklich nötig?

Beitrag von Henrik313 »

Geigenberger hat geschrieben:Hallo,

den VMWare-Player kenne ich nicht sehr gut; ich habe damit vor Jahren ein wenig gespielt. Ein klein wenig besser bekannt ist mir die "Oracle Virtual Box". Aber diese Programme dürften ja vergleichbar sein.

Das Problem, das ich sehe, ist die Geschwindigkeit. Jedenfalls ist das von mir auf "Virtual Box" installierte "Windows 7" (auf der Basis allerdings eines "Windows 7" - PC) ganz erheblich langsamer als das "Windows 7", das auf dem PC selbst installiert ist.
Das kommt auf die Hardware an.
Normale Rechner unterstützen eine Virtualisierung hardwareseits nicht, dann läuft die Virtualisierung rein auf Softwareebene = langsam ab, weil alles doppelt berechnet werden muss. Bei hardwareunterstützter Virtualisierung kann aber die virtuelle Maschine direkt zB auf den Prozessor zugreifen, ohne Umwege über das Trägerbetriebssystem.
Besser ist, den Server dann entsprechend auszurüsten mit Hardware, bei Intels Boards zB erkennbar an der Möglichkeit zu VT-x. Das können auch schon viele "normale" Rechner.
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