eigene Pseudoziffern

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tihei
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eigene Pseudoziffern

Beitrag von tihei »

Hallo,

um Kinder-Vorsorgeuntersuchungen, die bei der BEK ab dem 1.7. über einen Hausarztvertrag ohne Gebührennummer an der KV vorbei abgerechnet werden, noch in der GNR-Statistik erfassen zu können, habe ich mir überlegt, für jede Untersuchung eine eigene Pseudoziffer anzulegen, die wir dann entsprechend eingeben.

Wir vergeben jetzt schon für den zweiten - xten Praxisbesuch eines Patienten die Pseudoziffer "00000" (die nicht an die KV übermittelt wird), um intern diese Mehrfachinanspruchnahme dokumentieren zu können.

Weiß jemand, ob etwas dagegen spricht, für die Kinder-Vorsorgen U1-J2 die Pseudoziffern 00001-00013 abzurechnen? Oder bringt das die KV durcheinander?

Gruß
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wahnfried
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Re: eigene Pseudoziffern...

Beitrag von wahnfried »

....habe ich mir aus Kopien der "00000" seit langem gebaut, dadurch werden diese nicht an die KV übertragen und bringen diese eben auch nicht durcheinander. (Wenn man eine Ziffer nicht als Kopie der "00000" erzeugen, sondern ganz neu anlegen will, kann man in dem Eigenschaften-Punkt "Leistungsgruppe" die Übertragung an die KV ausschließen).

Dadurch markiere ich mir z.B.:
...jeden telefonischen/indirekten Kontakt NACH Ordinationspauschale als "0000T" (eingegeben als "tt", dann Komma - indem im "EBM" eine Ziffer "tt" auf die vorab angelegte EBM-2010-Ziffer "0000T" verlinkt wurde)
...jedes EKG als "00EKG" (eingegeben als "ekg", dann Komma), bin aber inzwischen dazu übergegangen, auch noch generell eine Zeile mit Artspalten-Typ "ekg" für einen Kurzbefund per Komplex anlegen zu lassen, um durchgeführte EKG's sowohl in der F2 zu sehen als auch über die Erweiterte Suche einen in der "ekg"-Zeile angezeigten Kurzbefund aufsuchen zu können.

Die originale "00000" gebe ich ein durch: "x", dann Komma (für jeden persönlichen Kontakt NACH Ordinationspauschale).
Mit "t", dann Komma gebe ich die 01435 ein (also telefonischen oder indirekten Kontakt VOR Ordinationspauschale)

Es ist tatsächlich inzwischen möglich, eine Ziffer mit mehr als 5 Stellen im EBM-2010 zu erzeugen (im alten EBM - und insofern für Kürzelsysteme - gehen nur maximal 4 Stellen, damit die Umsetzung als Kürzel klappt - obwohl Ziffern mit mehr als 4 Stellen erzeugt werden können...). Sie können also locker "0000u1" bis "000u10" und "0000j1"/"0000j2" im EBM-2010 erzeugen und mit den Kürzeln "u1" bis "u10","j1","j2" über entsprechend erzeugte Ziffern im alten EBM verlinken - das erleichtert die EIngabe ungemein. Natürlich gehen auch fünfstellige Pseudoziffern, die durch die zwei bis drei (oder auch vier) Nullen am Anfang genügend auffallen. Man muss nur die "nicht zu übertragenden Pseudoziffern" vor dem Erstellen der Kürzel-EBM-Ziffer erstellt haben, um diese verlinken zu können.

Grüsse, Wahnfried
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