BTM Druck per Laser
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Hunsrückdoc
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BTM Druck per Laser
Hallo, weiß jemand, ob es "erlaubt" ist BTM Rp´s per Laser zu drucken, d.h. die 3Blätter zu trennen und einzeln zu drucken? Ich möchte auf BFB mittels Laserdrucker umstellen und aus Platzmangel wäre ein zusätzlicher Nadler nur für BTM´s nicht möglich. Technisch wäre das ja problemlos möglich, oder gibt es da Vorgaben der Bundesopiumstelle/KV, dass nur RP´s mit direktem Durchschlag akzeptiert werden?
Gruß
Hunsrückdoc
Gruß
Hunsrückdoc
- RAMöller
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Re: BTM Druck per Laser
Siehe auch
http://www.vondoczudoc.de/viewtopic.php?t=985
Mit unserem Nadeldrucker geht es nicht mehr lange gut, die Gummirollen sind so spröde geworden, dass das mehrlagige BTM-Rezept eher schräg als alles andere bedruckt wird. Das kann nicht der Sinn sein. Ein neuer kompatibler Nadel-Drucker ist recht teuer geworden.
Also drucken wir das BTM-Rezept über den Brother-Laserdrucker:
Das Problem ist der mittlere Teil, der verfängt sich gerne im Laserdrucker, wenn man die Formulare einzeln im Laserdrucker drucken will. Es ist recht umständlich, aber wenn man den mittleren Teil auf ein Blatt Papier klebt, geht er auch anstandslos durch den Laserdrucker um dann für 3 Jahre ordnungsgemäß abgeheftet zu werden.
Richtet man nun einen neuen Drucker so ein, dass er in den Standardeinstellungen 3 DinA6 Blätter pro Auftrag druckt (Druckereigenschaften-erweitert-Standartwerte) und wählt unter STRG-E im BTM-Formular diesen Drucker, dann geht das zerlegte BTM-Rezept in einem Rutsch durch.
http://www.vondoczudoc.de/viewtopic.php?t=985
Mit unserem Nadeldrucker geht es nicht mehr lange gut, die Gummirollen sind so spröde geworden, dass das mehrlagige BTM-Rezept eher schräg als alles andere bedruckt wird. Das kann nicht der Sinn sein. Ein neuer kompatibler Nadel-Drucker ist recht teuer geworden.
Also drucken wir das BTM-Rezept über den Brother-Laserdrucker:
Das Problem ist der mittlere Teil, der verfängt sich gerne im Laserdrucker, wenn man die Formulare einzeln im Laserdrucker drucken will. Es ist recht umständlich, aber wenn man den mittleren Teil auf ein Blatt Papier klebt, geht er auch anstandslos durch den Laserdrucker um dann für 3 Jahre ordnungsgemäß abgeheftet zu werden.
Richtet man nun einen neuen Drucker so ein, dass er in den Standardeinstellungen 3 DinA6 Blätter pro Auftrag druckt (Druckereigenschaften-erweitert-Standartwerte) und wählt unter STRG-E im BTM-Formular diesen Drucker, dann geht das zerlegte BTM-Rezept in einem Rutsch durch.
- Lazarus
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Re: BTM Druck per Laser
Ich habe heute mit der Bundesopiumstelle in Bonn telefoniert:
Das Zerlegen der Btm-Rezepte zum Bedrucken ist erlaubt,
wenn garantiert ist, dass auf allen 3 Seiten das gleiche gedruckt ist.
Grüße
Lazarus
Das Zerlegen der Btm-Rezepte zum Bedrucken ist erlaubt,
wenn garantiert ist, dass auf allen 3 Seiten das gleiche gedruckt ist.
Grüße
Lazarus
- wahnfried
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Re: BTM Druck per Laser
Man muss vermutlich das dünne Formular-Durchschlagpapier dafür nehmen, weil bei einem weißen Stück Normalpapier die Kodiernummer nicht drauf ist...? Wie wäre es dann mit einer Fotokopie des zweiten Blattes?RAMöller hat geschrieben:...Das Problem ist der mittlere Teil, der verfängt sich gerne im Laserdrucker, wenn man die Formulare einzeln im Laserdrucker drucken will. Es ist recht umständlich, aber wenn man den mittleren Teil auf ein Blatt Papier klebt, geht er auch anstandslos durch den Laserdrucker um dann für 3 Jahre ordnungsgemäß abgeheftet zu werden.
Und wenn es das zweite Blatt im Laser zu Kunstobjekten umformt? Geht dann weißes Papier? Oder darf man dann das nächste zerlegte BTM-Rezept nehmen (damit die Kodiernummern übereinstimmen)??
Sankt Bürokratius regiert.
Wahnfried, etwas stöhnend...
- michael
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Re: BTM Druck per Laser
Nicht zu vergessen die eidesstattliche Erklärung, dass auf allen drei Blättrn das Gleiche draufsteht.wahnfried hat geschrieben:
Sankt Bürokratius regiert.
Wahnfried, etwas stöhnend...
Besser dokumentieren als am PC kann man doch eigentlich nicht
Mfg
Pätzold
- RAMöller
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Re: BTM Druck per Laser
Das Betäubungsmittelgesetz sagt folgendes aus:
§ 8 Betäubungsmittelrezept
(5) Der Arzt, Zahnarzt oder Tierarzt hat Teil III der Verschreibung und die Teile I bis III der fehlerhaft ausgefertigten Betäubungsmittelrezepte nach Ausstellungsdaten oder nach Vorgabe der zuständigen Landesbehörde geordnet drei Jahre aufzubewahren und auf Verlangen der nach § 19 Abs. 1 Satz 3 des Betäubungsmittelgesetzes zuständigen Landesbehörde einzusenden oder Beauftragten dieser Behörde vorzulegen.
§ 17 Ordnungswidrigkeiten
Ordnungswidrig im Sinne des § 32 Abs. 1 Nr. 6 des Betäubungsmittelgesetzes handelt, wer vorsätzlich oder leichtfertig
6.entgegen § 8 Abs. 5, § 10 Abs. 4 oder § 12 Abs. 4 Satz 1 die dort bezeichneten Teile der Verschreibung oder der Verschreibung für den Stationsbedarf, den Notfallbedarf und den Rettungsdienstbedarf nicht oder nicht vorschriftsmäßig aufbewahrt,
Das bedeutet, dass es besser ist, die Durchschläge geordnet abgeheftet aufzubewahren, um sie auf Verlangen vorzulegen. Insofern ist es beim Ausdruck über einen Laserdrucker besser, den Durchschlag vorher auf ein geeignetes Blatt aufzukleben und im Ordner abzuheften. Wem das technisch zu aufwändig ist, der sollte besser beim Nadeldrucker bleiben. Eine Speicherung im PC reicht auf keinen Fall aus.
Ich hatte schon das Vergnügen, von einem Apotheker beim Amtsapotheker angezeigt zu werden, weil ich damals Btm-Rezepte bedruckt hatte, obwohl es erst zwei Monate offiziell erlaubt war. Damals durfte man Btm-Rezepte bis zum Stichtag nur handschriftlich ausstellen.
§ 8 Betäubungsmittelrezept
(5) Der Arzt, Zahnarzt oder Tierarzt hat Teil III der Verschreibung und die Teile I bis III der fehlerhaft ausgefertigten Betäubungsmittelrezepte nach Ausstellungsdaten oder nach Vorgabe der zuständigen Landesbehörde geordnet drei Jahre aufzubewahren und auf Verlangen der nach § 19 Abs. 1 Satz 3 des Betäubungsmittelgesetzes zuständigen Landesbehörde einzusenden oder Beauftragten dieser Behörde vorzulegen.
§ 17 Ordnungswidrigkeiten
Ordnungswidrig im Sinne des § 32 Abs. 1 Nr. 6 des Betäubungsmittelgesetzes handelt, wer vorsätzlich oder leichtfertig
6.entgegen § 8 Abs. 5, § 10 Abs. 4 oder § 12 Abs. 4 Satz 1 die dort bezeichneten Teile der Verschreibung oder der Verschreibung für den Stationsbedarf, den Notfallbedarf und den Rettungsdienstbedarf nicht oder nicht vorschriftsmäßig aufbewahrt,
Das bedeutet, dass es besser ist, die Durchschläge geordnet abgeheftet aufzubewahren, um sie auf Verlangen vorzulegen. Insofern ist es beim Ausdruck über einen Laserdrucker besser, den Durchschlag vorher auf ein geeignetes Blatt aufzukleben und im Ordner abzuheften. Wem das technisch zu aufwändig ist, der sollte besser beim Nadeldrucker bleiben. Eine Speicherung im PC reicht auf keinen Fall aus.
Ich hatte schon das Vergnügen, von einem Apotheker beim Amtsapotheker angezeigt zu werden, weil ich damals Btm-Rezepte bedruckt hatte, obwohl es erst zwei Monate offiziell erlaubt war. Damals durfte man Btm-Rezepte bis zum Stichtag nur handschriftlich ausstellen.
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Lauxtermann
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Re: BTM Druck per Laser
Um den problematischen Laserdruck des dünnen mittleren Blattes zu vermeiden, aber nicht kleben zu müssen, folgender Vorschlag:
A6-Leerblatt als mittleres Blatt einlegen (oder Kassenrezept zweckentfremden), bedrucken, an das leere mittlere Blatt des BTM-Rezeptes antackern und alles ablegen. Man hat für den Notfall (Prüfung der BTM-Rezepte) das dünne noch leere Blatt zur Verfügung und könnte es dann immer noch nach Aufkleben auf Trägerpapier bedrucken (Rezept ist ja im PC gespeichert).
Zur Vereinfachung des Ausdruckes insgesamt halte ich auch die Anlage eines eigenen Druckertreibers für die BTM-Rezepte mit Einstellung auf A6 und Ausdruck von 3 Exemplaren für sinnvoll.
A6-Leerblatt als mittleres Blatt einlegen (oder Kassenrezept zweckentfremden), bedrucken, an das leere mittlere Blatt des BTM-Rezeptes antackern und alles ablegen. Man hat für den Notfall (Prüfung der BTM-Rezepte) das dünne noch leere Blatt zur Verfügung und könnte es dann immer noch nach Aufkleben auf Trägerpapier bedrucken (Rezept ist ja im PC gespeichert).
Zur Vereinfachung des Ausdruckes insgesamt halte ich auch die Anlage eines eigenen Druckertreibers für die BTM-Rezepte mit Einstellung auf A6 und Ausdruck von 3 Exemplaren für sinnvoll.
- Lazarus
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Re: BTM Druck per Laser
So kann man es machen, allerdings garantiert keiner, dass man in 2-3 Jahren und einigen Updates noch den Ausdruck so hinbekommt wie auf dem Original. Es ist ja die Bedingung, dass alle 3 Seiten gleich bedruckt werden. Ich finde es beruhigender, wenn man nur den Ordner aus dem Regal ziehen kann, wenn mal einer kommt. Typischerweise wird nach einem Diebstahl oder sonstigen Verlust geklärt werden müssen, welche Rezeptnummern noch im Umlauf sind, dann bei Fälschungs/Abänderungsverdacht Einsicht in die Kopien genommen u.s.w.Lauxtermann hat geschrieben:Um den problematischen Laserdruck des dünnen mittleren Blattes zu vermeiden, aber nicht kleben zu müssen, folgender Vorschlag:
A6-Leerblatt als mittleres Blatt einlegen (oder Kassenrezept zweckentfremden), bedrucken, an das leere mittlere Blatt des BTM-Rezeptes antackern und alles ablegen. Man hat für den Notfall (Prüfung der BTM-Rezepte) das dünne noch leere Blatt zur Verfügung und könnte es dann immer noch nach Aufkleben auf Trägerpapier bedrucken (Rezept ist ja im PC gespeichert).
Grüße
Lazarus
- Lazarus
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Re: BTM Druck per Laser
Wir haben einen älteren Brother-Drucker gegen einen HL-5350DN2LT (entspricht technisch im wesentlichen HL5380DN_Praxis) ausgetauscht.
Verblüffenderweise bedruckt dieser Drucker auch das dünne DinA6 Durchschlagpapier längs ohne Probleme. Vorher mussten wir noch recht umständlich den Durchschlag auf DinA5 kleben, etwas zeitaufwändig...
Für den BTM-Druck wurde ein eigener Druckertreiber eingerichtet, die Anzahl von 3 Blättern pro Druck wurde in den Standardeinstellungen festgelegt. Der Druck des zerlegten Rezeptes erfolgt über den Einzelblatteinzug.
Jetzt kann der Nadeldrucker endlich in die Mottenkiste
Grüße
Lazarus
Verblüffenderweise bedruckt dieser Drucker auch das dünne DinA6 Durchschlagpapier längs ohne Probleme. Vorher mussten wir noch recht umständlich den Durchschlag auf DinA5 kleben, etwas zeitaufwändig...
Für den BTM-Druck wurde ein eigener Druckertreiber eingerichtet, die Anzahl von 3 Blättern pro Druck wurde in den Standardeinstellungen festgelegt. Der Druck des zerlegten Rezeptes erfolgt über den Einzelblatteinzug.
Jetzt kann der Nadeldrucker endlich in die Mottenkiste
Grüße
Lazarus
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Buldmann
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Re: BTM Druck per Laser
Guten Tag,
wir haben täglich viele BTM Rezepte zu drucken: das geht sehr gut mit dem Epson PLQ 20 Drucker. Der ist zwar relativ teuer, rückt aber selbstständig die eingelegten Formulare gerade. Ist eigentlich als Auszugsdrucker für Banken gedacht, tut bei uns aber schon einige Jahre beste Dienste, ist absolut robust. Sehr zu empfehlen!
Gruß
Buldmann
wir haben täglich viele BTM Rezepte zu drucken: das geht sehr gut mit dem Epson PLQ 20 Drucker. Der ist zwar relativ teuer, rückt aber selbstständig die eingelegten Formulare gerade. Ist eigentlich als Auszugsdrucker für Banken gedacht, tut bei uns aber schon einige Jahre beste Dienste, ist absolut robust. Sehr zu empfehlen!
Gruß
Buldmann
- Lazarus
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Re: BTM Druck per Laser
Hi Buldmann,
mein Beitrag bezog sich darauf, dass es prinzipiell möglich ist, den Nadeldrucker aus der Praxis zu verbannen. Letzteres haben wir auch getan, und es fehlt uns nichts.
Das Problem war, dass die Vorhaltung eines Nadeldruckers für zuletzt 1 Rezeptformular nicht mehr sinnvoll erschien.
Natürlich sind auch die Durchschlagformulare völlig out, allerdings wird die Bundesopiumstelle auch mit den neuen Rezeptvordrucken 2013 weiterhin Durchschlagpapier liefern.
Grüße
Lazarus
mein Beitrag bezog sich darauf, dass es prinzipiell möglich ist, den Nadeldrucker aus der Praxis zu verbannen. Letzteres haben wir auch getan, und es fehlt uns nichts.
Das Problem war, dass die Vorhaltung eines Nadeldruckers für zuletzt 1 Rezeptformular nicht mehr sinnvoll erschien.
Natürlich sind auch die Durchschlagformulare völlig out, allerdings wird die Bundesopiumstelle auch mit den neuen Rezeptvordrucken 2013 weiterhin Durchschlagpapier liefern.
Grüße
Lazarus
- wahnfried
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Re: BTM Druck per Laser
...na, das hoffe ich doch!Lazarus hat geschrieben:...allerdings wird die Bundesopiumstelle auch mit den neuen Rezeptvordrucken 2013 weiterhin Durchschlagpapier liefern.
Ich möchte bei Ausfüllen per Hand wirklich nicht alles dreimal schreiben. Allenfalls eine zweite offizielle Version "BTM-Rezept für Laserdrucker" wäre interessant, wegen der zusätzlichen Arbeit/Druckkosten/Logistik von der Bundesopiumstelle vermutlich aber ungewünscht oder ggfs mit Kosten?
Grüsse, Wahnfried
Re: BTM Druck per Laser
Die Bundesopiumstelle hätte nichts dagegen, auf Blankolaserdruck umzustellen. Das ist aber sehr aufwenig. Die haben also keinen Druck, den haben wir. Wir müssen also in der brutalen Masse diese Wünsche nachvollziehbar und systembelastend rüberbringen, damit es sich für die Opiumstelle (was für ein überalterter Begriff) lohnt etwas zu ändern
JS
JS
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