Praxis-Netzwerk: Peer-to-Peer oder Domaine?
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tihei
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Praxis-Netzwerk: Peer-to-Peer oder Domaine?
Hallo,
wir sind gerade daran, unser bisheriges Peer-to-Peer-Netzwerk bestehend aus 5 Terminals mit Win XP Prof., von denen einer auch als Server arbeitet, auszubauen. Der Grund liegt darin, dass ich ein größere Stabilität und Datensicherheit durch einen extra Server mit RAID erreichen will und auch nach und nach zusätzliche Clients anschließen möchte. Dazu werden wir einen dezidierten Server mit Betriebssystem Windows Server 2008 R2 Foundation kaufen.
Bei den Vorgesprächen zur Konfiguration fragte mich der Techiker, ob wir dann weiter ein Peer-to-Peer-Netzwerk haben wollen oder ein Netzwerk mit Domainen. Er favorisierte Domainen, meinte aber, dass man dann eventuell Probleme mit Clients unter XP Home oder Win7 Home bekommen könnte.
Meine Frage nun:
Welche Netzwerkart würde Sie unter folgenden Prämissen favorisieren:
- maximale Clientzahl ca. 15
- keine Anbindung ans Internet geplant
- keine umfangreiche Rechtevergabe an unterschiedliche Nutzer nötig
- leichte Anbindung von zusätzlichen Clients auch mit XP Home
- verwaltbar ohne großartige Netzwerkkenntnisse
Vielen Dank im Voraus
wir sind gerade daran, unser bisheriges Peer-to-Peer-Netzwerk bestehend aus 5 Terminals mit Win XP Prof., von denen einer auch als Server arbeitet, auszubauen. Der Grund liegt darin, dass ich ein größere Stabilität und Datensicherheit durch einen extra Server mit RAID erreichen will und auch nach und nach zusätzliche Clients anschließen möchte. Dazu werden wir einen dezidierten Server mit Betriebssystem Windows Server 2008 R2 Foundation kaufen.
Bei den Vorgesprächen zur Konfiguration fragte mich der Techiker, ob wir dann weiter ein Peer-to-Peer-Netzwerk haben wollen oder ein Netzwerk mit Domainen. Er favorisierte Domainen, meinte aber, dass man dann eventuell Probleme mit Clients unter XP Home oder Win7 Home bekommen könnte.
Meine Frage nun:
Welche Netzwerkart würde Sie unter folgenden Prämissen favorisieren:
- maximale Clientzahl ca. 15
- keine Anbindung ans Internet geplant
- keine umfangreiche Rechtevergabe an unterschiedliche Nutzer nötig
- leichte Anbindung von zusätzlichen Clients auch mit XP Home
- verwaltbar ohne großartige Netzwerkkenntnisse
Vielen Dank im Voraus
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Mortimor
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Re: Praxis-Netzwerk: Peer-to-Peer oder Domaine?
KEINE Domäne, da viel zu viel Aufwand im Vergleich zum Nutzen.
Domänen machen Sinn, wenn man 100te Clients Administrieren will und ständig an den Rechten rumschrauben will.
DAS ist total überkandidelt in einer Praxis und wirft nur Probleme auf. Wenn der EDV-Mensch mal wechselt wirds erst recht heikel, da der neue sich evt. 1. mit Domänen nicht so auskennt und 2. nicht genau weiß, was der 1. sich bei der Domäneneinrichtung für Gedanken gemacht hat.
Finger weg von der Domäne.
Mort
Domänen machen Sinn, wenn man 100te Clients Administrieren will und ständig an den Rechten rumschrauben will.
DAS ist total überkandidelt in einer Praxis und wirft nur Probleme auf. Wenn der EDV-Mensch mal wechselt wirds erst recht heikel, da der neue sich evt. 1. mit Domänen nicht so auskennt und 2. nicht genau weiß, was der 1. sich bei der Domäneneinrichtung für Gedanken gemacht hat.
Finger weg von der Domäne.
Mort
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danspie
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Re: Praxis-Netzwerk: Peer-to-Peer oder Domaine?
Also bei 15 Clients würde ich schon an eine Domäne denken, das Server-Betriebssystem haben Sie ja sowieso - und es ist wirklich eine sehr saubere und sehr stabile Konfiguration (wenn sauber eingerichtet). Diese Konfiguration ist eben zentralistisch ausgerichtet ist und damit leichter zu warten ist: konkret können viele Einstellungen für die Cleints zentral auf dem Server vorgenommen werden, was weniger Fehler-trächtig als in ihrem Fall 15 Clients alles dezentral auf jedem Rechner einzustellen, gerade wenn man unterschiedliche Windows-Versionen auf den Clients laufen hat. Gerade durch die zentrale Organistaion bei einer Domäne ist die Anbindung neuer Clients sehr einfach und elegant.
Bei der Installation muss halt alles vernünftig dokumentiert werden, dann ist auch ein Wechsel des Systembetreuers kein echtes Problem für einen Fachmann (konkret habe ich vor ca. 3 Jahren gewechselt ohne irgendwelche Probleme).
A. Spiegl
Bei der Installation muss halt alles vernünftig dokumentiert werden, dann ist auch ein Wechsel des Systembetreuers kein echtes Problem für einen Fachmann (konkret habe ich vor ca. 3 Jahren gewechselt ohne irgendwelche Probleme).
A. Spiegl
Re: Praxis-Netzwerk: Peer-to-Peer oder Domaine?
Hallo,
habe Anfang des Jahres mit der gleichen Fragestellung zu kämpfen gehabt und habe mich für eine Arbeitsgruppe entschieden. Dies bei gleichem Betriebssystem und gemischten 6 Clients XP/7. Hintergrund der Entscheidung für die Arbeitsgruppe waren meine bescheidenen EDV-Kenntnisse und das Zutrauen, den Server und Clients nach Anleitung des Forums selber einbinden bzw. austauschen zu können. Ein Einarbeiten in eine Domänenverwaltung hätte ich mir nicht zugetraut. Das System läuft seit März damit absolut stabil, über Probleme kann ich mich nicht beklagen.
Grüße
habe Anfang des Jahres mit der gleichen Fragestellung zu kämpfen gehabt und habe mich für eine Arbeitsgruppe entschieden. Dies bei gleichem Betriebssystem und gemischten 6 Clients XP/7. Hintergrund der Entscheidung für die Arbeitsgruppe waren meine bescheidenen EDV-Kenntnisse und das Zutrauen, den Server und Clients nach Anleitung des Forums selber einbinden bzw. austauschen zu können. Ein Einarbeiten in eine Domänenverwaltung hätte ich mir nicht zugetraut. Das System läuft seit März damit absolut stabil, über Probleme kann ich mich nicht beklagen.
Grüße
- wahnfried
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Re: Praxis-Netzwerk: Peer-to-Peer oder Domaine?
...bei 6 CLient-Rechnern keine Frage, aber oben war von 15 Client-Rechnern als Planungsvorgabe ausgegangen, da ist es m.E. auch keine Frage, daß es eine Domäne sein muß. Oder XP_unlimited?Hausarzt hat geschrieben:Hallo,
habe Anfang des Jahres mit der gleichen Fragestellung zu kämpfen gehabt und habe mich für eine Arbeitsgruppe entschieden. Dies bei gleichem Betriebssystem und gemischten 6 Clients XP/7. Hintergrund der Entscheidung für die Arbeitsgruppe waren meine bescheidenen EDV-Kenntnisse und das Zutrauen, den Server und Clients nach Anleitung des Forums selber einbinden bzw. austauschen zu können. Ein Einarbeiten in eine Domänenverwaltung hätte ich mir nicht zugetraut. Das System läuft seit März damit absolut stabil, über Probleme kann ich mich nicht beklagen.
Grüße
Grüsse, Wahnfried
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Mü33
Re: Praxis-Netzwerk: Peer-to-Peer oder Domaine?
Hallo,
wenn die Möglichkeit bestehen soll, WinXP - Home / Win7 - Home einzusetzen, dann ist der Einsatz einer Domäne von vornherein ausgeschlossen.
Dies ist definitiv nicht möglich.
Zur Konfiguration / Verwaltung einer Domäne gehört schon einiges an Wissen dazu, für Laien nicht machbar.
mfg
wenn die Möglichkeit bestehen soll, WinXP - Home / Win7 - Home einzusetzen, dann ist der Einsatz einer Domäne von vornherein ausgeschlossen.
Dies ist definitiv nicht möglich.
Zur Konfiguration / Verwaltung einer Domäne gehört schon einiges an Wissen dazu, für Laien nicht machbar.
mfg
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danspie
- PowerUser
- Beiträge: 858
- Registriert: Samstag 15. Juli 2006, 08:48
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Re: Praxis-Netzwerk: Peer-to-Peer oder Domaine?
Die Kosten für WinXP Prof sind nun wirklich begrenzt, und auch Win 7 Prof ist bezahlbar. Dies würde ich nicht als entscheidendes Argument bei der Auswahl der EDV-Konfiguration der nächsten 5-10 Jahre betrachten!
A. Spiegl
A. Spiegl
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Mortimor
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Re: Praxis-Netzwerk: Peer-to-Peer oder Domaine?
Stellt sich weiterhin die Frage WOZU???
Eine Domäne ist eine Verwaltungseinheit. Das heißt, man kann zentralisiert (wie oben schon mal von jemand anderem gesagt), die Benutzerrechte etc verwalten.
Aber was für Rechte sollen denn da verwaltet werden bitteschön?
Wenn das Gesamtsystem steht, müssen die Rechte stehen - basta. Da kommen i.d.R. keine neuen Benutzer hinzu und dem Benutzer Praxis oder PU oder wem auch immer verpasse ich doch nicht ständig neue Zugriffsrechte auf dem Server. Das führt dann sowieso dazu, daß TM nicht mehr richtig läuft.
Nochmal: die Domäne ist genial, um 100te Rechner mit 1000den Benutzern zu verwalten. Jeden Tag neue Benutzer hinzuzufügen, die sich dann mit ihrem ureigenen Benutzernamen an jedem einzelnen PC in ganz Deutschland anmelden dürfen und dann ihren gewohnten Desktop vorfinden, von Stuttgart in Hamburg ausdrucken möchten oder wenn sie rausfliegen auf allen 571 PCs die Anmeldung verboten bekommen. In einem Praxisnetzwerk ist jede Art von Domäne nur hinderlich. Wenn der Server mal ersetzt werden soll (und die Domäne erhalten bleiben soll), dann geht der Spaß erst richtig los...
Wer hat in seiner Praxis mehr als 3 Benutzernamen für die Windowsanmeldung? Ja wirklich mehr? Und was soll das bringen?
Melanie meldet sich ja auch jedesmal richtig von Windows ab, damit Steffi sich mit ihrem Kennwort anmelden kann... klar doch... Und wenn Steffi "drin" ist, kann sie sich gleich in TM nochmals anmelden. "Oh..., Melanie, ich muß jetzt doch Blut abnehmen - mach Du mal die Anmeldung weiter..." Steffi meldet sich ab, Melanie meldet sich an und die Patienten rennen weg, weil die Schlange an der Anmeldung mittlerweile bis zum Parkplatz reicht. Und der einzige wirkliche Unterschied zwischen Melanies Windowsanmeldung und der von Steffi ist, daß Melanie einen Rosa Hintergrund hat und Steffie lieber das Foto von ihrem Pony möchte... Drucken müssen die beide auf dem gleichen Drucker und spielen dürfen die eh nicht während der Arbeit.
Fazit: Finger weg... Alles Unfug...
Eine Domäne ist eine Verwaltungseinheit. Das heißt, man kann zentralisiert (wie oben schon mal von jemand anderem gesagt), die Benutzerrechte etc verwalten.
Aber was für Rechte sollen denn da verwaltet werden bitteschön?
Wenn das Gesamtsystem steht, müssen die Rechte stehen - basta. Da kommen i.d.R. keine neuen Benutzer hinzu und dem Benutzer Praxis oder PU oder wem auch immer verpasse ich doch nicht ständig neue Zugriffsrechte auf dem Server. Das führt dann sowieso dazu, daß TM nicht mehr richtig läuft.
Nochmal: die Domäne ist genial, um 100te Rechner mit 1000den Benutzern zu verwalten. Jeden Tag neue Benutzer hinzuzufügen, die sich dann mit ihrem ureigenen Benutzernamen an jedem einzelnen PC in ganz Deutschland anmelden dürfen und dann ihren gewohnten Desktop vorfinden, von Stuttgart in Hamburg ausdrucken möchten oder wenn sie rausfliegen auf allen 571 PCs die Anmeldung verboten bekommen. In einem Praxisnetzwerk ist jede Art von Domäne nur hinderlich. Wenn der Server mal ersetzt werden soll (und die Domäne erhalten bleiben soll), dann geht der Spaß erst richtig los...
Wer hat in seiner Praxis mehr als 3 Benutzernamen für die Windowsanmeldung? Ja wirklich mehr? Und was soll das bringen?
Melanie meldet sich ja auch jedesmal richtig von Windows ab, damit Steffi sich mit ihrem Kennwort anmelden kann... klar doch... Und wenn Steffi "drin" ist, kann sie sich gleich in TM nochmals anmelden. "Oh..., Melanie, ich muß jetzt doch Blut abnehmen - mach Du mal die Anmeldung weiter..." Steffi meldet sich ab, Melanie meldet sich an und die Patienten rennen weg, weil die Schlange an der Anmeldung mittlerweile bis zum Parkplatz reicht. Und der einzige wirkliche Unterschied zwischen Melanies Windowsanmeldung und der von Steffi ist, daß Melanie einen Rosa Hintergrund hat und Steffie lieber das Foto von ihrem Pony möchte... Drucken müssen die beide auf dem gleichen Drucker und spielen dürfen die eh nicht während der Arbeit.
Fazit: Finger weg... Alles Unfug...
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danspie
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Re: Praxis-Netzwerk: Peer-to-Peer oder Domaine?
Ich sehe die Vorteile, dass auch PCs zentral verwaltet werden - ein riesen Vorteil, wenn sie PCs auswechseln. Benutzerverwaltung spielt eine Rolle, wenn Sie sich von extern auf den Server einlocken (hier solte wirklich jeder seinen eigen Zugang haben) - im laufenden Praxisbetrieb melden wir uns auch nicht um. Weiterhin können Sie über die Benutzer email-Konten einrichten.
Ich will damit sagen, dass man eine Domäne nicht unbedingt benötigt, aber wenn man sie hat, kann man wirklich schöne Dinge damit machen, die man auch brauchen kann. Und die Verwaltung ist bei Gott nicht kompliziert. Und größere Änderungen an dem Server sollten sowieso dem Administrator überlassen werden, mit oder ohne Domäne.
A. Spiegl
Ich will damit sagen, dass man eine Domäne nicht unbedingt benötigt, aber wenn man sie hat, kann man wirklich schöne Dinge damit machen, die man auch brauchen kann. Und die Verwaltung ist bei Gott nicht kompliziert. Und größere Änderungen an dem Server sollten sowieso dem Administrator überlassen werden, mit oder ohne Domäne.
A. Spiegl
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Andreas
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- Registriert: Dienstag 2. November 2004, 21:45
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Re: Praxis-Netzwerk: Peer-to-Peer oder Domaine?
Diese Frage ist kurz und knapp zu beantworten.tihei hat geschrieben:Hallo,
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Meine Frage nun:
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- maximale Clientzahl ca. 15
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- keine umfangreiche Rechtevergabe an unterschiedliche Nutzer nötig
- leichte Anbindung von zusätzlichen Clients auch mit XP Home
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Vielen Dank im Voraus
Sie brauchen KEINE Domäne, für Sie ist die Arbeitsgruppe genau optimal!
Natürlich hat eine Domäne Vorteile in grösseren Netzen mit vielen wechselnden Benutzern, aber das war ja nicht Ihre Frage.
WinXP Home und Win7 Home beherrschen nur die Arbeitsgruppe (Ja ich weiss, es gibt Möglichkeiten für Nerds...) von daher käme sowieso nur die Arbeitsgruppe in Frage.
freundliche Grüsse
Andreas
Andreas
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