Wenn man freie Zusätze bei Dauerdiagnosen ändert, wird die Dauerdiagnose nicht mit dem aktuellen Datum neu abgespeichert, sondern unter dem alten Datum in der Karteikarte beibehalten. Dies halte ich für problematisch und fehlerhaft, weil die Dokumentation über eine früher eventuell anders gestellte Dauerdiagnose verloren geht und das Datum nicht mehr verwendbar ist.
Beispiel: Leichtgradige - mittelgradige - hochgradige Carotisstenose
Dauerdiagnosen, Änderungen am Zusatz
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JR
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- wahnfried
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Re: Dauerdiagnosen, Änderungen am Zusatz
Hallo JR,
da es auch die Möglichkeit geben muß, eine Verdachtsdiagnose aufgrund dafür veranlaßter Diagnostik OHNE erneutes Abspeichern als gesichert umzuwandeln, ist es gehüpft wie gesprungen, ob man bei einer Veränderung, die das Datum automatisch aktualisiert, dann den ursprünglichen Eintrag löscht und die im Zusatz geänderte Diagnose zurückdatiert oder ob man bei biographischer Veränderung einer Diagnose diese aus den Dauerdiagnosen oder der Eigenen Liste der Diagnosen erneut aufruft und dann den Zusatz anpasst. Letzteres würde ich für sinnvoller halten, weil ersteres viel mehr Arbeitsschritte benötigt.
Workaround (alte Diagnose soll bestehenbleiben):
alte Abrechnungsdiagnose in die Dauerdiagnosen kopieren und sofort wieder aus den Dauerdiagnosen zurück in die Abrechnungsdiagnosen verschieben oder kopieren. Dann die Zusatzangaben für die aktuelle Diagnose per F7 anpassen. Ggfs dann gleich als neue Dauerdiagnose sichern.
oder:
alte Dauerdiagnose - falls noch nicht in den Abrechnungsdiagnosen vorhanden - in die Abrechnungsdiagnosen kopieren, per F7 die Zusatzangaben bei der ABrechnungsdiagnose anpassen und diese sofort wieder in die Dauerdiagnosen zurückkopieren.
So geht es auch, wenn zu der Coxarthrose rechts noch die auf der linken Seite dazukommt... (usw.)
...minimaler Zeitaufwand...
Grüsse, Wahnfried
da es auch die Möglichkeit geben muß, eine Verdachtsdiagnose aufgrund dafür veranlaßter Diagnostik OHNE erneutes Abspeichern als gesichert umzuwandeln, ist es gehüpft wie gesprungen, ob man bei einer Veränderung, die das Datum automatisch aktualisiert, dann den ursprünglichen Eintrag löscht und die im Zusatz geänderte Diagnose zurückdatiert oder ob man bei biographischer Veränderung einer Diagnose diese aus den Dauerdiagnosen oder der Eigenen Liste der Diagnosen erneut aufruft und dann den Zusatz anpasst. Letzteres würde ich für sinnvoller halten, weil ersteres viel mehr Arbeitsschritte benötigt.
Workaround (alte Diagnose soll bestehenbleiben):
alte Abrechnungsdiagnose in die Dauerdiagnosen kopieren und sofort wieder aus den Dauerdiagnosen zurück in die Abrechnungsdiagnosen verschieben oder kopieren. Dann die Zusatzangaben für die aktuelle Diagnose per F7 anpassen. Ggfs dann gleich als neue Dauerdiagnose sichern.
oder:
alte Dauerdiagnose - falls noch nicht in den Abrechnungsdiagnosen vorhanden - in die Abrechnungsdiagnosen kopieren, per F7 die Zusatzangaben bei der ABrechnungsdiagnose anpassen und diese sofort wieder in die Dauerdiagnosen zurückkopieren.
So geht es auch, wenn zu der Coxarthrose rechts noch die auf der linken Seite dazukommt... (usw.)
...minimaler Zeitaufwand...
Grüsse, Wahnfried
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JR
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Re: Dauerdiagnosen, Änderungen am Zusatz
Ich dachte, TM soll die veränderte Dauerdiagnose automatisch mit dem aktuellen nochmal Datum abspeichern, so wie das in der Bildverarbeitung z.B. gemacht wird (zwecks sauberer Dokumentation; ein verändertes Bild wird immer als neuer Eintrag abgelegt).
- wahnfried
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Re: Dauerdiagnosen, Änderungen am Zusatz
...dann gibt es eben die Mehrarbeit, wenn man die alte Dauerdiagnose aufgrund später erhaltener Unterlagen konkretisieren will. Z.B. TNM-Klassifizierung bei Tumoren, oder nachträgliches EInfügen des OP-Zeitpunktes usw...JR hat geschrieben:Ich dachte, TM soll die veränderte Dauerdiagnose automatisch mit dem aktuellen nochmal Datum abspeichern, so wie das in der Bildverarbeitung z.B. gemacht wird (zwecks sauberer Dokumentation; ein verändertes Bild wird immer als neuer Eintrag abgelegt).
Grüsse, Wahnfried
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Kasimir
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Re: Dauerdiagnosen, Änderungen am Zusatz
Ich mache aus der "alten" Dauerdiagnose immer einen Text-Eintrag ("Typ" ändern), wobei die Bezeichnung "dd" als "Art" erhalten bleibt.
So bleiben mir alle "dd" des Patienten im zeitlichen Verlauf nachkontrollierbar, ohne dass sie in die Abrechnung einfließen. Zusätzlich ordne ich die zum Texteintrag veränderte Dauerdiagnose dem letzten Quartal, in dem sie noch mit in die Abrechnung ging zu. Auf diese Weise kann ich sehen, ab wann (Datum der Erstellung der DD) und bis wann zuletzt (das von mir zugeordnete Quartal) dies Dauerdiagnose bei der KV mit eingereicht wurde.
So bleiben mir alle "dd" des Patienten im zeitlichen Verlauf nachkontrollierbar, ohne dass sie in die Abrechnung einfließen. Zusätzlich ordne ich die zum Texteintrag veränderte Dauerdiagnose dem letzten Quartal, in dem sie noch mit in die Abrechnung ging zu. Auf diese Weise kann ich sehen, ab wann (Datum der Erstellung der DD) und bis wann zuletzt (das von mir zugeordnete Quartal) dies Dauerdiagnose bei der KV mit eingereicht wurde.
Viele Grüße
Kasimir
Kasimir
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