Hallo,
seit dem neuen Update ist die Große Reorganisation statt in 15 Minuten nun in 4 Stunden erst fertig...
Ich verstehe das irgendwie nicht, hat jemand das gleiche Problem feststellen können ???
Auch friert die neue Update Version ein, wenn man an einem Arbeitsplatz einige Zeit nichts eingibt.
Ist zwar momentan auf einem Arbeitsplatz nur das Problem, aber ich werde das Gefühl nicht los, das beim Update mit der Datenbank irgendwas so massiv verändert wurde, das dieses Problem nun recht störend ist.
Gruss
Sven
Reorg extrem langsam...
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sid61
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Re: Reorg extrem langsam...
sind sie sicher, dass sie nicht auch das nette ifap-praxis-center Problem haben?
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sid61
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Re: Reorg extrem langsam...
Guten Tag
Können Sie mir das ein wenig näher erörtern ??
Was muss man da genau für einen Weg beschreiten, um das zu beheben ?
Gruss
Kasimir
Können Sie mir das ein wenig näher erörtern ??
Was muss man da genau für einen Weg beschreiten, um das zu beheben ?
Gruss
Kasimir
Sven Köchel
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Gänseblümchen
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Reorganisation, hmmm
Bei der DOS- Version kannte ich das noch.
Was bringt jetzt eine Reorganisation? Soll man das regelmäßig machen? Wird das Programm danach schneller?
In Wiki gibt es das Thema (leider noch?) nicht.
Habe ich irgendwas verschlafen?
Danke für eine "Eingebung"
Einem Gänseblümchen kann man solche Fragen doch bitte nicht übelnehmen?
Was bringt jetzt eine Reorganisation? Soll man das regelmäßig machen? Wird das Programm danach schneller?
In Wiki gibt es das Thema (leider noch?) nicht.
Habe ich irgendwas verschlafen?
Danke für eine "Eingebung"
Einem Gänseblümchen kann man solche Fragen doch bitte nicht übelnehmen?
- Geigenberger
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Re: Reorg extrem langsam...
Nach meiner laienhaften Vorstellung ist das so:
Eine Datenbank ist wie ein Buch; um in einem Buch etwas zu finden, braucht man ein Inhaltsverzeichnis. Wenn in dem Buch 'Datenbank' etwas gelöscht wird, bleibt aber die Seite erhalten(!) und der entsprechende Eintrag im Inhaltsverzeichnis wird nur als 'gelöscht' bezeichnet. Neue Inhalte werden einfach an das 'Buch' angehängt und ein neuer Eintrag im Inhaltsverzeichnis erstellt.
Damit entsteht in kurzer Zeit ein recht 'kompliziertes' Buch mit eigentlich gelöschten, aber physikalisch noch vorhandenen Seiten, auf die aber nicht mehr zugegriffen werden kann, weil der Eintrag im Inhaltsverzeichnis ja als gelöscht gilt. Platz und Rechenzeit wird für diese gelöschten Seiten aber trotzdem verbraucht, die Strukturen der Datenbank werden immer komplizierter.
Weiterhin werden in diesem 'Buch' viele weitere 'Inhaltsverzeichnisse' angelegt, um häufig gebrauchte Informationen schnell zu erhalten. Gibt's für eine bestimmte Fragestellung kein entsprechendes Inhaltsverzeichnis, dauert die Suche eben sehr lang. (In TurboMed folgt der Tip, man solle dies außerhalb der Sprechstundenzeiten machen).
Eine Reorganisation geht nun das Inhaltsverzeichnis Punkt für Punkt durch und schreibt für die noch gültigen Einträge den dazugehörigen Datensatz neu in eine neue Daten-Datei. Anschließend werden alle vorhandenen Inhaltsverzeichnisse anhand der nun neuen Daten-Datei aktualisiert. Wenn dieser Vorgang fehlerfrei durchgelaufen ist, werden die alten Datendateien und Inhaltsverzeichnisse gelöscht und mit den neu erstellten, nun wieder 'schlanken' Dateien gearbeitet. Außerdem wird bei diesen Reorganisationsläufen die Datenbank an eventuelle neue Anforderungen des TurboMed-Programms angepasst und umgestaltet, weshalb ja auch die Datenbank zur jeweiligen Programmversion passen muß.
Man muß eine Reorganisation also nicht unbedingt regelmäßig machen, sie 'verschlankt' aber immer wieder die Datenbank. Bei Programm-Up-Dates wird diese Reorganisation aber zwangsläufig durchgeführt um erstens 'mal wieder Ordnung zu schaffen und die Datenbank an eventuelle neue Programmanforderungen anzupassen. Das Programm kann dadurch auch einige Millisekunden schneller werden.
Viele Grüße
Alfons Geigenberger
Eine Datenbank ist wie ein Buch; um in einem Buch etwas zu finden, braucht man ein Inhaltsverzeichnis. Wenn in dem Buch 'Datenbank' etwas gelöscht wird, bleibt aber die Seite erhalten(!) und der entsprechende Eintrag im Inhaltsverzeichnis wird nur als 'gelöscht' bezeichnet. Neue Inhalte werden einfach an das 'Buch' angehängt und ein neuer Eintrag im Inhaltsverzeichnis erstellt.
Damit entsteht in kurzer Zeit ein recht 'kompliziertes' Buch mit eigentlich gelöschten, aber physikalisch noch vorhandenen Seiten, auf die aber nicht mehr zugegriffen werden kann, weil der Eintrag im Inhaltsverzeichnis ja als gelöscht gilt. Platz und Rechenzeit wird für diese gelöschten Seiten aber trotzdem verbraucht, die Strukturen der Datenbank werden immer komplizierter.
Weiterhin werden in diesem 'Buch' viele weitere 'Inhaltsverzeichnisse' angelegt, um häufig gebrauchte Informationen schnell zu erhalten. Gibt's für eine bestimmte Fragestellung kein entsprechendes Inhaltsverzeichnis, dauert die Suche eben sehr lang. (In TurboMed folgt der Tip, man solle dies außerhalb der Sprechstundenzeiten machen).
Eine Reorganisation geht nun das Inhaltsverzeichnis Punkt für Punkt durch und schreibt für die noch gültigen Einträge den dazugehörigen Datensatz neu in eine neue Daten-Datei. Anschließend werden alle vorhandenen Inhaltsverzeichnisse anhand der nun neuen Daten-Datei aktualisiert. Wenn dieser Vorgang fehlerfrei durchgelaufen ist, werden die alten Datendateien und Inhaltsverzeichnisse gelöscht und mit den neu erstellten, nun wieder 'schlanken' Dateien gearbeitet. Außerdem wird bei diesen Reorganisationsläufen die Datenbank an eventuelle neue Anforderungen des TurboMed-Programms angepasst und umgestaltet, weshalb ja auch die Datenbank zur jeweiligen Programmversion passen muß.
Man muß eine Reorganisation also nicht unbedingt regelmäßig machen, sie 'verschlankt' aber immer wieder die Datenbank. Bei Programm-Up-Dates wird diese Reorganisation aber zwangsläufig durchgeführt um erstens 'mal wieder Ordnung zu schaffen und die Datenbank an eventuelle neue Programmanforderungen anzupassen. Das Programm kann dadurch auch einige Millisekunden schneller werden.
Viele Grüße
Alfons Geigenberger
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