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Turbomed-App
Verfasst: Montag 30. März 2015, 17:37
von mschiller
tatta!!!
Und Turbomed hat eine zertifizierte App für IOS8.
Jetzt setz ich mich in den Sessel hohl Popcorn und lass mich von T2med und Turbomed bespassen.....
Re: Turbomed-App
Verfasst: Montag 30. März 2015, 17:54
von Geigenberger
Hallo,
haben Sie einen Link?
A. Geigenberger
Re: Turbomed-App
Verfasst: Montag 30. März 2015, 18:16
von mschiller
Ieider nein, hab heute ein Fax von TM bekommen. Sonderangebot, gilt bis morgen.
Re: Turbomed-App
Verfasst: Montag 30. März 2015, 18:19
von mschiller
Re: Turbomed-App
Verfasst: Montag 30. März 2015, 21:17
von wahnfried
...Steht auch im "Das ist neu..."
Danach kann man damit AU/Überweisung/Einweisung/Transportschein drucken, Termine verwalten und das Laborblatt einsehen, aber eine Rezeptier-Möglichkeit wird nicht genannt. Auch in der Ankündigug des verbesserten Funktionsumfanges als Ausblick auf das Folgequartal wird eine Rezeptiermöglichkeit nicht erwähnt...
Grüsse, Wahnfried
Re: Turbomed-App
Verfasst: Montag 30. März 2015, 22:01
von TEPE
oder steht das auf dem Link
http://www.AprilApril.cgm
Ist ja eindeutig auch viel zu billig! Die Frau für die Werbekampagne, muss ja schon ein vermögen gekostet haben.
T.P.
Re: Turbomed-App
Verfasst: Dienstag 31. März 2015, 12:30
von RAMöller
Ich finde die App-Lösung interssant. Vielleicht können die Patienten ihre AU oder Rezepte bequem am heimischen Drucker ausdrucken. Oder das Display in der Apotheke vorzeigen wie z.B. am Flughafen.
Re: Turbomed-App
Verfasst: Dienstag 31. März 2015, 12:37
von mschiller
diese Lösung find ich auch sehr praktisch und spart Papier. Der Patient bekommt jeweils ein ipad mit der Krankenhauseinweisung mit und bringt das nachher halt wieder zurück wenn er aus entlassen wird. Warum sind wir da früher noch nicht drauf gekommen.
Re: Turbomed-App
Verfasst: Dienstag 31. März 2015, 13:26
von Geigenberger
... eigentlich sollte ich es ja nicht ausplaudern: Nein - Alles falsch! Die Lösung ist ein "RFID"-Chip, umgangssprachlich auch Funketikett genannt:
Zitat Wikipedia:(
http://de.wikipedia.org/wiki/RFID )
RFID-Transponder können so klein wie ein Reiskorn sein und implantiert werden, etwa bei Menschen oder Haustieren....
... Die Vorteile dieser Technik ergeben sich aus der Kombination der geringen Größe, der unauffälligen Auslesemöglichkeit (z. B. bei dem am 1. November 2010 neu eingeführten Personalausweis in Deutschland) und dem geringen Preis der Transponder (teilweise im Cent-Bereich).
In Kombination mit einem RFID-fähigen Personalausweis geht der Patient dann in der Apotheke einfach durch eine Schleuse, an dessen Ende er dann das verschriebene Medikament aus einem Fach entnimmt. Fällige Rezeptgebühren werden automatisch abgebucht.
Re: Turbomed-App
Verfasst: Dienstag 31. März 2015, 13:31
von mschiller
und wenn er HartzIV bekommt und kein Geld hat, kanns ja auch mal ein Nierchen sein, dass er da lassen muss. Brave new world....
ich will unbedingt auch einen apple, das sind bestimmt nur Gerüchte, dass die NSA sich eine Hintertür in amerikanische IT-Firmen einbauen lässt.
Re: Turbomed-App
Verfasst: Dienstag 31. März 2015, 15:47
von baerliC30
auf jeden Fall wurden/werden? Cisco Router von der NSA mit Malware infiziert - auf dem Postweg abgefangen. Cisco versendet deswegen schon zT an Scheinadressen ... als wenn das was helfen würde .... (Quelle: heise.de)
Re: Turbomed-App
Verfasst: Mittwoch 1. April 2015, 14:30
von EXEWERKER
falls es wirklich von Interesse ist: Nein die App ist kein Aprilscherz. Die Leistungsbeschreibung stimmt auch. Da die Laufzeiten im Applestore aber sehr lang sind, nicht ganz der aktuelle Stand im Store, da kommt sicher noch eine Menge hinzu. Eine Medikation wird es geben und drucken, diktieren, Bilder machen kann man auch schon mal. Ob man die App nun mag oder nicht, ich finde sie gut und weiß warum.

Re: Turbomed-App
Verfasst: Mittwoch 1. April 2015, 15:15
von Geigenberger
Re: Turbomed-App
Verfasst: Mittwoch 1. April 2015, 15:26
von EXEWERKER
Deswegen sicher nicht. Dies ist eine philosophische Frage. Früher haben sie 2 Haifischklemmen im Hauptverteiler gesetzt und die Kommunikation belauscht, Kosten fast 0. Heute müssen sie Milliarden ausgeben, um die Kommunikation zu bekommen, zu entschlüsseln, zu verstehen und zu verwerten. Insofern mache ich mir da keine konkreten Sorgen, wegen der App. In die Praxis einzubrechen und sich in 3 Minuten alle Daten zu holen wäre effektiver. So schlau sind die auch.
Re: Turbomed-App
Verfasst: Mittwoch 1. April 2015, 23:11
von benni
ewerker hat geschrieben:.... Insofern mache ich mir da keine konkreten Sorgen, wegen der App. In die Praxis einzubrechen und sich in 3 Minuten alle Daten zu holen wäre effektiver. So schlau sind die auch.
Tja, für
eine Praxis ist das schon richtig - aber wie schaut es mit 10 000 Praxen aus... brechen Sie mal in alle der Reihe nach ein,
da hinterlaasen Sie aber eine Menge zerbrochene Fensterscheiben -
da wird das Internet-Hintertürchen schon wieder sehr viel interessanter... merkt ja keiner
also ich mache mir da richtig konkrete Sorgen

Re: Turbomed-App
Verfasst: Donnerstag 2. April 2015, 08:33
von Geigenberger
Hallo,
die "Interessen" sehr, sehr vieler, seien es Großkonzerne, Regierungen, Krankenkassen, kassenärztliche Vereinigungen, Softwarefirmen bis hinunter zu kleinen EDV-Firmen [ist nicht persönlich gemeint! Ich denke nur an die Relationen meiner Aufzählung] sind da wohl viel zu mächtig. Sinnlos, sich dagegen zu wenden!
Es gilt, wie in der ganzen App-Diskussion von T2Med ja schon gesagt:
Augen zu und durch!
http://www.vondoczudoc.de/viewtopic.php ... 878#p27146
Wussten Sie schon: Mit "WhatsUp" kann man jetzt auch telefonieren, genau wie mit "Skype"; völlig kostenlos von (fast) jedem Punkt der Welt zu jedem anderen.
Vor so viel "sozialem Engagement"

muss man ja schon den Hut ziehen!
Oder stecken da nicht ganz andere Interessen dahinter: Vielleicht unsere persönlichen Daten? Und noch interessanter: Daten von 10.000en Praxen!!
ewerker hat geschrieben:... In die Praxis einzubrechen und sich in 3 Minuten alle Daten zu holen wäre effektiver...
...ziemlich blauäugig! Das sehe ich auch gaanz anders!
benni hat geschrieben:... Tja, für
eine Praxis ist das schon richtig - aber wie schaut es mit 10 000 Praxen aus... brechen Sie mal in alle der Reihe nach ein, da hinterlassen Sie aber eine Menge zerbrochene Fensterscheiben -
da wird das Internet-Hintertürchen schon wieder sehr viel interessanter... merkt ja keiner
also ich mache mir da richtig konkrete Sorgen

... ich mir auch! Und ich bin schockiert von der "Gleichmut" so vieler, z.B. von "unserer" KV! Wenn dann mal etwas passiert, steht jeder einzelne Kollege ganz alleine vor Gericht.
Einen schönen Tag noch!
A. Geigenberger
Heise: Meldung vom 31.03.2015 14:48 ->
http://www.heise.de/newsticker/meldung/ ... 92578.html
"Gespräche laufen über Facebook-Server" (ist ja ausgesprochen beruhiged!) ->
http://www.computerbild.de/artikel/cb-N ... 81664.html
Re: Turbomed-App
Verfasst: Donnerstag 2. April 2015, 09:03
von mschiller
und nicht zu vergessen, wenn jemand in die praxis einbricht weiss ich das hinterher. wie oft bei mir jemand im system war weiss ich nicht. und als psychiater weiss ich weiss Paranoia ist und was nicht
Re: Turbomed-App
Verfasst: Donnerstag 2. April 2015, 09:28
von Geigenberger
... und möglicherweise ist dieser "TurboMed-App-Dienst" im Server oder auf den Praxis-Clients "per default" einfach mal offen.
Und egal, was man mit den Internet-Zugang des Praxis-Rechners auch machen will: Dieser Dienst steht "zur Verfügung"

und dieser Zugang ist auch dann offen, auch wenn man gar kein Smartphone hat und dieses nutzen möchte.
A. Geigenberger
Re: Turbomed-App
Verfasst: Donnerstag 2. April 2015, 12:28
von EXEWERKER
Bei TM Mobil wird die Tunnelgegenstelle in der Praxis nur aktiviert, wenn der entsprechende Token (USB) in der Praxis am Server steckt. Kann man sich wie OPEN-VPN vorstellen, was ja hier viele verwenden.
Ganz unbestritten wird es nie eine 100% Sicherheit geben. Weder technisch noch menschlich. Es ist eine Frage von Wissen und Vertrauen. Aber auch alle, die beides nicht hätten, kommen nicht ungeschoren davon. Denn jedes Telefonat, ob analog oder digital, jede Bewegung mit einem Telefon, jede Banktransaktion, ob nun Onlinebanking oder nicht - überall wo Elektronen fließen, fließen auch Informationen. Konsequent wäre also nun wenigstens keinerlei Informationen in dieses Forum zu schreiben. Der pot. Angreifer kennt von vielen den Standort, Fachgruppe, Spitznamen, Hardwareausstattung, Betriebssystem, die verwendete Software, den Router, die Art des VPN.....und sogar, das noch verwendete XP, alles freiwillig hier eingetippt. Ja, ich denke die Praxen aus dem Forum wären schon ein lohnendes Ziel, hier steht mehr, als in Facebook. Da braucht es gar kein TM Mobil und aufwändiges SSL/VPN entschlüsseln, um an die Daten zu kommen. Es genügt schon eine PN mit einem interessanten Link darin - und schon man ist drin.

Da reicht schon ein Skriptkiddi. Nur mal so überspitzt...
Re: Turbomed-App
Verfasst: Donnerstag 2. April 2015, 12:44
von Geigenberger
Hallo,
da haben Sie wohl in allen Punkten recht! "Es ist eine Frage von Wissen und Vertrauen", es ist allerdings sehr schwer, Vertrauen zu fassen bei den ständigen Meldungen, die man kontinuierlich wahrnimmt: Snowden, NSA, Hackerangriffe... Und Daten von Patienten sind schon "was Besonderes".
ewerker hat geschrieben: Es genügt schon eine PN mit einem interessanten Link darin - und schon man ist drin.
... interessiert mich schon! Bieten Sie auch Seminare an?
Viele Grüße
A. Geigenberger