Mü33 hat geschrieben:die einfachste Lösung besteht darin, ein Image (z.B. mit Acronis Home) des alten Rechners zu erstellen und auf dem neuen Rechner mit leerer Festplatte, dieses Image wiederherstellen. Dies ist die absolut schnellste Methode, kein lästiges neu installieren und neu konfigurieren.
Im Prinzip ja, manchmal startet das überspielte Image-Windows jedoch nicht, wenn die Veränderungen an der Hardware über ein gewisses Maß hinausgehen (manchmal muß es neu aktiviert werden...). Wenn das nur an einer anderen Festplattengrösse liegt, kann man vor Erstellen des Images die diesbezüglichen Informationen in der Registry löschen, dann ist die veränderte Festplattengröße nicht mehr das Problem (aber anschließend muß man die Laufwerkbuchstaben wieder so verteilen, wie man es braucht...).
Die Acronis-Image-Methode bevorzuge ich auch (habe aber eine XP/W2k-Arbeitsgruppe, keinen dedizierten Server, für den mein Acronis7 nicht geht - aber mein uraltes Ghost wurde mit dem damaligen W2kServer fertig...), gerade weil sie alle Hilfsprogramme gleich mit zur Verfügung stellt, wie man es gewöhnt ist. Wenn sie nicht geht, hilft manchmal eine Reparaturinstallation von WindowsXP oder W2k, um dies zum Laufen zu bringen (das ist dann aber etwas für Leute, die das hier nicht mehr unbedingt fragen brauchen...)
Mü33 hat geschrieben:Eine Festplatte zu partitionieren und auf der zweiten Partition die Auslagerungsdatei hinlegen oder auch die Programme, bringt keinen Performancegewinn. Schlussendlich befinden sich alle Daten auf einer Spindel, somit muss der Schreib-/Lesekopf ständig neu positioniert werden um Daten zu Schreiben und zu Lesen. Damit man entsprechenden Performancegewinn erhält, muss man schon eine zweite Festplatte einbauen und dort die Auslagerungsdatei hinlegen. Wobei das nur Sinn macht, wenn man wenig Arbeitsspeicher verbaut hat. Wobei heutzutage Arbeitsspeicher billig ist, dann lieber maximal mögliche Kapazität an RAM (bei 32Bit-Systemen) 4GB einbauen (maximal ca. 3,2GB davon nutzbar).
Das kann ich nicht bestätigen. Die Rechner, an denen ich dieses System eingeführt habe, laufen WinXPp-mäßig viel flüssiger als diejenigen, bei denen das nicht realisiert ist. Allerdings kann ich bei meinen Rechnern max. 2GB Ram einbauen. Aber die deutlich verbesserte Flüssigkeit des Arbeitens bemerkte ich bereits bei weniger als 1GB Ram (Pentium4, 3GHz) im Vergleich zu noch nicht umgestelltem Pentium 4, 1,6GHz, 2GB RAM, die vorher in etwa vergleichbar phlegmatische Ansätze zeigten. Und das ohne aktiviertes HyperThreading, was nochmal etwas gebracht hat.
Dazu gibt es auch bereits mehrere fachkundige Beiträge (Igel, Andreas), wo auch das Prinzip erläutert ist: Auslagerungsdatei ganz außen auf der Scheibe = wenig Schreib-Lesekopf-Bewegung, um darauf zuzugreifen, unfragmentiertes Anlegen der Auslagerungsdatei, weil sonst dort nix gespeichert wird. In allgemeinen Foren wird empfohlen, eine ganz kleine Auslagerungsdatei zusätzlich auch auf der Systempartition anzulegen.
RAM im ansprechbaren Rahmen vollständig auszubauen ist allerdings immmer ein guter Tip. Allerdings war die Verbesserung durch Speicherausbau NACH Auslagerungsdateimanagement hier wesentlich geringer spürbar als ohne letzteres...
Grüsse, Wahnfried