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TurboMed hängt bei "Starte ifap"

Verfasst: Freitag 29. April 2011, 19:59
von Thomas
Hallo, Kollegen,

seit dem Update auf ifap 2.10 (das aktuelle Update vom 15. März 2011) hängt TurboMed (11.2.0 wie auch 11.2.1) mehrere Minuten beim Starten von ifap. Danach läuft es weiter, als wäre nichts passiert. Einem Kollegen hier am Ort passiert das gleiche. Wenn man praxiscenter.exe im Taskmanager beendet, bringt das keine Geschwindigkeitssteigerung (es dauert immer noch), es kommt dann allerdings ein TM-Hinweis "Bei dem Aufruf der Methode 'Application::GetLastUpdate' trat ein Ausnahmefehler aus. ... Der RPC-Server ist nicht verfügbar." Klar, ich habe ja auch Praxiscenter beendet - scheinbar hat TurboMed versucht, den letzten Updatestand von ifap herauszufinden und bekam keine Antwort - vermute ich mal.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen oder vielleicht sogar einen Lösungvorschlag?

Vielen Dank,
Thomas

Re: TurboMed hängt bei "Starte ifap"

Verfasst: Freitag 29. April 2011, 22:21
von michael
Thomas hat geschrieben:
Hat jemand ähnliche Erfahrungen
Ging bis zum Systemabsturz! :twisted:
Versuchen sie es so: Ifap deregistrieren -TM läd rasend schnell - und dann wieder Ifap aktivieren.
TM ist zwar deutlich langsamer, startet aber wieder.

Viel Erfolg

M. Pätzold

Re: TurboMed hängt bei "Starte ifap"

Verfasst: Samstag 30. April 2011, 11:42
von Seidel
Hallo,

das gleiche Problem besteht bei uns auch.
Beim Aufruf der Medikamentenliste dauert es etwa 1 Minute bis es weiter geht; oder TM hängt sich gleich ganz auf - jedenfalls ist ein arbeiten so überhaupt nicht möglich.
Allerdings nur bei Arbeitsplätzen unter Windows XP, bei denen unter Windows 7 läuft TM mit IfaP ohne Probleme.

Wie kann ich den IfaP deregistrieren ? An dem einzelnen Arbeitsplatz oder auf dem Server deinstallieren und nochmal neu installieren ?

Vielen Dank,

C. Seidel

Re: TurboMed hängt bei "Starte ifap"

Verfasst: Samstag 30. April 2011, 12:47
von Thomas
Leider bringt es bei uns nichts, ifap mit dem Deregistrierungstool zu deinstallieren, und es danach von der CD neu zu installieren. Nach dem Anmelden an TM hängt er 1-2 Minuten bei "Starte ifap", dann geht's ganz normal weiter. Zum Glück tritt das Problem nur dort auf - während des Betriebs läuft's dann. Wir haben hier einen Windows 2008 R2 Terminalserver.

Vielen Dank,
Thomas

Re: TurboMed hängt bei "Starte ifap"

Verfasst: Montag 9. Mai 2011, 16:01
von nmndoc
Hallo,

haben Sie die neueste/aktuellste ifap Version installiert (bzw. welche haben Sie)?
Hatten auch schon hin und wieder das Problem und ich kann mich nicht erinnern, dass es da einen eindeutigen Weg gab, aber:

1. aktuellste ifap
2. ifap dereg./neu installieren
3. TM client neu installieren (ja das hat auch schon mal geholfen!)
4. zwar nicht beim Start / aber langsam bei der Medikamentenauswahl: die HzV-Box neu angebunden/ausgewählt (obwohl sie richtig eingetragen war)

Re: TurboMed hängt bei "Starte ifap"

Verfasst: Dienstag 17. Mai 2011, 11:07
von HoTsoft
Seidel hat geschrieben:Hallo,
Beim Aufruf der Medikamentenliste dauert es etwa 1 Minute bis es weiter geht; oder TM hängt sich gleich ganz auf - jedenfalls ist ein arbeiten so überhaupt nicht möglich.
Allerdings nur bei Arbeitsplätzen unter Windows XP
Bei uns ist es ebenso. Es ist total lästig und das team zweifelt (an TM) und verzeifelt ob der Langsamkeit bei Medikamentenverordnung.
Gibt es da keine Abhilfe? Es wäre billig, wenn TM sich mit Hinweis auf das Betriebssystem aus der Verantwortung stiehlt, wo es XP auf http://www.turbomed.de/Service/Technisc ... orderungen als ausreichend bezeichnet und sogar wirbt:

"Aber auch auf älteren PCs im Netzwerk ist TurboMed in der Regel voll funktionsfähig. Bislang war die Umstellung auf ein modernes Windows-EDV-System mit hohen Anschaffungskosten verbunden, welche u. U. wesentlich durch die gestiegenen Hardwareanforderungen moderner Betriebssysteme und Anwendungsprogramme entstanden. Mittlerweile können aber auch Pentium-Prozessoren der ersten Generation als Arbeitsstationen im Netzwerkbetrieb mit TurboMed als sogenannte Terminalclients verwendet werden.
Selbst auf alten Rechnern läuft TurboMed mit vollem Funktionsumfang und erstaunlicher Geschwindigkeit im Terminalbetrieb. Große Investitionen im Rahmen der Umstellung auf das aktuellste Windowsprogramm sind somit nicht mehr zwingend notwendig - ein weiteres Zeichen der kollegialen Kundenorientierung bei TurboMed."

Re: TurboMed hängt bei "Starte ifap"

Verfasst: Dienstag 17. Mai 2011, 11:44
von Thomas
Was die Startprobleme angeht, wo TM bei "Starte ifap" eine 2-Minuten-Pause einlegt, habe ich inzwischen einen Tipp bekommen: Die Datei c:\TurboMed\programm\axcws32.dll umbenennen und damit quasi zu entfernen. Das hat hier bei uns das Problem gelöst. Wartezeiten, die während des TM-Betriebs auftreten, sollen damit aber wohl eher nicht beseitigt sein. Bisher habe ich jedenfalls keinerlei Funktionsunterschiede bemerkt.

Re: TurboMed hängt bei "Starte ifap"

Verfasst: Mittwoch 18. Mai 2011, 07:22
von lapins
Steht auf der TM Seite http://www.turbomed.de/Service/Technisc ... orderungen
HoTsoft hat geschrieben: Mittlerweile können aber auch Pentium-Prozessoren der ersten Generation als Arbeitsstationen im Netzwerkbetrieb mit TurboMed als sogenannte Terminalclients verwendet werden.
oder
HoTsoft hat geschrieben: Mittlerweile können aber auch Pentium-Prozessoren der ersten Generation als Arbeitsstationen im Netzwerkbetrieb mit TurboMed verwendet werden.
?

und worin besteht wohl der Unterschied, wenn man beides probiert?

Re: TurboMed hängt bei "Starte ifap"

Verfasst: Mittwoch 18. Mai 2011, 09:34
von lapins
Bei uns keine Probleme bei folgender Konfig: (soeben über Remote Desktop/Internet getestet:


PC Kauf Juli .2007 um 937(inkl Usteu) +ca 95€ 2. Platte (2011) + ca 221€ xp-unlimited (RDP)07.2009
Winxp, serv pack 3
Intel core 2 6400 @ 2,13ghz 1,99gb ram
2 Platten s.u.

Software

Code: Alles auswählen

 
Fast-Object
Fritzfax
4 Sessesion aktiv  3 davon RDP  xp-unlimited   
also
      4x TM
      4x PraxisCenter
  Dazu aktiv je nach Bedarf ....(und werden i.A. nicht beendet)
      + Word
        fritzfax -viewe
        jpg/tif viewer 

   + Hausgemachte Systemsicherungen alle 2 Stunden  (robocopy, arj32.exe9
Platten

Code: Alles auswählen

Datenträger:
IDE Controller  	Intel(R) 82801G (ICH7 Family) Ultra ATA Storage Controllers - 27DF
IDE Controller  	Intel(R) 82801GB/GR/GH (ICH7 Family) Serial ATA Storage Controller - 27C0
Festplatte  	ST3320620AS (298 GB, IDE)           System C :  + Sicherungen D:
Festplatte  	WDC WD50 00AAVS-00ZTB0 USB Device------------Sicherungsplatte USB
Festplatte  	WDC WD5000AAKS-00YGA0 (465 GB, IDE)---------F:  \turbomed   u.v.a


TM ------------11.2.1.1936
Ifap ------------2.10 Datenstand 15.04.2011

Antwortzeiten (Übers internet )

Code: Alles auswählen

                                      sek
Logon Windows                         
+Logon TM passworteingabe
+ "p" wie Patient
+1. Patientenmaske                     35'       mit Stoppuhr

Rezept rp:  (f8) das  1. mal           8'      Liste Verordnung de Pat erscheint
Rezept rp:  (f8) andere Patiente     0,5-1,5'  Liste Verordnung de Pat erscheint
        eigene Liste                  0,8'     gezählt einundzwa..              
        umschalt f9 ( ifap aufruf)     1,3'    gezählt:einunzwanzig zw...                
 
mfg rLap
Schlagwort zum Wiederfinden : Antwortzeit Performance przlprmft

Re: TurboMed und Pentium-Bauart

Verfasst: Mittwoch 18. Mai 2011, 14:11
von wahnfried
lapins hat geschrieben:Steht auf der TM Seite http://www.turbomed.de/Service/Technisc ... orderungen
HoTsoft hat geschrieben: Mittlerweile können aber auch Pentium-Prozessoren der ersten Generation als Arbeitsstationen im Netzwerkbetrieb mit TurboMed als sogenannte Terminalclients verwendet werden.
Dieses Zitat finde ich sowohl bei TurboMed als auch in dem Beitrag von HoTsoft (mit korrekt angegebener Quelle...)
lapins hat geschrieben:oder
HoTsoft hat geschrieben: Mittlerweile können aber auch Pentium-Prozessoren der ersten Generation als Arbeitsstationen im Netzwerkbetrieb mit TurboMed verwendet werden.
?
Wo stammt denn dieses Zitat her? Zwar klingt der Beitrag von HoTsoft so, als würde er diese beiden Szenarien durcheinanderschmeißen, das kann man aber nur zwischen den Zeilen vermuten aufgrund seiner geschilderten Performance-Probleme.
lapins hat geschrieben:und worin besteht wohl der Unterschied, wenn man beides probiert?
Viel Spaß bei Pentium1 als normaler Client. Das klingt nach Urlaub, während TurboMed schonmal startet. Pentium3/1GHz/1024MB geht dagegen bereits gut.

Grüsse, Wahnfried

Re: TurboMed hängt bei "Starte ifap"

Verfasst: Donnerstag 19. Mai 2011, 09:41
von nmndoc
zu den o.g. Fragen/Aussagen zu Turmobed mit Pentium der ersten Generation:

Es steht doch überall (auch auf der TM Seite selbst) "... kann Pentium der ersten Generation mit Turbomed im TERMINALBetrieb bzw als TERMINALclient verwendet werden". Das ist auch das maximale was hier vorstellbar ist.
Um ehrlich zu sein bin ich mir recht sicher, dass ein Pentium I schon mit Windows XP genug ausgelastet sein wird, selbst wenn noch nichts gearbeitet wird. Dazu kommt noch, dass man bei XP mind. 1 GB RAM haben sollte (als Terminalclient reicht evtl auch weniger).
Turbomed *direkt* auf einem solchen Rechner laufen zu lassen, ist schlicht nicht praktikabel (aber wie gesagt, das sagt TM ja auch nicht).

Ich glaube einen realistischeren Eindruck vermittelt folgende Aussage von der TM Website:

"... empfehlen wir als MINIMALE Ausstattung folgende Charakteristika:
Prozessor (CPU) ab 2 GHz
2 GB Arbeitsspeicher"

Re: TurboMed hängt bei "Starte ifap"

Verfasst: Donnerstag 19. Mai 2011, 11:11
von FranzKonrad
nmndoc hat geschrieben:... Um ehrlich zu sein bin ich mir recht sicher, dass ein Pentium I schon mit Windows XP genug ausgelastet sein wird, selbst wenn noch nichts gearbeitet wird. Dazu kommt noch, dass man bei XP mind. 1 GB RAM haben sollte (als Terminalclient reicht evtl auch weniger). ...
Hallo,

für einen alten Rechner als Terminalclient brauchen Sie kein XP. Mit 98SE läuft bei uns TM auf einem ca. 13 Jahre alten Rechner mit 64MB RAM und Pentium I als Terminalclient (Server XP Prof. SP3 + XPUnlimited) super, eigentlich schneller, als die benachbarte neue "normale" Arbeitsstation mit 3GB Speicher.

Bzgl. Win98 und Sicherheit habe ich eigentlich keine Bedenken, da wir mit diesem Rechner nicht ans Netz gehen und auch keine Disketten, etc. verwenden.

Problematisch sind im Terminalclientbetrieb lediglich höheraufgelöste Bilder und Videos.

Gruß

FranzKonrad

Re: TurboMed hängt bei "Starte ifap"

Verfasst: Donnerstag 19. Mai 2011, 11:53
von nmndoc
FranzKonrad hat geschrieben:für einen alten Rechner als Terminalclient brauchen Sie kein XP. Mit 98SE läuft bei uns TM auf einem ca. 13 Jahre alten Rechner mit 64MB RAM und Pentium I als Terminalclient (Server XP Prof. SP3 + XPUnlimited) super,
Das glaube ich Ihnen schon. Es ging ja auch speziell um die Kombination XP + Pentium I, die oben Jemand erwähnt hatte.

Ein möglicher Nachteil bei der Verwendung von 98+co könnte sein, dass es evtl keinen aktuellen Client gibt wenn es auf Seiten des Servers/Protokoll optimierungen gab. ABer solange es läuft passt ja alles. (Es gibt ja auch speziell optinierte Terminal-Client-Systeme, die dann auch ohne Festplatte etc auskommen)

Re: TurboMed hängt bei "Starte ifap"

Verfasst: Donnerstag 19. Mai 2011, 11:59
von nmndoc
Nachtrag 1:
die 2GHz, 2 GB RAM hatte ich auch nicht auf den Betrieb als Terminalclient bezogen, sondern auf eine lokale TM installation

Nachtrag 2 - Win98 vs Sicherheit:
In einer isolierten Umgebung ok. Aber immer noch potentiell unsicher wenn zB andere Rechner ins "Netz" gehen oder etwas von dort empfangen, Jemand einen fremden Rechner (z.B. Ihr IT-Berater, TM-Partner) sein Notebook ihn Ihrem Netz anschließt, Sie irgendwelche externen Datentäger verwenden - also auch CDs mit Updates (TM, ifap, ...)

Re: TurboMed hängt bei "Starte ifap"

Verfasst: Donnerstag 19. Mai 2011, 18:51
von HoTsoft
HoTsoft hat geschrieben: Bei uns ist es ebenso. Es ist total lästig und das team zweifelt (an TM) und verzeifelt ob der Langsamkeit bei Medikamentenverordnung.
Inzwischen ist die Situation erfreulich entschärft, alle 10 Arbeitesplätze sind wieder schnell wie vorher.
Folgendes wurde gemacht (Ratschläge von der HL und auch Eigeninitiative):
1. Erweitern der Auslagerungsdatei auf dem Server auf alle 3 Partitionen brachte schonmal leichte Besseruntg.
2. Med.Wissen > cgm-assist > Einstellungen, hier alles deaktiviert
3. im Med-Fenster des Pat. und in der eigenen Med.-Liste die Spalte ARV deaktiviern
4. Grundeinstellungen >Medikamente: Tagestiefe auf 365 Tage setzen
5. i:fox des Ifap`s ausgeschaltet (Ifox-Optionen: im Feld Optionen „i:fox aus“ eintragen)

Hoffe, das hilft auch Anderen.

Insgesamt weist das m.E. darauf hin, dass Turbomed mit überflüssigen Anwendungen überfrachtet ist. Leider sind offenbar die Default-Einstellungen so, dass möglichst viel im Hintergrund mitläuft. Wünschenswert wäre, wenn nur das wirklich notwendige mitlaufen würde und optional anderes aktiv aktiviert werden muss.