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Arbeitsablauf bei der Brieferstellung

Verfasst: Donnerstag 7. April 2011, 17:23
von Kühl, Telse
Hallo,

wir würden gern von Ihnen erfahren, wie derzeit der Arbeitsablauf in Ihrer Praxis in Bezug auf die Erstellung der Briefe aussieht:

1) Sie haben angepasste „Vorlagen“, die Sie für die Schnellbrieferstellung verwenden, rufen diese auf und ergänzen diese Briefe anhand von:
  • a) Makros
    b) Textbausteinen
    c) Auswahlen über die Menüs (Karteikartenauswahlen wie Diagnosen, Anamnesen etc.)
    d) Manuelle Texteingaben
2) Sie haben angepasste „Vorlagen“, die Sie ohne weiteres Zutun direkt als Schnellbriefe erstellen und drucken
3) Sie verwenden keine Schnellbriefvorlagen und übernehmen sämtliche Daten über die Menüauswahlen, die Ihnen innerhalb der Word-Anbindung zur Verfügung stehen
4) Sie verwenden keine Schnellbriefvorlagen und auch sonst keine patientenbezogenen Daten, sondern erstellen alle Briefe manuell
5) Sonstige Wege…

Re: Arbeitsablauf bei der Brieferstellung

Verfasst: Donnerstag 7. April 2011, 17:35
von doc-mue-wei
Moin moin Frau Ramm
wir benutzen angepasste Vorlagen für alle möglichen Zwecke, dabei sind die TM-Kürzel voll integriert und es gibt damit auch eigentlich keine Probleme.
Gruß
Mü-Wei

Re: Arbeitsablauf bei der Brieferstellung

Verfasst: Donnerstag 7. April 2011, 17:38
von mschiller
wir benutzen auch die kürzel von tm in eigenen vorlagen - könnten noch mehr sein, ein paar fehlen da noch

Re: Arbeitsablauf bei der Brieferstellung

Verfasst: Donnerstag 7. April 2011, 17:49
von Kühl, Telse
Hallo nochmal,

wichtig für uns zu wissen ist, ob Sie NACH der Schnellbrieferstellung innerhalb der Word-Ansicht noch Ergänzungen in dem eigentlich fertigen Brief vornehmen über (z.B. Makros, Textbausteine über die TurboMed-Verknüpfung). Oder aber wird der Brief einfach nur ausgedruckt und abgespeichert?

Re: Arbeitsablauf bei der Brieferstellung

Verfasst: Donnerstag 7. April 2011, 17:52
von doc-mue-wei
nochmal Moin moin
Nein eigentlich nicht die Briefe sind fertig wenn sie rauskommen.
Gruß
Mü-Wei

Re: Arbeitsablauf bei der Brieferstellung

Verfasst: Donnerstag 7. April 2011, 19:24
von msey
Bei uns Variante 1u.2

Re: Arbeitsablauf bei der Brieferstellung

Verfasst: Donnerstag 7. April 2011, 20:37
von Turbouser
@ Ramm Telse

Wir bearbeiten die individuell angepassten Briefe noch weiter, nachdem sie durch die TM Makros "vorausgefüllt" wurden.

Grüße

Turbouser

Re: Arbeitsablauf bei der Brieferstellung

Verfasst: Donnerstag 7. April 2011, 22:37
von FranzKonrad
Ramm, Telse hat geschrieben:... wir würden gern von Ihnen erfahren, wie derzeit der Arbeitsablauf in Ihrer Praxis in Bezug auf die Erstellung der Briefe aussieht:

1) Sie haben angepasste „Vorlagen“, die Sie für die Schnellbrieferstellung verwenden, rufen diese auf und ergänzen diese Briefe anhand von:
  • a) Makros
    b) Textbausteinen
    c) Auswahlen über die Menüs (Karteikartenauswahlen wie Diagnosen, Anamnesen etc.)
    d) Manuelle Texteingaben
Hallo,

wir machens nach Punkt 1 a, b, (c,) d, allerdings nicht mit Word, sondern mit der TM-Textverarbeitung.

Gruß

FranzKonrad

Re: Arbeitsablauf bei der Brieferstellung

Verfasst: Donnerstag 7. April 2011, 23:21
von Roland_Colberg
Wir schreiben als Hausärzte wenig Briefe, haben aber Schnellbriefvorlagen für Befundberichte (Versorgungsamtsanfragen) oder andere Anfragen. Meist über Methode 1d oder 1c, selten 3. Die Schnellbriefe werden über Komplexe aufgerufen.

R. Colberg

Re: Arbeitsablauf bei der Brieferstellung

Verfasst: Freitag 8. April 2011, 13:50
von schmidt-dietrich
Arbeite anderherum da als Hausarzt-->
Viele Bescheinigungen, wie Versorgungsamt, Pläne, Laborwerte mit eigenem (Word)-Praxisbriefkopf , etc. wo mittel TM-Plugin die Daten wie Patientenname (Leider nicht Anschrift!!), Diagnosen (leider mit "Datum+ gesichert" als Eintrag - unnötig), Medikamente (leider ohne Möglichkeit Verordnungsdatum, und Laborwerte in das Dokument reinhole...

MfG

Re: Arbeitsablauf bei der Brieferstellung

Verfasst: Freitag 8. April 2011, 13:51
von schmidt-dietrich
PS: Leider hat es nicht funktioniert meine Word-Briefkopfvorlage standardmäßig auswählen zulassen bei jedem Aufruf von Word oder Excel.... DAS wäre praktisch (Ein Häckchen setzen und aktivert...?)

Re: Arbeitsablauf bei der Brieferstellung

Verfasst: Freitag 8. April 2011, 20:36
von rfbdoc
Leider fehlt in den Schnellbriefen die Möglichkeit, Laborwerte in individueller Reihenfolge als Tabelle oder Fließtext zu übernehmen. Deshalb können wir die Schnellbrieffunktion von TM nur selten nutzen, sondern müssen über Aufruf des Laborblatts -> "erweiterter Labordruck" zunächst die Laborwerte nach Word übernehmen. Anschliessend bauen wir mit Makros den Brief um die Tabelle herum. Das ist alles andere als komfortabel.
Die bisher in TM vorhandenen Platzhalter für die Labordaten überehmen die Werte leider in alphabetischer Reihenfolge, was für einen Mediziner quasi nicht lesbar ist.

Re: Arbeitsablauf bei der Brieferstellung

Verfasst: Freitag 8. April 2011, 21:50
von Lauxtermann
Hallo Frau Ramm!
Wenn Sie die Schnellbrieferstellung programmtechnisch überarbeiten, wäre eine Verbesserung der meiner Meinung nach momentan absolut unbrauchbaren Laborwertübernahme dringend notwendig. Falls an diesem Punkt gearbeitet wird und Vorschläge erwünscht sind, können ich und sicher auch andere Forummitglieder Verbesserungen anregen. Sollen wir uns die Mühe machen und Vorschläge formulieren?
Viele Grüße.

Re: Arbeitsablauf bei der Brieferstellung

Verfasst: Montag 11. April 2011, 09:48
von lcer
Hallo Frau Ramm,

wir verwenden Vorlagen, die über Komplexe aufgerufen werden (da sie dann direkt gespeichert sind). Die Briefe werden nach der automatischen Erstellung zum Teil noch nachbearbeitet.

Wünsche für neue Features wären:
- Möglichkeit der Definition eines für die Vorlage spezifischen Textes (zum Beispiel über Platzhalter) z.B. "Brief an Versorgungsamt" etc. $XXXX Brief an Versorgungsamt$
- Einfügen aller Diagnosen des Patienten, die einer bestimmten Diagnosengruppe angehören z.b. $XXXX Lieblingsdiagnosen$
- Platzhalter mit Logikprüfung und anschließendem Text-Makro-aufruf z.B. $Wenn Diagnosengruppe "Diabetes" diabetes.rtf$ oder $Wenn Nicht Diagnosengruppe "Diabetes" keindiabetes.rtf$

Viele Grüße

lcer

Re: Arbeitsablauf bei der Brieferstellung

Verfasst: Montag 11. April 2011, 14:07
von kalli
Bei uns wird ganz häufig nachbearbeitet; bessere Formulierungen für Epikrise etc. Nicht alles ist eben in der Kartei druckreif hinterlegt.

Re: Arbeitsablauf bei der Brieferstellung

Verfasst: Montag 11. April 2011, 16:01
von Andy2010
Hallo Frau Ramm,

es wäre gewünscht, dass man bei der Schnellbrieferstellung
- auch wenn es Platzhalter mit Zeiteinschränkung gibt -
- u.a.: $2004[d,180,10,nein,ja]$ alle Diagnosen des Patienten aus den letzten 180 Tagen, 10 Einträge, ohne Datumsanzeige und mit automatischer
Übernahme -

bevor TurboMed auf die KK zugreift, einmal kurz nach Zeitbereich fragt und dann nur Daten generell
aus dem Zeitbereich automatisch übernimmt...

Braucht ein Data-AL-Umsteiger, der demnächst auf TurboMed umsteigt...

LG, Andy2010

Re: Arbeitsablauf bei der Brieferstellung

Verfasst: Mittwoch 13. April 2011, 00:26
von eusebius
Bei uns (Gyn-Praxis) nur nach Variante 2: die Karteieinträge von Anamnese, Befund, Therapieempfehlung, Diagnose und Medikation stehen eh schon da und werden komplett übernommen, allenfalls wird nochmals ein rechtschreibfehler korrigiert. Für das Einfügen von Makros usw. fehlen Zeit und Grund, denn die gehörten dann auch in die Karteikarte. So geht es schnell und unproblematisch.
Einzig eine schnelle Umstellmöglichkeit für die Tiefe der herangezogenen Einträge fehlt uns: man muß mühselig vor der Briefschreibung in Word/Turbomed/Optionen die Entscheidung treffen, ob die Einträge der letzten 4 Wochen oder der letzten 4 Jahre herangezogen werden sollen.
Gruß Eusebius

Re: Arbeitsablauf bei der Brieferstellung

Verfasst: Mittwoch 13. April 2011, 18:17
von Celloman
Hallo Frau Ramm,
bei knapp 1000 Briefen pro Quartal (Portozählung) werden in Word bei 30 verschiedenen Schnellbriefformularen die verschiedensten Platzhalter genutzt. Dadurch, dass nicht alle Platzhalter "gefüllt" sind, muss in Word eine kurze Nachformatierung erfolgen. Dann erfolgt auch die Rechtschreibprüfung. Textbausteine sind was für die Karteikarte. Und da sollte auch alles druckreif stehen (oder eben nicht in den Schnellbrief aufgerufen werden).

Das Laborkapitel wird vor Erstellen des Schnellbriefes (das ist ca. 1 Woche nach Patientenvorstellung) nach und nach (je nach Eintreffen der Laborwerte von verschiedenen Laboren und Eigenlaborwerten) bearbeitet und in ein paar Textzeilen "zusammengefasst". Das macht natürlich sehr viel Arbeit und ist auch etwas fehleranfällig (Übertragungsfehler). Die Angebote von TM können hier nicht wirklich genutzt werden, ich habe aber auch keine Idee, wie man das ändern könnte. Das, was in der Artspalte "lab" steht, ist viel zu unübersichtlich und bläht auch den Schnellbrief übermäßig auf. Gleiches gilt auch für ein extra Blatt Papier, wenn man Labordruck nutzt (das ist nur was für Patienten, die gerne ihre Laborwerte abheften).

Ich würde mir wünschen, dass man beim Aufrufen eines Schnellbriefes einen Zeitkorridor eingeben kann, am besten als Schnellbriefeigenschaft (also z.B. die letzten drei Jahre für das Versorgungsamt, aber nur das letzte Quartal für einen Brief an einen Hausarzt).

Die Anrede ist verbesserungsfähig. Es gibt Kollegen ohne Titel (das generiert einen überflüssigen Leerschritt in Word), manche mit; es gibt Gemeinschaftspraxen, wo soll man dann die Vornamen einsetzen?

Gruß

Hoese