Verschlüsselung für MorbiRSA [GELÖST]
Verfasst: Dienstag 15. März 2011, 14:02
Da ich weiss, dass auch TMmitarbeiter hier mitlesen, möchte ich Folgendes berichten:
Ich hatte heute Besuch von der AOK zwecks Optimierung der Kodierung, damit bestmöglich für den RSA - der letztendlich auch unsere eigene Vegütung insb im HZV mitbestimmt - verschlüsselt wird.
Da ich der Meinung war, dass ich bereits sehr ordentlich auch Komplikationen zB. bei DM2 verschlüssele, gingen wir einige Beispiele durch.
Es stellte sich heraus, dass obwohl zB eine "DM2 mit Neuropathie" verschlüsselt wurde im Jahr 2010, der Dauerdiagnoseneintrag aus 2002 "DM2 ohne nähere Angaben" verhindert, dass Geld fließt, weil die Übermittlung dieser Diagnose einen RSA ausschließt.
Angeblich ist das nur so, weil bei TM die Dauerdiagnosen komplett übermittelt werden. Bei anderen Programmen müßte man bei der Quartalsabrechnung angeben, welche Diagnosen behandlungsrelevant sind und somit der RSA fällig wird.
Eine Änderung im Programm würde aber einen immensen Mehraufwand bedeuten und eine Abrechnung in wenigen Minuten wäre dann nicht mehr möglich - und ginge bereits in Richtung der amb. Kodierrichtlinien.
Die alten Diagnosen zu löschen, wie zunächst vorgeschlagen, kommt für mich nicht in Frage, weil ich dann über F11 nicht mehr den Verlauf der Krankheit(en) auf einen Blick erkennen kann.
Ich frage mich also, ob das wirklich so ist - wenn ja ginge uns doch eine bedeutende Geldmenge sowohl in der KV als auch im HZV verloren.
mfg draw
Ich hatte heute Besuch von der AOK zwecks Optimierung der Kodierung, damit bestmöglich für den RSA - der letztendlich auch unsere eigene Vegütung insb im HZV mitbestimmt - verschlüsselt wird.
Da ich der Meinung war, dass ich bereits sehr ordentlich auch Komplikationen zB. bei DM2 verschlüssele, gingen wir einige Beispiele durch.
Es stellte sich heraus, dass obwohl zB eine "DM2 mit Neuropathie" verschlüsselt wurde im Jahr 2010, der Dauerdiagnoseneintrag aus 2002 "DM2 ohne nähere Angaben" verhindert, dass Geld fließt, weil die Übermittlung dieser Diagnose einen RSA ausschließt.
Angeblich ist das nur so, weil bei TM die Dauerdiagnosen komplett übermittelt werden. Bei anderen Programmen müßte man bei der Quartalsabrechnung angeben, welche Diagnosen behandlungsrelevant sind und somit der RSA fällig wird.
Eine Änderung im Programm würde aber einen immensen Mehraufwand bedeuten und eine Abrechnung in wenigen Minuten wäre dann nicht mehr möglich - und ginge bereits in Richtung der amb. Kodierrichtlinien.
Die alten Diagnosen zu löschen, wie zunächst vorgeschlagen, kommt für mich nicht in Frage, weil ich dann über F11 nicht mehr den Verlauf der Krankheit(en) auf einen Blick erkennen kann.
Ich frage mich also, ob das wirklich so ist - wenn ja ginge uns doch eine bedeutende Geldmenge sowohl in der KV als auch im HZV verloren.
mfg draw