Wartungskosten & Lizenzgebühren Eine E-Mail-Geschichte
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Jochen Dohse
- Beiträge: 61
- Registriert: Samstag 7. Januar 2006, 12:26
- 20
- Wohnort: 31157 Sarstedt
Wartungskosten & Lizenzgebühren Eine E-Mail-Geschichte
An bei ein Überblick über einen Interessanten E-Mailverkehr, der hoffentlich noch nicht zu Ende ist.
E- Mail vom 28.11 an Turbomed
Sehr geehrte Damen und Herren!
1. Beispiel
Dr. med. Johann Wolfgang Goethe, Dr. med. Friedrich Schiller und Dr. med. Friedrich Heinrich Jacobi
gründen eine Gemeinschaftspraxis und kaufen Ihre normale Software zahlen die 2700.-- Euro + Steuer und monatlich 63,50 Euro Softwarewartung.
2. Beispiel
Aus der Gemeinschaftspraxis Dr. med. Johann Wolfgang Goethe, Dr. med. Friedrich Schiller und Dr. med. Friedrich Heinrich Jacobi scheidet Herr Jacobi aus und
Frau Dr. med. Charlotte von Stein kommt als neue Partnerin hinzu. Kosten einmalig 69.-- Euro + Steuer. Softwarewartung weiter 63,50.
3. Beispiel
Dr. med. Johann Wolfgang Goethe, Dr. med. Friedrich Schiller nehmen in ihre bestehende Praxis Frau Dr. med. Charlotte von Stein als zusätzliche Partnerin auf
und zahlen 1350.-- € + Steuer für die neue Lizenz und zusätzlich monatlich 21,50 später 23,50 + Steuer für die Softwarewartung.
335,-- pro Jahr für zusätzliche Softwarewartung ist auch Geld, man könnte dafür jedes Jahr einen Band des kommentierten Briefwechsels von Friedrich Heinrich Jacobi bei Amazon kaufen.
Turbomed ist innovativ, praxisnah und preisfair.
Ich möchte verstehen, wie diese zusätzlichen Softwarekosten zustande kommen, damit bei mir kein schales Gefühl zurückbleibt.
Bisher glaubte ich, Sie tauschen einfach die bintab.dat oder praxisstruktur.xml aus. Welche regelmäßigen Arbeiten an der Software fallen bei Lizenzerweiterung an, die sich von der Änderung der Lizenz oder der Lizenz für drei Ärzte bei Beginn unterscheiden?
Sonst müsste ich jedem jungen Kollegen sagen, gebe beim Kauf zwei zusätzliche privat abrechnende befreundete Ärzte mit an, später kannst du bei Lizenzerweiterung billig umschreiben.
Vielen Dank im Voraus
E-Mail vom 3. Dezember an Turbemed
Sehr geehrte Damen und Herren!
Am 28.11. hatte ich Ihnen die aufgeführte etwas witzig formulierte Anfrage geschickt.
Leider habe ich bis heute keine Antwort erhalten, vielleicht ist sie verloren gegangen, daher schicke ich sie noch einmal.
Vielleicht ist es auch etwas zu umständlich formuliert, daher die einfache klare Frage:
Welche regelmäßigen Arbeiten an der Software fallen bei Lizenzerweiterung an, die sich von der Änderung der Lizenz oder der Lizenz für drei Ärzte bei Beginn unterscheiden, die jährliche Softwarewartungskosten in Höhe von 282.-- + MWST ausmachen?
Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Turbomed vom 3. Dezember
Sehr geehrter Herr Dr. Dohse,
Ihre Anfrage wurde von uns an den zuständigen TurboMed Partner weitergeleitet und die Mitarbeiter der Datentechnik Hühne
nehmen gerne Kontakt zu Ihnen auf.
BDH Büro + Datentechnik Hühne
Hans- Böckler-Strasse 30
30851 Hannover
Telefon: 05 11 / 78 66 90
Telefax: 05 11 / 78 60 06 1
Mit freundlichen Grüßen
SEKRETARIAT
TurboMed EDV GmbH
Osterberg 2
D-24113 Molfsee
T +49 (0) 431 6592-050
F +49 (0) 431 6592-065
info.turbomed@cgm.com
http://www.turbomed.de
Geschäftsführung: Lars Hübner, Uwe Eibich
Sitz der Gesellschaft: Molfsee, HRB 3323
USt-IdNr.: DE134868298
Meine Antwort direkt an die E-Mail Adressen von von Turbomed und nachrichtlich an .. in Hannover am 4. Dezember
An die Geschäftsführung und den Vertrieb der
Turbomed EDV GmbH
Gestern erhielt ich diese Antwort Ihrer Mitarbeiterin bezüglich meiner Anfrage über Softwarewartungskosten bei Lizenzerweiterung.
Erst erhielt ich keine Antwort, dann diese, die nun wirklich wenig hilfreich ist.
So sehr ich Herrn Hühne als ausgezeichneten Kenner Ihrer Software und Einrichter schätze, hat er mir bisher nicht den Eindruck vermittelt, dass er die Kalkulation der Softwarewartung der Firma Turbomed in Kiel von Hannover aus betreibt.
Sie arbeiten in Kiel, ich stamme aus Lübeck.
Wir sagen dort „Nun gib mal Butter bei die Fische“.
Bedeutungen:
[1] umgangssprachich: Aufforderung, Klartext zu reden, die Wahrheit zu sagen, etwas einzubringen, einzusetzen, zu investieren, zur Sache zu kommen, etwas anzupacken, keine halben Sachen zu machen (sagen)
Herkunft:
[1] Gebratener oder gebackener Fisch wird oft mit einem Stückchen Butter serviert, das erst kurz vor dem Essen auf den heißen Fisch gegeben wird, damit es nicht zerläuft. Sobald Butter bei die Fische ist, kann gegessen werden, man kommt endlich zur Sache. Fehlt diese, ist dieses Gericht nur eine „halbe Sache“.
Synonyme:
[1] mach hin, komm zu Potte, komm aus dem Quark, komm auf den Punkt
Beispiele:
[1] Jetzt werden Fakten geschaffen, oder wie wir sagen: Jetzt gibt es Butter bei die Fische!
Antwort von TurboMed am 6. Dezember
Sehr geehrter Herr Dr. Dohse,
vielen Dank für Ihre eMail.
Es tut uns leid, dass Ihre erste eMail vermeintlich unbeantwortet blieb und Sie nicht – und wie üblich - binnen kurzer Zeit eine Antwort von uns erhalten haben. Zu Zeiten erhöhten eMail-Aufkommens parallel zu einer urlaubsbedingt dünneren Personaldecke kann so etwas leider in Einzelfällen vorkommen.
Zu Ihrer Fragen bez. der Softwarekosten.
TurboMed ermöglicht es einmalig bei der Erstinstallation bis zu drei Ärzte (Leistungserbringer) in die Basislizenz zu übernehmen.
Später hinzukommende Ärzte – auch wenn in der bestehenden Basislizenz bislang weniger als drei Ärzte enthalten sind - müssen eine Lizenzerweiterung kaufen und eine zusätzliche monatliche Softwarenutzungs- und pflege zahlen.
Wechselt in einer bestehenden, mit mehreren Ärzten belegten Basislizenz ein Arzt, fällt lediglich die Pauschale für eine Strukturänderung an. Der aus der Lizenz herausgehende Arzt kann anschließend TurboMed jedoch nicht mehr nutzen, er gibt seinen Lizenzanteil vollständig ab! Möchte dieser selbst weiterhin TurboMed nutzen muss eine kostenpflichtige Praxistrennung durchgeführt werden.
Insofern sind Ihre Beispiele richtig und Sie müssten die von Ihnen erwähnten Bände des kommentierten Schriftwechsels von Friedrich Heinrich Jacobi wohl auf einem anderen Weg finanzieren.
TurboMed kalkuliert den Einsatz unserer Software an Hand der Ärzte (Leistungserbringer) einer Praxis. Mit der Regelung, bei Erstinstallation bis zu drei Leistungserbringer zu lizenzieren, ist TurboMed kollegial und preisfair für Einsteiger und selbst bei größeren Praxen ist das Preismodell von TurboMed – vor den Hintergrund des enthaltenen großen Leistungsumfanges – sehr attraktiv und hebt sich vom Wettbewerb deutlich ab. So zählen etliche große Praxen und MVZ zu unseren langjährigen, treuen Kunden!
Wir können hier jedoch nur für unsere TurboMed-Kosten und Preise sprechen. Diese können Sie jederzeit auf unserer Homepage unter http://www.turbomed.de/preisliste in unserer Preisliste nachlesen. Ob zu diesen Preisen weitere individuelle Kosten für notwendige Servicedienstleistungen im Rahmen eines Arztwechsels seitens unseres TurboMed-Partners entstehen, können wir nicht beantworten – diese müssten Sie bitte direkt bei der Fa. BDH Hühne erfragen.
Ich hoffe Ihre Fragen damit beantwortet zu haben und verbleibe
mit freundlichen Grüßen aus dem winterlichen Molfsee
VERTRIEBSUNTERSTÜTZUNG
Meine Antwort am 8. Dezember
Sehr geehrter Herr ..
Vielen Dank für die schnelle Antwort.
Vorweg Softwarewartung ist notwendig denn jede Software hat immer Fehler und Veränderungen müssen eingebaut werden. Das Alles muss auch finanziert werden. Sie könnte auch teuer sein, wenn ich wüsste, dass dafür mehr Leute in der Hotline beschäftigt wären. 1 € mehr von jedem Anwender macht 15.000 im Monat. Davon könnte man schon 4 Helferinnen einstellen. Auch muss die Firma Gewinn machen um das Produkt konkurrenzfähig zu halten und nicht zuletzt um den Aktionären und den Vorstandsmitgliedern der Compugroup eine ordentliche Dividende oder eine ordentliche Tantieme oder auch beides zu zahlen.
Meine Frage bezüglich bintab.dat und praxisstruktur.xml haben Sie offen gelassen. Ich verstehe Sie daher so, dass bei Änderung der Praxispartner eben nur diese Dateien verändert werden, weitere regelmäßige Wartungsarbeiten aber nicht anfallen, egal ob 1, 3 oder 10 Leistungserbringer in der Praxis tätig sind.
Bezüglich der Wartungskosten habe ich ein weiteres schönes Beispiel für Sie:
Der junge Malermeister XY hat einen Betrieb in Lütjenburg neu aufgemacht. Er hat 2 Wagen bei der Firma Turbocar für 27.000 € gekauft. Er hätte auch gleich eine Dritten für den gleichen Gesamtpreis bekommen können, aber er vertraute darauf, dass das damalige Angebot für 3 Wagen auch später noch gelten werde. Wozu sollte er sich auch gleich drei hinstellen, wenn er nur zwei benötigt. Er schließt auch den notwendigen Wartungsvertrag für die Wagen für 300 € im Monat ab.
Auf einer der nächsten Innungssitzungen trifft er seinen alten Meister Hübner aus Plön, bei dem er lange gearbeitet hatte. „Mensch neulich bin ich bei Deinem Betrieb vorbeigefahren und sah 3 Wagen vor der Tür stehen. Scheint ja gut zu laufen.“ “Ja, habe ich wie Du über Turbocar gemacht, musste allerdings noch mal 13500 für den neuen hinlegen und die Wartungskosten liegen jetzt auch bei 400 € im Monat.“
„Komisch“ sagt Hübner, “ ich musste vor einem halben Jahr den alten grünen Wagen tauschen. Hat mich einmalig 300 € gekostet. Die Wartung blieb gleich. Für den 4. Wagen, den ich dann im Sommer brauchte, habe ich noch mal 13500 gezahlt und zahle dafür auch 100 € Wartung also für 4 Wagen 400 € und Du für 3 400 €?“
„Finde ich auch nicht richtig“, meint B, “zumal die Wartung der Roller der Lehrlinge monatlich 50€ Grundpauschale und dann für jeden Roller 25 € kosten.“ (In Anlehnung an Ihren Wartungsvertrag für den AOK Hausarztvertrag in Niedersachsen mit dem Arzneimittelmodul)
Ich möchte nicht in der Haut des Vertriebsmanagers von Turbocar in Kiel stecken, wenn der Malermeister B. ihm am nächsten morgen auf den Pelz rückt.
Lieferwagen kann man leicht wechseln und Turbocar wäre schnell weg vom Fenster.
Ihre Preispolitik ist wenig transparent und nicht preisfair. Bezüglich des 3. Partners hätte man erwarten können, dass die Aufnahme eines weiteren Partners für Altverträge für eine Übergangszeit ohne den Kauf einer neuen Lizenz möglich ist. Die Wartungskosten sollten über eine Grundpauschale und dann über Abgaben je Arzt aufgeschlüsselt werden, wie Sie es auch für die Hausarztverträge machen.
Sonst kann ich weiter jedem jungen Kollegen nur raten, gebe bei Niederlassung allein zwei weitere privat abrechnende Kollegen mit an. Die Änderung der Lizenz ist zurzeit immer noch billiger als die Neuaufnahme eines weiteren Mitarbeiters.
Sie kennen den Spruch: Auf See und vor Gericht ist man in Gottes Hand. Dieses muss man seit dem Einstieg der Compugroup bei Turbomed leider erweitern.
Auf See, vor Gericht und bei Turbomed ist man in Gottes Hand, denn man weiß nicht was als nächstes passiert.
Bitte sorgen Sie dafür, dass wieder die frühere Klarheit in der Preis- und Informationspolitik hergestellt wird und sich keiner über den Tisch gezogen fühlt.
Wenn Sie von XP auf Windows 7 umstellen, was hoffentlich noch lange dauert, sagen Sie rechtzeitig Bescheid. Auch wenn Ihre Warnungen manchmal etwas über das Ziel hinausschießen. Ich sollte jetzt bei einem Arbeitsplatzrechner mit neuestem AMD Doppelkernprozessor und 2 GB Hauptspeicher die Hardware erweitern. Es wäre hier schön, wenn ich so eine Warnung dann auch ausschalten kann. Wie wäre es mit Linux nicht nur als Server sondern auch als Arbeitsplatzsystem, wo ich doch jetzt schon das IPAD nutzen kann?
Sie werden sich fragen, warum ich noch weiter Turbomed nutze, bei soviel Kritik. Das Programm ist klar strukturiert und schnell. Es ist für mich mit nun 25 jähriger Hard- und Betriebssystemerfahrung leicht selbst einzurichten und das wichtigste, es gibt mit vondoczudoc ein tolles Anwenderforum, dass einem schnell weiterhilft, wenn selbst die Hotline und der Servicepartner keinen Ausweg mehr wissen. (Nach einem Update druckte das Programm nur für DAK-Patienten in AUs und Überweisungen im Blankdruck keine Kopfdaten mehr. Herr Hühne, der die Drucker eingerichtet hatte, wie auch Ihre Hotline konnten sich das nicht erklären, aber ein Augenarzt im Forum wusste Rat. Seit dem geht’s wieder.)
Mit freundlichen Grüßen
E- Mail vom 28.11 an Turbomed
Sehr geehrte Damen und Herren!
1. Beispiel
Dr. med. Johann Wolfgang Goethe, Dr. med. Friedrich Schiller und Dr. med. Friedrich Heinrich Jacobi
gründen eine Gemeinschaftspraxis und kaufen Ihre normale Software zahlen die 2700.-- Euro + Steuer und monatlich 63,50 Euro Softwarewartung.
2. Beispiel
Aus der Gemeinschaftspraxis Dr. med. Johann Wolfgang Goethe, Dr. med. Friedrich Schiller und Dr. med. Friedrich Heinrich Jacobi scheidet Herr Jacobi aus und
Frau Dr. med. Charlotte von Stein kommt als neue Partnerin hinzu. Kosten einmalig 69.-- Euro + Steuer. Softwarewartung weiter 63,50.
3. Beispiel
Dr. med. Johann Wolfgang Goethe, Dr. med. Friedrich Schiller nehmen in ihre bestehende Praxis Frau Dr. med. Charlotte von Stein als zusätzliche Partnerin auf
und zahlen 1350.-- € + Steuer für die neue Lizenz und zusätzlich monatlich 21,50 später 23,50 + Steuer für die Softwarewartung.
335,-- pro Jahr für zusätzliche Softwarewartung ist auch Geld, man könnte dafür jedes Jahr einen Band des kommentierten Briefwechsels von Friedrich Heinrich Jacobi bei Amazon kaufen.
Turbomed ist innovativ, praxisnah und preisfair.
Ich möchte verstehen, wie diese zusätzlichen Softwarekosten zustande kommen, damit bei mir kein schales Gefühl zurückbleibt.
Bisher glaubte ich, Sie tauschen einfach die bintab.dat oder praxisstruktur.xml aus. Welche regelmäßigen Arbeiten an der Software fallen bei Lizenzerweiterung an, die sich von der Änderung der Lizenz oder der Lizenz für drei Ärzte bei Beginn unterscheiden?
Sonst müsste ich jedem jungen Kollegen sagen, gebe beim Kauf zwei zusätzliche privat abrechnende befreundete Ärzte mit an, später kannst du bei Lizenzerweiterung billig umschreiben.
Vielen Dank im Voraus
E-Mail vom 3. Dezember an Turbemed
Sehr geehrte Damen und Herren!
Am 28.11. hatte ich Ihnen die aufgeführte etwas witzig formulierte Anfrage geschickt.
Leider habe ich bis heute keine Antwort erhalten, vielleicht ist sie verloren gegangen, daher schicke ich sie noch einmal.
Vielleicht ist es auch etwas zu umständlich formuliert, daher die einfache klare Frage:
Welche regelmäßigen Arbeiten an der Software fallen bei Lizenzerweiterung an, die sich von der Änderung der Lizenz oder der Lizenz für drei Ärzte bei Beginn unterscheiden, die jährliche Softwarewartungskosten in Höhe von 282.-- + MWST ausmachen?
Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Turbomed vom 3. Dezember
Sehr geehrter Herr Dr. Dohse,
Ihre Anfrage wurde von uns an den zuständigen TurboMed Partner weitergeleitet und die Mitarbeiter der Datentechnik Hühne
nehmen gerne Kontakt zu Ihnen auf.
BDH Büro + Datentechnik Hühne
Hans- Böckler-Strasse 30
30851 Hannover
Telefon: 05 11 / 78 66 90
Telefax: 05 11 / 78 60 06 1
Mit freundlichen Grüßen
SEKRETARIAT
TurboMed EDV GmbH
Osterberg 2
D-24113 Molfsee
T +49 (0) 431 6592-050
F +49 (0) 431 6592-065
info.turbomed@cgm.com
http://www.turbomed.de
Geschäftsführung: Lars Hübner, Uwe Eibich
Sitz der Gesellschaft: Molfsee, HRB 3323
USt-IdNr.: DE134868298
Meine Antwort direkt an die E-Mail Adressen von von Turbomed und nachrichtlich an .. in Hannover am 4. Dezember
An die Geschäftsführung und den Vertrieb der
Turbomed EDV GmbH
Gestern erhielt ich diese Antwort Ihrer Mitarbeiterin bezüglich meiner Anfrage über Softwarewartungskosten bei Lizenzerweiterung.
Erst erhielt ich keine Antwort, dann diese, die nun wirklich wenig hilfreich ist.
So sehr ich Herrn Hühne als ausgezeichneten Kenner Ihrer Software und Einrichter schätze, hat er mir bisher nicht den Eindruck vermittelt, dass er die Kalkulation der Softwarewartung der Firma Turbomed in Kiel von Hannover aus betreibt.
Sie arbeiten in Kiel, ich stamme aus Lübeck.
Wir sagen dort „Nun gib mal Butter bei die Fische“.
Bedeutungen:
[1] umgangssprachich: Aufforderung, Klartext zu reden, die Wahrheit zu sagen, etwas einzubringen, einzusetzen, zu investieren, zur Sache zu kommen, etwas anzupacken, keine halben Sachen zu machen (sagen)
Herkunft:
[1] Gebratener oder gebackener Fisch wird oft mit einem Stückchen Butter serviert, das erst kurz vor dem Essen auf den heißen Fisch gegeben wird, damit es nicht zerläuft. Sobald Butter bei die Fische ist, kann gegessen werden, man kommt endlich zur Sache. Fehlt diese, ist dieses Gericht nur eine „halbe Sache“.
Synonyme:
[1] mach hin, komm zu Potte, komm aus dem Quark, komm auf den Punkt
Beispiele:
[1] Jetzt werden Fakten geschaffen, oder wie wir sagen: Jetzt gibt es Butter bei die Fische!
Antwort von TurboMed am 6. Dezember
Sehr geehrter Herr Dr. Dohse,
vielen Dank für Ihre eMail.
Es tut uns leid, dass Ihre erste eMail vermeintlich unbeantwortet blieb und Sie nicht – und wie üblich - binnen kurzer Zeit eine Antwort von uns erhalten haben. Zu Zeiten erhöhten eMail-Aufkommens parallel zu einer urlaubsbedingt dünneren Personaldecke kann so etwas leider in Einzelfällen vorkommen.
Zu Ihrer Fragen bez. der Softwarekosten.
TurboMed ermöglicht es einmalig bei der Erstinstallation bis zu drei Ärzte (Leistungserbringer) in die Basislizenz zu übernehmen.
Später hinzukommende Ärzte – auch wenn in der bestehenden Basislizenz bislang weniger als drei Ärzte enthalten sind - müssen eine Lizenzerweiterung kaufen und eine zusätzliche monatliche Softwarenutzungs- und pflege zahlen.
Wechselt in einer bestehenden, mit mehreren Ärzten belegten Basislizenz ein Arzt, fällt lediglich die Pauschale für eine Strukturänderung an. Der aus der Lizenz herausgehende Arzt kann anschließend TurboMed jedoch nicht mehr nutzen, er gibt seinen Lizenzanteil vollständig ab! Möchte dieser selbst weiterhin TurboMed nutzen muss eine kostenpflichtige Praxistrennung durchgeführt werden.
Insofern sind Ihre Beispiele richtig und Sie müssten die von Ihnen erwähnten Bände des kommentierten Schriftwechsels von Friedrich Heinrich Jacobi wohl auf einem anderen Weg finanzieren.
TurboMed kalkuliert den Einsatz unserer Software an Hand der Ärzte (Leistungserbringer) einer Praxis. Mit der Regelung, bei Erstinstallation bis zu drei Leistungserbringer zu lizenzieren, ist TurboMed kollegial und preisfair für Einsteiger und selbst bei größeren Praxen ist das Preismodell von TurboMed – vor den Hintergrund des enthaltenen großen Leistungsumfanges – sehr attraktiv und hebt sich vom Wettbewerb deutlich ab. So zählen etliche große Praxen und MVZ zu unseren langjährigen, treuen Kunden!
Wir können hier jedoch nur für unsere TurboMed-Kosten und Preise sprechen. Diese können Sie jederzeit auf unserer Homepage unter http://www.turbomed.de/preisliste in unserer Preisliste nachlesen. Ob zu diesen Preisen weitere individuelle Kosten für notwendige Servicedienstleistungen im Rahmen eines Arztwechsels seitens unseres TurboMed-Partners entstehen, können wir nicht beantworten – diese müssten Sie bitte direkt bei der Fa. BDH Hühne erfragen.
Ich hoffe Ihre Fragen damit beantwortet zu haben und verbleibe
mit freundlichen Grüßen aus dem winterlichen Molfsee
VERTRIEBSUNTERSTÜTZUNG
Meine Antwort am 8. Dezember
Sehr geehrter Herr ..
Vielen Dank für die schnelle Antwort.
Vorweg Softwarewartung ist notwendig denn jede Software hat immer Fehler und Veränderungen müssen eingebaut werden. Das Alles muss auch finanziert werden. Sie könnte auch teuer sein, wenn ich wüsste, dass dafür mehr Leute in der Hotline beschäftigt wären. 1 € mehr von jedem Anwender macht 15.000 im Monat. Davon könnte man schon 4 Helferinnen einstellen. Auch muss die Firma Gewinn machen um das Produkt konkurrenzfähig zu halten und nicht zuletzt um den Aktionären und den Vorstandsmitgliedern der Compugroup eine ordentliche Dividende oder eine ordentliche Tantieme oder auch beides zu zahlen.
Meine Frage bezüglich bintab.dat und praxisstruktur.xml haben Sie offen gelassen. Ich verstehe Sie daher so, dass bei Änderung der Praxispartner eben nur diese Dateien verändert werden, weitere regelmäßige Wartungsarbeiten aber nicht anfallen, egal ob 1, 3 oder 10 Leistungserbringer in der Praxis tätig sind.
Bezüglich der Wartungskosten habe ich ein weiteres schönes Beispiel für Sie:
Der junge Malermeister XY hat einen Betrieb in Lütjenburg neu aufgemacht. Er hat 2 Wagen bei der Firma Turbocar für 27.000 € gekauft. Er hätte auch gleich eine Dritten für den gleichen Gesamtpreis bekommen können, aber er vertraute darauf, dass das damalige Angebot für 3 Wagen auch später noch gelten werde. Wozu sollte er sich auch gleich drei hinstellen, wenn er nur zwei benötigt. Er schließt auch den notwendigen Wartungsvertrag für die Wagen für 300 € im Monat ab.
Auf einer der nächsten Innungssitzungen trifft er seinen alten Meister Hübner aus Plön, bei dem er lange gearbeitet hatte. „Mensch neulich bin ich bei Deinem Betrieb vorbeigefahren und sah 3 Wagen vor der Tür stehen. Scheint ja gut zu laufen.“ “Ja, habe ich wie Du über Turbocar gemacht, musste allerdings noch mal 13500 für den neuen hinlegen und die Wartungskosten liegen jetzt auch bei 400 € im Monat.“
„Komisch“ sagt Hübner, “ ich musste vor einem halben Jahr den alten grünen Wagen tauschen. Hat mich einmalig 300 € gekostet. Die Wartung blieb gleich. Für den 4. Wagen, den ich dann im Sommer brauchte, habe ich noch mal 13500 gezahlt und zahle dafür auch 100 € Wartung also für 4 Wagen 400 € und Du für 3 400 €?“
„Finde ich auch nicht richtig“, meint B, “zumal die Wartung der Roller der Lehrlinge monatlich 50€ Grundpauschale und dann für jeden Roller 25 € kosten.“ (In Anlehnung an Ihren Wartungsvertrag für den AOK Hausarztvertrag in Niedersachsen mit dem Arzneimittelmodul)
Ich möchte nicht in der Haut des Vertriebsmanagers von Turbocar in Kiel stecken, wenn der Malermeister B. ihm am nächsten morgen auf den Pelz rückt.
Lieferwagen kann man leicht wechseln und Turbocar wäre schnell weg vom Fenster.
Ihre Preispolitik ist wenig transparent und nicht preisfair. Bezüglich des 3. Partners hätte man erwarten können, dass die Aufnahme eines weiteren Partners für Altverträge für eine Übergangszeit ohne den Kauf einer neuen Lizenz möglich ist. Die Wartungskosten sollten über eine Grundpauschale und dann über Abgaben je Arzt aufgeschlüsselt werden, wie Sie es auch für die Hausarztverträge machen.
Sonst kann ich weiter jedem jungen Kollegen nur raten, gebe bei Niederlassung allein zwei weitere privat abrechnende Kollegen mit an. Die Änderung der Lizenz ist zurzeit immer noch billiger als die Neuaufnahme eines weiteren Mitarbeiters.
Sie kennen den Spruch: Auf See und vor Gericht ist man in Gottes Hand. Dieses muss man seit dem Einstieg der Compugroup bei Turbomed leider erweitern.
Auf See, vor Gericht und bei Turbomed ist man in Gottes Hand, denn man weiß nicht was als nächstes passiert.
Bitte sorgen Sie dafür, dass wieder die frühere Klarheit in der Preis- und Informationspolitik hergestellt wird und sich keiner über den Tisch gezogen fühlt.
Wenn Sie von XP auf Windows 7 umstellen, was hoffentlich noch lange dauert, sagen Sie rechtzeitig Bescheid. Auch wenn Ihre Warnungen manchmal etwas über das Ziel hinausschießen. Ich sollte jetzt bei einem Arbeitsplatzrechner mit neuestem AMD Doppelkernprozessor und 2 GB Hauptspeicher die Hardware erweitern. Es wäre hier schön, wenn ich so eine Warnung dann auch ausschalten kann. Wie wäre es mit Linux nicht nur als Server sondern auch als Arbeitsplatzsystem, wo ich doch jetzt schon das IPAD nutzen kann?
Sie werden sich fragen, warum ich noch weiter Turbomed nutze, bei soviel Kritik. Das Programm ist klar strukturiert und schnell. Es ist für mich mit nun 25 jähriger Hard- und Betriebssystemerfahrung leicht selbst einzurichten und das wichtigste, es gibt mit vondoczudoc ein tolles Anwenderforum, dass einem schnell weiterhilft, wenn selbst die Hotline und der Servicepartner keinen Ausweg mehr wissen. (Nach einem Update druckte das Programm nur für DAK-Patienten in AUs und Überweisungen im Blankdruck keine Kopfdaten mehr. Herr Hühne, der die Drucker eingerichtet hatte, wie auch Ihre Hotline konnten sich das nicht erklären, aber ein Augenarzt im Forum wusste Rat. Seit dem geht’s wieder.)
Mit freundlichen Grüßen
- wahnfried
- Beiträge: 3180
- Registriert: Freitag 13. Januar 2006, 23:46
- 20
- Wohnort: Braunschweig
Re: Wartungskosten & Lizenzgebühren
...ich würde mich auch bei der mal-ja-mal-nein-Verteuerung der laufenden Kosten innerhalb der turboMed-typischen "ersten Drei" seltsam fühlen und kann die Logik kaum begreifen / mindestens schwer nachvollziehen. Und dieses zusammen mit den halben Grund-Lizenzkosten würde die Bereitschaft zum Ausprobieren eines neuen Praxisprogrammes erheblich steigern, wenn ich die Praxis wieder erweitern würde...
Siehe auch: http://www.vondoczudoc.de/viewtopic.php?f=11&t=3017
Wahnfried
Siehe auch: http://www.vondoczudoc.de/viewtopic.php?f=11&t=3017
Wahnfried
-
Jochen Dohse
- Beiträge: 61
- Registriert: Samstag 7. Januar 2006, 12:26
- 20
- Wohnort: 31157 Sarstedt
Re: Wartungskosten & Lizenzgebühren Eine E-Mail-Geschichte
Antwort von Herrn B. vom 13.12.2010
Sehr geehrter Herr Dohse,
vielen Dank für den langen Text.
Die Preispolitik bei TurboMed ist – im Vergleich zu anderen Unternehmen dieser Branche – durchaus transparent und vor allem jederzeit nachlesbar. Suchen Sie mal eine offizielle, verbindliche Preisliste bei unseren Mitbewerbern …
Es ist aus unserer Sicht durchaus berechtigt, das jeder, der TurboMed nutzt und damit Zeit spart und Geld verdient – neben einer Berufung geht es auch bei eine Arztpraxis letztlich darum, Geld für den Lebensunterhalt zu verdienen – einen vergleichbar kleinen Obolus für diese erlangten Vorteile abgibt. Vor diesem Hintergrund ist unser Preismodell klar und eindeutig: Wir „verschenken“ einmalig zwei Arztlizenzen bei Praxisstart, später dann – so wie es in der Preisliste geschrieben steht – kosten diese neuen Leistungserbringer in der Praxis dann Lizenzgebühren. So sind alle Leistungserbringer, die TurboMed zu ihrem Vorteil nutzen, gleich belastet und halten so gemeinsam die Kosten für jeden einzelnen Nutzer preiswert und preisfair.
Dieses Preismodell ist bereits seit mehr als 3 Jahren etabliert und akzeptiert. Tatsächlich haben wir in einer Übergangszeit variabel auf solche Anfragen reagiert. Nach mehr als 12 Quartalen jedoch kann es keine Übergangsregelungen mehr geben, weil wir dann genau das wären, was Sie uns jetzt sagen: wir wären nicht transparent und auch nicht preisfair allen Nutzern gegenüber.
Nun kurz zu Linux und iPad. Wir werden auch weiterhin für eine sehr kleine Zahl von Anwendern eine LINUX-Server-Variante pflegen – das hat aber nichts mit dem iPad zu tun. Auf diesem Gerät läuft entweder eine spezielle ‚App‘ (kostenlos verfügbar ab Anfang 2011) oder aber eine online RDP-Verbindung zum Praxisserver – TurboMed selbst läuft weder auf dem iPad noch einem iPhone! Auch ein LINUX-Arbeitsplatz ist nicht geplant. Eine Entwicklung von TurboMed parallel auf verschiedenen Betriebssystemen würde erhebliche Mehrkosten erzeugen.
Wir freuen uns, das TurboMed bei Ihnen so gute Noten erhält und dass eine freies Nutzerforum ihnen mit Rat und Tat zur Seite steht. Manchmal sind eben die ärztlichen Spezis in der Problemfindung schneller als das Stammhaus – das ärgert uns manches Mal – freut uns aber auch, da das zeigt, wie verbunden unsere Anwender mit TurboMed sind.
Eine Randbemerkung habe ich dann noch zum Abschluss: Ihr Vergleich mit den Lieferwagen hinkt.
Aus einem Leasing/Mietvertrag kommen Sie nicht mal eben so heraus – TurboMed könnten Sie jederzeit zum Monatesende kündigen!
Nicht dass wir Sie als Kunden verlieren möchten – kein Gedanke! Das ist aber einer der vielen kollegialen Vorteile von TurboMed: wir binden niemanden unnötig lange an uns, wenn es jemanden bei uns nicht mehr gefällt, darf der nahezu sofort seine Verträge kündigen!
Mit freundlichen Grüßen aus dem eingeschneiten Kiel
JB
Sehr geehrter Herr Dohse,
vielen Dank für den langen Text.
Die Preispolitik bei TurboMed ist – im Vergleich zu anderen Unternehmen dieser Branche – durchaus transparent und vor allem jederzeit nachlesbar. Suchen Sie mal eine offizielle, verbindliche Preisliste bei unseren Mitbewerbern …
Es ist aus unserer Sicht durchaus berechtigt, das jeder, der TurboMed nutzt und damit Zeit spart und Geld verdient – neben einer Berufung geht es auch bei eine Arztpraxis letztlich darum, Geld für den Lebensunterhalt zu verdienen – einen vergleichbar kleinen Obolus für diese erlangten Vorteile abgibt. Vor diesem Hintergrund ist unser Preismodell klar und eindeutig: Wir „verschenken“ einmalig zwei Arztlizenzen bei Praxisstart, später dann – so wie es in der Preisliste geschrieben steht – kosten diese neuen Leistungserbringer in der Praxis dann Lizenzgebühren. So sind alle Leistungserbringer, die TurboMed zu ihrem Vorteil nutzen, gleich belastet und halten so gemeinsam die Kosten für jeden einzelnen Nutzer preiswert und preisfair.
Dieses Preismodell ist bereits seit mehr als 3 Jahren etabliert und akzeptiert. Tatsächlich haben wir in einer Übergangszeit variabel auf solche Anfragen reagiert. Nach mehr als 12 Quartalen jedoch kann es keine Übergangsregelungen mehr geben, weil wir dann genau das wären, was Sie uns jetzt sagen: wir wären nicht transparent und auch nicht preisfair allen Nutzern gegenüber.
Nun kurz zu Linux und iPad. Wir werden auch weiterhin für eine sehr kleine Zahl von Anwendern eine LINUX-Server-Variante pflegen – das hat aber nichts mit dem iPad zu tun. Auf diesem Gerät läuft entweder eine spezielle ‚App‘ (kostenlos verfügbar ab Anfang 2011) oder aber eine online RDP-Verbindung zum Praxisserver – TurboMed selbst läuft weder auf dem iPad noch einem iPhone! Auch ein LINUX-Arbeitsplatz ist nicht geplant. Eine Entwicklung von TurboMed parallel auf verschiedenen Betriebssystemen würde erhebliche Mehrkosten erzeugen.
Wir freuen uns, das TurboMed bei Ihnen so gute Noten erhält und dass eine freies Nutzerforum ihnen mit Rat und Tat zur Seite steht. Manchmal sind eben die ärztlichen Spezis in der Problemfindung schneller als das Stammhaus – das ärgert uns manches Mal – freut uns aber auch, da das zeigt, wie verbunden unsere Anwender mit TurboMed sind.
Eine Randbemerkung habe ich dann noch zum Abschluss: Ihr Vergleich mit den Lieferwagen hinkt.
Aus einem Leasing/Mietvertrag kommen Sie nicht mal eben so heraus – TurboMed könnten Sie jederzeit zum Monatesende kündigen!
Nicht dass wir Sie als Kunden verlieren möchten – kein Gedanke! Das ist aber einer der vielen kollegialen Vorteile von TurboMed: wir binden niemanden unnötig lange an uns, wenn es jemanden bei uns nicht mehr gefällt, darf der nahezu sofort seine Verträge kündigen!
Mit freundlichen Grüßen aus dem eingeschneiten Kiel
JB
-
lcer
- Beiträge: 695
- Registriert: Sonntag 26. Oktober 2008, 09:15
- 17
- Hat sich bedankt: 8 mal
- Hat Dank erhalten: 68 mal
Re: Wartungskosten & Lizenzgebühren Eine E-Mail-Geschichte
Hallo zusammen,
Wie sollte denn ein Lizenzmodell aussehen? Kreative Vorschläge wären:
- Linear zu den Restarbeitsjahren des Arztes steigende Lizenzgebühr?
- Lifetime-Lizenz mit erlaß der Wartungskosten oder andersherum - keine Lizenzkosten, nur Wartung
- Wartungskosten pro Schein
- Wartungskosten in % vom KV-Umsatz - oder gleich von den Finsanzamttechnisch nachgeweisenen Praxiseinnahmen.
na ja, man kann sich über Lizenzmodelle wahrlich trefflich streiten. Mir ist beispielwseise völlig unklar, wieso ich nicht über das Microsoft-Open-License-Programm einkaufen konnte - immerhin habe ich mittlerweile 2 Server und ca. 10 Clients.... Da hat der TM-Vertriebspartner wohl nicht gleich am Anfang die zündende Idee gehabt. Wieso gibt es beispielsweise kein MS-Office 2010 Upgrade? Ich muss es immer zum Neupreis kaufen. Und überhaupt - Microsoft verkauft ClientZugriffslizenzen - Auch eine schöne Idee.
Ich für meinen Teil habe an zwei Punkten eine Grenze mit den Kosten für die Praxissoftware. Zum einen würde ich ClientGebühren für jeden TM-Arbeitsplatz nicht akzeptieren, zum anderen sollte TM nicht wesentlich teuerer als die Mitbewerber werden. Übrigends... die pro-Client-Lizensierung hat ein klein wenig schon Einzug gehalten bei der PraxisArchiv-Lösung....
Man sollte sich fairerweise auch mal die Frage stellen, wieviel man bereit ist auszugeben für eine ganz gut funktionierende Praxissoftware? Nur mal zum Vergleich: Die Kosten für eine Busissnes-Antivirus-Lösung liegen bei ca 3 Euro pro Monat pro Arbeitsplatz. Die Antivirushersteller haben dabei sicher deutlich mehr Kunden als Turbomed es jemals haben wird. Und auf Bedienkomfort sowie Regeln des SGB oder der KV müssen die auch nicht achten. Monatlich ca. 90 € für beliebig viele Arbeitsplätze ist da kein schlechter Preis.
Grüße
lcer
Wie sollte denn ein Lizenzmodell aussehen? Kreative Vorschläge wären:
- Linear zu den Restarbeitsjahren des Arztes steigende Lizenzgebühr?
- Lifetime-Lizenz mit erlaß der Wartungskosten oder andersherum - keine Lizenzkosten, nur Wartung
- Wartungskosten pro Schein
- Wartungskosten in % vom KV-Umsatz - oder gleich von den Finsanzamttechnisch nachgeweisenen Praxiseinnahmen.
na ja, man kann sich über Lizenzmodelle wahrlich trefflich streiten. Mir ist beispielwseise völlig unklar, wieso ich nicht über das Microsoft-Open-License-Programm einkaufen konnte - immerhin habe ich mittlerweile 2 Server und ca. 10 Clients.... Da hat der TM-Vertriebspartner wohl nicht gleich am Anfang die zündende Idee gehabt. Wieso gibt es beispielsweise kein MS-Office 2010 Upgrade? Ich muss es immer zum Neupreis kaufen. Und überhaupt - Microsoft verkauft ClientZugriffslizenzen - Auch eine schöne Idee.
Ich für meinen Teil habe an zwei Punkten eine Grenze mit den Kosten für die Praxissoftware. Zum einen würde ich ClientGebühren für jeden TM-Arbeitsplatz nicht akzeptieren, zum anderen sollte TM nicht wesentlich teuerer als die Mitbewerber werden. Übrigends... die pro-Client-Lizensierung hat ein klein wenig schon Einzug gehalten bei der PraxisArchiv-Lösung....
Man sollte sich fairerweise auch mal die Frage stellen, wieviel man bereit ist auszugeben für eine ganz gut funktionierende Praxissoftware? Nur mal zum Vergleich: Die Kosten für eine Busissnes-Antivirus-Lösung liegen bei ca 3 Euro pro Monat pro Arbeitsplatz. Die Antivirushersteller haben dabei sicher deutlich mehr Kunden als Turbomed es jemals haben wird. Und auf Bedienkomfort sowie Regeln des SGB oder der KV müssen die auch nicht achten. Monatlich ca. 90 € für beliebig viele Arbeitsplätze ist da kein schlechter Preis.
Grüße
lcer
-
Growlf
Re: Wartungskosten & Lizenzgebühren Eine E-Mail-Geschichte
Ich bitte heftig darum, sich sofort von dem Nazi- Jargon Leistungserbringer zu trennen.
Sollte dieser Wunsch keine Beherzigung finden, wäre das für mich ein Kündigungsgrund.
Ich bin Arzt und kein Kassenpampel.
Sollte dieser Wunsch keine Beherzigung finden, wäre das für mich ein Kündigungsgrund.
Ich bin Arzt und kein Kassenpampel.
- mschiller
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Re: Wartungskosten & Lizenzgebühren Eine E-Mail-Geschichte
@Growlf:
Na, na, na. Arzt vielleicht schon - aber einer mit einer geringen Contenance. In Franken würde man sagen " Hod a glaas heffala".
Der Begriff Leistungserbringer stammt aus dem Sozialgesetzbuch V, Kapitel 4 und hat mit Nazi-Deutschland nichts zu tun. Mit solchen dummen Vergleichen werden Sie keiner Sache gerecht. Bei so einer Einstellung sollten Sie wirklich lieber die Software und damit dann auch das Forum wechseln.
Vielen Dank
Na, na, na. Arzt vielleicht schon - aber einer mit einer geringen Contenance. In Franken würde man sagen " Hod a glaas heffala".
Der Begriff Leistungserbringer stammt aus dem Sozialgesetzbuch V, Kapitel 4 und hat mit Nazi-Deutschland nichts zu tun. Mit solchen dummen Vergleichen werden Sie keiner Sache gerecht. Bei so einer Einstellung sollten Sie wirklich lieber die Software und damit dann auch das Forum wechseln.
Vielen Dank
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lcer
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Re: Wartungskosten & Lizenzgebühren Eine E-Mail-Geschichte
Hallo,
Nur so als gedankliches Experiment: Stellen Sie sich vor, sie hätten einen ganzen Tag nur Privat/Selbstzahlersprechstunde und würden Ihre Arztsoftware für diesen Tag nicht verwenden (auch nicht nachträglich etwa Abrechnungsziffern nachtragen oder ähnliches). Wieviel Einnahmen hätten Sie, und welcher Aufwand stünde dem gegenüber. (Wieviel war gleich nochmal 11,4 Pfennige in Euro mal 2,3 mal 80 ? - Ich bin Arzt und kein BWL-Student!)
Grüße
lcer
wenn wir wirklich alle "nur Arzt" wären, bäuchten wir zu 90% keine Praxissoftware. Auch keinen Steuerberater. Aber auch schon unsere altgriechischen Vorgänger haben nicht von Sonne und Luft leben können. Ich biete eine ärztliche Leistung an, und wenn Sie erbracht werden soll, bezahlt entweder Patient oder Krankenkasse. Und wenn mir ein technisches Gerät oder eine Software dabei hilft, die Leistungen effizienter zu gestalten - oder was die Abrechnung angeht - an mein Geld zu kommen, ist das doch in Ordnung. In Zeiten, in denen der Arztberuf ohnehin immer weiter abgewertet wird, hilft es leider nicht, den Leistungsaspekt des Ärztlichen Handelns zu negieren. Wenn ein Patient eine gute medizinischen Leistung erhalten will und ich das so nenne, bin ich noch lange kein Kassenpampel.Growlf hat geschrieben:Ich bin Arzt und kein Kassenpampel.
Nur so als gedankliches Experiment: Stellen Sie sich vor, sie hätten einen ganzen Tag nur Privat/Selbstzahlersprechstunde und würden Ihre Arztsoftware für diesen Tag nicht verwenden (auch nicht nachträglich etwa Abrechnungsziffern nachtragen oder ähnliches). Wieviel Einnahmen hätten Sie, und welcher Aufwand stünde dem gegenüber. (Wieviel war gleich nochmal 11,4 Pfennige in Euro mal 2,3 mal 80 ? - Ich bin Arzt und kein BWL-Student!)
Grüße
lcer
-
Growlf
Re: Wartungskosten & Lizenzgebühren Eine E-Mail-Geschichte
OT: Leistungserbringer ist ein Begriff aus dem Nazi- Neusprech, gezielt geschaffen, um speziell die jüdischen Ärzte abzuwerten, bevor sie zum Abschuß freigegeben wurden.
Meine Bemerkung war an die Adresse von Turbomed gerichtet, allerdings müssen wir uns nicht selber auch noch mies machen, indem wir die Demagogie unsrer Gegner (Politiker und Kassen) nachplappern.
Was die Privatabrechnung angeht: meine Rede seit Jahrhunderten. Da reicht eine Excel- Tabelle (sive OpenOffice Calc).
Meine Bemerkung war an die Adresse von Turbomed gerichtet, allerdings müssen wir uns nicht selber auch noch mies machen, indem wir die Demagogie unsrer Gegner (Politiker und Kassen) nachplappern.
Was die Privatabrechnung angeht: meine Rede seit Jahrhunderten. Da reicht eine Excel- Tabelle (sive OpenOffice Calc).
-
Jochen Dohse
- Beiträge: 61
- Registriert: Samstag 7. Januar 2006, 12:26
- 20
- Wohnort: 31157 Sarstedt
Re: Wartungskosten & Lizenzgebühren Eine E-Mail-Geschichte
Ich finde das Wort Leistungserbringer auch bescheuert.
Ich bin seit bald 30 Jahren Arzt, ich bin gerne Arzt und ich bin auch immer noch gerne Allgemeinarzt, auch wenn mein Leistungsspektrum im innerärztlichen Verteilungskampf, von den Gerichten und von der Regierung immer weiter eingeschränkt wurde und weiter wird.
Ich verordne schon keine teuren Biologics ohne Rheumatologen, auch nicht bei Privatpatienten, das maße ich mir nicht an.
Aber meine Endoskope würde ich doch gerne wieder oben und unten reinstecken, denn da habe ich auch Erfahrung.
Mir geht es in meinem Beitrag nur darum:
Lizenzgebühr ist ok, später dazu muß neu gekauft werden.
Aber sollen 2 Praxen mit jeweils drei Ärzten in der Praxis unterschiedliche Softwarewartungskosten zahlen, nur weil der eine in der zweiten Praxis heute und nicht vor 4 Jahren hinzugekommen ist?
Aus dem verschneiten Sarstedt
Jochen Dohse
Ich bin seit bald 30 Jahren Arzt, ich bin gerne Arzt und ich bin auch immer noch gerne Allgemeinarzt, auch wenn mein Leistungsspektrum im innerärztlichen Verteilungskampf, von den Gerichten und von der Regierung immer weiter eingeschränkt wurde und weiter wird.
Ich verordne schon keine teuren Biologics ohne Rheumatologen, auch nicht bei Privatpatienten, das maße ich mir nicht an.
Aber meine Endoskope würde ich doch gerne wieder oben und unten reinstecken, denn da habe ich auch Erfahrung.
Mir geht es in meinem Beitrag nur darum:
Lizenzgebühr ist ok, später dazu muß neu gekauft werden.
Aber sollen 2 Praxen mit jeweils drei Ärzten in der Praxis unterschiedliche Softwarewartungskosten zahlen, nur weil der eine in der zweiten Praxis heute und nicht vor 4 Jahren hinzugekommen ist?
Aus dem verschneiten Sarstedt
Jochen Dohse
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