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Tm in größerer Gemeinschaftspraxis
Verfasst: Donnerstag 12. November 2009, 22:25
von leo
Hallo Kollegen,
in den nächsten Monaten werde ich mit 4 anderen Hausärzten in einer GP und noch 1-2 Fachärzten in einer PG zusammenziehen. Da ich in der Gemeinschaft der einziger TM-User bin, die anderen Kollegen andere Praxisprogramme haben, suchen wir eine gemeinsame Software-Lösung.
Meine Frage: wie funktioniert TM in größeren Praxen, wie sehen ggfs die Alternativen aus?
Danke
Gruß
Leo
Re: Tm in größerer Gemeinschaftspraxis
Verfasst: Montag 30. November 2009, 20:00
von gzt
Lieber Herr Kollege,
verweisend auf meinen Beitrag
http://www.vondoczudoc.de/viewtopic.php ... 834#p11798 möchte ich noch einmal darauf hinweisen, die genauen Kosten einer Migration inclusive der
extra nicht freigegebenen Vorgänge rundherum in Erfahrung zu bringen. Denn nicht einmal die Info, wie sich die weitere Arbeit (z.B. bezüglich Rezeptdruck) nach Integration der anderen Praxen gestaltet, ist inclusive. Zumindest uns wurde sie verweigert mit Hinweis auf die Pflicht einer Migration durch den "Partner", der dann auch solche Fragen kläre.
Gruß
gzt
Re: Tm in größerer Gemeinschaftspraxis
Verfasst: Samstag 5. Dezember 2009, 23:42
von lapins
im neuen TM-Denkzettel berichtet eine IT-Verantwortliche eines grossen MVZ darüber.
mfg rl
Re: Tm in größerer Gemeinschaftspraxis
Verfasst: Sonntag 6. Dezember 2009, 12:47
von Igel
Hallo,
DOCconcept sollte auch funktionieren (wird u.a. in Krankenhaus-Ambulanzen eingesetzt, nach eigenen Erfahrungen gut erreichbare und kompetente Hotline für größere Endkunden), ebenso MCS. Beide gehören nicht zur CompuGroup und man ist damit auch sowohl IfaP als auch der VCS-Datenübertragung nicht so ausgeliefert. Bei MCS liegt eine MS-SQL-Datenbank zugrunde.
In jedem Falle würde ich auch auf die Hersteller (egal ob TM, MCS oder DOCexpert) direkt zugehen und gezielt nach einem kompetenten Ansprechpartner zur Umsetzung Ihres größeren Projektes nachfragen (Medica wäre eine gute Möglichkeit gewesen). In Ihrem Falle sieben Endkunden einschlisslich Wartungsgebühren verliert man nicht so gerne. Und falls man einen Ansprechpartner bekommt, sollte man den dann auch wirklich ernst nehmen. Mit allen seinen Forderungen. In der Regel sind die schon am unteren Ende des Vertretbaren.
Bei einem solchen Umfang wie geschildert würde ich mir auch vorher die (Betriebs)System-Kompetenz des oder der örtlichen Vertragspartner nachweisen lassen, da hatte ich manchmal gewisse Zweifel. Hier liegen die meisten Ursachen für Performance und Probleme im Betrieb.
Ansonsten können die im Merkzettel geschilderten Erfahrungen nur bestätigt werden. Dort wurde allerdings nur implizit erwähnt, dass sowohl Installation und Betrieb richtig Geld kosten - und dass die Festlegungen zur IT für ausnahmslos alle gelten. Die IT-Verantwortliche ist mit allen Konsequenzen Mitglied der Geschäftsleitung und wird entsprechend Qualifikation und Verantwortung bezahlt. Man sollte sich vorher überlegen, wer der Sündenbock sein soll, wenn wegen IT-Ausfall nicht gearbeitet werden kann. Der Einsatz eines evtl. wirklich IT-kompetenten Familienmitgliedes kann zumindest bei der Planung helfen - aber auch genauso gründlich schiefgehen (eigene Erfahrung ausreichend vorhanden

). Stichwort: Was nichts kostet, ist nichts wert.
In solchen Größenordnungen arbeitet der einzelne Nutzer (auch die Ärzte) übrigens ohne administrative Rechte. Auch bei uns mit gutem Erfolg: die meisten im Forum geschilderten Performanceprobleme kennen wir nicht.
viele Grüße vom Igel