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Fragen zum Umstieg auf BF-Druck
Verfasst: Dienstag 7. Oktober 2008, 22:11
von urol
Hallo,
Da unser Nadeldrucker seinen Geist aufgegeben hat, möchten wir auf Blankoformulare umsteigen.
Brauchen wir dazu einen Techniker eines TM-Partners oder läßt sich dieses mit etwas Computerwissen selbst händeln?
Einer der Drucker ist ein Kyocera mit 2 Schächten und Lankarten.
Wo kann/muß ich in TM auf BF umstellen?
Gibt es hier so etwas wie eine Anleitung? Hab leider keine gefunden.
Dank schon mal für die Antworten.
Verfasst: Mittwoch 8. Oktober 2008, 01:24
von danspie
Also bislang habe ich nichts von BFB gehalten, aber anläßlich der genialen Laborumstellung (ich sag nur Abbau von Bürokratie) brauchen wir 10x so lange zum Ausfüllen der Laboranforderungen, beim Ausdrucken sind dann die Markierungen teilweise nicht exakt getroffen und wir kriegen halt statt einer Glucose eine gGT (naja fängt auch mit "g" an) und statt eines HbA1c ein BB . Um zukünftig doch wieder sicher die Glucose und das HbA1c zu erhalten, habe ich 470 Euro für einen Brother 5270DNLT2 - 3 Schächte (wir haben schon Brother - dadurch leichtere Verwaltung) investiert.
Leider habe ich noch kein Sicherheitspapier, aber ich werde (Samstag ist vorgesehen) folgendes probieren: Sonstiges -> Formularzusatzeinstellungen-> Blankoformularbedruckung
Wie hier im Forum beschrieben (mal wieder vielen Dank, für die wirklich tolle Hilfe hier) werde ich wohl den Drucker für jeden Schacht und für DinA5 quer/längs extra installieren (also insgesamt 4 Drucker), alle diese Drucker in die AD aufnehmen und hoffen, dass dann alles funktioniert-übrigens an Kollegen ebenfalls mit 3 Einschübe: wie sind die beladen: DinA5 ist klar, dann Kassenrezepte, auch klar und im 3. Fach weisses Papier?. Was ist mit Privatrezepten/grünen Rezepten?
Ich muss aber meinen Frust schon noch los werden - eine derartige Reform ist eine Sauerei ohne Ende. Wenn die KV keine Laborwerte in der Medizin will, dann sollen sie es halt sagen, aber nicht eine so hohe Bürokratie aufbauen, dass es organisatorisch kaum mehr geht: zunächst Laborzettel, dann muss aber auch jeder Laborwert durch eine Diagnose begründet sein. Ich schreibe zu den Diagnosen häufig noch Bemerkungen dazu -> in die Diagnosezeile des Laborblattes passen nur wenige Diagnosen -> Bemerkungen müssen per Hand wieder gelöscht werden
Zusammenfassung: um Werte anzufordern, die 1,5Euro kosten bin ich 2Minuten beschäftigt und meine Damen nochmals mehrere Minuten - mit dem Ergebnis Laborwerte zu bekommen, die je nachdem wie das Laborblatt sich im Drucker verdreht hat anders ausfallen
Entschuldigung, wegen der Themaverfehlung
danspie
Verfasst: Mittwoch 8. Oktober 2008, 09:39
von michael
danspie hat geschrieben:übrigens an Kollegen ebenfalls mit 3 Einschübe: wie sind die beladen: DinA5 ist klar, dann Kassenrezepte, auch klar und im 3. Fach weisses Papier?. Was ist mit Privatrezepten/grünen Rezepten?
Unsere Einteilung:
MF ganz oben Privatrezepte (bei uns weiß und hochkant)
1. Kassenrezept
2. DIN A 5 Sicherheitspapier
3. DIN A 4 Sicherheitspapier
Mfg
Päztold
BFB Druck
Verfasst: Mittwoch 8. Oktober 2008, 17:05
von Chefschwabe
Hallo Urol,
im Prinzip ist die Umstellung nicht sonderlich kompliziert.
Zuerst sollten sie für jedes papierformat einen eigenen (evtl. virtuellen) drucker unter windows einrichten.
Bei uns: drucker1: A5quer und A5 hoch; drucker2: Kassenrezept; drucker3: Privatrezept; drucker4: A4-Sicherheitspapier; Drucker5: A4-Normalpapier
Danach in TurboMed unter <sonstiges> <formularzusatzeinstellungen> <Blankoformularbedruckung> den einzelnen papierformaten unter "papierschacht" (=3. Spalte) einen Drucker zuweisen. Die 2.Spalte mit einigen von TM "getesteten" Drucken können Sie getrost ignorieren.
Zu guter letzt muss nun noch für jedes Formular der Vorschub "feingetunt" werden. Diese Prozedur kennen Sie ja vom Nadeldrucker. Einziger Unterschied: Sie stellen die Vorschübe jetzt unter <STRG>+<E> im Karteireiter "BFB" ein.
Die Vorschübe - damit es nicht langweilig wird - an jeder Station einstellen.
Ich gehe mal von unseren 17 Rechnern aus und wünsche - ein wenig gemein - frohes Schaffen
viele Grüsse vom Neckar
derChefschwabe
PS: Wir verwenden seit einigen Jahren BFB und ich bin höchst zufrieden, die "fehldruckquote" ist quasi null. Wir haben hier den Brother HL-2030 im einsatz.
auch wenn ich weiß, daß Sie das wissen...
Verfasst: Mittwoch 8. Oktober 2008, 17:35
von wahnfried
danspie hat geschrieben:in die Diagnosezeile des Laborblattes passen nur wenige Diagnosen -> Bemerkungen müssen per Hand wieder gelöscht werden
Hallo,
von der Laboranforderung Strg+E, dann das Kreuz bei "Optionale Erläuterung" für die Kassenfall-Diagnosenübernahme herausnehmen, nur bei "ICD10" stehen lassen.
Übrigens hüte ich mich, dabei Vollständigkeit anzustreben, nach unserer LG reicht
eine Diagnose, müsse keinen Bezug haben zur Anforderung (...ich finde, sie sollte aber...).
Viele Grrrsse, Wahnfried
Re: auch wenn ich weiß, daß Sie das wissen...
Verfasst: Mittwoch 8. Oktober 2008, 23:58
von Roland_Colberg
wahnfried hat geschrieben:Übrigens hüte ich mich, dabei Vollständigkeit anzustreben, nach unserer LG reicht eine Diagnose, müsse keinen Bezug haben zur Anforderung
Sehe ich auch so. Das Labor benötigt halt irgendeine Diagnose des Patienten, um am Quartalsende die Abrechnung erstellen zu können. Was da jetzt "politisch" sinnvoller ist (wenige oder viele Diagnosen), ist mir mittlerweile ziemlich egal.
@danspie: momentan geht BFB noch nicht bei der Laboranforderung (Freigabe durch die KBV steht noch aus....), soll mit dem nächsten Update nachgeliefert werden.
@urol + danspie:
Tipp zur Einrichtung der ganzen Netzwerkdrucker und BFB bei mehreren Arbeitsplätzen:
1. die verschiedenen Druckerschächte auf einem Rechner einrichten einschließlich Druckeinstellungen (Schacht, Format etc.). Dabei aussagekräftige Bezeichnungen vergeben wie A5-Blanko-quer, A5-Blanko-hoch usw.
2. Im Regedit die Struktur HKEY_CURRENT_USER\Printers exportieren und auf dem Server sichern
3. diese Registrierungsdatei auf allen anderen Rechnern importieren
4. Auf diesen Rechnern die selben Drucker mit denselben Bezeichnungen (wichtig!) anlegen. Dabei werden die Druckeinstellungen des ersten Rechners automatisch übernommen, was viel Arbeit spart.
5. In Turbomed auf allen Rechnern den Punkt Sonstiges-Formularzusatzeinstellungen-Blankoformularbedruckung verwenden, um alle Formulare auf einen Rutsch umzustellen (ansonsten Heidenarbeit!).
Wer ein Windows-Server-System hat, kann Punkt 1-4 evtl. per Gruppenrichtlinien noch einfacher erledigen.
Verfasst: Donnerstag 9. Oktober 2008, 18:19
von urol
Vielen Dank für die Antworten,
werd mich am WE mal daran wagen.
Verfasst: Sonntag 12. Oktober 2008, 21:49
von danspie
Heute habe ich mich an die Einrichtung des Brother HL-5270DNLT2 gemacht - soweit funktioniert alles, allerdings erhalte ich die Meldung, dass die Brother HL5270DN Serie für die BFB unter Turbomed nicht empfohlen sei. Der Ausdruck bricht darauf einfach ab! Muss man irgendein Zertifikat noch in Turbomed eintragen?
Vielen Dank
A. Spiegl
Brother HL-5270
Verfasst: Sonntag 12. Oktober 2008, 22:49
von Roland_Colberg
Für diesen Drucker sind in der Auswahl 2 Einträge vorhanden:
- Brother HL-5270DN2LT
- Brother HL-5270DN series 24
Nehmen Sie mal den zweiten, der funktioniert (auch mit Zusatzschächten).
Verfasst: Sonntag 12. Oktober 2008, 23:25
von danspie
Vielen Dank für die schnelle Antwort - genau das wars. Da sie sich so gut auskennen: ich habe noch ein Problem: beim Ausdrucken der Rezepte (Schacht 1) erscheint auf dem Panel die (rote) Fehlermeldung, dass man die geeignete Papiersorte wählen solle. Drücke ich dann die blaue OK-Taste wird das Rezept einwandfrei gedruckt. Mit dem 10A-Formular im zweiten Schacht gibt es keinerlei Probleme.
Aber für heute reichts - nochmals herzlichen Dank
A. Spiegl
Verfasst: Sonntag 12. Oktober 2008, 23:30
von Roland_Colberg
Das könnte daran liegen, dass in den Druckereinstellungen für diesen Schacht nicht die richtige Papiergröße eingestellt ist (A6 quer).
Ansonsten weiß ich es auch nicht...
Verfasst: Sonntag 12. Oktober 2008, 23:48
von danspie
Ich bin jetzt gerade nach Hause gekommen - genau das ist das Problem: bei der Konfiguration habe ich DinA6 eingegeben, aber wenn ich drucke, steht wieder DinA4 da, das heißt ich darf nicht mit Ctrl D drucken, sondern muss über das Menu Eigenschaften-> Umstellung des Papierformats und dann drucken - morgen drücke ich lieber den OK-Knopf am Drucker und schau dann weiter
A. Spiegl
Druckformat
Verfasst: Montag 13. Oktober 2008, 08:06
von Lazarus
Wenn das Paierformat unter Standardwerte (Drucker => Eigenschaften => Erweitert => Standardwerte ) eingetragen wird, behält es der Drucker auch nach dem Neustart.
Lazarus
Netzwerkdrucker und BFB bei mehreren Arbeitsplätzen
Verfasst: Dienstag 14. Oktober 2008, 16:45
von 2doc
@Roland_Colberg+urol + danspie: zur Einrichtung der ganzen Netzwerkdrucker und BFB bei mehreren Arbeitsplätzen:
dafür gibt es von Microsoft das Tool "printmig", d.h PrinterMigration.
Damit kann man Drucker mit Einstellungen und Treibern! auf Knopfdruck exportieren und auf einem anderen WindowsRechner wieder importieren
Verfasst: Dienstag 14. Oktober 2008, 17:07
von doc-mue-wei
Hallo 2doc
ein guter Tipp, denn wir haben 8 virtuelle drucker und wenn man die neu installieren muss ist das eine heidenarbeit.
Danke
Gruß
Mü-wei
Printmig
Verfasst: Dienstag 14. Oktober 2008, 21:44
von Roland_Colberg
Ebenfalls Danke, klasse Tool, das kannte ich (leider) noch nicht. Hätte mir eine Menge Arbeit erspart.

Verfasst: Montag 15. Dezember 2008, 13:23
von schmidt-dietrich
Klasse Sache mittel Export der Regedit die Einstellungen zu sichern + dann auf den neuen Rechner zu importieren.
das Windowstool habe ich danach erst gesehen - gibts Version 3.1 bereits mit graphische Oberfläche + läuft auch gut...
Gruß
Wir haben 2 Brother HL 7050 mit jeweils 2 Zusatzschächten; Privat-Rps sind bei mir zusätzlich im Mulitschacht eingelt und Grünes RP spare ich mir

GLG
frage an chefschwabe
Verfasst: Samstag 20. Dezember 2008, 14:36
von crimi
wo kann man bitte unter Srrg+E den Vorschub eines Blankoformulars ändern?? Hab ich nicht gefunden. Schöne Weihnachten Christoph Micke