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SQL 10GB Grenze bei alten SQL Express mit Version 2025 auf 50 GB Erhöhen

Verfasst: Samstag 4. Juli 2026, 16:28
von Aleksandar
Kleine Information für alle welche vor dem selben Problem stehen das Ihr PVS system kurz vor der Grenze zu 10 GB Datebankgrösse steht

Edition / VersionMax. DatenbankgrößeMax. Arbeitsspeicher (RAM)Max. CPU-Kerne
SQL Server 2019 Express10 GB~ 1,4 GB4 Cores (1 Socket)
SQL Server 2022 Express10 GB~ 1,4 GB4 Cores (1 Socket)
SQL Server 2025 Express50 GB~ 1,4 GB4 Cores (1 Socket)

Hatte gerade den Fall mit Medatixx das die Datenbank kurz vor der Grenze stand mit 9,8 GB und die meldung in Programm kam
das die Maximale datenbankgrösse bald erreicht ist

Da die SQL express nun auf 2017 Version war
Habe ich das ganze mal Upgegraded auf SQL Express Version 2025 und nun hat man wieder einige Jahre Ruhe mit einer Datenbankgrösse
Pro Datenbank von 50GB
Dazu auch noch das SQL Server Management Studio 22 Installiert mit den Kernkomponenten sollte ok sein

Kurzer Hinweis falls ein älteres Managment Studio noch vorhanden ist erst einmal das SQL Server Management Studio 22 Installieren
und nach dem Neustart beim Ersten Starten die Konfiguration aus dem Alten Managment Studio Importieren
Kommt auch als Hinweis

Dannach kann das Alte Managment Studio Deinstalliert werden

Hoffe den einen oder anderen hilft es Kostengünstig seine 10 GB Grenze zu erhöhen

Re: SQL 10GB Grenze bei alten SQL Express mit Version 2025 auf 50 GB Erhöhen

Verfasst: Samstag 4. Juli 2026, 19:40
von FortiSecond
Danke!

Das ist mir noch gar nicht aufgefallen (mit dem erhöhten Limit).

Aber Frage zu medatixx mit SQL (habe keine medatixx-Praxis, daher nur begrenzte Berührungspunkte):
Reichen die übrigen Limits von Express denn aus zum vernünftigen Arbeiten mit medatixx?

Zum Vergleich:
Bei CGM Z1/Praxistimer/Praxisarchiv raten die VSP vehement ab von Express-Versionen wegen der Limits bei CPU-Threads und Speicherzuweisung.

Und wenn man das ausgeräumt hat (weil es nur 5 Stationen gibt und die Datenbanken als eher niedlich zu betrachten sind), dann kommt die DSGVO-Keule: Ja, aber nur die Vollversion kann die DB verschlüsseln (stimmt), und das sei ja nicht mehr zeitgemäß. Auch diesem kann man entgegnen, dass man aus diesem Grunde ja mit Bitlocker arbeitet. Eine doppelte Verschlüsselung kostet doppelt Performance, während praktisch keine Sicherheitsverbesserung zu erwarten ist.
Off-topic
NB: Das Praxisarchiv kann immer noch mit der guten alten Access-Runtime laufen, obwohl "im Umfeld von CGM" (siehe Threads dazu) ja eine Abkündigung durch Microsoft "im Laufe des Jahres 2025" als Erwartungswert proklamiert wurde. Hierzu muss man anmerken, dass das Praxisarchiv in der Regel nur recht kleine Datenbanken erzeugt. Die Nutzdaten liegen ja in Containern und belasten nicht die DB.
Was kann eine Umstellung des PA auf MSSQL bei normalen Praxen tatsächlich rechtfertigen? Selbst wenn man die Express zugrunde legt, ist das nicht "mal eben" erledigt und kostet einmalig für das Upgrade auf Praxisarchiv Premium/Deluxe/Hypergeil/FundYourVSP (kA, irgendwie sowas) und dann etwas mehr SWP. Merkwürdig. Welches Problem löst das?

Wenn CGM sich hier nichts einfallen lässt (wenn denn Access-DB wirklich mal abgekündigt werden sollte), dann werde ich meine Kunden mit dem PA migrieren zu einer Drittanbieterlösung.