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CGM script.med
Verfasst: Montag 15. Juni 2026, 09:09
von ladoc
Hallo zusammen,
Ich bin vor kurzer Zeit über google auf die Protokollierungslösung für Turbomed gestossen. Daher stellen sich mir 2 Fragen: Ob sich eine KI Protokollierungslösung generell im Einsatz lohnt, oder wieder einfach nur eine neue KI Masche ist. Und da ich jetzt ein Angebot von scriptmed zur Anbindung an Turbomed habe, wollte ich fragen ob hier schon jemanden scriptmed bekannt ist, oder ob man hier lieber einen anderen Anbieter nimmt (Welche gibt es in dem Markt?). Zu mir - ich leite eine Einzelpraxis in dem Bereich Dermatologie und nutze wie gesagt Turbomed.
Ich freue mich von euren Erfahrungen im Bereich zu hören.
VG
Michael
Re: CGM script.med
Verfasst: Montag 15. Juni 2026, 10:03
von Frankolas
Interessantes Tool. Muss man da den Patienten extra vorher aufklären, dass da das Mikro mitläuft?
LINK
In der Kurzdemo auf der Website hätte ich schonmal anders entschieden als die KI.
Re: CGM script.med
Verfasst: Montag 15. Juni 2026, 11:57
von ladoc
Frankolas hat geschrieben: ↑Montag 15. Juni 2026, 10:03
Interessantes Tool. Muss man da den Patienten extra vorher aufklären, dass da das Mikro mitläuft?
LINK
In der Kurzdemo auf der Website hätte ich schonmal anders entschieden als die KI.
Ja man sollte das schon dem Patienten Transparent mitteilen, und bei den ersten Sprechstunden wo ich auf das tool jetzt hingewiesen habe war die Reaktion beim Patienten dann eigentlich auch ganz zustimmend.
Re: CGM script.med
Verfasst: Montag 15. Juni 2026, 15:45
von Johnny
Man muß sich bei diesen Technologie bewußt sein, daß diese Daten aus der Praxis herausgehen und anderweitig weiter ausgewertet und als weitere Lerneinheiten der späteren KIs verwendet werden.
Das gilt nach meine Ansicht auch für Google translate (wie ich es nutze, 69 Nationen bei mir in der Sprechstunde summa summarum). Das gilt auch für die Operationsroboter z.B. DaVinci.
Diese lernen alle von uns und eines Tages werden Sie uns ersetzen Und soll schon im nächstes Jahr in der Allgemeinmedizinpraxis (Referentenentwurf für den Bundestag ),gesetzlich nicht nur im Notfall sondern auch regulär zur Vorauswahl (Triage)zur Entscheidung ob ein Zugang zur (Allgemein) Arztpraxis für den Patienten stattfinden darf!!!
Das sind Horrorscenarien, aber wohl so angedacht!
Grüssend aus Kiel
Johnny
Re: CGM script.med
Verfasst: Montag 15. Juni 2026, 19:30
von SFeu
Johnny hat geschrieben: ↑Montag 15. Juni 2026, 15:45
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Diese lernen alle von uns und eines Tages werden Sie uns ersetzen Und soll schon im nächstes Jahr in der Allgemeinmedizinpraxis (Referentenentwurf für den Bundestag ),gesetzlich nicht nur im Notfall sondern auch regulär zur Vorauswahl (Triage)zur Entscheidung ob ein Zugang zur (Allgemein) Arztpraxis für den Patienten stattfinden darf!!!

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Da möchte ich gerne sehen, wie die KI Hausbesuche macht. Und wenn ich die Qualität so mancher vorgeschalteter KI-Anrufbeantworter
sehe bzw. höre-wird es noch ein Weilchen dauern....
Re: CGM script.med
Verfasst: Mittwoch 17. Juni 2026, 10:46
von RAMöller
Johnny hat geschrieben: ↑Montag 15. Juni 2026, 15:45
Das sind Horrorscenarien, aber wohl so angedacht!
Grüssend aus Kiel
Johnny
Chat GPT meint dazu persönlich an Jonny gerichtet:
"Ich sehe die Gefahr, aber ich würde sie etwas anders einordnen. Fortschritt in der Arztpraxis ist nicht per se bedrohlich. Viele digitale Werkzeuge helfen uns bereits heute, Patienten besser und schneller zu versorgen. Gerade bei vielen Sprachbarrieren können Übersetzungshilfen im Alltag sehr nützlich sein. Entscheidend ist aber, dass wir keine identifizierenden oder sensiblen Patientendaten unkritisch in freie externe Systeme eingeben.
Auch eine digitale Ersteinschätzung muss nicht automatisch ein Horrorszenario sein. Sie kann sinnvoll sein, wenn sie Patienten besser lenkt, Wartezeiten verkürzt und Notfälle schneller erkennt. Sie wäre aber problematisch, wenn sie als Zugangssperre vor der Arztpraxis genutzt würde oder wenn am Ende nicht mehr ärztlich entschieden wird.
Der Fortschritt sollte also nicht verhindert, sondern ärztlich gestaltet werden. Die KI darf Hilfsmittel sein, nicht Türsteher. Sie darf Vorschläge machen, aber nicht die Verantwortung übernehmen. Gerade in der Hausarztpraxis bleibt der persönliche Eindruck, die Kenntnis des Patienten und die ärztliche Gesamtbeurteilung entscheidend."