Nutzung von AWST bei Aufgabe der Praxis

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Echo21
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Nutzung von AWST bei Aufgabe der Praxis

Beitrag von Echo21 »

Aus persönlichen Gründen muss ich in Kürze meine Praxis aufgeben. Da ich aus einer Praxengemeinschaft mit gemeinsamer Turbomed-Infrastruktur ausscheide, werde ich keinen eigenen Zugriff über Turbomed auf die Karteikarten mehr haben. Ich vermute aber, dass ich aus rechtlichen Gründen noch 10 Jahre lang die Falldaten vorhalten muss. Ich habe gelesen, dass die AWST Schnittstelle zum Export vorgeschrieben ist. Ich finde auch den Turbomed Menüpunkt Sonstiges|AWST. Dort ist aber die Schaltfläche für AWST XML Export grau dargestellt und ich kann die Funktion nicht starten. Woran kann das liegen? Hat das schon mal jemand geschafft?

Kann ich die Daten auch menschenlesbar aus Turbomed exportieren? Wie?

LG Echo21

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c-it
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Re: Nutzung von AWST bei Aufgabe der Praxis

Beitrag von c-it »

... wie wäre es denn mit einer Einzelplatz TM-Installation auf einem heimischen Rechner?
Alle Daten sind wie gewohnt sichtbar. Backup mit timestamp (z.B. freetsa.org) sichert die
Unveränderbarkeit, that's it ...

Einen schönen Tag
c-it
nmndoc
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Re: Nutzung von AWST bei Aufgabe der Praxis

Beitrag von nmndoc »

würde ich ebenfalls vorschlagen: Ziehen Sie sich zum Stichtag eine komplette Kopie der TM-Installation auf einen extra Rechner den Sie sich in den Keller o.ä. stellen können. Die Unveränderbarkeit ist m.E. nicht zwingend nötig(?) - "würden" Sie weiter arbeiten hätten Sie die "Akten" ja auch ganz normal im Betrieb - m.E. dokumentiert TM auch intern Veränderungen (auch so dass man Sie ggf sichtbar machen kann - ähnlich prüfermodus bei Buchhaltung). M.E. sollte das auch rechtlich ok sein - da auch nicht anders wie Akten im Keller bei zB Aufgabe der Praxis o.ä.
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FortiSecond
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Re: Nutzung von AWST bei Aufgabe der Praxis

Beitrag von FortiSecond »

Ergänzung, um ganz sicher zu sein:
Wahlweise
- ein Image des Stand-Alone-PC ziehen und z.B. auf BD-R XL (M-Disc) ziehen oder
- ein Image in eine VM-Disk wandeln (sei es .vhd(x) oder qcow etc., als VM zum laufen bringen, dann auf dauerhaftem Medium einmal wegschließen für alle Fälle.

Generell ist der Ansatz mit einer VM-Disk insoweit praktisch als dass das System langfristig immer "irgendwie" lauffähig gemacht werden kann.
Die Sicherung auf BD-R (XL bis 100GByte), optional mit einem M-Disc-Medium, schafft Revisionssicherheit.

Wenn man es perfekt machen will: Stand-Alone-Gerät bzw. die VM vollverschlüsseln, und das Backup ebenfalls.

Timestamp (wie von c-it empfohlen) ist in jedem Fall hilfreich - wenn dann noch Zweifel aufkommen sollten, dann möge Zweiflerin/Zweifler einen besseren Weg vorschlagen. :-)
--
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michael
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Re: Nutzung von AWST bei Aufgabe der Praxis

Beitrag von michael »

"Verkaufen" sie ihren Patientenstamm nicht an die in der Praxis verbleibenden Kollegen? Dann übernehmen die ja die Patientenakte und führen sie weiter. Nachfragen gehen dann auch an die Nachfolger. So war es bei einer Kollegin hier auch. Zur Sicherheit einfach den Betreuer bei dr KV fragen.
Wenn die Nachfolger die Patientenakten nicht übernehmen, dann dürfen sie auch nicht mehr darauf zugreifen. D.h. sie müssen ihre Akten sperren.
Dann müssten sie natürlich bei Nachfrage eine Kopie der Patientenakte an die Patienten herausgeben und die geben die dann an ihre Nachfolger oder andere Kollegen weiter, als PDF. Wer will das wirklich.
Johnny
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Re: Nutzung von AWST bei Aufgabe der Praxis

Beitrag von Johnny »

@michael schrieb;

"Verkaufen" sie ihren Patientenstamm nicht an die in der Praxis verbleibenden Kollegen?..


Wenn die Nachfolger die Patientenakten nicht übernehmen, dann dürfen sie auch nicht mehr darauf zugreifen. D.h. sie müssen ihre Akten sperren.
Im Prinzip richtig!
Aber:
Kann man in TurboMed generell seine eigene TurboMed Karteikarten auf einen Schlag sperren?
Praktische werden diese Patienten "leider" oftmals von mehrere Ärzte betreut, zu mindestens in der Urlaubszeit. Auch daher ist fraglich, ob daher eine solche, wenn überhaupt mögliche, Sperrung sinnvoll und rechtlich haltbar ist!

Grüsse aus Kiel
Johnny
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