Wer nutzt die Diktierfunktion in TurboMed ?

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DrHJvdB
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Re: Wer nutzt die Diktierfunktion in TurboMed ?

Beitrag von DrHJvdB »

McLeod hat geschrieben:Womit wir wieder bei der Sache mit dem Nagel sind (bzw. das nicht jedes Problem einen solchen darstellt): Diese Art der Nutzung (als unkritisch einzustufende, anonymisierte Texte) hat mit der ursprünglich angefragten Nutzung (zur Erinnerung: ausführliche Atteste, Stellungnahmen Sozialgericht usw.) grundsätzlich eher wenig zu tun.
Ich will Ihnen nicht zu nahe treten, aber evtl. sind Sie ja kein Arzt: in Attesten, Stellungnahmen, Sozialgerichtssachen ist es ja in Wirklichkeit so, dass nur oben sowas steht wie

betr. Meier, Fritz, geb. 5.1.88

hiernach taucht der Name ja gar nicht mehr auf, sondern jeder Arzt diktiert dann nur noch sowas wie:

der Patient klagte über, der Patient erlitt am usw.



Kurz noch zum ursprünglichen Thema:
Mit ca. 370,- € deutlch günstiger als Dragon Dictate ist "Voice Pro 12 Medical" von linguatec (lief früher mal unter "IBM VIA Voice"). Ohne medizinische Spezialvokabulare ist der Preis aber nochmals deutlich niedriger.
Näheres hier: http://www.linguatec.de/spracherkennung/[/quote]

Ich würde auch nie gegen solch ein Programm sprechen. Das mag gut funktionieren und macht sicherlich auch Sinn. Aber Diktate incl. Spracherkennung und Umsetzung in Schrift gehen eben auch ziemlich gut, sogar sehr gut mit einem iPhone.
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mschiller
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Re: Wer nutzt die Diktierfunktion in TurboMed ?

Beitrag von mschiller »

es ist zum Heulen. ich benutze auch in Gutachten selbstverständlich die Namen und Daten des Patienten im Diktat. man müsste da schon ständig aufpassen ob man kein falsches Wort spricht. Im übrigen sind auch Laborwerte und andere Messergebnisse patientenbezogene Daten die durch andere Daten einem konkreten Individuum zugeordnet werden können. Aus diesem Grund gibt es Datenschutzbestimmungen und die sind eindeutig, auch wenn Sie das offenbar nicht wahrhaben wollen.

Es wird für mich immer offensichtlicher welchen Stellenwert Datenschutz in dem wahrscheinlich irgendwann verfügbaren Programm T2med haben wird.

Es sollte sich zumindest keiner in diesem Forum hinterher rausreden, dass er nichts gewusst habe.
Evelin
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Re: Wer nutzt die Diktierfunktion in TurboMed ?

Beitrag von Evelin »

Werde ich mich heute abend mal mit befassen.

http://www.linguatec.de/spracherkennung ... 2-medical/

Danke für den Tipp

Evelin
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EXEWERKER
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Re: Wer nutzt die Diktierfunktion in TurboMed ?

Beitrag von EXEWERKER »

Ach, da gibt es noch mehr Themen.

Wenn Diagnosen eine Rolle spielen, dann ist Frage, wurde tatsächlich alles richtig erkannt?
http://www.e-health-com.eu/thema-der-wo ... 6f5433142/ Denn ein Medizinprodukt der Klasse 2a ist diese Lösung wohl nicht.
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McLeod
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Re: Wer nutzt die Diktierfunktion in TurboMed ?

Beitrag von McLeod »

Evelin hat geschrieben:Meine Idealvorstellung: Ich öffne das Programm auf meinem PC ,übernehme aus TM die Daten des Patienten und brabbel dann meinen Befund in ein Mikro.
Das Diktat taucht dann geschrieben auf dem Monitor auf und kann ggf. noch korrigiert werden und dann direkt über meine Hardware ausgedruckt werden. (Also keine Cloud basierten Wge)

Grundsätzlich bietet es sich an, solche Geschichten über die Word-Schnittstelle von TM abzubilden.
- passende Word-Vorlage erstellen mit automatischer Übernahme der Pat-Daten (evtl. auch Diagnosen, Laborwerte usw. - es gibt da 'ne reichhaltige Auswahl an Platzhaltern)
- restlichen Text via Spracherkennung in's Dokument diktieren
- falls nötig, Erkennungsfehler korrigieren
- Dokument ausdrucken und als "Brief"/wbr in die Karteikarte speichern


Zu der Geschichte, daß in -nennen wir es mal allgemein- Arztbriefen im Fließtext (gar niemals nicht :P ) keine personenbezogenen Daten auftauchen, ist noch anzumerken, daß ich auch als Nicht-Mediziner schon genug von den Dingern gesehen habe, um zu wissen, daß dies eben nicht immer zutrifft, so wie es auch von mschiller beschrieben wurde.
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DrHJvdB
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Re: Wer nutzt die Diktierfunktion in TurboMed ?

Beitrag von DrHJvdB »

mschiller hat geschrieben:es ist zum Heulen. ich benutze auch in Gutachten selbstverständlich die Namen und Daten des Patienten im Diktat. man müsste da schon ständig aufpassen ob man kein falsches Wort spricht. Im übrigen sind auch Laborwerte und andere Messergebnisse patientenbezogene Daten die durch andere Daten einem konkreten Individuum zugeordnet werden können. Aus diesem Grund gibt es Datenschutzbestimmungen und die sind eindeutig, auch wenn Sie das offenbar nicht wahrhaben wollen.

Es wird für mich immer offensichtlicher welchen Stellenwert Datenschutz in dem wahrscheinlich irgendwann verfügbaren Programm T2med haben wird.

Es sollte sich zumindest keiner in diesem Forum hinterher rausreden, dass er nichts gewusst habe.
Ich find es auch zum Heulen. Sie geben sich ja alle Mühe, ein Problem zu kreiieren,. wo es eigentlich keines gibt.

Es ist doch so:
nach jeglichem von einer Maschine in Schriftform übersetzten Text muss man doch eh noch mal drüber schauen. Lassen Sie also doch einfach beim Diktieren den Patientennamen weg und diktieren Sie bei Herrn xyz, geb am xyz.
Als Kollege sollten Sie hierzu doch wohl in der Lage sein. Und dann machen Sie händisch die Ersetzungen für xyz. Dann haben Sie kein Datenschutzproblem.

Ich habe eher den Eindruck, dass Sie -Verzeihung- eher nur ätzen wollen, was aus der Äüßerung
'Es wird für mich immer offensichtlicher welchen Stellenwert Datenschutz in dem wahrscheinlich irgendwann verfügbaren Programm T2med haben wird'
nur allzu deutlich erkennbar wird.

Wissen Sie was? Sie werden wohl niemals unser Programm bestellen, weil Sie einfach (warum auch immer) total gegen uns eingestellt sind. Is ja ok, dürfen Sie gerne sein. Aber dann nicht so einen Quark schreiben: unser Programm ist seit langem erhältlich und unsere Anwenderzahl ist bereits dreistellig. Also bitte, was soll so eine Äußerung wie 'irgendwann verfügbar'? Wenn Sie wirklich Arzt sind, kann ich nur sagen, was soll denn soetwas, sehr geehrter Kollege...das ist doch nur Stimmungsmache.

Und: soweit ich weiß, kann man doch auch mit TM-mobil diktieren - oder? Dann ätzen Sie doch mal bei denen in gleicher Manier! Dort wird doch auch von einer Maschine übersetzt - oder?
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mschiller
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Re: Wer nutzt die Diktierfunktion in TurboMed ?

Beitrag von mschiller »

Also ätzen würde bei mir ganz anders gehen.

Ich habe das Projekt T2 mit großen Erwartungen verfolgt, die nicht eingehalten wurden. Das Thema Datenschutz war schon einmal Thema hier und wurde dort ebenso von Ihnen ein wenig in die Klamaukecke für Korinthen.... gestellt. An den Vorfall Emails "cc" statt "bc" zu verschicken sei nur mal nebenbei erinnert.

Aber mal konkret: Ihre Äußerungen zum Datenschutz gerad eben beweisen doch, dass Sie dieses Thema nicht verstanden haben. Ihr Apple-Handy speichert doch noch ganz andere Daten als ein Diktat ohne Namen. Zum Beispiel wo sie gerade waren als sie das ins Handy diktiert haben. Und schon können Sie die Suche nach dem Patienten eingrenzen beim Hausbesuch.

Ihnen das jetzt detailliert zu erklären wäre müssig. Es würde reichen wenn Sie die gesetzlichen Bestimmungen einhalten würden auch wenn Sie diese nicht goutieren.

Kritiker in die Mäckelecke zu stellen nur weil man die kaiserlichen Kleider nicht ausreichend würdigt ist unsachlich.
kalli
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Re: Wer nutzt die Diktierfunktion in TurboMed ?

Beitrag von kalli »

ich benutze als Spracherkennung Dragon Natural Speaking Premium 11.0 - das geht wunderbar, vielleicht bekommt man noch diese schöne alte Programmversion für ganz kleines Geld zu kaufen. Nur nicht auf Version 11.5 oder höher aktualisieren, denn die sperrt sich wenn sie Turbomed findet! Da soll man die teure Version für 2000 Piepen oder so kaufen.

Als Mikrofon das SpeechMike Pro von Philipps, das kann wie ein Diktiergerät genutzt werden (innerhalb der Spracherkennung sowohl als unter Turbomed, wenn man nur diktiert und die Helferin tippt es ab). Bin durchaus sehr zufrieden, ganz gute Erkennungsleistung...
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DrHJvdB
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Re: Wer nutzt die Diktierfunktion in TurboMed ?

Beitrag von DrHJvdB »

#mschiller:
Ich geb's auf...diese Argumentation ist mir zu hinterlistig...

Ach ja, noch eins für die Allgemeinheit, falls noch nicht bekannt:
es gibt ja mindestens eine Sache, wo das massenhafte Datensammeln (wobei ich gar nicht glaube, dass die wirklich gespeichert werden ob der riesigen Datenmengen) so richtig Vorteile bringt:

man öffne mal Google-Maps (auf Android oder Apple) und klicke im dortigen Menü mal die 'Verkehrslage' an. Jetzt malt die App in verschiedenen FArben den Verkehrfluß in die Karte. Rot: Verkehr steht, orange stockt, grün frei etc.
Grundlage ist hierfür, dass Android-Handys ständig die Position an zentrale Server funken. Aus der jeweiligen Positionsänderung wird berechnet, ob diese schnell oder langsam oder bei Stau gar nicht voran geht. Und da es unglaublich viele Android-Handys gibt, ist das eine sehr zuverlässige Verkehrsinfo. Bevor ich zur Nachmittagssprechstunde in die praxis fahre, schau ich hier immer rein, um einen Stau zu umfahren.

Mir fiel das gerade ein, weil Sie das Thema Positionsbestimmung aufführten...
Evelin
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Re: Wer nutzt die Diktierfunktion in TurboMed ?

Beitrag von Evelin »

@ Kali
"ch benutze als Spracherkennung Dragon Natural Speaking Premium 11.0 - das geht wunderbar, vielleicht bekommt man noch diese schöne alte Programmversion für ganz kleines Geld zu kaufen. "

Guter Tipp; Danke
Grüße
Evelin
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redwulf
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Re: Wer nutzt die Diktierfunktion in TurboMed ?

Beitrag von redwulf »

bei mir die 12.0, hier können Sie nicht mehr direkt in die Karteikarte diktieren, aber mit ausscheiden und einfügen kommt der Text auch so ganz leicht von word in die Karteikarte
gruß
McLeod
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Re: Wer nutzt die Diktierfunktion in TurboMed ?

Beitrag von McLeod »

DrHJvdB hat geschrieben:#mschiller:
Ich geb's auf...diese Argumentation ist mir zu hinterlistig...
:lol: :lol: Jetzt wird's drollig, erst den Thread als Werberveranstaltung mißbrauchen und dann einen auf "moral high ground" machen. :lol: :lol:
Wir sollten doch nicht vergessen, daß die Threadstarterin eigentlich wissen wollte, wie sie am besten/einfachsten ihr Zeugs mit dem vorhandenen Werkzeug (das ist eben nun mal leider TM) diktieren kann und nicht, was die tolle T2med App so alles drauf hat.

Und zu dem Beispiel mit der Positionsbestimmung:
Wenn man den Unterschied zwischen eigenen und fremden personenbezogenen Daten und was man damit machen darf nicht verstehen will (oder kann)...
Natürlich darf man seine eigenen Standortdaten (sogar mit Namen, Geburtsdatum, Gewicht und Schuhgröße) veröffentlichen. Genauso wie Cindy-Chantalle Musterassi jederzeit in die Zeitung setzen darf, daß sie sich beim letzten all-inclusive Urlaub in der "DomRep" Aids, Genitalherpes und Syphilis geholt hat. Tut man dies aber als Behandler wird man eben verknackt. So einfach ist das.
Sobald die Chance/Gefahr besteht, daß medizinische Informationen über einen Patienten einer konkreten Person zugeordnet werden können, operiert man (zumindest potenziell) im Geltungsbereich des § 203 StGB. Punkt. Eigentlich auch ganz einfach.
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RAMöller
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Re: Wer nutzt die Diktierfunktion in TurboMed ?

Beitrag von RAMöller »

Es ist schon erstaunlich, wie gut die Spracherkennung von Google und Co. auch in Bezug auf medizinische Begriffe ist.
Übrigens in Verbindung mit Google now werden sowohl Text und Sprache gespeichert. Ist sehr lustig, seine Worte nach eingen Monaten nochmal abspielen zu können.
Wenn man versehentlich einmal einen Pat. Namen sagt, ist es schon passiert. Insofern finde ich unkomplizierte Art von Herrn JvdB erfrischend solange es keine Probleme gibt.
(Die Beispiele mit der namentlichen Veröffentlichung von Gerichtsurteilen blieben folgenlos, hat sich wohl niemand darüber aufgeregt.)
Problematisch wird es auf jeden Fall , wenn jemand den Google record veröffentlicht. Dann braucht man ein sehr dickes Fell.
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Re: Wer nutzt die Diktierfunktion in TurboMed ?

Beitrag von Evelin »

HERZLICHEN DANK AN ALLE FÜR DIE VORSCHLÄGE !!

Ein schönes Wochenende wünscht

Evelin
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wahnfried
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Re: Wer nutzt die Diktierfunktion in TurboMed ?

Beitrag von wahnfried »

Evelin hat geschrieben:...auf das Program "Dragon medical natural" gestossen.
...
Allerdings ist der Preis nicht ohne. Startete ab 2000 Euro.
...um die "medical-Version" verkaufbar zu machen, hat Dragon Naturally Speaking ab der Version 11.5 eine Sperre eingebaut, dass man nicht in TurboMed und andere Praxisprogramme direkt hineindiktieren kann (außer mit der "medical"-Version...). Man kann aber in WORD / OpenOffice / LibreOffice diktieren und dann dieses Dokument in TurboMed speichern. Es gibt minidestens einen Programm-Anbieter, der dies automatisiert.

Ich benutze deswegen (aber nur recht selten...) immer noch die DNS-Version 10.1 (die man bei etwas Suchen sicherlich in ebay günstig bekommen kann).

Sie sollten mit einer Standard-Version üben, um zu sehen, ob Sie mit dem Prinzip von DNS gut zurecht kommen.

Wichtig ist die Auswahl des Mikrofons - wer ein normales Headset benutzt, kann erleben, dass DNS auch Umgebungsgeräusche versucht, in Text umzusetzen. Das ist also allenfalls für's "stille Kämmerlein" akzeptabel. Gute Mikrofone mit Diktierschalter sind selten. Ich habe hier eine ältere Version von Phlips SpeechMike USB.

Grüsse, Wahnfried
dr-borchert
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Re: Wer nutzt die Diktierfunktion in TurboMed ?

Beitrag von dr-borchert »

Hallo,
habe mir das Dragon Medical vor ca. 4 Wochen gekauft und kann nur sagen ich bin sehr zufrieden damit. Leider ist der Preis wirklich nicht ohne, 2000 € sind eine Menge Geld, dazu kommen noch die Mikrofone die man mit 200 €+ Mehrwertsteuer veranschlagen muss, wenn man die Mikros der Firma Nuance nimmt..
Ich benutze das Programm für die Karteikarteneinträge in TM, Atteste, Anfragen jedweder Art aber auch, bei der guten Programmierbarkeit des Programmes, zum Beispiel zum Ausstellen von Überweisungen, denn es lassen sich grundsätzlich alle Tastaturbefehle manuell konfigurieren wie zum Beispiel Tabulator, Steuerung N und so weiter. im Grunde muss man das Programm wie eine Tastatur verstehen die auf Sprachbefehle reagiert. Da ich selber kein schneller Tastatur Schreiber bin und dann immer noch meine ganzen Tippfehler korrigieren muss, ist das Programm für mich eine Riesenerleichterung; ich merke, dass ich durch das Programm auch sorgfältiger dokumentiere.
Einen Nachteil sehe ich bei der Lizenzierung. Jeder Benutzer benötigt eine Lizenz, so weit so gut. Zugleich gibt es aber eine Höchstzahl von Installationen die mit der gekauften Lizenz möglich sind. Beim Versuch das Programm auf einen fünften PC zu installieren kam die Fehlermeldung, dass die Anzahl der möglichen Lizenzen überschritten sei. Nach einem Anruf beim Verkäufer sicherte er zu, mir den benötigten neuen Lizenzcode für drei weitere PCs zu besorgen,ich hoffe das klappt (ist jetzt drei Tage her). Das muss aber auch klappen, schließlich ist es ja durchaus möglich, dass betagte PCs ausgetauscht werden müssen ohne dass eine neue Lizenz gekauft werden muss...
Im Ergebnis muss jeder nach seinen eigenen Arbeitsstil beurteilen, ob er so ein Programm braucht; jemand der schneller tippen als sprechen kann braucht es sicher nicht, mir spart es jede Menge Zeitund damit auch Geld so das sich für mich letztlich auch die hohen Investitionskosten rechnen.

Grüße W. Borchert
Dr. Borchert
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dr-borchert
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Re: Wer nutzt die Diktierfunktion in TurboMed ?

Beitrag von dr-borchert »

dr-borchert hat geschrieben:Einen Nachteil sehe ich bei der Lizenzierung. Jeder Benutzer benötigt eine Lizenz, so weit so gut. Zugleich gibt es aber eine Höchstzahl von Installationen die mit der gekauften Lizenz möglich sind. Beim Versuch das Programm auf einen fünften PC zu installieren kam die Fehlermeldung, dass die Anzahl der möglichen Lizenzen überschritten sei. Nach einem Anruf beim Verkäufer sicherte er zu, mir den benötigten neuen Lizenzcode für drei weitere PCs zu besorgen,ich hoffe das klappt (ist jetzt drei Tage her). Das muss aber auch klappen, schließlich ist es ja durchaus möglich, dass betagte PCs ausgetauscht werden müssen ohne dass eine neue Lizenz gekauft werden muss...
Kurzer Nachtrag: Alles gut habe problemlos 3 weitere Lizenz bekommen, das Verfahren ist zwar umständlich aber aus Gründen eines möglichen Missbrauchs der Lizenz verständlich.

Grüße W. Borchert
Dr. Borchert
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