Update, und das Grauen hat einen neuen Namen
Moderator: Forum Moderatoren
- Lazarus
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Update, und das Grauen hat einen neuen Namen
Habe das neue Update 1/07 eingespielt, die Diagnosen aktualisiert und danach ging die Abrechnung nicht mehr.
Ursache war mein Update der Diagnosen, so dass einige Diagnosen geändert wurden und vom Prüfmodul abgelehnt wurden, da erst ab 1/2007 gültig! Auch die alten Diagnosen wurden abgelehnt,.
Am Ende musste ich dann die bemängelten Diagnosen manuell rausnehmen, allerdings ging das nur bei 5 Patienten pro Abrechnung, da das Prüfmodul nach 5 gleichen Fehlermeldungen abbricht und einne neue Abrechnung verlangt.
Welcher Programmierer denkt so einen Unsinn aus?
Nach Rücksprache mit der Hotline wurde ich darauf hingewiesen, dass ich die Diagnosen nicht hätte aktualisieren dürfen, hätte die Anleitung genauer lesen sollen u.s.w.
Ich musste dann mit der KV verhandeln, dass die Diagnosen schriftlich separat mit der Abrechnung eingereicht werden dürfen und vielleicht dann nachgetragen werden.
Im neuen Quartal muss ich die rausgenommen Diagnosen wieder eintragen.
In über 10 Jahren Turbomed ist mir bis auf das letzte Update mit ziemlich langer Laufzeit soetwas noch nicht vorgekommen.
Lazarus
Ursache war mein Update der Diagnosen, so dass einige Diagnosen geändert wurden und vom Prüfmodul abgelehnt wurden, da erst ab 1/2007 gültig! Auch die alten Diagnosen wurden abgelehnt,.
Am Ende musste ich dann die bemängelten Diagnosen manuell rausnehmen, allerdings ging das nur bei 5 Patienten pro Abrechnung, da das Prüfmodul nach 5 gleichen Fehlermeldungen abbricht und einne neue Abrechnung verlangt.
Welcher Programmierer denkt so einen Unsinn aus?
Nach Rücksprache mit der Hotline wurde ich darauf hingewiesen, dass ich die Diagnosen nicht hätte aktualisieren dürfen, hätte die Anleitung genauer lesen sollen u.s.w.
Ich musste dann mit der KV verhandeln, dass die Diagnosen schriftlich separat mit der Abrechnung eingereicht werden dürfen und vielleicht dann nachgetragen werden.
Im neuen Quartal muss ich die rausgenommen Diagnosen wieder eintragen.
In über 10 Jahren Turbomed ist mir bis auf das letzte Update mit ziemlich langer Laufzeit soetwas noch nicht vorgekommen.
Lazarus
- michael
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Re: Update, und das Grauen hat einen neuen Namen
Ich würde versuchen das alte Update nochmal aufzuspielen.
Also quasi reupdate.
Mfg
M. Pätzold
Also quasi reupdate.
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M. Pätzold
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Kasimir
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Es bewährt sich, immer auf einem zweiten Rechner (z.B. zu Hause) noch eine Turbomed-Version zu haben.
Ich update erst einen Rechner, und erst, wenn alles richtig läuft, gibt's das Update auf den anderen Rechner (zu Haus).
Meinem Kollegen ist das mit der zu frühen Diagnosen-Aktualisierung auch schon mal passiert. Aus diesem Grunde, auch wenn Ihnen das für das gegenwärtige Problem nicht hilft, ist es gut, wenn man vorsichtshalber auch hin und wieder seine Diagnosenliste (und andere eigene Listen) irgendwohin exportiert, so dass man sie im Notfall rasch zurück-importieren kann.
Ich update erst einen Rechner, und erst, wenn alles richtig läuft, gibt's das Update auf den anderen Rechner (zu Haus).
Meinem Kollegen ist das mit der zu frühen Diagnosen-Aktualisierung auch schon mal passiert. Aus diesem Grunde, auch wenn Ihnen das für das gegenwärtige Problem nicht hilft, ist es gut, wenn man vorsichtshalber auch hin und wieder seine Diagnosenliste (und andere eigene Listen) irgendwohin exportiert, so dass man sie im Notfall rasch zurück-importieren kann.
Viele Grüße
Kasimir
Kasimir
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uro_fs
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Update 1/07
Habe das Update ebenfalls eingespielt, hatte aber auch bei einem Abrechnungslauf keine derartigen Probleme, lief glatt durch. Ich habe allerdings die Diagnosenaktualisierung noch nicht durchgeführt, so stehts tatsächlich auch im "Was ist neu in dieser Version".
Ich würde eine Datenrücksicherung durchführen, die Programmversion brauchen Sie nicht wieder "downdaten".
Ansonsten habe ich mich sehr gefreut, dass ENDLICH die Terminart vom Terminkalender in die Wartezimmerliste übernommen wird.
Das nenne ich ein Weihnachtsgeschenk!!!
Frohes Fest!
Ich würde eine Datenrücksicherung durchführen, die Programmversion brauchen Sie nicht wieder "downdaten".
Ansonsten habe ich mich sehr gefreut, dass ENDLICH die Terminart vom Terminkalender in die Wartezimmerliste übernommen wird.
Das nenne ich ein Weihnachtsgeschenk!!!
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- Lazarus
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Prüfmodul brach nach 5 Fehlern ab, das ist nicht in Ordnung
Klar, wenn man alles genau durchliest, wird man die Diagnosen erst nach der Abrechnung updaten.
Irgendwie bis ich nur so ein Anwender, und ich kann wirklich nicht verstehen, warum das Prüfmodul nur 5 gleiche Fehler anzeigt. Die Korrektur wäre wesentlich schneller gegangen, trotz meiner Leichtsinnigkeit als normal-user, wenn alle Fehler gleichzeitig angezeigt werden. So musste ich nach jeweils 5 Fehlern eine neue Abrechnung starten, und das dauert schon etwas länger als mal eben ein paar Diagnosen wegzuklicken.
Und genau auf diese Eigenartigkeit wurde nicht hingewiesen.
L.
Irgendwie bis ich nur so ein Anwender, und ich kann wirklich nicht verstehen, warum das Prüfmodul nur 5 gleiche Fehler anzeigt. Die Korrektur wäre wesentlich schneller gegangen, trotz meiner Leichtsinnigkeit als normal-user, wenn alle Fehler gleichzeitig angezeigt werden. So musste ich nach jeweils 5 Fehlern eine neue Abrechnung starten, und das dauert schon etwas länger als mal eben ein paar Diagnosen wegzuklicken.
Und genau auf diese Eigenartigkeit wurde nicht hingewiesen.
L.
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uro_fs
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Hallo,
da gab es doch am 8.12. eine nette mail von der TurboMed-Hotline...
Dort wurde die Frage behandelt, ob das Update vor der Abrechnung eingespielt werden müsse.
Zitat: "Nein, das ist nicht erforderlich. Führen Sie ruhig Ihre Abrechnung durch und spielen das Update dann danach ein."
Da gab es zwar auch noch den Hinweis, daß man sich doch bitte "DAS IST NEU" auf der Homepage anschauen solle (Wenige werden das getan haben...), aber diese mail hat sich doch im Gedächtnis festgefressen, und da steht doch etwas ganz so, als wäre die Frage "Einspielen des Updates vor oder nach der Abrechnung" eine völlig frei entscheidbare, als wäre es wirklich egal. Keine Notiz darüber, daß im Falle eines vorherigen Updates etwas Besonderes zu beachten wäre. Keine Notiz darüber, daß man auf den Umgang mit der Diagnosenaktualisierung achten solle, falls man VOR der Abrechnung updatet!
Natürlich (?) macht jeder vor dem Update eine Datensicherung, aber welch ein Aufwand und eine Aufregung, bis man merkt, daß etwas nicht geht und bis man den ursprünglichen Zustand wiederhergestellt hat. Dank dieses Forums bin ich dann schnell informiert - wenn es aber nicht vondoczudoc gäbe, wäre der Klärungsaufwand wohl erheblich zeitraubender.
Da kann ich nur froh sein, daß ich mich dank meines natürlichen Phlegmas für die naheliegende Update-danach-Methode entschlossen hatte. Aber wehe dem, der vielleicht Urlaub nach der Abrechnung machen will und deswegen schonmal vorab das Update in trockene Tücher bringen will. Und wieviele Kollegen mögen mit einer solchen Überraschung schlichtweg überfordert sein? Könnte teuer werden.
Also müssen wir jetzt nicht nur im Bereich DMP das wenn-dann-oder-sonst-oder-aber-nicht-Prinzip beachten, sondern auch die Updateanweisungen unter jurisdiktischen Gesichtspunkten lesen?
Ich konsultiere übrigens bereits seit dem ersten Update vor einem dreiviertel Jahr erst dieses Forum, bevor ich 'rangehe... Bin damit gut gefahren!
Gruss an alle, Wahnfried
da gab es doch am 8.12. eine nette mail von der TurboMed-Hotline...
Dort wurde die Frage behandelt, ob das Update vor der Abrechnung eingespielt werden müsse.
Zitat: "Nein, das ist nicht erforderlich. Führen Sie ruhig Ihre Abrechnung durch und spielen das Update dann danach ein."
Da gab es zwar auch noch den Hinweis, daß man sich doch bitte "DAS IST NEU" auf der Homepage anschauen solle (Wenige werden das getan haben...), aber diese mail hat sich doch im Gedächtnis festgefressen, und da steht doch etwas ganz so, als wäre die Frage "Einspielen des Updates vor oder nach der Abrechnung" eine völlig frei entscheidbare, als wäre es wirklich egal. Keine Notiz darüber, daß im Falle eines vorherigen Updates etwas Besonderes zu beachten wäre. Keine Notiz darüber, daß man auf den Umgang mit der Diagnosenaktualisierung achten solle, falls man VOR der Abrechnung updatet!
Natürlich (?) macht jeder vor dem Update eine Datensicherung, aber welch ein Aufwand und eine Aufregung, bis man merkt, daß etwas nicht geht und bis man den ursprünglichen Zustand wiederhergestellt hat. Dank dieses Forums bin ich dann schnell informiert - wenn es aber nicht vondoczudoc gäbe, wäre der Klärungsaufwand wohl erheblich zeitraubender.
Da kann ich nur froh sein, daß ich mich dank meines natürlichen Phlegmas für die naheliegende Update-danach-Methode entschlossen hatte. Aber wehe dem, der vielleicht Urlaub nach der Abrechnung machen will und deswegen schonmal vorab das Update in trockene Tücher bringen will. Und wieviele Kollegen mögen mit einer solchen Überraschung schlichtweg überfordert sein? Könnte teuer werden.
Also müssen wir jetzt nicht nur im Bereich DMP das wenn-dann-oder-sonst-oder-aber-nicht-Prinzip beachten, sondern auch die Updateanweisungen unter jurisdiktischen Gesichtspunkten lesen?
Ich konsultiere übrigens bereits seit dem ersten Update vor einem dreiviertel Jahr erst dieses Forum, bevor ich 'rangehe... Bin damit gut gefahren!
Gruss an alle, Wahnfried
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Kasimir
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...das setzt aber voraus, dass irgendjemand hier sich traut, vorher schon das Update ohne Forumskonsultation zu machen !wahnfried: Ich konsultiere übrigens bereits seit dem ersten Update vor einem dreiviertel Jahr erst dieses Forum, bevor ich 'rangehe... Bin damit gut gefahren!
Im Übrigen bin ich der Meinung, dass sich Turbomed im Begleitschreiben nur etwas unglücklich ausgedrückt hat, aber eigentlich steht drin, dass die neuen Diagnosen-ICD-Nummern erst ab 2007 gelten.
Viele Grüße
Kasimir
Kasimir
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- wahnfried
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Ja natürlich - ist mir auch klar, daß wir Halbspezialisten da von denjenigen profitieren, die ein auftauchendes Problem eleganter umschiffen können...Kasimir hat geschrieben:...das setzt aber voraus, dass irgendjemand hier sich traut, vorher schon das Update ohne Forumskonsultation zu machen !wahnfried: Ich konsultiere übrigens bereits seit dem ersten Update vor einem dreiviertel Jahr erst dieses Forum, bevor ich 'rangehe... Bin damit gut gefahren!
Ich bin schonmal froh darüber, daß ich mich trauen kann, ohne wesentliche Hilfe bezahlter Fachleute auszukommen! Trotzdem brauche ich sicher für ein unerwartetes Problem mehr Zeit als diejenigen, die schon selbst programmieren können, und diese ist selbst in einer Gemeinschaftspraxis knapp, wenn man sich etwas um die Geduldigen (ist schließlich wörtlich übersetzt: patient=geduldig) kümmern will.
Und von den Kolleginnen und Kollegen, die sich aus dem Stand heraus ein tolles PC-System haben hinstellen lassen, höre ich doch öfters von Streikmaßnahmen dieser Systeme und daß dann die Praxis wesentlich länger stillsteht als bei meinem/unserem schön successive aufgebautem (und dadurch selbst begriffenem) System, das bisher immer nach spätestens zwei Stunden eigener Arbeit wieder lief, falls es ein gravierendes Problem gab.
Dies nur als Ermutigung für diejenigen, die sich noch fragen, ob sie das böhmische Dorf Computernetzwerk ergründen können. Es ist jedenfalls deutlich logischer aufgebaut als die vielen kleinen Zumutungen aus dem Gebührenordnungssektor, die ja eigentlich der Grund dafür sind, daß wir ohne PC-Unterstützung kaum mehr den Überblick über das Chaos behalten können.
Viele Grüsse und vielen Dank an die "sich-zuerst-trauenden"
Wahnfried
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danspie
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