Frage Videosprechstunde, Red Connect , sicher???
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- DocMoritz
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Frage Videosprechstunde, Red Connect , sicher???
Ich teste aktuell die Videosprechstunde von RED (RED connect) und bin dabei auf einige Punkte gestoßen. Bei der Registrierung wurde zunächst eine Browser-Freigabe für das lokale Netzwerk verlangt, anschließend sollte der RED Commander installiert werden, der als .exe-Datei heruntergeladen und ausgeführt wird. Der Anbieter erklärt, dass damit das Gerät eindeutig identifiziert wird( nicht dass ich einen Trojaner installiere).
Hat jemand von euch Erfahrungen damit? Ist die Installation des RED Commander sicher und unproblematisch? Und wie stabil und zuverlässig läuft RED connect insgesamt im Praxisbetrieb?
Das Basisprogramm ist nämlich kostenfrei.
Danke
Hat jemand von euch Erfahrungen damit? Ist die Installation des RED Commander sicher und unproblematisch? Und wie stabil und zuverlässig läuft RED connect insgesamt im Praxisbetrieb?
Das Basisprogramm ist nämlich kostenfrei.
Danke
- FortiSecond
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Re: Frage Videosprechstunde, Red Connect , sicher???
Von alle RED-Produkten war dies in der Wahrnehmung das ausgereifteste.
Beschwerden gab es jedenfalls keine. Und Sicherheitsbedenken hat es nicht in mir geweckt.
Die eindeutige Geräte-Identifizierung dient (auch) der erhöhten Sicherheit, z.B. gegen Cookie-Hijacking und sowas.
Beschwerden gab es jedenfalls keine. Und Sicherheitsbedenken hat es nicht in mir geweckt.
Die eindeutige Geräte-Identifizierung dient (auch) der erhöhten Sicherheit, z.B. gegen Cookie-Hijacking und sowas.
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scottsdalegirl
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Re: Frage Videosprechstunde, Red Connect , sicher???
@DocMoritz
Ich habe mich auch für RED entschieden. Allerdings sind nur 10 Termine im Monat kostenfrei. Auf der Website steht "dauerhaft kostenlos", aber die Terminbeschränkung taucht erst nach der Registrierung auf, die Basisversion wurde natürlich nicht gleich erwähnt.
Haben Sie inzwischen Erfahrungen gemacht? Ich würde es gerne versuchen, aber einen Termin nur für den Test herschenken werde ich nicht.
Gibt es (ohne Haken) einen zertifizierten Videosprechstunden-Anbieter ohne irgendwelche Beschränkungen?
Vorab vielen Dank.
Ich habe mich auch für RED entschieden. Allerdings sind nur 10 Termine im Monat kostenfrei. Auf der Website steht "dauerhaft kostenlos", aber die Terminbeschränkung taucht erst nach der Registrierung auf, die Basisversion wurde natürlich nicht gleich erwähnt.
Haben Sie inzwischen Erfahrungen gemacht? Ich würde es gerne versuchen, aber einen Termin nur für den Test herschenken werde ich nicht.
Gibt es (ohne Haken) einen zertifizierten Videosprechstunden-Anbieter ohne irgendwelche Beschränkungen?
Vorab vielen Dank.
Viele Grüße
Scottsdalegirl
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- FortiSecond
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Re: Frage Videosprechstunde, Red Connect , sicher???
Wie wäre es mit...
https://sprechstunde.online/
Ist bisher mein Favorit, weil es einfacher kaum geht.
https://sprechstunde.online/
Ist bisher mein Favorit, weil es einfacher kaum geht.
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scottsdalegirl
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Re: Frage Videosprechstunde, Red Connect , sicher???
Kostenpflichtig kommt leider nicht infrage.FortiSecond hat geschrieben: ↑Dienstag 14. April 2026, 00:54 Wie wäre es mit...
https://sprechstunde.online/
Ist bisher mein Favorit, weil es einfacher kaum geht.
Viele Grüße
Scottsdalegirl
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Re: Frage Videosprechstunde, Red Connect , sicher???
knapp 15€ geht eigentlich noch für eine monatliche Kündbarkeit.
Wir haben unendlich viele online-Anfragen via social-media accounts. Seit unsere Praxistelefonumer (Festnetz) mit WA-Business verknüpft ist, ist es noch mehr geworden, insbesondere bei jungen internationalen Patienten, die gerne die KI-Sprachtools von WA einsetzen .Leider dürfen wir das so nicht wirklich nutzen...es gibt nur einen Autoresponder
Diese ganzen Anfragen könnte man auf diese zertifizierte (Video-)Sprechstunde umleiten, damit man damit sicher und DGSVO konform arbeiten kann. Vor allem das Angebot, DGSVO konform Daten bereitstellen zu können, ist schon interessant.
Ob das funktioniert, wie man es sich wünscht, muss man vorher ausprobieren, und schauen, wie es im Vergleich zur etwas verkrampften ePA zu handeln ist
Wir haben unendlich viele online-Anfragen via social-media accounts. Seit unsere Praxistelefonumer (Festnetz) mit WA-Business verknüpft ist, ist es noch mehr geworden, insbesondere bei jungen internationalen Patienten, die gerne die KI-Sprachtools von WA einsetzen .Leider dürfen wir das so nicht wirklich nutzen...es gibt nur einen Autoresponder
Diese ganzen Anfragen könnte man auf diese zertifizierte (Video-)Sprechstunde umleiten, damit man damit sicher und DGSVO konform arbeiten kann. Vor allem das Angebot, DGSVO konform Daten bereitstellen zu können, ist schon interessant.
Ob das funktioniert, wie man es sich wünscht, muss man vorher ausprobieren, und schauen, wie es im Vergleich zur etwas verkrampften ePA zu handeln ist
- FortiSecond
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Re: Frage Videosprechstunde, Red Connect , sicher???
15€ und monatliche Kündbarkeit = Schnapper.
Der Videodienst musste bzw. muss wiederholt zertifiziert werden. Das ist nicht zu unterschätzen, sowohl organisatorisch als auch finanziell.
Hinzu kommt, dass das Interface an sich zwar einfach erscheint und möglicherweise auf der Basis bestehender Lösungen entwickelt werden konnte. Doch das ganze korrekt abzusichern, regelmäßig zu monitoren und die Verfügbarkeit zu sichern, ist nicht trivial. Sicher, es ist deren Geschäft und sollte daher inhaltlich an Hausmannskost grenzen. Aber eben: Ein Geschäft.
Selbst wenn der Anbieter keine große Bandbreite braucht, sind die Anforderungen mindestens ordentlich (die Kommunikation läuft m.W. nicht über deren Infrastruktur, was üblich und sinnvollerweise dem Stand der Technik entspricht). Auch muss die Videolösung an sich ausgefeilt sein und gewissen Sicherheitsanforderungen für beide Endpunkte genügen. Hierzu gehört auch, dass z.B. der Patient nicht irgendwelche Sicherheits-Exploits per Videostream ausnutzen und "die Praxis übernehmen kann".
Nicht zuletzt ist es dabei so, dass der Anbieter kein Geld mit den Daten (Gesprächen) verdient.
Ein Anbieter, der einen solchen Dienst (KBV-zertifiziert) vollständig und zu mehr als Testzwecken oder gelegentlicher Nutzung *kostenlos* bereitstellt, wird nicht lange überleben.
-> Wie viele Patienten kann eine Arztpraxis im Quartal pro bono, d.h. völlig ohne Abrechnung von Leistungen, dauerhaft versorgen?
-> Wie groß ist die Chance, dass ein Videoanbieter über einen kostenlosen Dienst an anderer Stelle Geld mit dem Kunden verdient?
RED hat ja noch das eigene PVS und die TI-Geschichten. Aber die Preisstruktur von RED Medical richtet sich meinem Eindruck nach keineswegs an preisbewusste Kunden.
Aber die anderen Anbieter haben kaum etwas, wofür man die Videosprechstunde (erfolgsorientiert) quersubventionieren könnte.
ABER:
Die Praxen wiederum können damit Geld verdienen, und sei es als Baustein der Vorhaltepauschale, sei es durch gesparte Hausbesuche, Ausweitung der Sprechstunden ohne volle Personalstärke, Erreichen neuer Patientenkategorien. Und wenn "Ferneinlesen" der eGK dann kommt, senkt es zumindest teilweise den Kostendruck.
Hier über 10, 20, 60 Euro im Monat zu diskutieren, ja... puh.
Da hätte ich als MFA in einer Region mit Fachkräfteüberschuss (haha, der war gut) ganz andere Bedenken.
Und Whataboutism geht auch ganz fein:
- Telefon- und Internetkosten unter 60 Euro mtl.?
- Telefonanlage ohne laufende Servicekosten?
- Lastschalter für die Praxis (allein der nächtliche Stromverbrauch...)?
- Alles auf LED umgerüstet, was geht (50% sind locker drin bei Beleuchtung - innerhalb von unter 18 Monaten auch bei Leuchtstoffröhren)?
- Bewegungsmelder für Flure und weniger genutzte Bereiche für Beleuchtung? Kann sich in 6 Monaten rechnen.
- Leasinggeräte und Fahrzeuge (Vergleich mit Finanzierung + Wartung durch freien Dienstleister/Werkstatt)?
- Smartphone der Mittelklasse statt iPhone?
- refurbished IT?
- Alle Fenster schließen korrekt? Smarte Heizungsthermostate?
- Speisen mitbringen statt Pizzadienst?
- Dem Personal die Praxiskleidung in Rechnung stellen bzw. kontingentieren?
Okay, nun wird´s absurd. Oder nicht? Irgendwo muss man sich doch den Fuffi klemmen...
Und zurück zur Lösungsorientierung: Natürlich spielt es eine Rolle, ob man nun 10, 50 oder 250 Euro monatlich für "den gleichen erforderlichen praktischen Nutzen" bezahlt. Lieber 10 als 200. Ohne Frage.
Wenn aber ein Anbieter gratis oder zu billig am Markt ist, hat man unter Umständen demnächst den Spaß, einen neuen Anbieter zu finden. Und wenn das zwei Stunden Aufwand bedeutet plus Umgewöhnung... mal gegenrechnen.
Der Videodienst musste bzw. muss wiederholt zertifiziert werden. Das ist nicht zu unterschätzen, sowohl organisatorisch als auch finanziell.
Hinzu kommt, dass das Interface an sich zwar einfach erscheint und möglicherweise auf der Basis bestehender Lösungen entwickelt werden konnte. Doch das ganze korrekt abzusichern, regelmäßig zu monitoren und die Verfügbarkeit zu sichern, ist nicht trivial. Sicher, es ist deren Geschäft und sollte daher inhaltlich an Hausmannskost grenzen. Aber eben: Ein Geschäft.
Selbst wenn der Anbieter keine große Bandbreite braucht, sind die Anforderungen mindestens ordentlich (die Kommunikation läuft m.W. nicht über deren Infrastruktur, was üblich und sinnvollerweise dem Stand der Technik entspricht). Auch muss die Videolösung an sich ausgefeilt sein und gewissen Sicherheitsanforderungen für beide Endpunkte genügen. Hierzu gehört auch, dass z.B. der Patient nicht irgendwelche Sicherheits-Exploits per Videostream ausnutzen und "die Praxis übernehmen kann".
Nicht zuletzt ist es dabei so, dass der Anbieter kein Geld mit den Daten (Gesprächen) verdient.
Ein Anbieter, der einen solchen Dienst (KBV-zertifiziert) vollständig und zu mehr als Testzwecken oder gelegentlicher Nutzung *kostenlos* bereitstellt, wird nicht lange überleben.
-> Wie viele Patienten kann eine Arztpraxis im Quartal pro bono, d.h. völlig ohne Abrechnung von Leistungen, dauerhaft versorgen?
-> Wie groß ist die Chance, dass ein Videoanbieter über einen kostenlosen Dienst an anderer Stelle Geld mit dem Kunden verdient?
RED hat ja noch das eigene PVS und die TI-Geschichten. Aber die Preisstruktur von RED Medical richtet sich meinem Eindruck nach keineswegs an preisbewusste Kunden.
Aber die anderen Anbieter haben kaum etwas, wofür man die Videosprechstunde (erfolgsorientiert) quersubventionieren könnte.
ABER:
Die Praxen wiederum können damit Geld verdienen, und sei es als Baustein der Vorhaltepauschale, sei es durch gesparte Hausbesuche, Ausweitung der Sprechstunden ohne volle Personalstärke, Erreichen neuer Patientenkategorien. Und wenn "Ferneinlesen" der eGK dann kommt, senkt es zumindest teilweise den Kostendruck.
Hier über 10, 20, 60 Euro im Monat zu diskutieren, ja... puh.
Da hätte ich als MFA in einer Region mit Fachkräfteüberschuss (haha, der war gut) ganz andere Bedenken.
Und Whataboutism geht auch ganz fein:
- Telefon- und Internetkosten unter 60 Euro mtl.?
- Telefonanlage ohne laufende Servicekosten?
- Lastschalter für die Praxis (allein der nächtliche Stromverbrauch...)?
- Alles auf LED umgerüstet, was geht (50% sind locker drin bei Beleuchtung - innerhalb von unter 18 Monaten auch bei Leuchtstoffröhren)?
- Bewegungsmelder für Flure und weniger genutzte Bereiche für Beleuchtung? Kann sich in 6 Monaten rechnen.
- Leasinggeräte und Fahrzeuge (Vergleich mit Finanzierung + Wartung durch freien Dienstleister/Werkstatt)?
- Smartphone der Mittelklasse statt iPhone?
- refurbished IT?
- Alle Fenster schließen korrekt? Smarte Heizungsthermostate?
- Speisen mitbringen statt Pizzadienst?
- Dem Personal die Praxiskleidung in Rechnung stellen bzw. kontingentieren?
Okay, nun wird´s absurd. Oder nicht? Irgendwo muss man sich doch den Fuffi klemmen...
Und zurück zur Lösungsorientierung: Natürlich spielt es eine Rolle, ob man nun 10, 50 oder 250 Euro monatlich für "den gleichen erforderlichen praktischen Nutzen" bezahlt. Lieber 10 als 200. Ohne Frage.
Wenn aber ein Anbieter gratis oder zu billig am Markt ist, hat man unter Umständen demnächst den Spaß, einen neuen Anbieter zu finden. Und wenn das zwei Stunden Aufwand bedeutet plus Umgewöhnung... mal gegenrechnen.
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