Hallo ans Forum,
ich überlege, Videosprechstunden von externen Anbietern, wie die Teleclinic, in meiner Praxis bzw. vom Homeoffice aus zu etablieren.
Im Prinzip läuft das so: ich melde mich im Browser bei der Teleclinic an, die Patienten auch, die Patientandaten werden von der Teleclinic eingepflegt wir machen unsere Videokonsultaion und wenn ein Rezept nötig ist oder eine AU wird die über mein PVS (Medatixx) und die TI verschickt.
Hat jemand damit Erfahrung und wie schätzt ihr das Sicherheitsrisiko ein, wenn man vom PC der Praxis über den Browser einen externen Anbieter wie Teleclinic über eine Schnittstelle ans PVS und die TI lässt.
Wie genau das technisch funktioniert und wie hoch das Risiko von Virenimport/Datenklau dabei ist kann ich nicht einschätzen. Lt. Teleclinic ist alles DSGVO Konform, der Anbieter ist etabliert und ich habe einen regelmäßig aktualisieren Virenscanner (eset) und eine Hardware Firewall, die von unserem Servicepartner gewartet wird. Die TI läuft auch "as a service".
Macht das schon jemand, gibt es dabei häufiger Schnittstellenprobleme und für wie sicher halten es die IT Experten unter euch?
Ähnliche Sachen laufen auch über Jameda, Doc direct etc, aber da vielleicht eher parallel zum PVS und ohne den direkte Schnittstelle zu PVS/TI.
Was denkt ihr?
Einbindung externer Videosprechstunden-Anbieter
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- RAMöller
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Re: Einbindung externer Videosprechstunden-Anbieter
Ich habe inzwischen verschiedene Lösungen für die Videosprechstunde ausprobiert und bin letztlich bei sprechstunde.online hängen geblieben.
Preislich liegt das Angebot im unteren Bereich. Der Expert-Tarif kostet derzeit 14,90 € netto monatlich, bei jährlicher Zahlung rechnerisch 12,90 € netto pro Monat. Enthalten sind unter anderem Einladungen per E-Mail und SMS, Dokumentenaustausch, Bildschirmfreigabe und Gruppenfunktionen.
Zum Vergleich: Consularia Live Basic kostet rund 12,52 € netto monatlich, ist allerdings auf 50 Videosprechstunden begrenzt. RED connect gibt es sogar als kostenlose Basisversion, RED connect plus kostet etwa 19 € netto monatlich. arztkonsultation liegt ebenfalls bei etwa 19 € netto. Doctolib bietet die Videosprechstunde derzeit zwar ohne zusätzlichen Aufpreis an, setzt aber ein kostenpflichtiges Doctolib-Paket voraus und ist deshalb für mich preislich nicht direkt vergleichbar.
Ich habe mehrere dieser Systeme praktisch ausprobiert. Mit sprechstunde.online bin ich sowohl technisch als auch vom Preis-Leistungs-Verhältnis bisher am besten zurechtgekommen. Für die Patienten ist der Ablauf überschaubar. Sie bekommen einen Link per SMS oder E-Mail und öffnen die Videosprechstunde direkt im Browser. Eine zusätzliche App oder größere technische Vorbereitung ist nicht nötig.
Eine Anbindung an das Praxisverwaltungssystem halte ich bei dieser Art der Nutzung nicht für erforderlich. Für mich ist die Videosprechstunde lediglich der Kommunikationsweg. Die eigentliche Dokumentation, Befunde, Verordnungen und sonstigen Patientendaten bleiben ohnehin im vorhandenen PVS. Nach der Videosprechstunde dokumentiere ich dort wie nach einem normalen telefonischen oder persönlichen Kontakt.
Eine tiefere PVS-Integration kann sinnvoll sein, wenn eine Praxis einen großen Teil ihrer Terminverwaltung und Patientenkommunikation online abwickelt. Wenn man die Videosprechstunde dagegen ergänzend für Verlaufskontrollen, Befundbesprechungen oder einzelne Beratungen nutzt, sehe ich darin eher zusätzlichen technischen Aufwand als einen wirklichen Vorteil.
Nach meinen bisherigen Versuchen ist sprechstunde.online deshalb momentan die Lösung, mit der ich preislich und technisch am besten klarkomme.
Preislich liegt das Angebot im unteren Bereich. Der Expert-Tarif kostet derzeit 14,90 € netto monatlich, bei jährlicher Zahlung rechnerisch 12,90 € netto pro Monat. Enthalten sind unter anderem Einladungen per E-Mail und SMS, Dokumentenaustausch, Bildschirmfreigabe und Gruppenfunktionen.
Zum Vergleich: Consularia Live Basic kostet rund 12,52 € netto monatlich, ist allerdings auf 50 Videosprechstunden begrenzt. RED connect gibt es sogar als kostenlose Basisversion, RED connect plus kostet etwa 19 € netto monatlich. arztkonsultation liegt ebenfalls bei etwa 19 € netto. Doctolib bietet die Videosprechstunde derzeit zwar ohne zusätzlichen Aufpreis an, setzt aber ein kostenpflichtiges Doctolib-Paket voraus und ist deshalb für mich preislich nicht direkt vergleichbar.
Ich habe mehrere dieser Systeme praktisch ausprobiert. Mit sprechstunde.online bin ich sowohl technisch als auch vom Preis-Leistungs-Verhältnis bisher am besten zurechtgekommen. Für die Patienten ist der Ablauf überschaubar. Sie bekommen einen Link per SMS oder E-Mail und öffnen die Videosprechstunde direkt im Browser. Eine zusätzliche App oder größere technische Vorbereitung ist nicht nötig.
Eine Anbindung an das Praxisverwaltungssystem halte ich bei dieser Art der Nutzung nicht für erforderlich. Für mich ist die Videosprechstunde lediglich der Kommunikationsweg. Die eigentliche Dokumentation, Befunde, Verordnungen und sonstigen Patientendaten bleiben ohnehin im vorhandenen PVS. Nach der Videosprechstunde dokumentiere ich dort wie nach einem normalen telefonischen oder persönlichen Kontakt.
Eine tiefere PVS-Integration kann sinnvoll sein, wenn eine Praxis einen großen Teil ihrer Terminverwaltung und Patientenkommunikation online abwickelt. Wenn man die Videosprechstunde dagegen ergänzend für Verlaufskontrollen, Befundbesprechungen oder einzelne Beratungen nutzt, sehe ich darin eher zusätzlichen technischen Aufwand als einen wirklichen Vorteil.
Nach meinen bisherigen Versuchen ist sprechstunde.online deshalb momentan die Lösung, mit der ich preislich und technisch am besten klarkomme.
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