Macht Eure Datensicherung. Bei DB-Fehlern kann (will?!) CGM auch nicht helfen
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Macht Eure Datensicherung. Bei DB-Fehlern kann (will?!) CGM auch nicht helfen
Ohne auf die konkreten Umstände einzugehen:
Turbomed arbeitet mit der Datenbank FastObjects (Poet).
Gutes Produkt, gute Doku, aber jegliche Entwickler- oder Servicetools hinter eine stabilen Mauer des aktuellen Eigentümers.
Stellt Euch vor, beim TM-Update geht die Datenbank kaputt.
Die Gigabytes an Datenbank sind da, aber TM startet nicht mehr - weil der FOS14 die Datenbank für kaputt hält.
Jetzt wollt Ihr die Datenbank aus dem Backup zurückspielen und stellt fest, dass der USB-Stick bei 20% einen Lesefehler hat.
"Ach prima, wir haben haben ja noch die Serversicherung vom Freitag."
Dumm nur, dass der Backup-Job seit zwei Monaten nicht mehr gelaufen ist, weil der Virenscanner eingegriffen hat wegen einer verdächtigen Datei.
"Wer hat die externe Platte von letzter Woche? Herbringen!"
Und dann steckt man das externe USB-Gehäuse "am Verbindungskabel hängend" an den PC, die alte HDD fängt an zu drehen, und dann rutscht das Kabel raus, die Platte fällt auf den Boden und sagt beim nächsten Anschließen nur noch "klick klick klick".
Worst Case? Ja.
Wenn sowas in der Mitte des Quartals passiert, sind 6 Wochen samt eingelesener Karten usw. verloren. Die Folgen sind mehrschichtig, muss ich nicht ausführen.
Warum Worst Case?
Nun, TM-Support wird sich die Installation anschauen. Man wird die Fehlermeldung betrachten und intern Rücksprache halten. Anschließend erfolgt der hilfreiche Tipp, die letzte Sicherung wieder einzuspielen. Mehr könne man nicht tun. Ja okay, die Antwort ist verständlich - mehr macht ein Second-Level-Supporter trotz aller Fähigkeit nicht. Da gibt es auch intern Grenzen der Zuständigkeit.
Also fragt man freundlich und gezielt nach dem potenziellen Rettungsanker, dem Tool "PTADMIN". Das ist die herstellerseitige Anwendung zur Diagnose und Reparatur dieses Datenbanktyps. Die Anwendung ist Teil des Entwicklerpakets für FastObjects und sollte CGM als Vertragspartner des Herstellers des Datenbanksystems zur Verfügung stehen. Auch hier gibt´s leider keine hilfreiche Reaktion. Kann ich in Grenzen nachvollziehen, weil CGM nicht einfach die Werkzeuge des Herstellers rausgeben kann.
Kurz: An diesem Punkt steht man mit dem Rücken zur Wand.
Also: Macht Backups. Prüft Backups. Nutzt mehrere Datenträger rotierend. Lagert Backups außerhalb (Verschlüsselung nicht vergessen!). Vor jedem Update: Backup machen. Der Spruch steht da nicht zum Spaß im ersten Fenster des TM-Updates.
Wie könnte es weitergehen?
1) Zunächst kann man sich fragen, ob die fehlende Verfügbarkeit von Recovery-Tools ein Risiko darstellt. Ob es ein erhöhtes Risiko darstellt, ein PVS mit einer herstellerseitig zugenagelten Datenbank-Architektur zu nutzen. Tipp: Mit Backup nicht wirklich. Aber ein ungutes Gefühl könnte man haben.
Hilft jetzt aber nicht weiter, ist was Grundsätzliches
2) Datenrettungsfirma: Auch die haben bei solch "exotischen" Dingen wie FastObjects ihre Mühen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die was retten können. Ich weiß, wozu diese Zauberer fähig sind. Allerdings weiß ich auch, dass die ihren berechtigten Tarif haben.
3) Support des Datenbankherstellers: Derzeit ist die HCL-Gruppe Eigentümer von Actian, bei denen z.B. NoSQL/FastObjects/Poet inzwischen liegen, seit sie Versant aufgekauft haben. Zu Actian gehört auch die Zen-Database, ebenfalls eine Geschmacksrichtung von SQL. Guter Laden.
-> Aktuell versuche ich, bei denen in einem ähnlich gelagterten Fall Hilfe zu bekommen. Sei es durch Bereitstellung des SDK mit dem PTADMIN drin (was sogar als Trial möglich ist, wenn man zahlender Kunde werden möchte - geht aber über den Vertrieb mit allem drum und dran), sei es durch kostenpflichtigen Support per Fernwartung etc.
4) Reverse Engineering, ggfs. zusammen mit Spezialisten aus der Branche.
Aufwendig, aufreibend, zeitintensiv... und am Ende hat man dann die Turbomed-Datenbank komplett "aufgemacht". Das würde dann ganz andere Dinge möglich machen. Gar nicht auszudenken, welche Statistikfunktionen möglich wären. Oder ein Vollexport. Nein, das WILL ich nicht machen, und das mache ich nicht.
Und dabei habe ich noch nicht einmal überlegt, wie das rechtlich zu sehen ist.
-> Man könnte natürlich argumentieren, dass TM einem nicht hilft, die teils im Klartext lesbare Datenbankdatei zu retten, die Daten aber dem Kunden gehören (wobei... da sind ja nicht nur die Praxisdaten drin?) und er Zugriff haben soll.
Wie auch immer: MACHT BACKUPS!
Turbomed arbeitet mit der Datenbank FastObjects (Poet).
Gutes Produkt, gute Doku, aber jegliche Entwickler- oder Servicetools hinter eine stabilen Mauer des aktuellen Eigentümers.
Stellt Euch vor, beim TM-Update geht die Datenbank kaputt.
Die Gigabytes an Datenbank sind da, aber TM startet nicht mehr - weil der FOS14 die Datenbank für kaputt hält.
Jetzt wollt Ihr die Datenbank aus dem Backup zurückspielen und stellt fest, dass der USB-Stick bei 20% einen Lesefehler hat.
"Ach prima, wir haben haben ja noch die Serversicherung vom Freitag."
Dumm nur, dass der Backup-Job seit zwei Monaten nicht mehr gelaufen ist, weil der Virenscanner eingegriffen hat wegen einer verdächtigen Datei.
"Wer hat die externe Platte von letzter Woche? Herbringen!"
Und dann steckt man das externe USB-Gehäuse "am Verbindungskabel hängend" an den PC, die alte HDD fängt an zu drehen, und dann rutscht das Kabel raus, die Platte fällt auf den Boden und sagt beim nächsten Anschließen nur noch "klick klick klick".
Worst Case? Ja.
Wenn sowas in der Mitte des Quartals passiert, sind 6 Wochen samt eingelesener Karten usw. verloren. Die Folgen sind mehrschichtig, muss ich nicht ausführen.
Warum Worst Case?
Nun, TM-Support wird sich die Installation anschauen. Man wird die Fehlermeldung betrachten und intern Rücksprache halten. Anschließend erfolgt der hilfreiche Tipp, die letzte Sicherung wieder einzuspielen. Mehr könne man nicht tun. Ja okay, die Antwort ist verständlich - mehr macht ein Second-Level-Supporter trotz aller Fähigkeit nicht. Da gibt es auch intern Grenzen der Zuständigkeit.
Also fragt man freundlich und gezielt nach dem potenziellen Rettungsanker, dem Tool "PTADMIN". Das ist die herstellerseitige Anwendung zur Diagnose und Reparatur dieses Datenbanktyps. Die Anwendung ist Teil des Entwicklerpakets für FastObjects und sollte CGM als Vertragspartner des Herstellers des Datenbanksystems zur Verfügung stehen. Auch hier gibt´s leider keine hilfreiche Reaktion. Kann ich in Grenzen nachvollziehen, weil CGM nicht einfach die Werkzeuge des Herstellers rausgeben kann.
Kurz: An diesem Punkt steht man mit dem Rücken zur Wand.
Also: Macht Backups. Prüft Backups. Nutzt mehrere Datenträger rotierend. Lagert Backups außerhalb (Verschlüsselung nicht vergessen!). Vor jedem Update: Backup machen. Der Spruch steht da nicht zum Spaß im ersten Fenster des TM-Updates.
Wie könnte es weitergehen?
1) Zunächst kann man sich fragen, ob die fehlende Verfügbarkeit von Recovery-Tools ein Risiko darstellt. Ob es ein erhöhtes Risiko darstellt, ein PVS mit einer herstellerseitig zugenagelten Datenbank-Architektur zu nutzen. Tipp: Mit Backup nicht wirklich. Aber ein ungutes Gefühl könnte man haben.
Hilft jetzt aber nicht weiter, ist was Grundsätzliches
2) Datenrettungsfirma: Auch die haben bei solch "exotischen" Dingen wie FastObjects ihre Mühen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die was retten können. Ich weiß, wozu diese Zauberer fähig sind. Allerdings weiß ich auch, dass die ihren berechtigten Tarif haben.
3) Support des Datenbankherstellers: Derzeit ist die HCL-Gruppe Eigentümer von Actian, bei denen z.B. NoSQL/FastObjects/Poet inzwischen liegen, seit sie Versant aufgekauft haben. Zu Actian gehört auch die Zen-Database, ebenfalls eine Geschmacksrichtung von SQL. Guter Laden.
-> Aktuell versuche ich, bei denen in einem ähnlich gelagterten Fall Hilfe zu bekommen. Sei es durch Bereitstellung des SDK mit dem PTADMIN drin (was sogar als Trial möglich ist, wenn man zahlender Kunde werden möchte - geht aber über den Vertrieb mit allem drum und dran), sei es durch kostenpflichtigen Support per Fernwartung etc.
4) Reverse Engineering, ggfs. zusammen mit Spezialisten aus der Branche.
Aufwendig, aufreibend, zeitintensiv... und am Ende hat man dann die Turbomed-Datenbank komplett "aufgemacht". Das würde dann ganz andere Dinge möglich machen. Gar nicht auszudenken, welche Statistikfunktionen möglich wären. Oder ein Vollexport. Nein, das WILL ich nicht machen, und das mache ich nicht.
Und dabei habe ich noch nicht einmal überlegt, wie das rechtlich zu sehen ist.
-> Man könnte natürlich argumentieren, dass TM einem nicht hilft, die teils im Klartext lesbare Datenbankdatei zu retten, die Daten aber dem Kunden gehören (wobei... da sind ja nicht nur die Praxisdaten drin?) und er Zugriff haben soll.
Wie auch immer: MACHT BACKUPS!
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Re: Macht Eure Datensicherung. Bei DB-Fehlern kann (will?!) CGM auch nicht helfen
Update zum konkreten Fall: Actian/HCL (Lizenzgeber FastObjects) nimmt nun Kontakt zu CGM auf.
Vorsorglich sei gesagt, dass das quasi normal ist, weil Actian es leichter haben kann, wenn sie die Strukturen der Datenbank kennen. Zudem ist es eine Frage der Vertraulichkeit -> Wenn Actian die Struktur und ggf. auch irgendwelche Besonderheiten erfährt, findet das auf industriellem Level zwischen Vertragspartnern statt -> Etwa so wie zwischen Zulieferer und Autohersteller.
Das ist ergebnisoffen und... lässt hoffen.
Bitte nicht daraus ableiten, dass Actian nun CGM irgendwie in der Pflicht sehen würde, Kundensupport für solche seltenen und wirklich unglücklich entstandenen Havarien zu leisten.
Vorsorglich sei gesagt, dass das quasi normal ist, weil Actian es leichter haben kann, wenn sie die Strukturen der Datenbank kennen. Zudem ist es eine Frage der Vertraulichkeit -> Wenn Actian die Struktur und ggf. auch irgendwelche Besonderheiten erfährt, findet das auf industriellem Level zwischen Vertragspartnern statt -> Etwa so wie zwischen Zulieferer und Autohersteller.
Das ist ergebnisoffen und... lässt hoffen.
Bitte nicht daraus ableiten, dass Actian nun CGM irgendwie in der Pflicht sehen würde, Kundensupport für solche seltenen und wirklich unglücklich entstandenen Havarien zu leisten.
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Re: Macht Eure Datensicherung. Bei DB-Fehlern kann (will?!) CGM auch nicht helfen
Wenn 3 Sicherungen geplant waren und keine funktioniert, dann stelle ich mir die Frage der Verantwortlichkeit.
Ich biete den Kunden die Übernahme der Verantwortung an, d.h. ich hafte persönlich dafür, dass eine Sicherung da ist – und dafür mache ich dann zwei unabhängige Sicherungen (ext. Platte und Proxmox Backup Server) und zusätzlich regelmäßige VM Snapshots. Allerdings kostet das monatlich Gebühren.
Einige Kunden wollen das nicht und die Verantwortung selbst übernehmen. Da habt ihr sie. Bitte. Dann lebt auch damit.
Der Aufwand steigt nun ins Unermessliche und die Stunden muss irgendwer zahlen; trotz Ungewissheit, dass am Ende überhaupt etwas zu Retten und – und die Verantwortung liegt hier dann meist nicht beim IT Dienstleister, sondern an den anderen Partnern. Die werden aber aufgrund ihrer Größe selten an den langen Ohren herangezogen.
Meist gibt es dann riesige Diskussionen über jene angefallenen Stunden; es gab ja schon vorher welche über geringen, monatliche Wartungskosten.
Ich biete den Kunden die Übernahme der Verantwortung an, d.h. ich hafte persönlich dafür, dass eine Sicherung da ist – und dafür mache ich dann zwei unabhängige Sicherungen (ext. Platte und Proxmox Backup Server) und zusätzlich regelmäßige VM Snapshots. Allerdings kostet das monatlich Gebühren.
Einige Kunden wollen das nicht und die Verantwortung selbst übernehmen. Da habt ihr sie. Bitte. Dann lebt auch damit.
Der Aufwand steigt nun ins Unermessliche und die Stunden muss irgendwer zahlen; trotz Ungewissheit, dass am Ende überhaupt etwas zu Retten und – und die Verantwortung liegt hier dann meist nicht beim IT Dienstleister, sondern an den anderen Partnern. Die werden aber aufgrund ihrer Größe selten an den langen Ohren herangezogen.
Meist gibt es dann riesige Diskussionen über jene angefallenen Stunden; es gab ja schon vorher welche über geringen, monatliche Wartungskosten.
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scottsdalegirl
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Re: Macht Eure Datensicherung. Bei DB-Fehlern kann (will?!) CGM auch nicht helfen
@FortiSecond
Was ist der Unterschied zwischen FOS 14 und 16 und was könnte es bedeuten, wenn man diesbezüglich eine Fehlermeldung erhält?
Dankesehr.
Was ist der Unterschied zwischen FOS 14 und 16 und was könnte es bedeuten, wenn man diesbezüglich eine Fehlermeldung erhält?
Dankesehr.
Viele Grüße
Scottsdalegirl
Scottsdalegirl
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Re: Macht Eure Datensicherung. Bei DB-Fehlern kann (will?!) CGM auch nicht helfen
Mhhh... humorvoll gesagt: Der Unterschied ist, dass es FOS 16 nicht gibt. FOS14 ist die aktuelle (und in TM genutzte) Version.scottsdalegirl hat geschrieben: ↑Dienstag 30. Juni 2026, 11:12 @FortiSecond
Was ist der Unterschied zwischen FOS 14 und 16 und was könnte es bedeuten, wenn man diesbezüglich eine Fehlermeldung erhält?
Dankesehr.
Die Fehlermeldung dürfte einen anderen Hintergrund haben. Wo taucht sie auf?
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Johnny
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Re: Macht Eure Datensicherung. Bei DB-Fehlern kann (will?!) CGM auch nicht helfen
Ja leider, das ist ein riesiges Geschäftsmodell geworden: PC und Daten.
Da schaufeln wir uns selbst das Grab! Laßt jetzt noch die Verschlüsselungen, die Zertifikate und die Paßwörter dazu nehmen und noch ein spezielles Paßwort, das nur zum Benutzer gehört und unabdingbar mit ihm gekoppelt ist. Da wird nur noch der Hersteller eingreifen können, für richtiges Geld und natürlich nur noch im Abomodell, das ist ja klar, schließlich muß doch die Sklaverei ordentlich, ohne daß es jemand erkennen kann, bewerkstelligt werden. Nicht wie damals mit richtigen Ketten. Heute ist alles digital, das digitale Gefängnis, die digitale Sklaverei!!!
Grrrüsse aus Kiel
Johnny
Da schaufeln wir uns selbst das Grab! Laßt jetzt noch die Verschlüsselungen, die Zertifikate und die Paßwörter dazu nehmen und noch ein spezielles Paßwort, das nur zum Benutzer gehört und unabdingbar mit ihm gekoppelt ist. Da wird nur noch der Hersteller eingreifen können, für richtiges Geld und natürlich nur noch im Abomodell, das ist ja klar, schließlich muß doch die Sklaverei ordentlich, ohne daß es jemand erkennen kann, bewerkstelligt werden. Nicht wie damals mit richtigen Ketten. Heute ist alles digital, das digitale Gefängnis, die digitale Sklaverei!!!
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Aleksandar
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Re: Macht Eure Datensicherung. Bei DB-Fehlern kann (will?!) CGM auch nicht helfen
Genau aus diesen Grund Versuche ich wo es nur geht zu Virtualisieren
vor den Updates wird Generell die Laufende Maschine Gesichert durch Export und Backup Tool
Zu dem mache ich einen Snapshot von der Laufenden VM
Erst dann gehe ich an die Updates und nach Server Neustart Antivirus Abschaltung usw. bei Medistar, Turbomed, usw. Werden diese Eingespielt
Dann kommen noch die Zusatztools welche ich meist selber Lade wie Impfdoc usw. Diese sind bei Turbomed Updates meist eh schon wieder veraltet, direkt vom Hersteller hat man meist die neusten Versionen.
Wenn nach einen Funktionstest alles OK ist (was ich nicht immer komplett beurteilen kann da nicht jede einzelne Funktion getestet wird)
Erst dann Lösche ich den Prüfpunkt (Snapshot)
Zur not habe ich dann immer noch 2 Separate Sicherungen
Klar hält der eine oder andere Kunde diese Zeit für unnötig, am ende ist Ihnen aber ein Funktionierendes System am liebsten.
vor den Updates wird Generell die Laufende Maschine Gesichert durch Export und Backup Tool
Zu dem mache ich einen Snapshot von der Laufenden VM
Erst dann gehe ich an die Updates und nach Server Neustart Antivirus Abschaltung usw. bei Medistar, Turbomed, usw. Werden diese Eingespielt
Dann kommen noch die Zusatztools welche ich meist selber Lade wie Impfdoc usw. Diese sind bei Turbomed Updates meist eh schon wieder veraltet, direkt vom Hersteller hat man meist die neusten Versionen.
Wenn nach einen Funktionstest alles OK ist (was ich nicht immer komplett beurteilen kann da nicht jede einzelne Funktion getestet wird)
Erst dann Lösche ich den Prüfpunkt (Snapshot)
Zur not habe ich dann immer noch 2 Separate Sicherungen
Klar hält der eine oder andere Kunde diese Zeit für unnötig, am ende ist Ihnen aber ein Funktionierendes System am liebsten.
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Frankolas
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Re: Macht Eure Datensicherung. Bei DB-Fehlern kann (will?!) CGM auch nicht helfen
Wir Ärzte leben dauernd mit Verantwortung, bei jeder Rezeptunterschrift greift die schon.ivenae hat geschrieben: ↑Donnerstag 25. Juni 2026, 05:38 Wenn 3 Sicherungen geplant waren und keine funktioniert, dann stelle ich mir die Frage der Verantwortlichkeit.
Ich biete den Kunden die Übernahme der Verantwortung an, d.h. ich hafte persönlich dafür, dass eine Sicherung da ist – und dafür mache ich dann zwei unabhängige Sicherungen (ext. Platte und Proxmox Backup Server) und zusätzlich regelmäßige VM Snapshots. Allerdings kostet das monatlich Gebühren.
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..........
Auch für unsere IT müssen wir immer haften, egal was ein IT Dienstleister da verspricht und im Ernstfall doch nicht halten wird.
Und Ja, wir leben schon ewig mit Datenverantwortung ( Papierakten sind dabei auch gemeint ), da haben Sie Ihre Wichtigkeit noch gar nicht für Ihre Kommerzialisierung entdeckt. Egal was sie hier rumschnacken, die letztliche Verantwortung bleibt beim Firmeninhaber ( hier Ärztin/Arzt ).
Herzliche Grüße
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Re: Macht Eure Datensicherung. Bei DB-Fehlern kann (will?!) CGM auch nicht helfen
Zwischenstand: "Es ist alles wieder gut".
Bericht folgt, sobald ich wieder Luft zum Atmen habe...
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Re: Macht Eure Datensicherung. Bei DB-Fehlern kann (will?!) CGM auch nicht helfen
Aber das ist doch kein Grund es schlecht zu machen.
Seit Handwerker so teuer sind und ich keinen Bock mehr auf Abhängigkeit habe, mache ich auch vieles selbst. Aber irgendwie kann ich bewerten, ob ich totalen Schmu mache, oder das Hand und Fuß hat.
Wenn von 3 Backups keines funktioniert, scheint da was kaputt zu sein. Und damit meine ich nicht das Backup.
Wenn ich etwas nicht kann, dann lasse ich das jemand anderen machen. Dazu ist Vertrauen in die Leistung des anderen nötig. Das ist das eigentliche Problem, wenn in der Welt nur noch Idioten herumrennen.
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Re: Macht Eure Datensicherung. Bei DB-Fehlern kann (will?!) CGM auch nicht helfen
Ja, so mache ich das auch. Klar kostet das, u.a. meine Zeit. Und die gibt´s nicht gratis, auch logo.ivenae hat geschrieben: ↑Donnerstag 25. Juni 2026, 05:38 Wenn 3 Sicherungen geplant waren und keine funktioniert, dann stelle ich mir die Frage der Verantwortlichkeit.
Ich biete den Kunden die Übernahme der Verantwortung an, d.h. ich hafte persönlich dafür, dass eine Sicherung da ist – und dafür mache ich dann zwei unabhängige Sicherungen (ext. Platte und Proxmox Backup Server) und zusätzlich regelmäßige VM Snapshots. Allerdings kostet das monatlich Gebühren.
Einige Kunden wollen das nicht und die Verantwortung selbst übernehmen. Da habt ihr sie. Bitte. Dann lebt auch damit.
Ein bissl Glücksspiel hat es sicher auch an Bord, aber als Dienstleister ist man - von harten Bedienungsfehlern durch den Kunden abgesehen - zugleich in der Position, einem Schaden vorzubeugen. Und ob ich nun "x Euro" für Wartung berechne oder aber "y Euro" für Backupmanagement mit dediziertem Speicher, ist eine Frage des Marketings (Was sieht der Kunde für eine konkrete Leistung/wie wichtig ist der Beibehalt -> "Am Backup sollte man nicht sparen") als auch eine Frage der Rückversicherung meinerseits bei Schadenfällen (Betriebshaftpflicht fragt nach Zuständigkeit) als auch eine Frage der Versicherungsbedingungen des Kunden bei seiner z.B. Cyberversicherung, die eben sowas voraussetzt. Manche Kunden würden vielleicht gar nichts bekommen, weil der Schutz gar nicht zum Tragen kommt mangels Beachtung der Voraussetzungen.
Abgesehen von einer Wirtschaftlichkeitsberechnung über n Jahre * Eintrittswahrscheinlichkeit * maximale Schadenhöhe geteilt durch Kosten * n Jahre sind ein ruhiger Schlaf und die Einhaltung der IT-Sicherheitsrichtlinien kaum monetär zu erfassen.
Und wenn doch was Schlimmes passiert - so wie beschrieben - lasse ich den Kunden trotzdem nicht im Regen stehen, logo.
Beispielzahlen, nur angelehnt an den aktuellen Fall:
Der direkte monetäre Schaden - ohne eventuelle Regresse und Bußgelder (Datenschutz) - mag nun von potenziellen 250k bei Totalverlust, 120k bei einem teilweise verlorenen Quartal auf am Ende 5k für die Rettungsleistungen sinken.
Was hätte ein Backupmanagement für 50, 100, 200 Euro mtl. gerettet? 115k? 245k? Viel mehr bei eventuellen Folge-Forderungen?
Oder wären die monatlichen Kosten lediglich gegen die 5k für den Aufwand aufgerechnet worden?
--> Nein, denn es war zu keinem Zeitpunkt gesichert, dass die Daten überhaupt gerettet werden konnten. Das war eher ganz knappes Glück im Unglück und der Hartnäckigkeit des Dienstleisters (in diesem Fall meineiner) geschuldet. Denn die ersten Aussagen nach einer Fernwartung entsprachen - berechtigterweise, da gehe ich voll mit - sprichwörtlich in etwa "Kein Backup - kein Mitleid!".
Für ein ordentliches Backupmanagement wären bei 100 Euro monatlich über 10 Jahre rund 12.000 Euro an Kosten entstanden. Und über 40 Jahre dann eben 48.000 Euro. Immer noch besser als das damit zu verhindernde Total-Desaster.
Dabei sind noch nicht berücksichtigt: Risiko mehrerer Krisen und das Entgegenhalten gesparter Zeit für eine vorsorgliche Komplettspiegelung z.B. bei Updates.
Wenn ich mir das so ansehe... verkaufe ich die Backup-Dienste unter Preis. Hmmm...
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Re: Macht Eure Datensicherung. Bei DB-Fehlern kann (will?!) CGM auch nicht helfen
100% Zustimmung, auch wenn ich es etwas diplomatischer formuliert hätte.ivenae hat geschrieben: ↑Mittwoch 12. August 2026, 02:47Aber das ist doch kein Grund es schlecht zu machen.
Seit Handwerker so teuer sind und ich keinen Bock mehr auf Abhängigkeit habe, mache ich auch vieles selbst. Aber irgendwie kann ich bewerten, ob ich totalen Schmu mache, oder das Hand und Fuß hat.
Wenn von 3 Backups keines funktioniert, scheint da was kaputt zu sein. Und damit meine ich nicht das Backup.
Wenn ich etwas nicht kann, dann lasse ich das jemand anderen machen. Dazu ist Vertrauen in die Leistung des anderen nötig. Das ist das eigentliche Problem, wenn in der Welt nur noch Idioten herumrennen.
3 defekte Backups: Ja, 1 x bemerkbarer aber unbemerkter Hardwarefehler (Backup in 10 Sekunden fertig), 1 x durch Monitoring verhinderbarer Fehler (Spiegelungs-HDD voll und mit defekten Sektoren), 1 x verhinderbares Herunterfallen nach dem Einstöpseln der externen Festplatte mit dem letzten Backup.
Wobei ich mich ärgere (an die eigene Nase fassend), dass ich nicht direkt hingefahren bin, sondern um Anschluss der Platte zur Wiederherstellung per Fernwartung gebeten habe. Auf die zwei Stunden Reaktionszeit und Anfahrt hätte man nicht verzichten dürfen. Die gebotene Vernunft hätte gesagt: "Finger weg von allem, was nach IT aussieht, nichts ein- oder ausschalten, nichts anfassen - bin gleich da!"
Naja... ist ja nochmal gutgegangen.
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