Kurzer Erfahrungsbericht: Turbomed unter Apple Silicon (VMWare Fusion)

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SFeu
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Kurzer Erfahrungsbericht: Turbomed unter Apple Silicon (VMWare Fusion)

Beitrag von SFeu »

Mir ist hier gastweise ein Mac mini M4 "zugelaufen", den wollte ich einmal mit Turbomed
"beglücken", das trieb mich schon immer um.
Früher hatte ich diverse (Intel)-Macs, bei denen Turbomed unter Parallels ordentlich und performant lief.
Genommen habe ich das (kostenlose) VMWare Fusion/Broadcom sowie die Windows 11 für ARM-iso.

Also: erstaunlicherweise läuft TM (die diversen runtime-Installationen erfordern ein Dutzend
Neustarts, irgendwo ploppte auch eine Fehlermeldung auf-die ignoriert wurde)...aber eeelend
langsam. Wirklich schneckenlahm. Und gemeint ist nur die Einzelplatzversion, ich könnte mir
vorstellen, dass die Server/Clientversionen von Turbomed mehr Zicken machen.
Dann kommt noch die nicht getestete KIM und die Officeanbindung.

Also empfehlen kann ich die Kombination nicht. Bliebe noch Parallels, da werden aber (bis auf den Preis)
meiner Meinung nach keine großen Unterschiede bestehen.
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FortiSecond
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Re: Kurzer Erfahrungsbericht: Turbomed unter Apple Silicon (VMWare Fusion)

Beitrag von FortiSecond »

Wow, das klingt richtig spannend (und nerdy). :-)

Technisch überlege ich mir gerade so:
- Der Mac (M4) virtualisiert ein Windows 11 ARM.
- Windows 11 ARM wiederum emuliert für TURBOMED und die ganzen Dienste die 32- und 64-Bit-Funktionen. -> Das ist ein Brett.
- Turbomed ist m.W. überwiegend 32-bittig, die Dienste dazu gemischt, FOS14 64-bit. Alles weitgehend Single-Threaded.

Erfahrung Snapdragon X Elite (also Win11 ARM auf einem Windows-ARM-Gerät) in solchen Fällen: Spielt bei diesen Voraussetzungen etwas oberhalb eines i5-9500T. Kein Vergleich zu der locker doppelten Performance, die der Snapdragon bei ARM-Code bei geringerem Stromverbrauch liefern kann.

Der M4 ist deutlich stärker, leidet aber wie der SDXE unter der Virtualisierung in Kombination mit der Emulation innerhalb des Windows ARM besonders schlimm unter der Einzelkern-Fokussierung von TM und FOS14. Bauch sagt: Mit Glück kommt das an einen i5-12xxx (Desktop) ran.
Vielleicht sind da noch manuelle Verbesserungen möglich durch Einstellungen an VMWare Fusion?

Auf jeden Fall: Coole Idee und danke für die Mühe, das überhaupt mal zu testen.
In der Gesamtbetrachtung wäre vermutlich Remoting auf einen Windows-Server (RDS) aus 2020 oder später sowohl ökonomisch als auch praktisch deutlich im Vorteil.
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