Datenverlust  [GELÖST]

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dr.ziemer

Datenverlust  [GELÖST]

Beitrag von dr.ziemer »

Nach unerklärlichem Datenverlust haben wir per "Rücksicherung" die Daten wiederhergestellt. Leider fehlten dann die Daten von 5 Arbeitstagen:
Ablauf: crash am 25.8. nach Server-Neustart; am 26.8. nach Systemreparatur Rücksicherung mit letzter vermeintlich fehlerfreien DS vom 25.8. vor crash; Ergebnis: System läuft wieder o.k. Daten vom 25.8. sind o.k. aber Daten vom 18.8.-24.8. fehlen. Somit erneute Rücksicherung mit DS vom 24.8., Ergebnis: alle Daten wieder da bis auf die vom 25.8. Techniker war jetzt aber nicht willens, die DS vom 25.8. nochmals per Rücksicherung einzuspielen, weil er befürchtete, die Daten vom 18.-24. erneut zu "zerschießen".
Meine Idee, die DS vom 25.8. woanders einzuspielen und sich die Patientenbegegnungen vom 25. auszudrucken, um sie händig dann einzugeben, scheitert daran, dass ich nicht schaffe meinen laptop mit Turbomed als Einzelplatzsystem einzurichten.
Wer kann helfen??
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Lazarus
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Re: Datenverlust

Beitrag von Lazarus »

Es dürfte mit dem Moduswechsel gehen
http://vondoczudoc-wiki.oblomov.de/doku ... hausbesuch
Bitte die ganze Zeile kopieren, Hyperlink geht nicht
rfbdoc
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Re: Datenverlust

Beitrag von rfbdoc »

Sie können intakte/geprüfte Datensicherungen ohne Angst beliebig oft rücksichern. Vor jeder Rücksicherung natürlich die Abfrage, ob die Datensicherung vor dem Rücksichern überprüft werden soll mit Ja beantworten.
Somit können sie auch ihre Datensicherung vom 25.8 auf ihrem Praxissystem rücksichern, die Leistungen vom 25.8. über die Tagesliste ausdrucken, anschliessend die ja offensichtlich intakte Datensicherung vom 24.8.in ihr Praxissystem rücksichern um dann manuell die Daten vom 25.8. nachzutragen wobei auch die Einträge im Kassenbuch manuell nachgetragen werden müssen. Nur am 25.8. eingelese KVK sind dann nicht vorhanden.

PS: Anleitungen zur Installation von TM, mit der auch Sie es schaffen können TM auf ihrem Laptop zu installieren gibt es allerdings hinreichend hier im Forum u.a. für Win7 unter http://vondoczudoc-wiki.oblomov.de/doku ... r_windows7 bzw für WinXp unter http://vondoczudoc-wiki.oblomov.de/doku ... inzelplatz
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wahnfried
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Re: Datenverlust

Beitrag von wahnfried »

rfbdoc hat geschrieben:Sie können intakte/geprüfte Datensicherungen ohne Angst beliebig oft rücksichern. Vor jeder Rücksicherung natürlich die Abfrage, ob die Datensicherung vor dem Rücksichern überprüft werden soll mit Ja beantworten.
Somit können sie auch ihre Datensicherung vom 25.8 auf ihrem Praxissystem rücksichern, die Leistungen vom 25.8. über die Tagesliste ausdrucken, anschliessend die ja offensichtlich intakte Datensicherung vom 24.8.in ihr Praxissystem rücksichern um dann manuell die Daten vom 25.8. nachzutragen wobei auch die Einträge im Kassenbuch manuell nachgetragen werden müssen. Nur am 25.8. eingelese KVK sind dann nicht vorhanden.

PS: Anleitungen zur Installation von TM, mit der auch Sie es schaffen können TM auf ihrem Laptop zu installieren gibt es allerdings hinreichend hier im Forum u.a. für Win7 unter http://vondoczudoc-wiki.oblomov.de/doku ... r_windows7 bzw für WinXp unter http://vondoczudoc-wiki.oblomov.de/doku ... inzelplatz
...man muß nicht ausdrucken und händisch eingeben, sondern es reicht, die PraxisDB mit den korrekten Daten bis 24.8. zu kopieren, sicherheitshalber das Original umbenennend sichern und die Kopie als "PraxisDB" benennen, dann die DaSi vom 25.8. zurücksichern, Hausbesuchsexport ("...nach Hausbesuch) für den ganzen 25.8. durchführen, dann die beiden PraxisDB umbenennend wieder austauschen (daß wieder die mit den Daten bis 24.8. aktiv ist) und dort den "Import NACH Hausbesuch" durch das Hausbesuchsmodul durchführen (die vorhin erzeugte Export-Datei wird dann zum Import angeboten).

Natürlich geht das mit einem moduswechselnden Client-Rechner noch eleganter, da man sich das Umbenennen der PraxisDB sparen kann (auf Server die aktuelle "bis 24.8.", auf Client im EP-Modus die DaSi vom 25.8. rücksichern, dann am Client im EP-Modus Hausbesuchsexport, TurboMed beenden und als Server-Client starten und damit gleich den Import nach Hausbesuch. Wenn alles o.k. ist: Datenspiegelung vom Server auf den Client, sofort ist er wieder auf dem Server-Stand).

Aber es geht mit den unterschiedlichen PraxisDB sogar praxisübergreifend, das heißt, ich kann beim gleichzeitigen Auswechseln von Lizenz und PraxisDB (und Umbenennen der gerade nicht aktiven...) sogar mal die eine und dann eine andere Praxis betreiben. Also geht das mit unterschiedlichen Versionen der gleichen Praxis an einem PC locker.

Grüsse, Wahnfried
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wahnfried
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Re: ohne Datenverlust

Beitrag von wahnfried »

p.s.: Mit dem Hausbesuchsexport/-import werden übrigens die KVK-Einlesedaten des exportierten Zeitraumes ebenfalls mit übertragen...

Wahnfried

Man sieht an dieser Schilderung, daß es wichtig ist, die geprüfte DaSi auch in Bezug auf das Funktionieren der Rücksicherung zu testen (am einfachsten durch regelmäßigen Import der Dasi am häuslichen Einzelplatz...) und immer etliche davon rückblickend parat zu haben. Die zusätzliche DatenSPIEGELUNG auf einen Client kann immer durch dortigen Moduswechsel auf Einzelplatz innerhalb weniger Minuten (TM beenden und als Einzelplatz neu starten) getestet werden. Dadurch wird das sofortige Weiterarbeiten im Einzelplatzbetrieb bei einem Server-crash möglich.

Für den Moduswechsel empfehle ich sein längerer Zeit die "radikal einfache Methode" von JR, wenn auch das Einrichten dieser Moduswechselmethode ein klein wenig mehr strategische Planung erfordert als das früher von mir propagierte Sytem mit einheitlicher Moduswechsel-Batch (ganz ohne Strategie beim Organisieren der verschiedenen Paare Lokal.ini/Global.ini geht es dabei aber auch nicht). Anleitung gibt es im WIKI für beide Methoden.

Übrigens kann ich die regelmäßige "Datenspiegelung im Betrieb" vom Server auf einige (möglichst mindestens 2) Client-Rechner nur empfehlen. Habe dies auch bereits Jemandem per geplante Tasks alle 2 Stunden im Wechsel auf zwei Client-Rechner automatisiert. Da kann dann kaum etwas passieren, selbst im schlimmsten Fall höchstens 2 Stunden Nacharbeit per Hausbesuchsmodul-Übertragung, die dann der "frischesten Datenbank" irgendwann im Nachhinein implementiert werden kann (oder eben vom "Ersatz-Server" - aus dem Client mit der frischesten Datenbank gebastelt - die seit dem Crash geleistete Arbeit zur Originaldatenbank nach-importiert, sobald diese im Original-Server wieder läuft...).

Eine gut durchdachte Sicherungsstrategie mit mehreren Ebenen kann im Falle eines Falles viel Streß ersparen. Auch zu solchen durchdachten Datensicherungsstrategien mit automatisiertem Umwidmen eines vorbereiteten Client-Rechners zum Ersatz-Server (Geigenberger) gibt es hier im Forum interessante Beispiele: z.B. http://www.vondoczudoc.de/viewtopic.php?f=11&t=2913 , oder auch dieses Konzept von Icer: http://www.vondoczudoc.de/viewtopic.php?f=11&t=3367

Wahnfried
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