TurboMed interne Datensicherung ausreichend? [GELÖST]
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GorGab
TurboMed interne Datensicherung ausreichend?
Hallo zusammen,
wir sichern derzeit die Turbomed-Daten "nur" mit der internen Datensicherung von Turbomed.
Mich würde interessieren ob das wirklich ausreichend ist.
Ich habe gelesen, dass viele sich mit eigenen Scripten weiterhelfen.
Ist das wirklich nötig, wird bei der Turbomed-Datensicherung (Dokumente etc.) nicht alles mitgesichert?
Wo sind die Vor-, und Nachteile? Unabhänig von der Sicherung im laufenden Betrieb.
Viele Grüße
GorGab
wir sichern derzeit die Turbomed-Daten "nur" mit der internen Datensicherung von Turbomed.
Mich würde interessieren ob das wirklich ausreichend ist.
Ich habe gelesen, dass viele sich mit eigenen Scripten weiterhelfen.
Ist das wirklich nötig, wird bei der Turbomed-Datensicherung (Dokumente etc.) nicht alles mitgesichert?
Wo sind die Vor-, und Nachteile? Unabhänig von der Sicherung im laufenden Betrieb.
Viele Grüße
GorGab
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Stefan
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Re: TurboMed interne Datensicherung ausreichend? [GELÖST]
Hallo GorGab,
da die TM-interne Spiegelung teilweise erlahmt nutzen viele im Forum ein selbst gestricktes Skript zur Spiegelung der Daten.
Dabei werden die Daten(PraxisDB, Dokumente, ...) auf eine Arbeitsstation gespiegelt, die bei Auswahl des Servers in kurzer Zeit
zum neuen Server gemacht werden kann(Grundeinstellungen).
Den Vorteil des Sicherns im laufenden Betrieb kennen Sie ja schon.
da die TM-interne Spiegelung teilweise erlahmt nutzen viele im Forum ein selbst gestricktes Skript zur Spiegelung der Daten.
Dabei werden die Daten(PraxisDB, Dokumente, ...) auf eine Arbeitsstation gespiegelt, die bei Auswahl des Servers in kurzer Zeit
zum neuen Server gemacht werden kann(Grundeinstellungen).
Den Vorteil des Sicherns im laufenden Betrieb kennen Sie ja schon.
Gruß
Stefan
Stefan
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rfbdoc
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Re: TurboMed interne Datensicherung ausreichend?
Die Tm eigene Sicherung ist nach meiner Einschätzung sicher, die Dokumentensicherung kommt aber bald zeitlich an ihre Grenzen.
Wenn Sie viele Dokumente, Bilder, PDFs im System haben, die sie täglích sichern müssen, wird die TM-Sicherung sehr zeitaufwändig (bleibt aber trotzdem sicher).
Daher führen viele Nutzer insbesondere die Dokumentensicherung nicht mehr über die TurboMed Sicherung aus.
Das Spiegeln auf lokale Festplatten im Netz oder auch auf USB-Festplatten ist deutlich schneller -aber eben nicht ohne Risiko (wenn sie eine versehentlich geleerte Quelle spiegeln ist anschliessend auch das Ziel leer... )
Sicherungsvorschläge gibt´s reichlich in diesem Forum.
Auch wir "sichern" die Dokumente nur über Spiegelung (Stichwort robocopy /mir) auf lokale Festplatten im Praxisnetz und zusätzlich auf eine USB-Platte, die zu Hause regelmässig auf einen separaten Rechner/Laptop zurückgespiegelt wird. Mir persönlich reicht das als Sicherheit aus. Die PraxisDB sichern wir über TM mit derzeit noch erträglichem Zeitaufwand.
Wenn Sie viele Dokumente, Bilder, PDFs im System haben, die sie täglích sichern müssen, wird die TM-Sicherung sehr zeitaufwändig (bleibt aber trotzdem sicher).
Daher führen viele Nutzer insbesondere die Dokumentensicherung nicht mehr über die TurboMed Sicherung aus.
Das Spiegeln auf lokale Festplatten im Netz oder auch auf USB-Festplatten ist deutlich schneller -aber eben nicht ohne Risiko (wenn sie eine versehentlich geleerte Quelle spiegeln ist anschliessend auch das Ziel leer... )
Sicherungsvorschläge gibt´s reichlich in diesem Forum.
Auch wir "sichern" die Dokumente nur über Spiegelung (Stichwort robocopy /mir) auf lokale Festplatten im Praxisnetz und zusätzlich auf eine USB-Platte, die zu Hause regelmässig auf einen separaten Rechner/Laptop zurückgespiegelt wird. Mir persönlich reicht das als Sicherheit aus. Die PraxisDB sichern wir über TM mit derzeit noch erträglichem Zeitaufwand.
R.F.B.
- wahnfried
- Beiträge: 3180
- Registriert: Freitag 13. Januar 2006, 23:46
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Re: TurboMed/Datensicherung/Datenspiegelung
Hallo rfbdoc,rfbdoc hat geschrieben:Die Tm eigene Sicherung ist nach meiner Einschätzung sicher, die Dokumentensicherung kommt aber bald zeitlich an ihre Grenzen.
...
Das Spiegeln auf lokale Festplatten im Netz oder auch auf USB-Festplatten ist deutlich schneller -aber eben nicht ohne Risiko (wenn sie eine versehentlich geleerte Quelle spiegeln ist anschliessend auch das Ziel leer... )
bitte nicht die unterschiedlichen Spiegelungsmethoden über einen Kamm scheren:
Spiegelung per xcopy löscht nix altes, kann aber gerade geöffnete Dateien nicht spiegeln und bricht dadurch ab. Da aber selten die gleichen Dokumente bei aufeinanderfolgenden Spiegelungen weiterhin geöffnet sind, geht das "Abgebrochene" dann beim nächsten Spiegeln durch die Spiegel-Befehle auf den Spiegelungsort.
Sie meinen mit "...ist anschließend auch das Ziel leer..." die Robocopy-Option "/mir", man kann aber robocopy auch ohne "/mir" befehligen. Robocopy geht rascher als xcopy.
Dann bitte im Thread nicht Sicherung mit Spiegelung verwechseln. Die per TMAdmin eingeleitete Daten-SPIEGELUNG (ob separat oder bei Praxisbetrieb) ergänzt die TurboMed-interne Daten-SICHERUNG, ersetzt sie aber nicht. Letztere kann allenfalls durch die Arbeit anderer Backup-Programme ersetzt werden, die eine Verifizierung beinhalten.
Wenn man allerdings hört, daß Sicherungsdateien aus der TurboMed-internen Datenspiegelung durchaus nicht immer rücksicherungsfähig sind (und welche Dramen passieren, wenn sowas nicht klappt...), kann man nur hoffen, daß JEDER auf mehreren Säulen sichert und spiegelt. Und die Funktionsfähigkeit der Sicherungsdateien immer wieder auf einem Einzelplatz prüft! Die Spiegelung kann sofort mittels Moduswechsel auf dem Client geprüft werden.
Wenn ich allerdings für die tägliche TurboMed-interne Sicherung (durch die früher als ich die Praxis verlassenden MFA...) meine Arbeit beenden soll, um danach TurboMed neu zu starten, wurmt mich das.
Also wird dann eben von der MFA per TMAdmin gespiegelt, damit ich weiterarbeiten kann (dies läuft z.T. auch als geplanter Task alle paar Stunden auf einem anderen Client ab). Die TurboMed-interne SICHERUNG macht dann die-/derjenige, der als letzter das Licht ausmacht.
Grüsse, Wahnfried
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JueHof
- Beiträge: 70
- Registriert: Samstag 1. August 2009, 11:46
- 17
Re: TurboMed interne Datensicherung ausreichend?
Hallo miteinander,
ich führe bei mir nur die TM-Spiegelung der PraxisDB am Ende des Arbeitstages auf einen Client selbst durch (Zeitaufwand bei schnellem Switch+Netzwerk ca. 3 min).
Die TM-eigene Sicherung (PraxisDB, Dokumente und Briefe) läuft dann am (USV-gesicherten) Server auf eine ZipREV mit 120GB-Wechselplatten (1 pro Wochentag) selbsttätig über Nacht, so dass es mir dann egal ist, wie lange sie dauert, ich muss den Prozess ja nur anstossen (Zeitaufwand dafür incl. Plattenwechsel ca. 4 Minuten).
Als zusätzliche TM-unabhängige Sicherheitskomponente erfolgt dann ebenfalls nachts und vollständig automatisiert eine Sicherung der Server-Festplatten (und damit der TM-Inhalte) über Acronis Advanced Server auf eine externe 1TB-Festplatte (einmal pro Woche vollständig, dazwischen inkrementell).
Sollte reichen, bei geringem Zeitaufwand. Einzig die Sicherung im laufenden Betrieb fehlt, aber das Risiko gehe ich ein.
VG, J. Hofmann
ich führe bei mir nur die TM-Spiegelung der PraxisDB am Ende des Arbeitstages auf einen Client selbst durch (Zeitaufwand bei schnellem Switch+Netzwerk ca. 3 min).
Die TM-eigene Sicherung (PraxisDB, Dokumente und Briefe) läuft dann am (USV-gesicherten) Server auf eine ZipREV mit 120GB-Wechselplatten (1 pro Wochentag) selbsttätig über Nacht, so dass es mir dann egal ist, wie lange sie dauert, ich muss den Prozess ja nur anstossen (Zeitaufwand dafür incl. Plattenwechsel ca. 4 Minuten).
Als zusätzliche TM-unabhängige Sicherheitskomponente erfolgt dann ebenfalls nachts und vollständig automatisiert eine Sicherung der Server-Festplatten (und damit der TM-Inhalte) über Acronis Advanced Server auf eine externe 1TB-Festplatte (einmal pro Woche vollständig, dazwischen inkrementell).
Sollte reichen, bei geringem Zeitaufwand. Einzig die Sicherung im laufenden Betrieb fehlt, aber das Risiko gehe ich ein.
VG, J. Hofmann
- wahnfried
- Beiträge: 3180
- Registriert: Freitag 13. Januar 2006, 23:46
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- Wohnort: Braunschweig
Re: TurboMed interne Datensicherung: Medienwechsel
...bei den elend langsamen ZIP-Disketten-Sicherungen (intern TurboMed...) und den Sicherungen auf USB-Stick sind - im Gegensatz zur Sicherung auf mobilen und internen Festplatten - die Medien vor der Prüfung der Datensicherung zu entfernen, dies zu bestätigen und nach dem erneuten EInlegen des Mediums dies erneut zu bestätigen.
Dadurch läuft die Sicherung nicht automatisch ab. Jemand muß für diese Aktion dableiben.
Denkt daran, daß durch die Verwendung des Hitachi-Filter-Treibers ein definierter USB-Stick als Festplatte angesprochen werden kann, wodurch dieses Entfernen und Wiedereinlegen des Speichermedium nicht erforderlich ist.
siehe: http://www.vondoczudoc.de/viewtopic.php?p=15640#p15640
Grüsse, Wahnfried
Dadurch läuft die Sicherung nicht automatisch ab. Jemand muß für diese Aktion dableiben.
Denkt daran, daß durch die Verwendung des Hitachi-Filter-Treibers ein definierter USB-Stick als Festplatte angesprochen werden kann, wodurch dieses Entfernen und Wiedereinlegen des Speichermedium nicht erforderlich ist.
siehe: http://www.vondoczudoc.de/viewtopic.php?p=15640#p15640
Grüsse, Wahnfried
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GorGab
Re: TurboMed interne Datensicherung ausreichend?
Danke für die vielen Antworten.
Derzeit scannen wir noch keine Dokumente, deswegen hatten wir wohl bei der Sicherung kein Performance-Problem.
Wenn ich aber höre, dass es bei der TM-internen (Rück-)Sicherung-Probleme geben kann, bekomme ich schon ein paar Bauchschmerzen.
Dann bin ich eher dafür bei der TM-internen Sicherung die Dokumente nicht mitzusichern und dann zusätzlich noch einmal einen Datenbank-Dump und zusätzlich die Dokumente extern zu sichern.
Wobei ich dann auch theoretisch die TM-interne Sicherung nicht mehr bräuchte.
Denn sichern würde erst dann, wenn TM runtergefahren wurde -> Wir nutzen den Server auch gleichzeitig als Arbeitsstation.
Eine Sicherung über Nacht auf ein NAS o.ä. finde ich nicht so gut, wenn die Praxis über Nacht abbrennt oder eingebrochen wird, dann sind auch diese Daten weg.
Derzeit scannen wir noch keine Dokumente, deswegen hatten wir wohl bei der Sicherung kein Performance-Problem.
Wenn ich aber höre, dass es bei der TM-internen (Rück-)Sicherung-Probleme geben kann, bekomme ich schon ein paar Bauchschmerzen.
Dann bin ich eher dafür bei der TM-internen Sicherung die Dokumente nicht mitzusichern und dann zusätzlich noch einmal einen Datenbank-Dump und zusätzlich die Dokumente extern zu sichern.
Wobei ich dann auch theoretisch die TM-interne Sicherung nicht mehr bräuchte.
Denn sichern würde erst dann, wenn TM runtergefahren wurde -> Wir nutzen den Server auch gleichzeitig als Arbeitsstation.
Eine Sicherung über Nacht auf ein NAS o.ä. finde ich nicht so gut, wenn die Praxis über Nacht abbrennt oder eingebrochen wird, dann sind auch diese Daten weg.
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Frankolas
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Re: TurboMed interne Datensicherung ausreichend?
Ich glaube, wir haben seit der Einführung der elektronischen Dokumentation ein " übertriebenes" Sicherheitsbedürfnis.
Wenn früher bei der Papierdokumentation eine Praxis abgefackelt ist, dann waren auch alle Dokumentationen weg, oder ?
Ich sichere mit der TM-Internen Sicherung einmal täglich die Praxis-DB und einmal täglich die Dokumente der letzten 2 Tage.
Das kann man so in den Grundeinstellungen einstellen.
Einmal in der Woche, Freitags, mache ich eine Komplett-Sicherung der Platte, hier mit Time-Machine von Apple, da
mein TM in einer VM unter Mac-OS-X läuft.
Das reicht mir.
Mit den Rücksicherungen von der TM-Sicherung hatte ich nie Probleme, und ich experimentiere viel an meinem PC zu Hause
in TM herum, wobei ich auch oft rücksichern muss.
Wenn früher bei der Papierdokumentation eine Praxis abgefackelt ist, dann waren auch alle Dokumentationen weg, oder ?
Ich sichere mit der TM-Internen Sicherung einmal täglich die Praxis-DB und einmal täglich die Dokumente der letzten 2 Tage.
Das kann man so in den Grundeinstellungen einstellen.
Einmal in der Woche, Freitags, mache ich eine Komplett-Sicherung der Platte, hier mit Time-Machine von Apple, da
mein TM in einer VM unter Mac-OS-X läuft.
Das reicht mir.
Mit den Rücksicherungen von der TM-Sicherung hatte ich nie Probleme, und ich experimentiere viel an meinem PC zu Hause
in TM herum, wobei ich auch oft rücksichern muss.
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