Wir sind 2 Ärzte, 1 Gynäkologe und meine Wenigkeit als Allgemeini.
Zuvor wollen wir nach der Pleite mit Medistar das System erstmal auf Herz und Nieren testen. Details im Text.
Die Anlage besteht aus nur 2 Rechnern:
- "Server" am Empfang, Windows 2000 Prof., 2 GHZ Single- CPU, 1 GB RAM
- Laptop im Behandlungszimmer, 1, 4 GHz Celeron, Windows 2000 Prof.
Vielleicht hat ein erfahrener Kollege aus einer PG Antwort auf folgende Fragen:
1. Kann man bei der Installation etwas falsch machen?
Ich habe wie bei der Installation für einen Arzt zunächst die Demo- CD am "Server" als Einzelplatz aufgespielt.
Dann die FastObjects.exe als Dienst eingerichtet, anschließend am Laptop die Demo als Arbeitsstation aufgespielt.
Nun Ersatz der bintab.dat durch die Testversion für 2 Musterärzte, die mir der Vertriebspartner freundlicherweise kreiert hat. (Hätte man vorher Turbomed 1x starten müssen?)
Beim Start von Turbomed kommen zunächst einige Abfragen wegen der nötigen Datenbankanpassung. Ich habe den bisherigen Dr. Mustermann durch Manfred Mustermann aus der neuen bintab.dat ersetzen lassen, seine Musterfrau wurde neu angelegt.
Ich habe die Eignen Listen duplizieren lassen, d.h. für jeden Arzt sollte nun (noch nicht getestet) die Möglichkeit bestehen, diese für sich anzupassen.
Dann kam die Frage nach dem Tageskennwort, welches der Vertriebspartner leider nicht beigelegt hatte- das Forum hier machte es aber möglich.
Turbomed läuft nun nach Wiederherstellung der Systemzeit einwandfrei.
Ist bis hierher erstmal alles richtig, oder sind Fallstricke zu beachten? Speziell die Duplizierung der Eignen Listen: nötig oder nicht?
2. Grundaufbau des Systems
Wenn ich richtig orientiert bin, schreiben beide Ärzte in die gleiche Datenbank.
Wie unterscheidet das System, welcher Arzt grade eine Eingabe macht? Die Nutzerverwaltung regelt ja nur die Rechte für die Zugriffe.
- Wie werden neue Chipkarten dem richtigen Arzt zugeordnet?
- Wie hält Turbomed die Abrechnungsdaten auseinander?
3. Switchen zwischen den Ärzten
Beim ersten Start mußte ich auswählen, welcher Arzt startet. Kann ich davon ausgehen, daß dann alle Eintragungen immer auf diesen Arzt laufen?
Wie erfolgt das Switchen zum andren Kollegen, wenn z.B. die Empfangsdame mal eben beim Telefonieren etwas nachsehen oder ein Folgerezept vom andren Kollegen ausstellen muß?
4. Labor- DFÜ
Dies ist der Hauptgrund für den Umstieg: Medistar produziert nach Wechsel des Arztes und versehentlichem erneuten Einlesen der DFÜ- Daten totalen Schwachsinn, der einen in Teufels Küche bringen kann:
die weiterbestehende DFÜ- Datei des andren Kollegen wird nämlich irgendwem zugordnet und ins Krankenblatt geschrieben.
Erst nach Durchführung der eignen DFÜ (mit separatem Zugang zum Labor, also eignen Postfächern) wird diese lokale Datei überschrieben.
Paßt man hier nicht auf wie ein Luchs, kann man sich schon in den Knast abmelden. Medistar bietet auch Abhilfe: ein Praxisgemeinschafts- Modul für schlappe 1.300, wahrscheinlich excl. MWSt. und Installation und Aufschlag auf die Wartungskosten.
Das ist uns zu blöd und für meinen Kollegen der Hauptgrund, zu Turbomed zu wechseln.
Wie läuft diese Labor- DFÜ in einer Turbomed- Praxisgemeinschaft?
- Brauche ich überhaupt 2 getrennte Postfächer im Labor, oder reicht die Zuordnung der Daten (und Leistungsziffern!) per Laborkartennummer aus?
- Ist die Datenzuordnung absolut zuverlässig?
Es wird mir sicherlich noch mehr einfallen, wäre für Antworten allerdings schon mal dankbar.