Gekauftes Datensicherungsprogramm oder Freeware?
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piccolo1108
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Gekauftes Datensicherungsprogramm oder Freeware?
Auf meinem Server läuft symantec Backup, eine teure gekaufte Version, mit der ich Streamerbandsicherungen durchführe. Nun habe ich zufällig z.B. Personal Backup 5 als Freeware entdeckt und sichere damit parallel und glaube, damit das gleiche Ergebnis zu erzielen. Benötigt man also für den nächsten Server überhaupt eine teuer erkaufte Version eines Backup-Programms oder tut es ein Freeware-Programm genau so ???
Re: Gekauftes Datensicherungsprogramm oder Freeware?
Ohje, Backup ist wieder so 'ne Religionsfrage...
Grundsätzlich muß man natürlich kein teures Programm kaufen. Allerdings sucht man sich Sicherungssoftware am besten in erster Linie zuerst nach Funktion und dann nach Preis aus.
Wenn beides zusammenfällt (entspricht Anforderungen und kostet nichts), ist das natürlich der Idealfall.
Außerdem gibt es noch zu beachten, daß viele der "freien" Backupprogramme eigentlich nur privat kostenlos eingesetzt werden dürfen.
Zuerst muß man sich aber überlegen, wie und was und wohin man sichern will:
Vollautomatisch zu bestimmten Zeiten oder per Hand?
Datei- oder blockbasiertes Backup (Image)?
Auf Streamer, externe Platte, NAS?
Vollsicherung, inkrementell (jede weitere Sicherung nach Vollsicherung nur Änderungen zur letzten Sicherung) oder differentiell (jede weitere Sicherung nach Vollsicherung beinhaltet die Änderungen seit dieser)?
Benachrichtigung/Sicherungsbericht per Mail gewünscht?
EIn dateibasiertes Sicherungsprogramm, daß eigentlch alle funktionalen Anforderungen erfüllt und komplett (auch für den gewerblichen Einsatz) kostenlos ist, ist z.B. Cobian Backup.
Es stellt daher im Endeffekt die etwas schönere/professionellerer Alternative zu den hier im Forum oft genannten robocopy-Skriptlösungen dar
Grundsätzlich muß man natürlich kein teures Programm kaufen. Allerdings sucht man sich Sicherungssoftware am besten in erster Linie zuerst nach Funktion und dann nach Preis aus.
Wenn beides zusammenfällt (entspricht Anforderungen und kostet nichts), ist das natürlich der Idealfall.
Außerdem gibt es noch zu beachten, daß viele der "freien" Backupprogramme eigentlich nur privat kostenlos eingesetzt werden dürfen.
Zuerst muß man sich aber überlegen, wie und was und wohin man sichern will:
Vollautomatisch zu bestimmten Zeiten oder per Hand?
Datei- oder blockbasiertes Backup (Image)?
Auf Streamer, externe Platte, NAS?
Vollsicherung, inkrementell (jede weitere Sicherung nach Vollsicherung nur Änderungen zur letzten Sicherung) oder differentiell (jede weitere Sicherung nach Vollsicherung beinhaltet die Änderungen seit dieser)?
Benachrichtigung/Sicherungsbericht per Mail gewünscht?
EIn dateibasiertes Sicherungsprogramm, daß eigentlch alle funktionalen Anforderungen erfüllt und komplett (auch für den gewerblichen Einsatz) kostenlos ist, ist z.B. Cobian Backup.
Es stellt daher im Endeffekt die etwas schönere/professionellerer Alternative zu den hier im Forum oft genannten robocopy-Skriptlösungen dar
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nmndoc
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Re: Gekauftes Datensicherungsprogramm oder Freeware?
Hallo piccolo1108,
wenn Sie BackupExec ohnehin schon gekauft haben - wofür dann ein anderes Sicherungsprogramm.
Und nein - die beiden sind keinesfalls gleichwertig! Ersteres ist ein profesionelles Progamm und letzteres offenbar eher für ganz einfache Anforderungen. Die Liste/Begründung genau würde hier wohl zu umfangreich werden, aber nur mal als Hinweis
- Unterstützte Betriebssysteme
- Streamer ünerhaupt unterstützt (habe nicht den Eindruck)
- Schattenkopie nicht unterstützt - damit dürfte dann auch die Sicherung von geöffneten Dateien entfallen
- ODER - Zitat:
Das Programm ist dazu gedacht, die persönlichen Daten der täglichen Arbeit zu sichern, d.h. Dokumente, Quelltexte, Bilder etc. [...]
Eine Sicherung von Systemdateien ist mit Personal Backup nicht möglich (genauer gesagt: Die Sicherung der meisten Dateien funktioniert zwar, das Zurückspeichern führt aber nicht zu einem lauffähigen System).
wenn Sie BackupExec ohnehin schon gekauft haben - wofür dann ein anderes Sicherungsprogramm.
Und nein - die beiden sind keinesfalls gleichwertig! Ersteres ist ein profesionelles Progamm und letzteres offenbar eher für ganz einfache Anforderungen. Die Liste/Begründung genau würde hier wohl zu umfangreich werden, aber nur mal als Hinweis
- Unterstützte Betriebssysteme
- Streamer ünerhaupt unterstützt (habe nicht den Eindruck)
- Schattenkopie nicht unterstützt - damit dürfte dann auch die Sicherung von geöffneten Dateien entfallen
- ODER - Zitat:
Das Programm ist dazu gedacht, die persönlichen Daten der täglichen Arbeit zu sichern, d.h. Dokumente, Quelltexte, Bilder etc. [...]
Eine Sicherung von Systemdateien ist mit Personal Backup nicht möglich (genauer gesagt: Die Sicherung der meisten Dateien funktioniert zwar, das Zurückspeichern führt aber nicht zu einem lauffähigen System).
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piccolo1108
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Re: Gekauftes Datensicherungsprogramm oder Freeware?
Ist denn eigentlich das allabendliche Sichern mit den Streamerbändern noch zeitgemäß? Auch weiß ich nicht, ob ich dem Gedanken glauben schenken kann, ob es überhaupt möglich ist, im Falle eines Falles über eine Datensicherung DAS GESAMTE System wieder herzustellen. Das funktioniert doch meines Wissens nur dann, wenn ich die Sicherung genau auf diesem Server, auf dem die Sicherung gemacht worden ist, wieder herstelle. Schmiert mir der Server aber ab und es muss ein neuer her, ist doch dann die ganze Streamersicherung nicht viel wert. Ist es da nicht sinnvoller, die PraxisDB ständig als Sicherung z.B. über USB-Stick oder externe Festplatte zu sichern, dazu noch die Dokumente, mehr braucht man doch offensichtlich gar nicht, dann werden diese beiden Komponenten auf den neuen Server gespielt und alles müsste wieder laufen. Oder irre ich mich da?
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nmndoc
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Re: Gekauftes Datensicherungsprogramm oder Freeware?
Ich kenne es so:piccolo1108 hat geschrieben:Ist denn eigentlich das allabendliche Sichern mit den Streamerbändern noch zeitgemäß? Auch weiß ich nicht, ob ich dem Gedanken glauben schenken kann, ob es überhaupt möglich ist, im Falle eines Falles über eine Datensicherung DAS GESAMTE System wieder herzustellen. Das funktioniert doch meines Wissens nur dann, wenn ich die Sicherung genau auf diesem Server, auf dem die Sicherung gemacht worden ist, wieder herstelle. Schmiert mir der Server aber ab und es muss ein neuer her, ist doch dann die ganze Streamersicherung nicht viel wert. Ist es da nicht sinnvoller, die PraxisDB ständig als Sicherung z.B. über USB-Stick oder externe Festplatte zu sichern, dazu noch die Dokumente, mehr braucht man doch offensichtlich gar nicht, dann werden diese beiden Komponenten auf den neuen Server gespielt und alles müsste wieder laufen. Oder irre ich mich da?
An einer Station auf Stick/SD-Card wir von der Helferin die PraxisDB via Turbomed gesichert (zB um ggf mit der Hotline einfacher eine Rücksicherung o.ä. machen zu können).
Unabhängig davon, wird der gesamte Server abends/nachts gesichert.
Ob/wie/was Sie mit Ihrer Art zu sichern wiederherstellen können, hängt natürlich davon ab, was/wie Sie sichern (ggf. mit welchen Optionen). zB haben Sie eine Bare-Metal-Option oder nicht? Mit den Einstellungen / Handhabung Ihrer Backup-Software können sollten Sie sich schon vertraut machen.
So oder so sichern Sie eben (hoffentlich) auf die Bänder wesentlich mehr als auf Ihre Sticks (und können dann problemlos einzelne Dateien oder auch die komplette TM-Installation wiederherstellen).
Mal eben schnell mit TM die Dokumente mitsichern ... viel Spaß. in den Praxen die ich kenne hat der Ordner gerne mal ~20-40 GB (dh wäre von Hand wohl langsam + ggf teuer, wenn man 5x64GB USB-Sticks kaufen will)
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Frankolas
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Re: Gekauftes Datensicherungsprogramm oder Freeware?
Mir ist mein Server schon einmal " abgeschmiert", d.h. die Festplatte gab den Geist auf.
Ich sichere immer täglich die Praxis-DB und die Dokumente 1x pro Woche auf eine externe HD.
In den Grundeinstellungen kann man das so einstellen, dass die Dokumente nur der letzten Woche gesichert werden.
Damals habe ich die Praxis dann einfach für einen Tag dicht gemacht, bin in den M-Markt gegangen, und habe mir einen neuen PC geholt.
Dann wurde TM neu als Server installiert,zurückgesichert, Drucker und die andere Peripherie neu eingerichtet und fertig.
Hat mich einen Tag gekostet und am Abend dann ne Flasche Sekt.
Viele machen viel zuviel Aufhebens um die Datensicherung. Es wird doch eigentlich bei TM schon alles mitgeliefert.
Ich muss aber auch sagen, dass ich nur eine kleine Einzelpraxis habe. Einen PC habe ich als Server eingerichtet und 2 als Clients.
Herzliche Grüße
Ich sichere immer täglich die Praxis-DB und die Dokumente 1x pro Woche auf eine externe HD.
In den Grundeinstellungen kann man das so einstellen, dass die Dokumente nur der letzten Woche gesichert werden.
Damals habe ich die Praxis dann einfach für einen Tag dicht gemacht, bin in den M-Markt gegangen, und habe mir einen neuen PC geholt.
Dann wurde TM neu als Server installiert,zurückgesichert, Drucker und die andere Peripherie neu eingerichtet und fertig.
Hat mich einen Tag gekostet und am Abend dann ne Flasche Sekt.
Viele machen viel zuviel Aufhebens um die Datensicherung. Es wird doch eigentlich bei TM schon alles mitgeliefert.
Ich muss aber auch sagen, dass ich nur eine kleine Einzelpraxis habe. Einen PC habe ich als Server eingerichtet und 2 als Clients.
Herzliche Grüße
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Johnny
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Re: Gekauftes Datensicherungsprogramm oder Freeware?
Hallo,
sichere auch mit Symantec backup /recovery (nennt sich jedes Jahr etwas anders = Marketingverwirrungspolitik von Symantec) entspricht eigentlich Norton Ghost (gibt es jetzt wohl auch nicht mehr bzw unter einem anderen Namen wie Symantec Desktop backup). Bei den verschieden Versionen sind eben bestimmte Feature an bzw abgeschaltet.
Sichere damit täglich inkrimentell und 1x pro Woche startet ein neuer Datenpunkthauptsatz, alles vollautomatisch bei mir auf ein NAS. Kann selbstverständlich auch auf eine externe Festplatte/USB gesichert werden. Nach Möglichkeit stelle ich eine Wiederherstellungfestplatte über das Netzwerk auf einem anderen PC auf einem externe Laufwerk mit herausnehmbar Festplatte wieder her (Läuft leider nicht vollautomatisch, vielleicht bräuchte man dafür eine der professionelleren Versionen von Symantec) . Diese kann ggf bei einem Festplattencrash am Server dann einfach eingeschoben werden (1x in 15 Jahren tatsächlich passiert).
Zusätzlich sichere ich aber auch täglich mittels TM eigenem Sicherungsystem die TM-Datenbank, Zusatzdaten und Dokumente auf eine externe Festplatte, die ich ab und zu zu Hause auf mein dort installiertes TM-System rücksichere. Das sichern der Dokumente mit der TM-Sicherung dauert doch nun bei 15 GByte etwas lange, so daß ich nun überlege einfach den Ordner über robocopy inkrimentell auch auf die externe Festplatte zu sichern (mache ich bereits jetzt zusätzlich auf das NAS).
Barmetal reecoveer soll mit Symantec auch gehen, Ist mir aber damit alleine jedoch nicht gelungen. Habe zusätzlich dazu Paragon Festplatttenmanger genommen und damit konnte ich wiederholt aus dem Symantec recovery die Festplatte auch auf einem neuem PC wiederherstellen.
Gruß aus Kiel
Johnny
sichere auch mit Symantec backup /recovery (nennt sich jedes Jahr etwas anders = Marketingverwirrungspolitik von Symantec) entspricht eigentlich Norton Ghost (gibt es jetzt wohl auch nicht mehr bzw unter einem anderen Namen wie Symantec Desktop backup). Bei den verschieden Versionen sind eben bestimmte Feature an bzw abgeschaltet.
Sichere damit täglich inkrimentell und 1x pro Woche startet ein neuer Datenpunkthauptsatz, alles vollautomatisch bei mir auf ein NAS. Kann selbstverständlich auch auf eine externe Festplatte/USB gesichert werden. Nach Möglichkeit stelle ich eine Wiederherstellungfestplatte über das Netzwerk auf einem anderen PC auf einem externe Laufwerk mit herausnehmbar Festplatte wieder her (Läuft leider nicht vollautomatisch, vielleicht bräuchte man dafür eine der professionelleren Versionen von Symantec) . Diese kann ggf bei einem Festplattencrash am Server dann einfach eingeschoben werden (1x in 15 Jahren tatsächlich passiert).
Zusätzlich sichere ich aber auch täglich mittels TM eigenem Sicherungsystem die TM-Datenbank, Zusatzdaten und Dokumente auf eine externe Festplatte, die ich ab und zu zu Hause auf mein dort installiertes TM-System rücksichere. Das sichern der Dokumente mit der TM-Sicherung dauert doch nun bei 15 GByte etwas lange, so daß ich nun überlege einfach den Ordner über robocopy inkrimentell auch auf die externe Festplatte zu sichern (mache ich bereits jetzt zusätzlich auf das NAS).
Barmetal reecoveer soll mit Symantec auch gehen, Ist mir aber damit alleine jedoch nicht gelungen. Habe zusätzlich dazu Paragon Festplatttenmanger genommen und damit konnte ich wiederholt aus dem Symantec recovery die Festplatte auch auf einem neuem PC wiederherstellen.
Gruß aus Kiel
Johnny
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