Berichte scannen

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Berichte scannen

Beitragvon aliwoka » Mo 29. Nov 2004, 10:49

hallo, ich habe in der praxis neuerdings einen scanner installiert und moechte berichte zu den patienten einscannen, hat damit jemand erfahrung und kann mir sagen, wie die bereichte mit den patienten verknuepft werden und wo man die am besten abspeichert (im tm verzeichnis auf server oder gehts auch anderswo)?
ausserdem habe ich einen drucker mit zwei einzuegen, kann mir jemand sagen, wie ich den zweiten schacht uber tastenkuerzel ansprechen kann?
danke
aliwoka
 
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Einscannen

Beitragvon Timo Beil » Mo 13. Dez 2004, 18:47

Hallo,
die Möglichkeit, Arztbriefe und Befunde einzuscannen, war für mich einer der wesentlichen Gründe auf Turbomed-Windows umzusteigen.
Das Scannen geht ganz einfach.
Das Zielverzeichnis legt das Programm automatisch fest in \TurboMed\Dokumente\Video.
Das muss man ändern, wenn man von einem anderen Arbeitsplatz einscannt, sonst finden die anderen Rechner das Dokument nicht.
Das Zielverzeichnis läßt sich ändern unter Sonstiges -> Grundeinstellungen -> Verzeichnisse -> TurboMed -> Dokumente -> Pfad.
An allen Arbeitplätzen muss man auf dieses Verzeichnis verweisen.
Das Einscannen geht nun so:
in der Karteikarte (F3) klickt man in der untersten Leiste auf das Symbol mit dem Fotoapparat.
Dann öffnet sich ein neues Fenster.
Hier klickt man auf Datei und dann auf Bild scannen.
Der Rest erklärt sich von selbst.
In der Karteikarte erscheint nun neben dem heutigen Datum ein kleiner Fotoapparat (Typ) und der Eintrag "Bild:", den man nun noch editieren kann, z.B. "CT-Befund Schädel".
Klickt man auf den kleinen blauen Punkt am Ende des Eintrages, so öffnet sich sofort das eingescannte Bild.

Gruß
T.B.
Timo Beil
 
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Beitragvon Andreas » Mo 13. Dez 2004, 20:28

Hallo,
den ersten Teil Ihrer Frage hat Herr Beil wunderbar erklärt, nun zum zweiten Teil:
Einen Tastaturkürzel gibt es meines Wissens nicht, jedoch ist das trotzdem kein Problem.
- In TurboMed können Sie jedem Formular einen Drucker zuweisen (Wenn Sie das Formular vor sich sehen->[Strg][E] drücken->'Ausdruck' wählen-> 'Drucker zuweisen').
- Jetzt installieren Sie unter Windows Ihren Drucker (ja den Gleichen) noch einmal.
- Unter 'Eigenschaften->Geräteeinstellungen' wählen Sie beim neu installierten Treiber (wird mit der Ergänzung 'Kopie' angezeigt) den 2. Schacht als Quelle
- Nun noch TurboMed sagen, wie oben beschrieben, welchen Drucker (bzw. Schacht) er nutzen soll zum Ausdruck.
- Fertig

Falls noch Fragen sind, her damit...

Andreas
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berichte scannen

Beitragvon aliwoka » So 19. Dez 2004, 09:42

Hallo,

das ist wirklich toll, wie schnell man kompetente antworten bekommt. Vielen Dank, ich hoffe ich kann auch mal jemanden helfen.
Weiss jemand, wie man mit einem Stapelscanner ein Bündel an Berichten einscannt und dann den Patienten zuordnet?

Gruss und schoene Weihnachten an alle!
Wolfgang
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Beitragvon Geigenberger » So 19. Dez 2004, 11:19

... alle Befunde in einen definierten Ordner einscannen. Und dann von der elektronischen Karteikarte aus in die jeweilige Karteikarte einfügen.

Der 'definierte Ordner' muß im Netzwerk freigegeben sein.

Viele Grüße und einen schönen verschneiten 4. Adventssonntag!

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Druckerschacht

Beitragvon uro_fs » Do 30. Dez 2004, 10:51

Hallo aliwoka,

den Drucker ein zweites Mal installieren (Name z.B. Drucker-Schacht2), bei Drucker-Eigenschaften, den zweiten Schacht als Standard auswählen.
In Formular mit STRG-E Drucker-SChacht2 als Standard zuweisen.
So wird automatisch der richtige genommen.

fs
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bildtypen

Beitragvon aliwoka » Di 4. Jan 2005, 14:42

Hallo,
erstmal allen ein Gutes 2005!

Wenn ich Berichte scanne, erhalten ich jpg-Dateien, die von TM als Bild abgelegt werden und der typ ist nicht mehr aenderbar. Ist das so vorgesehen, oder kann man eingesc. Berichte auch als Berichte ablegen. Bei Doc-Dateien klappts ja auch.

Vielen Dank für die Antworten.
aliwoka
 
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bilder

Beitragvon aliwoka » Do 6. Jan 2005, 11:56

Hallo,
ich geb die antwort mal selbst, wenns einen anderen auch interessiert, ich hab nämlich eine stellungnahme von TM:
ein eingescannter bericht ist ein bild und wird grundsaetzlich als bild abgespeichert.
ich finds zwar zwecks der uebersicht schade aber vielleicht ist das ein verbesserungsvorschlag.
noch einen schoenen feiertag an alle, die ihn haben.
gruss
wolfgang
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Bild als JPEG

Beitragvon Dieric » So 9. Jan 2005, 21:45

Der Sinn dieser Art, Bilder zu speichern, liegt wohl in der Dokumentensicherung, damit die Inhalte wetestgehernd nicht maipuliert werden können.
Dieric
 

Briefe einscannen

Beitragvon Roland_Colberg » Mi 12. Jan 2005, 22:11

Ich scanne seit ca. 6 Monaten alle Briefe ein, verwende allerdings nicht die in TM integrierte Scanlösung, da ich die dort verwendeten Dateiformate (zuerst nur jpg, mittlerweile auch Mulitpage-Tiff) nicht für optimal halte.

Stattdessen scanne ich über das vielen Scannern beiliegende Paperport-Programm. Dort werden die Briefe wahlweise als Einzelseiten oder auch als Stapel auf dem Programm-Desktop angezeigt, und zwar mit einer gut erkennbaren Vorschau (großes Thumbnail). Als Dateiformat verwende ich PDF wegen der kompakten Dateigröße (ca. 20-50 kB für eine A4-Seite bei 300 DPI s/w) und dem universell verfügbaren Anzeigeprogramm. Tipp: Version 7 des Acrobat Reader startet wieder deutlich schneller als die Vorversionen!

Auf diesem Desktop kann man die eingescannten Seiten dann noch beliebig sortieren, arrangieren und auch mit Kommentaren/Markierungen versehen.

Die pdf-Dateien lassen sich dann direkt per drag-and-drop in die F3-Karteikarte ziehen und dort noch mit einem passenden Zeilenkommentar versehen (mache ich selbst, bei der Gelegenheit lese ich dann auch den Brief). Die Zeilenart lässt sich beliebig ändern.

Genauso verfahre ich auch mit eingegangenen Faxen, die mir von Faxserver gleich als pdf-Attachment in einer mail angeliefert werden (Linux machts möglich).

Enthält der Brief bedeutsame farbige Abbildungen (z.b. Endo-Fotos), kann die betreffende Seite ggf. nochmal in Farbe eingescannt werden, aus diesem scan schneide ich dann nur das Bild heraus und schiebe es in Paperport noch in den Textscan hinein.

Wenn Ihnen jemand erklärt, angesichts der heutigen Festplattengrößen spiele die Größe dieser Dateien keine Rolle mehr: denken Sie immer auch an die notwendige Datensicherung. Ich habe hochgerechnet, dass ich jedenfalls auf Jahre mit einer einzigen DVD auskommen werde.
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Re: Briefe einscannen

Beitragvon thor » Sa 2. Apr 2005, 20:19

Roland_Colberg hat geschrieben:.....
Die pdf-Dateien lassen sich dann direkt per drag-and-drop in die F3-Karteikarte ziehen und dort noch mit einem passenden Zeilenkommentar versehen (mache ich selbst, bei der Gelegenheit lese ich dann auch den Brief). Die Zeilenart lässt sich beliebig ändern.
.......


Hallo Kollegen, zu diesem Vorgehen habe ich eine Frage. Ist es möglich, daß man die Datei im Explorer gleich in die Karteikarte verschieben kann ? Im Moment müßte ich (also eigentlich meine Frau und das ist das eigentliche Problem (:-))) die Datei 1. öffnen, 2. lesen, 3. schließen, 4. "drag-and-droppen" und 5. dann noch im Ursprungsverzeichnis löschen.
Für eine effizienter Idee bin ich dankbar !!!!

Gruß Thor
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PDF-Dateien in Karteikarte

Beitragvon Roland_Colberg » Sa 2. Apr 2005, 20:58

Hallo Thor,

das manuelle Löschen der Ursprungsdatei könnten uns nur die Turbomed-Programmierer ersparen :wink:, z.B. mittels Shift-Drag-and-drop. Vielleicht ein Fall für wunsch@turbomed.de?

Wir haben jetzt folgenden Ablauf eingeführt:

1. Helferin scannt Brief ein (Paperport)
2. Zieht pdf in die Karteikarte des Patienten
3. Setzt diesen Patienten mit Shift-F12 auf spezielle "Wartezimmerliste" (neue Arztbriefe)
4. Wechselt wieder in Paperport und löscht dort das pdf
5. Scannt nächsten Brief ein usw.

Eingehende Faxe werden vom PC automatisch in diesem Paperport-Verzeichnis als pdf gespeichert, somit ist der Ablauf für die Helferin ähnlich (Schritt 2-4), sie muss in diesem Fall allerdings das pdf kurz öffnen, um den Patienten zuzuordnen.

Ich schaue regelmäßig in die o.g. Wartezimmerliste (wichtig: automatisches Löschen der Patienten an allen Stationen ausschalten!) und kann dann im Sprechzimmer die Briefe lesen.
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Re: PDF-Dateien in Karteikarte

Beitragvon thor » So 3. Apr 2005, 10:44

Roland_Colberg hat geschrieben:....
Wir haben jetzt folgenden Ablauf eingeführt:

1. Helferin scannt Brief ein (Paperport)
2. Zieht pdf in die Karteikarte des Patienten
3. Setzt diesen Patienten mit Shift-F12 auf spezielle "Wartezimmerliste" (neue Arztbriefe)
4. Wechselt wieder in Paperport und löscht dort das pdf
5. Scannt nächsten Brief ein usw.
.....



Hallo und vielen Dank für die rasche Antwort !
Ist sicher eine praktikable Variante, vielleicht gibt es ja auch noch eine Möglichkeit, die Optionen für das Wartezimmer (automatisch löschen) spezifisch zu ändern.
Wir sind gerade am Wochenende TAG X und installieren fleißig das neue System. Ab Montag kommen die Spezialisten und jeder Handschlag wir teuer. Aber es ist schon lustig. Wenn man die Sonoanbindung, dank der Forumtipps hier, mit Hardwareeinbau in 25 min zum laufen bekommt und das Angebot dafür 400 € waren, ist die Konsequenz: Kollegen, wir sollten umschulen !

Gruß Thor :twisted:
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Scannen zum 100. x

Beitragvon lapins » Do 7. Apr 2005, 17:08

Seit dez 2003 scannen wir und sind durch viele Höhen & Tiefen und durch viele verständnisvolle aber auch verständnislose Rückfragen und Antworten bei TM Kiel durch.

1) an Timo Beil ... warum umständlich mit Maus auf Foto?

f3 und dann strg alt i scanned sofort

2) Bildgrösse Bildtypen:Scannen von 1-2 Seitenbriefen

Für sw Briefe
nehmen wir im TWAIN setup des scanners 240dpi und SW Text.
das ist in 2 Profilen laptext / laptext gespeichert und alles andere ausser lapjpg s.u. ist gelöscht.sonst kommt die Helferind durcheinander.
Übergabe an TM das TIF format.
In TM wirds ohne Komprimieren abgesichert.
Dazu muss man 1x das automatisch speichern AUSSCHALTEN und Wieder einschalten und im dropdown wo jpg drin steht das tif format auswählen.
danach funktioniert es monatelang mit tif
esc drucken genügt, Automatisch speichern ist angehakt
fertig

ABER dann ist das Bild 100-600 kb gross.

von Zeit zu Zeit starte ich das Program Thumbs+ (sowas wie AC/DC nur mit Barbeitung) und fahre im Batch über alle TIF's . danach sind sie ohne sichtbaren Qualitätsverlust so 20-60 kb / Seite gross.

Farbbilder

Das läuft ähnlich Fertiges TWAIN Profil lapjpg + lapjpg (farbe, genauigkeit usw je nach scanner werden ausgewählt

Beim Speichern in TM hatten wir temporär ein Problem.
Man muss "speichern unter" wählen und jpg auswählen. Turbomed\dokumentevideo.. sollte da vorbelegt sein wars aber in letzter Zeit nicht. da mußte man das 1x pro Sitzung einstellen.

Beim Komprimieren gilt ähnliches wie bei tif Dateien

3) Drucken und Ansehen

JPG Druck aus TM (anfangs kannten wir TIF -"Bilevel" also S/W nicht ) war problembeladen:

- Scalierung auf Seite ging nicht. Gedruckt wurde ins linke obere Eck
- außerdem schaut ein jpg sw Druck wie ausgekotzt aus und ist dem image einer modernen Arztpraxis nicht zuträglich. Bei jpg gibt es einen unnötigen Grau-Schleier, bei tif nur ein paar Punkte.
- beim Ansehen gibt es in TM nur absolute ZOOM oder "an Fenstergröße" anpassen. Wie Dumm??!! Je nach Scanngenauigkeit ist dann jedes Bild verschieden groß. Fenstergröße wärs ja, wenn wir 27 Zoll BS hätten , nur sind unsere BS 8-10 Zoll kleiner. Den MS Standard wie in WORD "An Fensterbreite anpassen" sucht man vergeblich.

Zum Ansehen und Drucken wird daher bislang immer noch die externe Bildverarbeitung Thumbs+ verwendet. (siehe Grundstellung) , wenn auch die neuen Funktionen in TM wie "beibehalten des Seitenfocus" und des Zooms interessant wären.. Was aber total uninteressant ist, sind die nervigen Hinweise bezüglich Speichern oder nicht und Bildverdoppelungen wenn man einmal versehentlich am Bild was verändert. (Wer schmiert schon auf Briefen herum, die er vielleicht für das VA 2 Wochen ausdrucken soll?)


Scannen langer Berichte (ab 2-3 Seiten) zB BFA Reha-Romane

Reha Romane spannen wir ermangels eines eigenen Multipagescanners in den Officejet 700 und senden an unser PC-Fritz-Fax (internes Fax). Von Dort wird die SFF Datei (Fax-genauigkeit) per drag und drop in die Kartei übernommen und im Fritz-Fax Eingang gelöscht.
An jedem Platz ist Fritzfax (ohne Karte) installiert. Es gibt nur 1Kartei Zeile / je Reha-Bericht, egal wieviele Seiten der hat.

-Externe Faxe werden ebenso übernommen aber nicht gelöscht, sondern alle Jahre "archiviert."


Last not least- Wohin mit Originalen?

Zum Schreddern fehlt uns da noch der Mut Ich weiss auch nicht, wie die Rechtslage im Krisenfall tatsächlich aussieht (weiss das jemand?)

. Wir schreiben vor dem Scannen zB "S 7.4.05" unter das Datum des Briefes auf das Original und legen es nach Datum in einen Scanordner. Die iOrdner verschwinden demnächst im Keller. Neue Karteikarten gibt es keine mehr .

Also viel Glück beim Scannen, in der Hoffnung,
dass sich auch der Papierbrief durch email irgendwann verfüchtigt.

R Lapins
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Dokumente Scannen

Beitragvon Gast » Do 7. Apr 2005, 18:22

Servus zusammen,

eine Anmerkung zum Thema "Wohin mit den Originalen" nach dem Enscannen.
Ich versehen jedes Dokument VOR dem Einscannen mit einer fortlaufenden Nummer (z.B. mit einem Paginierstempel).

Die Originale wandern dann der Reihe nach in eine große Kiste, die irgendwo im Keller verschwindet. Auf Grund der Nummer kann im
Bedarfsfall jedes Dokument schnell gefunden werden.
Da ich als Server einen eigenen PC (ohne Bildschirm und Tastatur, kein Arbeitsplatz) mit 2 Raid-0-Festplatten verwende
(so geht das Arbeiten auf allen Stationen wirklich schnell), ist natürlich täglich neben der Praxisdatensicherung die Spiegelung der Dokumente wichtig. Das geht am schnellsten mit dem kostenlosen Microsoft-Tool robocopy.
Mit dem Befehl robocopy C:\Turbomed\Dokumente K:\Dokumente /MIR werden immer nur die neuen Dokumente auf die Platte K (anderer Rechner) in das Verzeichnis Dokumente kopiert; das dauert selbst an Tagen, in denen ich viel einscanne, nur Sekunden.

Grüße T.B.
Gast
 

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