Neuer Kartenleser ZEMO - Fehler in TurboMed 11.4.1. ???

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arno.grote
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Neuer Kartenleser ZEMO - Fehler in TurboMed 11.4.1. ???

Beitrag von arno.grote »

Hallo!

Habe mir einen ZEMO Kartenleser über DocCheck gekauft, heute kam dann folgende E-Mail:
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Sie haben kürzlich ein eGK Lesegerät geliefert bekommen. Da es mit der Software
TURBOMED zu Problemen kam, möchten wir Ihnen folgende Informationen zukommen
lassen:
Wegen eines Fehlers in der aktuellen TURBOMED Version 11.4.1 gibt es eine
geänderte Installationsanleitung (Seite 4). Dies betrifft Sie nur, falls das Gerät
an einem seriellen Anschluss betrieben werden soll, oder Sie Probleme mit den Einlesen von Karten
haben.

Anleitungen zu den betroffenen Lesegeräten finden Sie unter der Internetadresse
http://de.shop.doccheck.com/eGK-Installationshinweise/ oder folgen Sie den Links
im weiteren Verlauf der Mail.

Zemo VML-GK1/ GK2

Stellen Sie zunächst sicher, dass die passenden Treiber von der dem Gerät
beiliegenden CD installiert wurden.
Link zur Treiberaktualisierung:
http://www.zemo.de/medical/produkte/vml ... Treiber_CD
_VML-GK.pdf

Nun können Sie das Gerät in Betrieb nehmen.
Die aktuelle Installationsanleitung finden Sie hier:
http://www.zemo.de/medical/produkte/vml ... 11_4_1.pdf
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Von dem, der dies nicht für sich behalten wollte, Arno Grote. :shock:
Arno Grote
Kinderarzt
Allergologie - Naturheilverfahren
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Kühl, Telse
Beiträge: 231
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Re: Neuer Kartenleser ZEMO - Fehler in TurboMed 11.4.1. ???

Beitrag von Kühl, Telse »

Hallo,

die Aussage der Zemo GmbH für das Kartenlesegerät HID - Omnikey 8751 e-Health, dass die TurboMed-Version 11.4.1 einen Fehler enthalte, ist falsch.
Richtig ist, dass mit der Version 11.4.1 ausschließlich die DLL für den LAN-Betrieb des Gerätes ausgeliefert werden konnte. Mit dem kommenden Quartalsupdate 12.1.1. wird zusätzlich die DLL für den seriellen Betrieb übernommen.
Die Anleitung der Zemo GmbH verweist auf die Verwendung einer DLL des Kartenlesegeräteherstellers Ingenico Healthcare (ORGA 6041). Der Betrieb des Omnikey 8751 e-Health mit dieser DLL führt zu einem unvorhergesehenen Programmverhalten, unter anderen zu Performance-Problemen.

Bitte führen Sie beim Einsatz des Omnikey 8751 e-Health daher die nachfolgend beschriebenen Änderungen durch:

- Installation der mitgelieferten Treibersoftware für den seriellen Betrieb. (Muss beim Setup ausgewählt werden)
- Übernahme der „ct8751com.dll“ aus dem Verzeichnis „$:\Windows\System32\“ oder „$:\Windows\SysWOW64\“ in das Verzeichnis „$:\TurboMed\Programm\CTAPI\“
- Bearbeitung des Eintrags für das Omnikey 8751 e-Health LAN in der Datei „Kartenleser.ini“ in dem Verzeichnis „$:\TurboMed\Programm\CTAPI\“.
Der Eintrag muss wie folgt aufgeführt sein:

[Omnikey 8751 e-Health LAN]
CTApiName=ct8751com.dll
Formular=KartenLeseGeraeteEinstellung.tmf

- Programmneustart von TurboMed
- Einrichtung des Omnikey 8751 in den Eigenschaften unter „Lesegeräte ohne Konnektor“. In dem Fenster für Einstellungen des Gerätes wird nun als „CTApiName:“ die „ct8751com.dll“ aufgeführt.
- Einrichtung des Gerätes als „KVK-Lesegerät“ im Modus „MKT+“ in den Grundeinstellungen unter dem Punkt KVK-Leser.
Viele Grüße,
Telse Kühl
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wahnfried
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Re: Omnikey 8751 und das Umgehen mit Informationen...

Beitrag von wahnfried »

Ramm, Telse hat geschrieben:die Aussage der Zemo GmbH für das Kartenlesegerät HID - Omnikey 8751 e-Health, dass die TurboMed-Version 11.4.1 einen Fehler enthalte, ist falsch.
Richtig ist, dass mit der Version 11.4.1 ausschließlich die DLL für den LAN-Betrieb des Gerätes ausgeliefert werden konnte. Mit dem kommenden Quartalsupdate 12.1.1. wird zusätzlich die DLL für den seriellen Betrieb übernommen.
Liebe Frau Ramm,

eigentlich ging es arno.grote ja um das Zemo VML-GK1/GK2, dazu wird aber gar kein Fehler oder Problem beklagt. Zur Frage des Information über die Anbindung des Omnikey 8751:

Das Thema "eGK-Lesegerät einrichten" ist ja in der Gebrauchsanweisung für TurboMed prinzipiell gut beschrieben, jedoch ist da kein Hinweis enthalten, daß dort nur die LAN-Version für das Omnikey 8751 enthalten ist. Der Eintrag in der Liste hinzufügbarer Geräte weist zwar den Zusatz "LAN" auf, hier überschätzt TurboMed allerdings die EDV-Durchblick-Qualitäten der meisten Anwender erheblich, wenn man voraussetzt, daß dies von Jedem als zwingendes Merkmal gelesen würde. Schließlich dürften bei soviel Durchblick in EDV einige hier gestellte Fragen nach Lesen des Abschnittes "eGK" in der TurboMed-Gebrauchsanweisung erst gar nicht entstanden sein...

So eine wichtige Information hätte also in eine allgemeine Mail-Mitteilung von TurboMed an die Anwender gehört (wenn schon nicht in der Gebrauchsanweisung drin..., aber selbst dann...), wie auch die unten zitierte Lösung.

Ramm, Telse hat geschrieben:Die Anleitung der Zemo GmbH verweist auf die Verwendung einer DLL des Kartenlesegeräteherstellers Ingenico Healthcare (ORGA 6041). Der Betrieb des Omnikey 8751 e-Health mit dieser DLL führt zu einem unvorhergesehenen Programmverhalten, unter anderen zu Performance-Problemen.
Wenn dann Zemo eine Lösung herausgefunden hat, ist das für etliche Anwender eine echte Hilfe und die Frage, ob da Performance-Verluste auftreten, ist verglichen mit der ggfs. Nicht-Einlesemöglichkeit von Chipkarten (= Organisations-Desaster in der Praxis) unerheblich.

Ramm, Telse hat geschrieben:Bitte führen Sie beim Einsatz des Omnikey 8751 e-Health daher die nachfolgend beschriebenen Änderungen durch:

- Installation der mitgelieferten Treibersoftware für den seriellen Betrieb. (Muss beim Setup ausgewählt werden)
- Übernahme der „ct8751com.dll“ aus dem Verzeichnis „$:\Windows\System32\“ oder „$:\Windows\SysWOW64\“ in das Verzeichnis „$:\TurboMed\Programm\CTAPI\“
- Bearbeitung des Eintrags für das Omnikey 8751 e-Health LAN in der Datei „Kartenleser.ini“ in dem Verzeichnis „$:\TurboMed\Programm\CTAPI\“.
Der Eintrag muss wie folgt aufgeführt sein:

[Omnikey 8751 e-Health LAN]
CTApiName=ct8751com.dll
Formular=KartenLeseGeraeteEinstellung.tmf

- Programmneustart von TurboMed
- Einrichtung des Omnikey 8751 in den Eigenschaften unter „Lesegeräte ohne Konnektor“. In dem Fenster für Einstellungen des Gerätes wird nun als „CTApiName:“ die „ct8751com.dll“ aufgeführt.
- Einrichtung des Gerätes als „KVK-Lesegerät“ im Modus „MKT+“ in den Grundeinstellungen unter dem Punkt KVK-Leser.
Schön, wenn TurboMed nun eine bessere Lösung herausgefunden hat. Diese wurde sicherlich ohne Häme auch an Zemo kommuniziert? Auf der TurboMed-Homepage habe ich dazu nix gefunden, insofern wäre m.E. eine rasche Rundmail dazu erforderlich.

Da gibt es ja auch noch mehr Punkte, die zu kommunizieren wären? Mir fällt ganz spontan die Mahnungs-Sache bei abweichendem Rechnungsempfänger ein, wozu im entsprechenden Thread zwar ein Kommentar Ihrerseits existiert, aber die Frage, ob das auch das Update 11.4.1. betrifft, noch nicht geklärt ist - hier wäre eine aktive Kommunikation von Seiten TurboMed nicht nur hilfreich, sondern notwendig. Schließlich halten sich schon Einige mit dem Einspielen von TurboMed-Updates seit langem zurück, bis Erkenntnisse über die Unschädlichkeit eines Updates aufkommen.

Durch Ignorieren solcher Fragen von Seiten TurboMed (...zugegeben: im letzten Jahr durch Ihr Teilnehmen an den Forum-Diskussionen etwa tausend Prozent besser geworden...) könnte der Eindruck entstehen, daß nicht nur die Programmierer, sondern auch die Qualitätssicherung bei TurboMed die Komplexizität des Programmes nicht mehr so ganz überschauen können. Dazu ergibt sich dann die Frage, ob das an TurboMed-internen Entwicklungsprojekten selbst liegt, an den KVB-Vorgaben oder an Umbaumaßnahmen bei der Umsetzung von Vorgaben der CompuGroup? Für letzteres spräche, daß es bei anderen Compugroup-Praxisprogrammen durchaus ähnliche Mißstimmungen gibt - die Mahnungs-Malaise scheint mir aber eher TurboMed-intern zu sein.

Dabei ist mir klar, daß einige Probleme bei Weiterentwicklungen erst im Praxisbetrieb auffallen. Dazu wäre dann die Frage erlaubt, ob das Spektrum an Test-Praxen breit genug gestreut ist zwischen hoch-aufmerksamen Normal-Anwendern mit breiter Benutzung von Zusatz-Features bis hin zu Anwendern, die zwar nur einen Teil des TurboMed-Umfanges nutzen, jedoch auch mal auf die Idee kommen, ein Problem pragmatisch oder durch Probieren zu lösen - und dann auch noch die Frage, wie die Test-Praxen solches untereinander und mit TurboMed kommunizieren.

Viele Grüsse, Wahnfried
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