TurboMed Preispolitik - aus der Sicht von TurboMed
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- Geigenberger
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TurboMed Preispolitik - aus der Sicht von TurboMed
Hallo,
TurboMed wird sich offiziell hier nicht an der Diskussion beteiligen. Herr Hübner hat mir aber gestattet, seine Sicht der Dinge, die er mir in einer persönlichen e-mail dargelegt hat, hier zu veröffentlichen:
Alfons Geigenberger
<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<
TurboMed wird immer preisfair sein und bleiben – Das kann ich gerne versprechen.
Eine Preisstabilität zu versprechen bei den aktuellen Perspektiven wie HzV, bzw. der „Atomisierung“ bei der ärztlichen Abrechnung wäre unternehmerisch geradezu fahrlässig.
Fakt ist, dass die HÄVG-Lizenzgebühr für Kern/Prüfmodul 1:1 weitergeht. Bei den € 15,- pro Monat ist das anders. Das ist für TurboMed und muss auch so sein. 50% der Anrufer aktuell an der Hotline beziehen sich auf das Thema HzV-Bayern. Die häufigsten Fragen sind: Welche Ziffer darf/muss ich wie nebeneinander, usw. abrechen, demnach alles Fragen zum HzV-Regelwerk also eigentlich ein Job der HÄVG oder der HzV-Vertragspartner. Die 2-häufigste Frage ist der nach –wie brenne ich eine CD? Auch das ist eine Frage zu Windows im allgemeinen. Sie sehen, hier muss in qualifizierte Menschen, deren Job es ist zu helfen, investiert werden. – Wie das, wenn alles kostenfrei dabei sein soll? Bei TurboMed wird es immer etwas mehr für den Preis geben als bei Wettbewerbern. Und schauen Sie alleine mal das Thema der Preiserhöhung. TurboMed liegt trotz der Erhöhung monatlich niedriger als ein sogar werbefreies Programm, geschweige denn Programme mit Pharmawerbung – Finde ich eigentlich schon beachtenswert, oder?
Wenn man nun die o.g. Fakten wirken lässt, dann gibt es bestimmt die 2-4 „Poster“ im Forum, die auch das wieder auseinandernehmen können. Es ist ja nun auch so, dass es eine Unmenge an Punkten in TurboMed gibt, die kostenfrei im Rahmen der Softwarepflege einfach so zur Verfügung gestellt werden. Nehmen Sie mal das Beispiel –DMP-, das alles ist einfach mal so mit drin – es gibt meines Wissens nach kein namhaftes Programm, was dies auch so inkludiert hat. Und da gibt es noch viele Dinge mehr. Aber richtig ist auch, dass wir ein Unternehmen sind und eine der Bestimmungen war immer bei TurboMed, übrigens auch zu Zeiten von Dr. von der Burchard und nicht erst seit der Zugehörigkeit zur CompuGROUP, Gewinne zu erwirtschaften. Das ist aktuell auch so und daher sind wir den gleichen Weg gegangen, wie alle namhaften Wettbewerber mit der Erhöhung. Da wird ohne eigenes Zutun per Gesetz etwas weggenommen und dann muss es refinanziert werden. .. Mir ist klar, dass es ärgerlich ist, aber die sachlichen Fakten sind nun einmal transparent. Da helfen auch keine verbalen Aggressionen einiger weniger Forumsteilnehmer. Eigentlich hilft da nur der Wechsel auf ein anderes (teureres?) System oder was meinen Sie?
Wir werden auch Module anbieten, die ja nicht jeder Anwender haben muss, teilweise auch nicht braucht. Und diese sollten auch was kosten. Ich denke da an die neuen Facharzt-Module. Schauen Sie mal auf der TurboMed-Homepage unter http://www.turbomed.de/live. Was halten Sie davon? – Das kann man doch nicht kostenfrei anbieten, oder? Warum kann TurboMed nicht mindestens einen Teil von dem Preis nehmen, den andere Wettbewerber für weniger Leistungsumfang deren Kunden abnehmen? – Das wäre mir nicht eingängig.
Die beste Medizin für eine Preisstabilität ist übrigens der Neukundenanteil. Solange der bei TurboMed hoch ist, solange wird TurboMed immer günstiger sein können als wettbewerbsüblich. Es gibt noch eine große, tolle Gruppe von Anwendern, die beständig Kolleginnen und Kollegen empfehlen. Das ist Motivation für mein Team und für mich übrigens auch.
Viele Grüße aus dem Norden,
Lars Hübner
TurboMed wird sich offiziell hier nicht an der Diskussion beteiligen. Herr Hübner hat mir aber gestattet, seine Sicht der Dinge, die er mir in einer persönlichen e-mail dargelegt hat, hier zu veröffentlichen:
Alfons Geigenberger
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TurboMed wird immer preisfair sein und bleiben – Das kann ich gerne versprechen.
Eine Preisstabilität zu versprechen bei den aktuellen Perspektiven wie HzV, bzw. der „Atomisierung“ bei der ärztlichen Abrechnung wäre unternehmerisch geradezu fahrlässig.
Fakt ist, dass die HÄVG-Lizenzgebühr für Kern/Prüfmodul 1:1 weitergeht. Bei den € 15,- pro Monat ist das anders. Das ist für TurboMed und muss auch so sein. 50% der Anrufer aktuell an der Hotline beziehen sich auf das Thema HzV-Bayern. Die häufigsten Fragen sind: Welche Ziffer darf/muss ich wie nebeneinander, usw. abrechen, demnach alles Fragen zum HzV-Regelwerk also eigentlich ein Job der HÄVG oder der HzV-Vertragspartner. Die 2-häufigste Frage ist der nach –wie brenne ich eine CD? Auch das ist eine Frage zu Windows im allgemeinen. Sie sehen, hier muss in qualifizierte Menschen, deren Job es ist zu helfen, investiert werden. – Wie das, wenn alles kostenfrei dabei sein soll? Bei TurboMed wird es immer etwas mehr für den Preis geben als bei Wettbewerbern. Und schauen Sie alleine mal das Thema der Preiserhöhung. TurboMed liegt trotz der Erhöhung monatlich niedriger als ein sogar werbefreies Programm, geschweige denn Programme mit Pharmawerbung – Finde ich eigentlich schon beachtenswert, oder?
Wenn man nun die o.g. Fakten wirken lässt, dann gibt es bestimmt die 2-4 „Poster“ im Forum, die auch das wieder auseinandernehmen können. Es ist ja nun auch so, dass es eine Unmenge an Punkten in TurboMed gibt, die kostenfrei im Rahmen der Softwarepflege einfach so zur Verfügung gestellt werden. Nehmen Sie mal das Beispiel –DMP-, das alles ist einfach mal so mit drin – es gibt meines Wissens nach kein namhaftes Programm, was dies auch so inkludiert hat. Und da gibt es noch viele Dinge mehr. Aber richtig ist auch, dass wir ein Unternehmen sind und eine der Bestimmungen war immer bei TurboMed, übrigens auch zu Zeiten von Dr. von der Burchard und nicht erst seit der Zugehörigkeit zur CompuGROUP, Gewinne zu erwirtschaften. Das ist aktuell auch so und daher sind wir den gleichen Weg gegangen, wie alle namhaften Wettbewerber mit der Erhöhung. Da wird ohne eigenes Zutun per Gesetz etwas weggenommen und dann muss es refinanziert werden. .. Mir ist klar, dass es ärgerlich ist, aber die sachlichen Fakten sind nun einmal transparent. Da helfen auch keine verbalen Aggressionen einiger weniger Forumsteilnehmer. Eigentlich hilft da nur der Wechsel auf ein anderes (teureres?) System oder was meinen Sie?
Wir werden auch Module anbieten, die ja nicht jeder Anwender haben muss, teilweise auch nicht braucht. Und diese sollten auch was kosten. Ich denke da an die neuen Facharzt-Module. Schauen Sie mal auf der TurboMed-Homepage unter http://www.turbomed.de/live. Was halten Sie davon? – Das kann man doch nicht kostenfrei anbieten, oder? Warum kann TurboMed nicht mindestens einen Teil von dem Preis nehmen, den andere Wettbewerber für weniger Leistungsumfang deren Kunden abnehmen? – Das wäre mir nicht eingängig.
Die beste Medizin für eine Preisstabilität ist übrigens der Neukundenanteil. Solange der bei TurboMed hoch ist, solange wird TurboMed immer günstiger sein können als wettbewerbsüblich. Es gibt noch eine große, tolle Gruppe von Anwendern, die beständig Kolleginnen und Kollegen empfehlen. Das ist Motivation für mein Team und für mich übrigens auch.
Viele Grüße aus dem Norden,
Lars Hübner
- Chefschwabe
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Re: TurboMed Preispolitik - aus der Sicht von TurboMed
Guten Morgen,
interessanter Beitrag. Inhaltlich auch durchaus nachvollziehbar, aber die Frage des Ignorierens der eigenen Verträge (max +10%) wird galant ausgespart.
Und das ewige Fingerzeigen auf die anderen nervt ein wenig. Wir sind nicht seit 1994 bei TM wegen des billigen Preises, sondern, weil sich TM von der Programmphilosophie von anderen Systemen unterschied. Es war das Programm, dass dem ärztlichen arbeitsablauf nahekam und nicht uns in ein datenbankarbeiten hineinzwang. Und diese Wurzeln vergisst die Compugroup nun.
Natürlich muss und soll ein Unternehmen Gewinner erwirtschaften, aber es muss auch die gebotene Leistung stimmen. Und das tut sie momentan nicht. Und viele der Module, die "einfach so dabei" sind, wollen wir gar nicht: DocPortal, ifox, praxiscenter....... aber jetzt bin ich wohl undankbar .-)
Grüße aus dem Süden
Chefschwabe
interessanter Beitrag. Inhaltlich auch durchaus nachvollziehbar, aber die Frage des Ignorierens der eigenen Verträge (max +10%) wird galant ausgespart.
Und das ewige Fingerzeigen auf die anderen nervt ein wenig. Wir sind nicht seit 1994 bei TM wegen des billigen Preises, sondern, weil sich TM von der Programmphilosophie von anderen Systemen unterschied. Es war das Programm, dass dem ärztlichen arbeitsablauf nahekam und nicht uns in ein datenbankarbeiten hineinzwang. Und diese Wurzeln vergisst die Compugroup nun.
Natürlich muss und soll ein Unternehmen Gewinner erwirtschaften, aber es muss auch die gebotene Leistung stimmen. Und das tut sie momentan nicht. Und viele der Module, die "einfach so dabei" sind, wollen wir gar nicht: DocPortal, ifox, praxiscenter....... aber jetzt bin ich wohl undankbar .-)
Grüße aus dem Süden
Chefschwabe
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Rechtschreibfehler sind geistiges Eigentum des Verfassers!
Wer welche findet, darf sie behalten.
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danspie
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Re: TurboMed Preispolitik - aus der Sicht von TurboMed
Es tut mir leid, dass sich Turbomed nicht an dieser Diskussion beteiligt, denn es ist ja Unsinn über Herrn Geigengerger die Diskussion zu führen. Dennoch: die Problematik mit der Hotline/Beratung: wer nicht weiss, wie man eine CD brennt, der benötigt sowieso vor Ort einen TM-Servicepartner, auf den doch bei derartigen Fragen verwiesen werden kann. Fragen der Abrechnung muss doch TM nicht beantworten, wird es doch bei Privatziffern auch nicht beantworten - oder ist bei der Pauschale in Turbomed grundsätzlich auch eine Beratung bzgl optimaler Abrechnung dabei? Warum werden die 15Euro im Rahmen des HzV dann nicht auf die Grundpauschale (also so wie die anderen Zahlungen) berechnet, da in einer Gemeinschaftspraxis doch wohl kaum jeder Arzt anruft mit der Frage, wie man eine CD brennt, oder wir man bestimmte Ziffern abrechnet, d.h. der Aufwand ist unabhängig von der Anzahl der Ärzte pro Praxis.
Ich gebe Herrn Hübner in vielen Punkten Recht, aber ganz konsistent ist seine Argumentation nicht......
danspie
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danspie
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DerEchteFreund
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Re: TurboMed Preispolitik - aus der Sicht von TurboMed
Und was wenn die Hotline dann an den Systembetreuuer verweist? Genau, dann wird wieder geschrien "Die Hotline hilft mir nicht. Haben mich nur an meinen wucherpreisfordernden Systempartner verwiesen."
Sie sehen, dass ist alles nicht so einfach und einseitig wie manche hier glauben....
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GRÜSSE,
ein Freund.
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- wahnfried
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Re: TurboMed Preispolitik - aus der Sicht von TurboMed
Hallo,DerEchteFreund hat geschrieben:Und was wenn die Hotline dann an den Systembetreuuer verweist? Genau, dann wird wieder geschrien "Die Hotline hilft mir nicht. Haben mich nur an meinen wucherpreisfordernden Systempartner verwiesen."
eigentlich war das nicht die vordringlich angesprochene Problematik. Das Verweisen an den Systempartner sei nach den Berichten im Forum ja fast zur Standard-Reaktion geworden, wenn irgendwas Hardwaremäßiges in der Hotline gefragt würde, daher ist es schön, wenn Herr Hübner berichtet, daß dies in der Hotline (jetzt?) anders gehandhabt würde. Und das BRENNEN EINER CD kann man gut und gerne einer Helferin oder deren Sohn/Tochter überlassen, falls man sich damit nicht selbst beschäftigen möchte, dazu braucht man den Systempartner nun wirklich nicht.
Die eigentliche Frage ist doch die Gestaltung des neuen Preismodells, damit haben offensichtlich viele Anwender ihre Schwierigkeiten, gerade wegen der Vertrags-Ignorierungen. Das sind doch Dinge, die sich bei den geringen Hohnorierungen der Hausärzte und inzwischen betont auch der Fachärzte als erkennbarer Posten zeigen, falls man keine Massen-Praxis hat.
Nun haben aber viele kleine Praxen TurboMed auch deswegen genommmen, weil die Preisgarantie und das Preisniveau attraktiv waren, und hier sage ich bewußt "waren": das ist ja mit Überrumpelungsmanier über den Haufen geworfen worden. "Friß oder wechsle", um das bekannte Sprichwort abzuwandeln (aber so waren ja die Reaktionen auf die Beschwerdeschreiben gegen die Preiserhöhung, nicht wahr?).
Vor der Preiserhöhung gab es da keine konsistente (und insbesondere "offene") Argumentation bzw. Diskussion, und auch jetzt sehe ich (wie danspie) da weiterhin Verbesserungsbedarf, zumal bei TurboMed ja anscheinend die Rechte nicht weiß, was die Linke tut, oder wie ist das mit Preiserhöhungsaufschub, abgebucht wird aber trotzdem die Erhöhung?
Das "die anderen sind noch schlimmer" kann ich da auch nicht gelten lassen, da es durchaus auch preisstabile und sogar preisgünstigere Programme gibt, vielleicht nicht überall so ausgefeilt wie TurboMed (manchmal aber langjährige Wünsche aus diesem Forum bereits realisiert habend...), aber vielleicht eben auch schlanker? , vielleicht dadurch sogar störungsärmer?? Insofern freue ich mich, daß TurboMed die Alternativen-Diskussion nicht angreift (kann ja auch vielleicht als kostenfreie Herausarbeitung der Pluspunkte angesehen werden
Verbale Ausrutscher sollten wir vermeiden, scharfe Diskussion wäre aber m.E. durchaus erlaubt und nötig.
Viele Grüsse, Wahnfried
- mschiller
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- Registriert: Montag 10. Mai 2004, 09:32
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Re: TurboMed Preispolitik - aus der Sicht von TurboMed
@DerEchteFreund
Ich denke so undifferenziert sollte man es hier nicht stehen lassen. Die Leute die hier unterwegs sind fragen denke ich nicht nach dem Brennen einer CD. Und das soll die Hotline bitte auch nicht beantworten und dür solchen Unsinn "anderer" möchte ich auch keine Gebühren zahlen müssen.
Mir ist es aber auch schon passiert an den "Partner" verwiesen worden zu sein (den es dankenswerterweise nicht mehr gibt - der hat uns mal nen Server ruiniert) bei eindeutigen Fehlern im Programm - die ich eben alleine nicht lösen konnte und mir Kiel mit einem Tageskennwort z.B. auch nicht helfen wollte (vielleicht - das vermute ich nur).
Und ich denke ein Großteil des Hotline-Aufkommens würde sich auch erledigen lassen wenn in der F1-Hilfe auch die Fehler des Programms dokumentiert wären (auch die Kleinigkeiten wie fehlend eFunktion der Tastaturkürzel usw.) und wenn die FAQ auf www.turbomed.de auch die Probleme mit dem Programm bennenen würde. Das Programm an sich ist doch gut, das wissen wir doch alle. Ich mäkel an der Informationspolitik rum (und an dem ein oder anderen Fehler im Programm).
Ärgerlich ist, dass diese doofen Hausarztverträge soviel Raum einnehmen und offensichtlich die Hotline von Turbomed beschäftigen. Ich finde man sollte da die Telefonnummer von Herrn Hoppenthaler et al. veröffentlichen.
Ich denke so undifferenziert sollte man es hier nicht stehen lassen. Die Leute die hier unterwegs sind fragen denke ich nicht nach dem Brennen einer CD. Und das soll die Hotline bitte auch nicht beantworten und dür solchen Unsinn "anderer" möchte ich auch keine Gebühren zahlen müssen.
Mir ist es aber auch schon passiert an den "Partner" verwiesen worden zu sein (den es dankenswerterweise nicht mehr gibt - der hat uns mal nen Server ruiniert) bei eindeutigen Fehlern im Programm - die ich eben alleine nicht lösen konnte und mir Kiel mit einem Tageskennwort z.B. auch nicht helfen wollte (vielleicht - das vermute ich nur).
Und ich denke ein Großteil des Hotline-Aufkommens würde sich auch erledigen lassen wenn in der F1-Hilfe auch die Fehler des Programms dokumentiert wären (auch die Kleinigkeiten wie fehlend eFunktion der Tastaturkürzel usw.) und wenn die FAQ auf www.turbomed.de auch die Probleme mit dem Programm bennenen würde. Das Programm an sich ist doch gut, das wissen wir doch alle. Ich mäkel an der Informationspolitik rum (und an dem ein oder anderen Fehler im Programm).
Ärgerlich ist, dass diese doofen Hausarztverträge soviel Raum einnehmen und offensichtlich die Hotline von Turbomed beschäftigen. Ich finde man sollte da die Telefonnummer von Herrn Hoppenthaler et al. veröffentlichen.
- Roland_Colberg
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Re: TurboMed Preispolitik - aus der Sicht von TurboMed
Wenn ich die Entwicklung von Turbomed über die letzten 10 Jahre betrachte (seit dieser Zeit bin ich Anwender), so kann ich viele strategische Entscheidungen des Unternehmens nachvollziehen, was nicht immer bedeutet sie gutzuheißen.
Vor 10 Jahren hatte TM noch den Nimbus eines "VonDoczuDoc"-Programms eines EDV-versierten Kollegen, der (wie einige andere) eine selbst entwickelte Software erfolgreich vermarktet und sich damit ein zweites Standbein geschaffen hatte.
Zu dieser Zeit wurde das Programm von den allermeisten Kollegen wohl eher als erweiterter Rezept- und Überweisungsdrucker mit eingebauter KV-Abrechnung genutzt. Die Kosten lagen damals bei 30 DM netto monatlich. Bei den Updates kamen recht selten neue Funktionen dazu, es waren eher Korrekturen bzgl. der KV-Abrechnung.
Der Umstieg auf die Windows-"Version" stellte hingegen eigentlich den Übergang auf ein völlig neues Programm dar: GUI, objektrelationale DB, andere Programmiersprache: nichts wurde vom alten Programm übernommen. Diese Entscheidung war mutig, aber konsequent, eine papier- und karteikartenlose Praxis ließ sich erst dadurch realisieren. Viele andere Hersteller haben damals nur "kosmetische" Windows-GUI-Aufsätze für die vorhandenen Programme entwickelt.
Turbomed musste dagegen über mehrere Jahre bei gleichem Umsatz teilweise doppelte Unkosten wegstecken: 2 Systeme weiterentwickeln, warten, supporten, vertreiben....
Daher wurde aus gutem Grund die Schwelle zum Umstieg damals so niedrig wie möglich gehalten:
1. kaum Preiserhöhung, kaum Umstiegskosten softwareseitig (das Programm lief anfangs sogar unter Win95)
2. "idiotensichere" Datenübernahme aus dem DOS-Programm
3. Nachprogrammierung der gewohnten Programmabläufe (F-Tasten, Farbgestaltung etc.)
Meine Vermutung ist, dass dieser Spagat aufgrund des Beharrungsvermögens vieler Anwender (auch ich bin erst nach einigem Zögern umgestiegen) aber doch zu größeren Schwierigkeiten geführt hat, und daher als "Notlösung" die Pharmaindustrie und auch die Compugroup ins Boot geholt werden mussten. Inzwischen dürfte der Umstieg zwar vollzogen sein, aber dafür haben wir jetzt die überbordende Bürokratie mit Einzelverträgen etc....
Leider (und das kritisiere ich!!) wurde das aber nicht offen kommuniziert, sondern erst jetzt, wo aus gesetzgeberischen Gründen der erstgenannte Sponsor wieder wegfällt, lässt man die Katze langsam aus dem Sack. Hier (bei der nicht transparenten Querfinanzierung durch Dritte) hat Turbomed meiner Meinung nach die Prinzipien der kollegialen Fairness verletzt, und nicht erst jetzt, wo die höheren Kosten sich nicht mehr kaschieren lassen.
"Preisfair" wäre gewesen, das Programm von vornherein für 50 oder 60 € anzubieten mit der Möglichkeit, eine pharmagesponsorte Version für den alten Preis zu wählen. Statt dessen gab es eine werbefreie Version nur vom Hörensagen als Bückware.
Abschließend möchte ich aber auch noch mal meine Überzeugung kundtun, dass die o.g. karteikartenlose Praxisführung ein Vielfaches mehr an Unkosten einspart, als die EDV verursacht. Für mich ist das Preis-Leistungs-Verhältnis von Turbomed weiter in Ordnung.
Mit freundlichen Grüßen
Roland Colberg
Vor 10 Jahren hatte TM noch den Nimbus eines "VonDoczuDoc"-Programms eines EDV-versierten Kollegen, der (wie einige andere) eine selbst entwickelte Software erfolgreich vermarktet und sich damit ein zweites Standbein geschaffen hatte.
Zu dieser Zeit wurde das Programm von den allermeisten Kollegen wohl eher als erweiterter Rezept- und Überweisungsdrucker mit eingebauter KV-Abrechnung genutzt. Die Kosten lagen damals bei 30 DM netto monatlich. Bei den Updates kamen recht selten neue Funktionen dazu, es waren eher Korrekturen bzgl. der KV-Abrechnung.
Der Umstieg auf die Windows-"Version" stellte hingegen eigentlich den Übergang auf ein völlig neues Programm dar: GUI, objektrelationale DB, andere Programmiersprache: nichts wurde vom alten Programm übernommen. Diese Entscheidung war mutig, aber konsequent, eine papier- und karteikartenlose Praxis ließ sich erst dadurch realisieren. Viele andere Hersteller haben damals nur "kosmetische" Windows-GUI-Aufsätze für die vorhandenen Programme entwickelt.
Turbomed musste dagegen über mehrere Jahre bei gleichem Umsatz teilweise doppelte Unkosten wegstecken: 2 Systeme weiterentwickeln, warten, supporten, vertreiben....
Daher wurde aus gutem Grund die Schwelle zum Umstieg damals so niedrig wie möglich gehalten:
1. kaum Preiserhöhung, kaum Umstiegskosten softwareseitig (das Programm lief anfangs sogar unter Win95)
2. "idiotensichere" Datenübernahme aus dem DOS-Programm
3. Nachprogrammierung der gewohnten Programmabläufe (F-Tasten, Farbgestaltung etc.)
Meine Vermutung ist, dass dieser Spagat aufgrund des Beharrungsvermögens vieler Anwender (auch ich bin erst nach einigem Zögern umgestiegen) aber doch zu größeren Schwierigkeiten geführt hat, und daher als "Notlösung" die Pharmaindustrie und auch die Compugroup ins Boot geholt werden mussten. Inzwischen dürfte der Umstieg zwar vollzogen sein, aber dafür haben wir jetzt die überbordende Bürokratie mit Einzelverträgen etc....
Leider (und das kritisiere ich!!) wurde das aber nicht offen kommuniziert, sondern erst jetzt, wo aus gesetzgeberischen Gründen der erstgenannte Sponsor wieder wegfällt, lässt man die Katze langsam aus dem Sack. Hier (bei der nicht transparenten Querfinanzierung durch Dritte) hat Turbomed meiner Meinung nach die Prinzipien der kollegialen Fairness verletzt, und nicht erst jetzt, wo die höheren Kosten sich nicht mehr kaschieren lassen.
"Preisfair" wäre gewesen, das Programm von vornherein für 50 oder 60 € anzubieten mit der Möglichkeit, eine pharmagesponsorte Version für den alten Preis zu wählen. Statt dessen gab es eine werbefreie Version nur vom Hörensagen als Bückware.
Abschließend möchte ich aber auch noch mal meine Überzeugung kundtun, dass die o.g. karteikartenlose Praxisführung ein Vielfaches mehr an Unkosten einspart, als die EDV verursacht. Für mich ist das Preis-Leistungs-Verhältnis von Turbomed weiter in Ordnung.
Mit freundlichen Grüßen
Roland Colberg
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danspie
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Re: TurboMed Preispolitik - aus der Sicht von TurboMed
Herr Colberg, leider kann ich Ihnen nur teilweise Recht geben: dass das Preis/Leistungsverhältnis noch stimmt, das ist auch für mich unbestritten. Die fehlende Kommunikation/abnehmende Glaubwürdigkeit ist für mich aber schon ein Problem, die strategische Ausrichtung der Compugroup wird überhaupt nicht klar! Jetzt ist die monatliche Gebühr um 100% erhöht worden, ohne dass mir wirklich erklärt wurde, weshalb eine Erhöhung (von einem extrem niedrigen Niveau auf ein Niveau im untern Bereich anderer Software) wirklich notwendig war - Ihre Erläuterung, Herr Colerg ist ja auch nur eine Vermutung.
Ein sehr wichtiger Aspekt, mit dem Turbomed zu Recht immer geworben hat, nämlich ein komplettes Programm zu haben, eben ohne kostenpflichtige Zusatzmodule war für mich in der Vergangenheit extrem wichtig. Ich konnte, wenn ich Zeit und Lust hatte, einfach mal am Samstag um 23.00 rumprobieren und mir anschauen wie beispielsweise der Terminplaner funktioniert. Ich habe das Sonogerät einfach mit try- and error angebunden. Diese Zusicherung eines Komplettpakets hat Turbomed gerade in dem Moment aufgegeben, in dem die Grundkosten massiv angestiegen sind - das ist für mich ein echter Vertrauensbruch. Jetzt frage ich was in drei Jahren ist: zahlen wir dann jedes Modul? kommt dann nochmals eine 100%ige Erhöhung? Kann ich dann immer noch meine Clients selbst aufsetzen? Kann ich GDT-Schnittstellen konfigurieren?
Mich hat das Schreiben von Turbomed jedenfalls nicht überzeugt, und es geht primär nicht um Geld sondern um Vertrauen in einen Softwarepartner
A. Spiegl
Ein sehr wichtiger Aspekt, mit dem Turbomed zu Recht immer geworben hat, nämlich ein komplettes Programm zu haben, eben ohne kostenpflichtige Zusatzmodule war für mich in der Vergangenheit extrem wichtig. Ich konnte, wenn ich Zeit und Lust hatte, einfach mal am Samstag um 23.00 rumprobieren und mir anschauen wie beispielsweise der Terminplaner funktioniert. Ich habe das Sonogerät einfach mit try- and error angebunden. Diese Zusicherung eines Komplettpakets hat Turbomed gerade in dem Moment aufgegeben, in dem die Grundkosten massiv angestiegen sind - das ist für mich ein echter Vertrauensbruch. Jetzt frage ich was in drei Jahren ist: zahlen wir dann jedes Modul? kommt dann nochmals eine 100%ige Erhöhung? Kann ich dann immer noch meine Clients selbst aufsetzen? Kann ich GDT-Schnittstellen konfigurieren?
Mich hat das Schreiben von Turbomed jedenfalls nicht überzeugt, und es geht primär nicht um Geld sondern um Vertrauen in einen Softwarepartner
A. Spiegl
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Re: TurboMed Preispolitik - aus der Sicht von TurboMed
Hallo Herr Spiegl,
kleine Bemerkung am Rande (bin zufällig gerade online):
Ihr Beitrag soeben war der 10000. im Forum!!
Wenn ich 'mal durch Murnau fahre, gebe ich eine Brotzeit und ein Bier aus!
Viele Grüße
Alfons Geigenberger
(Aber ich wollte mit dieser belanglosen Zwischenbemerkung natürlich nicht von der Ernsthaftigkeit Ihres Beitrages ablenken; bitte entschuldigen Sie!)
kleine Bemerkung am Rande (bin zufällig gerade online):
Ihr Beitrag soeben war der 10000. im Forum!!
Wenn ich 'mal durch Murnau fahre, gebe ich eine Brotzeit und ein Bier aus!
Viele Grüße
Alfons Geigenberger
(Aber ich wollte mit dieser belanglosen Zwischenbemerkung natürlich nicht von der Ernsthaftigkeit Ihres Beitrages ablenken; bitte entschuldigen Sie!)
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danspie
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Re: TurboMed Preispolitik - aus der Sicht von TurboMed
Lieber Herr Geigenberger,
dass dieses Forum ein riesiger Gewinn für alle Turbomed-User ist, wußte ich schon immer, dass aber sogar ein physischer Gewinn herausspringen könnte, hätte ich mir nie träumen lassen
A. Spiegl
PS alle folgenden Bier gehen dann auf meine Kosten
dass dieses Forum ein riesiger Gewinn für alle Turbomed-User ist, wußte ich schon immer, dass aber sogar ein physischer Gewinn herausspringen könnte, hätte ich mir nie träumen lassen
A. Spiegl
PS alle folgenden Bier gehen dann auf meine Kosten
- wahnfried
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Preispolitik - aus der Sicht einer HNO-Praxis
... ein HNO-Kollege berichtete von den Kosten des in der dortigen Praxis verwendeten Programmes "AKU".
Es handelt sich um ein Programm, das von einem Hörgeräteakustik-Unternehmen (Kindt) angeboten wird, ursprünglich von einem HNO-Arzt entwickelt wurde und etwa 160 Anwender hat (bis auf eine Anaesthesie-Praxis alles HNO-Ärzte).
Kaufpreis etwa 2000 Euro und Wartung monatlich "nicht teuer" aus der Einnerung und unter Vorbehalt.
Umstellung auf Ifap Praxis Center hat keine Veränderung der Wartungskosten zur Folge.
Mir ist klar, daß da eine Querfinanzierung durch das Hörgeräteunternehmen anzunehmen ist, das dürfte aber auch nicht unendlich belastbar sein. Und innerhalb des Programmes gibt es keinerlei Werbung außer das, was vom Ifap reinkommt, und insbesondere Nichts in Bezug auf Hörgeräte.
Grüsse, Wahnfried
Es handelt sich um ein Programm, das von einem Hörgeräteakustik-Unternehmen (Kindt) angeboten wird, ursprünglich von einem HNO-Arzt entwickelt wurde und etwa 160 Anwender hat (bis auf eine Anaesthesie-Praxis alles HNO-Ärzte).
Kaufpreis etwa 2000 Euro und Wartung monatlich "nicht teuer" aus der Einnerung und unter Vorbehalt.
Umstellung auf Ifap Praxis Center hat keine Veränderung der Wartungskosten zur Folge.
Mir ist klar, daß da eine Querfinanzierung durch das Hörgeräteunternehmen anzunehmen ist, das dürfte aber auch nicht unendlich belastbar sein. Und innerhalb des Programmes gibt es keinerlei Werbung außer das, was vom Ifap reinkommt, und insbesondere Nichts in Bezug auf Hörgeräte.
Grüsse, Wahnfried
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Kasimir
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Re: TurboMed Preispolitik - aus der Sicht von TurboMed
Vieles von dem, was Herr Hübner mitteilen lässt, ist sicherlich richtig.
Unbestritten ist auch, dass Turbomed Geld verdienen muss. Wir gönnen es TM ja auch.
Auch, dass es für die Zukunft von Turbomed als preisgünstiges Programm wichtig ist, dass neue User dazukommen, ist unstrittig.
Aber woher sollen die neuen User kommen? Ich denke, viel passiert diesbezüglich, weil es von den bisher zufriedenen TM-Usern weiterempfohlen wird. Und das könnte zum Problem werden.
Turbomed hatte immer den Ruf, neben der Tatsache, preisgünstig zu sein, dass es praxisnah ist ("aus der Praxis für die Praxis") und dass es weitgehend offen ist und viel Platz für Indivualität läßt. Aus diesem Grund wurde es bisher immer gern weiterempfohlen, auch von mir.
Leider ist Turbomed aber gerade dabei, seinen seit 15 Jahren guten Ruf zu verspielen. Und wenn das erstmal passiert ist, ist es nicht mehr zu reparieren.
Ich finde, liebes Turbomed-Team, dass Sie da unbedingt gegensteuern müssen. Wir hier verstehen sicherlich nicht, was da alles hinter den Kulissen und bezüglich der großen Konzernmutter vor sich geht, aber viele User haben zumindest das Gefühl, dass es in letzter Zeit so ist, dass die Programmierer mehr Zeit mit der Implementierung von neuen Werbungsmöglichkeiten als mit Verbesserungen des eigentlichen Programms verbringen müssen. Wie gesagt, nichts gegen Werbung - in Maßen - denn das Geld muss fließen, und vielleicht empfinden wir User das auch falsch, aber so empfinden wir nun mal. Und das ist einfach imageschädigend für Turbomed.
Etwas mehr Mut gegenüber den bestimmt strengen Richtlinien der Konzernmutter wäre gut. Ich denke zum Beispiel, dass nicht nur bei uns Usern dieses nervige DocPortal als extrem überflüssig angesehen wird, sondern auch bei einem Teil Ihrer eigenen Programmierer. Und so gibt es noch andere Teile des Programms...
Turbomed sollte die Kraft haben, offensichtlich oder vermutlich image-und rufschädigende Vorgaben der Compugroup-Mutter abzulehnen. Das wäre förderlich für die Zukunft von Turbomed und freilich auch für uns User.
Noch ist es nicht zu spät!
Unbestritten ist auch, dass Turbomed Geld verdienen muss. Wir gönnen es TM ja auch.
Auch, dass es für die Zukunft von Turbomed als preisgünstiges Programm wichtig ist, dass neue User dazukommen, ist unstrittig.
Aber woher sollen die neuen User kommen? Ich denke, viel passiert diesbezüglich, weil es von den bisher zufriedenen TM-Usern weiterempfohlen wird. Und das könnte zum Problem werden.
Turbomed hatte immer den Ruf, neben der Tatsache, preisgünstig zu sein, dass es praxisnah ist ("aus der Praxis für die Praxis") und dass es weitgehend offen ist und viel Platz für Indivualität läßt. Aus diesem Grund wurde es bisher immer gern weiterempfohlen, auch von mir.
Leider ist Turbomed aber gerade dabei, seinen seit 15 Jahren guten Ruf zu verspielen. Und wenn das erstmal passiert ist, ist es nicht mehr zu reparieren.
Ich finde, liebes Turbomed-Team, dass Sie da unbedingt gegensteuern müssen. Wir hier verstehen sicherlich nicht, was da alles hinter den Kulissen und bezüglich der großen Konzernmutter vor sich geht, aber viele User haben zumindest das Gefühl, dass es in letzter Zeit so ist, dass die Programmierer mehr Zeit mit der Implementierung von neuen Werbungsmöglichkeiten als mit Verbesserungen des eigentlichen Programms verbringen müssen. Wie gesagt, nichts gegen Werbung - in Maßen - denn das Geld muss fließen, und vielleicht empfinden wir User das auch falsch, aber so empfinden wir nun mal. Und das ist einfach imageschädigend für Turbomed.
Etwas mehr Mut gegenüber den bestimmt strengen Richtlinien der Konzernmutter wäre gut. Ich denke zum Beispiel, dass nicht nur bei uns Usern dieses nervige DocPortal als extrem überflüssig angesehen wird, sondern auch bei einem Teil Ihrer eigenen Programmierer. Und so gibt es noch andere Teile des Programms...
Turbomed sollte die Kraft haben, offensichtlich oder vermutlich image-und rufschädigende Vorgaben der Compugroup-Mutter abzulehnen. Das wäre förderlich für die Zukunft von Turbomed und freilich auch für uns User.
Noch ist es nicht zu spät!
Viele Grüße
Kasimir
Kasimir
- gpfeilm
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2009 CompuGroup mit Rekordergebnis
http://www.aktiencheck.de/artikel/analy ... 20808.html schreibt zu den Geschäftszahlen 2009 der CompuGroup:
CompuGROUP habe vorläufige Zahlen 2009 veröffentlicht. Die Zahlen hätten die Erwartungen getroffen. Der Umsatz von EUR 84,4 Mio. reflektiere ein traditionell starkes Jahresendgeschäft. Die EBITDA-Marge habe mit 21,2% im Rahmen der Schätzung gelegen.
Bedingt durch die Anhebung der Wartungsgebühren Mitte 2009 und der getätigten Akquisitionen seien die wiederkehrenden Umsätze, die auf Softwarewartungsverträgen basieren würden, von EUR 120 Mio. zu Beginn des Jahres 2009 auf EUR 150 Mio. zu Beginn des Jahres 2010 angestiegen. ...
S. auch http://www.finanznachrichten.de/nachric ... 09-124.htm
und wir Schafe finanzieren das Rekordergebnis mit unseren Wartungsgebühren. +30 Mio Euro! Ist die Softwarefirma gesund, freut sich der Arzt.
CompuGROUP habe vorläufige Zahlen 2009 veröffentlicht. Die Zahlen hätten die Erwartungen getroffen. Der Umsatz von EUR 84,4 Mio. reflektiere ein traditionell starkes Jahresendgeschäft. Die EBITDA-Marge habe mit 21,2% im Rahmen der Schätzung gelegen.
Bedingt durch die Anhebung der Wartungsgebühren Mitte 2009 und der getätigten Akquisitionen seien die wiederkehrenden Umsätze, die auf Softwarewartungsverträgen basieren würden, von EUR 120 Mio. zu Beginn des Jahres 2009 auf EUR 150 Mio. zu Beginn des Jahres 2010 angestiegen. ...
S. auch http://www.finanznachrichten.de/nachric ... 09-124.htm
und wir Schafe finanzieren das Rekordergebnis mit unseren Wartungsgebühren. +30 Mio Euro! Ist die Softwarefirma gesund, freut sich der Arzt.
- Geigenberger
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Re: 2009 CompuGroup mit Rekordergebnis
.... jedenfalls ist mir das lieber, als wenn ich ständig Angst haben müßte, dass es die Firma, die meine Praxissoftware pflegt, im nächsten Jahr nicht mehr gibt.gpfeilm hat geschrieben: Ist die Softwarefirma gesund, freut sich der Arzt.
A. Geigenberger
- schmidt-dietrich
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- Wohnort: Bezirk KV Hessen: Kassel - 10-Finger-System klappt katastrophal mal wieder ;-) Sorry...
- Kontaktdaten:
Re: TurboMed Preispolitik - aus der Sicht von TurboMed
Tja, wir sind, wie überall nur die Zahler und das wird sich nicht ändern, liebe Kollegen.
Ist halt alles extrem "verkrustet und nicht mehr das wahre - da Schmiergelder und Auslandskonten, dort Harz IV ...
Hier KV / KBV-Fürsten und Regresse, dort GKVen,PKVen und den letzten beissen die Hunde dort der Arzt + Patient ...
just my two cents
Aber ich bin im Grunde mit TM zufrieden, nevig sind die oben erwähnten Zwangsunterprogs, die noch nicht mal bei benutzerbestimmten update deaktiveren lassen wie bei jeder normalen Software; die unterschiedlichen Funktionen je Menü -
da müsste mal grundsätzlich entrümpelt werden und eine 64Bit Architektur geschaffen werden - dann würde es richtig gut laufen und viele Zusatzprogs könnten im hintergrund aktiv sein ohne zu Bremsen.
Dann wäre halt ein Hardwareupdate nötig aber das sind sinnvolle Kosten die man halt alle 3-6 Jahre hat. Im gegensatz zu QM,DMP etc. Zwängen...
Die aktuelle Version ist ziemlich buggy.
Naja mal sehen was Ende Feb. kommt.
Ist halt alles extrem "verkrustet und nicht mehr das wahre - da Schmiergelder und Auslandskonten, dort Harz IV ...
Hier KV / KBV-Fürsten und Regresse, dort GKVen,PKVen und den letzten beissen die Hunde dort der Arzt + Patient ...
just my two cents
Aber ich bin im Grunde mit TM zufrieden, nevig sind die oben erwähnten Zwangsunterprogs, die noch nicht mal bei benutzerbestimmten update deaktiveren lassen wie bei jeder normalen Software; die unterschiedlichen Funktionen je Menü -
da müsste mal grundsätzlich entrümpelt werden und eine 64Bit Architektur geschaffen werden - dann würde es richtig gut laufen und viele Zusatzprogs könnten im hintergrund aktiv sein ohne zu Bremsen.
Dann wäre halt ein Hardwareupdate nötig aber das sind sinnvolle Kosten die man halt alle 3-6 Jahre hat. Im gegensatz zu QM,DMP etc. Zwängen...
Die aktuelle Version ist ziemlich buggy.
Naja mal sehen was Ende Feb. kommt.
Praxis Schmidt-Dietrich
Landgraf-Karl-Straße
34 Kassel /Bezirk KV Hessen
___________________________________________________________________________________
ab 01.04.2017: T2med ! CIAO CG-AG.
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- Turbouser
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Re: TurboMed Preispolitik - aus der Sicht von TurboMed
Zitat: "Tja, wir sind, wie überall nur die Zahler und das wird sich nicht ändern, liebe Kollegen."
Solange kein Zusammenhalt in den eigenen Reihen vorhanden ist und sich keine Front gegen Preiserhöhungen um 100 % bei bestehenden Verträgen mit maximaler Steigerung von 10% bildet,
kann so etwas durchgesetzt werden.
Turbouser
Solange kein Zusammenhalt in den eigenen Reihen vorhanden ist und sich keine Front gegen Preiserhöhungen um 100 % bei bestehenden Verträgen mit maximaler Steigerung von 10% bildet,
kann so etwas durchgesetzt werden.
Turbouser
- RAMöller
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Re: TurboMed Preispolitik - aus der Sicht von TurboMed
@Turbouser
Es geht wohl in erster Linie um das Preis-Leistungsverhältnis. Die Frage lautet letzendlich: Was bekomme ich für mein Geld. Zur Zeit bekomme ich ein Programm zu einem Preis, der einen Bruchteil des damit zu erzielenden Gewinnes ausmacht. Sie werden kaum annehmen, dass der Gewinn ebenfalls um 100% ansteigt, allerdings sollte der Zusatznutzen bei einer Preiserhöhung wenigstens erkennbar sein.
Die Preisspirale beginnt sich übrigens zu drehen, seitdem alle Ärzte pflichtgemäß mit einer vorgeschriebenen Software abrechnen. Man muss leider die auf diese Weise entstandenen Abhängigkeiten akzeptieren.
Andererseits rechne ich Turbomed hoch an, dass es weiterhin ermöglicht, auf eine gewisse Selbsthilfe zurückzugreifen und eigene Installationen der Anwender zuläßt. Auf diese Weise bleibt eine gewisse Unabhängigkeit von "Servicepartner" erhalten.
Ihre Forderung nach Solidarität gegenüber der Preispolitik verdient Respekt vor der Idee, leider sehe ich keinen Realitätsbezug.
Möller
Es geht wohl in erster Linie um das Preis-Leistungsverhältnis. Die Frage lautet letzendlich: Was bekomme ich für mein Geld. Zur Zeit bekomme ich ein Programm zu einem Preis, der einen Bruchteil des damit zu erzielenden Gewinnes ausmacht. Sie werden kaum annehmen, dass der Gewinn ebenfalls um 100% ansteigt, allerdings sollte der Zusatznutzen bei einer Preiserhöhung wenigstens erkennbar sein.
Die Preisspirale beginnt sich übrigens zu drehen, seitdem alle Ärzte pflichtgemäß mit einer vorgeschriebenen Software abrechnen. Man muss leider die auf diese Weise entstandenen Abhängigkeiten akzeptieren.
Andererseits rechne ich Turbomed hoch an, dass es weiterhin ermöglicht, auf eine gewisse Selbsthilfe zurückzugreifen und eigene Installationen der Anwender zuläßt. Auf diese Weise bleibt eine gewisse Unabhängigkeit von "Servicepartner" erhalten.
Ihre Forderung nach Solidarität gegenüber der Preispolitik verdient Respekt vor der Idee, leider sehe ich keinen Realitätsbezug.
Möller
- wahnfried
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Re: TurboMed Preispolitik - aus der Sicht von TurboMed
...es wird ja auch anderwärts darüber geklagt, daß man von Seiten Politik/Firmen/KV eigentlich Alles mit "den Ärzten" machen kann, weil sie denn lieber mitlaufen, als sich Alternativen zu eröffnen.RAMöller hat geschrieben:@Turbouser
Ihre Forderung nach Solidarität gegenüber der Preispolitik verdient Respekt vor der Idee, leider sehe ich keinen Realitätsbezug.
Möller
Siehe auch der ungeheure Ansturm und Beteiligung an dem Unterforum "Praxissoftware: Alternativen?": 5 Themen, 6 Beitragende (incl. mir). Na da sind ja auch noch die im letzten (dem historisch ersten...) Thread zusammenkopierten Beiträge, da kommen noch ein paar sehr geschätzte vorab-Beitragende dazu.
Das war ja auch nicht der einzige Versuch, das Interesse der Allgemeinheit zu sondieren, der aktiv/passiv unterschwellig verlief. Es ist also kein Wunder, wenn die AIS-Anbieter im Wesentlichen "Ihr Ding" durchziehen und zusehen, was an Kundenwünschen da wichtig und passend und effektiv integriert werden kann.
Trotzdem weiter aktiv: Wahnfried
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Frankolas
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Re: TurboMed Preispolitik - aus der Sicht von TurboMed
Preissteigerungen in der Art ( um 100% ) sind bei den vorliegenden Verträgen sicherlich nicht akzeptabel.
Im Durchschnitt sind die Preise bei TM aber noch deutlich als moderat anzusehen.
Die beschriebenen "Softwarealternativen" werden auch früher oder später ihre Preise anpassen müssen. Davon bin ich überzeugt.
Ich möchte hier aber auch eine Lanze für TM brechen.
Die Hotline ist in den angegebenen Zeiten über die Chatfunktion des TM-Net immer erreichbar, und hat mir auch schon
oft geholfen. Das kenne ich von Medistar ganz anders. Da musste jedes Modul extra gekauft und dann noch extra
in den monatlichen Gebühren bezahlt werden. Dazu kam, dass ich als Anwender niemals in der Lage war, mal eben
einen Clienten alleine aufzusetzen bzw. ein Gerät allein einzubinden. Hier musste ich immer einen Servicetechniker in Anspruch nehmen.
Und von den Extrakosten will ich dann erst gar nicht reden.
Und mal ganz ehrlich, die Softwarekosten sind doch noch sehr überschaubar.
Wenn ich mir die Softwarekosten in anderen Branchen ansehe ( Tischlerei und Hausverwaltungsfirma in der Verwandtschaft ), dann
muss ich ganz ehrlich mal fragen: Worüber jammern wir hier überhaupt?
Eines darf man natürlich auch nicht vergessen: Die Masse der User, die zufrieden sind, werden sich an einem Thread mit den Unzufriedenen
nicht beteiligen.
Gruß Frank
Im Durchschnitt sind die Preise bei TM aber noch deutlich als moderat anzusehen.
Die beschriebenen "Softwarealternativen" werden auch früher oder später ihre Preise anpassen müssen. Davon bin ich überzeugt.
Ich möchte hier aber auch eine Lanze für TM brechen.
Die Hotline ist in den angegebenen Zeiten über die Chatfunktion des TM-Net immer erreichbar, und hat mir auch schon
oft geholfen. Das kenne ich von Medistar ganz anders. Da musste jedes Modul extra gekauft und dann noch extra
in den monatlichen Gebühren bezahlt werden. Dazu kam, dass ich als Anwender niemals in der Lage war, mal eben
einen Clienten alleine aufzusetzen bzw. ein Gerät allein einzubinden. Hier musste ich immer einen Servicetechniker in Anspruch nehmen.
Und von den Extrakosten will ich dann erst gar nicht reden.
Und mal ganz ehrlich, die Softwarekosten sind doch noch sehr überschaubar.
Wenn ich mir die Softwarekosten in anderen Branchen ansehe ( Tischlerei und Hausverwaltungsfirma in der Verwandtschaft ), dann
muss ich ganz ehrlich mal fragen: Worüber jammern wir hier überhaupt?
Eines darf man natürlich auch nicht vergessen: Die Masse der User, die zufrieden sind, werden sich an einem Thread mit den Unzufriedenen
nicht beteiligen.
Gruß Frank
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danspie
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Re: TurboMed Preispolitik - aus der Sicht von TurboMed
Es geht aus meiner Sicht nicht um den aktuellen Preis, sondern die Art und Weise, wie sich dieser entwickelt. Bis vor kurzem war Turbomed mit monatlichen Kosten von gut 30Euro ein Komplettpaket, ohne dass sich die Firma Turbomed in offensichtlicher finanziellen Schieflage befand. Kurz nach der Übernahme durch die Frma Compugroup kommt eine über 100%ige Preiserhöhung, und praktisch zeitgleich wird aus dem Komplettpaket eine Software mit multiplen Zusatzmodulen, die nicht nur extra bezahlt werden müssen, sondern auch für für jeden Arzt gesondert kosten (und es ist mir nicht einsichtig, dass 3 Ärzte in der Grundpauschale enthalten sind und das HzV-Modul für jeden einzelnen Arzt kostet! - die Wartung und auch Hotline-Anrufe erhöht sich dadurch nicht). Zugleich werden die Möglichkeiten, selbst Turbomed zu warten Schritt für Schritt eingeschränkt (-> Konfiguration der BDT-Schnittstelle). Wenn ich diese Vorgänge seit Übernahme von Turbomed durch die Compugroup sehe und zugleich die Probleme mit Ifap etc. so ist meine jahrelange echte Begeisterung für Turbomed erheblich abgekühlt. Nur das wollte ich vor der nächsten Erhöhung aufgrund neuer HzV-Verträge verbalisieren
A. Spiegl
A. Spiegl
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