Mal langsam, step-by-step zum Mitschreiben:
1. Sie arbeiten mit Version 15.1.2. weiter, solange es geht - und machen exakt zum Quartalsende immer den quartalsmäßigen Hausbesuchsexport.. (das ist Rechner 1)
2. Parallel haben Sie einen Testrechner mit der jeweils aktuellen Version, mit der Sie prüfen, ob der Import noch funktioniert. (das ist Rechner 2)
3. Wenn er funktioniert kommt ein Update des Produktivsystems, also Rechner 1 (??) ... aber dann haben Sie hier ja nicht mehr die Version 15.1.2 (???) (widerspricht das nicht Punkt 1 (?)
4. Wenn's nicht mehr geht, dann "unterjubeln" (transplantieren) Sie das aktuelle Prüfmodul auf Rechner 1 (?), also in die Version 15.1.2, und können so (evtl.) abrechnen (wenn das TurboMed-Programm mitmacht - und solange die Jungs von TurboMed damit einverstanden sind
5. ODER Sie übertragen die PraxisDB auf den (aktualisierten?) Testrechner (= Rechner 2?) . Sie schreiben, dass dies problemlos funktioniert (???)
Habe ich das alles richtig exzerpiert?
Und nun zu meinen Verständnisproblemen:
ad Punkt 1: Wie lange könnte es noch gut gehen, mit einer alten Version weiter zu arbeiten? Die Lust unserer KV, ständig Neuerungen einzuführen ist enorm. Dann können Sie nur noch mit einer aktuellen Version arbeiten.
ad Punkt 2 und 3: Die Liebe von TurboMed zu seinen Kunden ist grenzenlos
ad Punkt 4: das geht nur solange Sie mit der Version 15.1.2 arbeiten können (sh. dazu Punkt 1)
ad Punkt 5: Ist nicht auf dem Testrechner (=Rechner2) die aktuellste Version und auf Ihrem "Arbeitsrechner (=Rechner 1) die Version 15.1.2 ? Da könnte dann aber das Übertragen der PraxisDB Probleme machen. Ich habe hier die Beobachtung gemacht, dass es dann zu einer Arbeitsverweigerung von TurboMed kommt mit dem Hinweis auf eine nicht passende Dictionary.
Ich bin also insgesamt pessimistischer. Aber vielleicht habe ich Ihr Procedere immer noch nicht völlig verstanden.
Außerdem bin ich weiterhin sehr pessimistisch mit meiner Prognose bzgl. des Erscheinungstermins von T2Med. Ich vermute mal, dass T2Med in vielleicht 1-2 Jahren wirklich soweit ist, dass man problemlos umsteigen kann. Denn zum einen wird's verständlicherweise am Anfang noch jede Menge Bugs in einer völlig neuen Software geben – das ist normal und auch nicht wirklich "verwerflich" - und zum anderen sind ja bisher fast alle Fragen nach bestimmten Features von T2Med von Herrn Dr. von der Burchard fast mantraartig beantwortet worden mit: "Kommt" oder "Meine Entwickler arbeiten daran" oder ganz einfach mit "es wird ganz toll" oder "wir kriegen das alles hin". In diesem Zusammenhang ist dieser Beitrag ebenfalls beispielhaft: http://www.vondoczudoc.de/viewtopic.php ... ten#p30238
Und ob Sie wirklich so lange mit einer veralteten TurboMed-Version arbeiten können?
Und auf andere bereits existierende Alternativen von T2Med könnte man ja jetzt bereits umstellen. Aber dann bräuchte es ja die hier oben beschriebenen "Klimmzüge" sowieso nicht.
Viele Grüße
A. Geigenberger